Können Sie Chef?


Eine Frage: „Können Sie Chef?“ “Natürlich kann ich das!”, werden Sie auf diese Frage antworten. “Ich bin ein guter Chef! Ich bin beliebt bei meinen Mitarbeitern!” Oder Sie sehen das ein wenig anders: “Als Chef muss man die Interessen des Unternehmens durchsetzen und schwarze Zahlen schreiben.” Alles vollkommen richtig, aber ganz ehrlich: Können Sie das tatsächlich so gut? Sind Sie mit den Mechanismen von Führung und Kommunikation vertraut? Ich bin mir sicher, dass Sie instinktiv bereits vieles genau richtig machen. Sonst wären Sie vermutlich völlig fehl am Platze und das kann ich mir nicht vorstellen. Immerhin lesen Sie meine Kolumne und vielleicht ist ja die eine oder andere interessante Idee für Sie dabei. Ich bin immer neugierig auf neue Anregungen und Blickwinkel. Ich bin ja auch ein Coach. Ich coache Chefs, wie Sie. Dabei habe ich festgestellt, dass gute Vorgesetzte zu brillanten Chefs werden, wenn sie sich einmal auf den Weg gemacht haben. Der erste Schritt ist immer der schwerste, oder der leichteste, je nachdem. Wichtig ist zunächst die Erkenntnis, dass etwas zu tun ist. Entweder wir wollen einen Berg besteigen oder wir bleiben einfach im Tal und genießen die Sicht auf die Berge. Sie sind ja bereits Chef, was sollen Sie sich anstrengen und auf einen Berg klettern? Es ist doch ganz gemütlich hier unten….. Darf ich raten? Sie wollen da rauf! Das wäre doch gelacht, wenn Sie es nicht schaffen würden! Also dann! Hier bin ich: Ihr Bergführer und Coach. Ich zeige Ihnen wie Sie so schnell und so sicher wie es Ihnen möglich ist Ihr Ziel erreichen!

Übrigens: Ich bin kein Alleinunterhalter. Ich arbeite mit einem leistungsfähigen Netzwerk erfahrener Berater und Coaches zusammen. HR-Spezialisten gehören genau so dazu wie erfahrene Controller, Sales-Manager und Marketing-Spezialisten. Ohne ein leistungsfähiges Netzwerk geht es eben auch nicht.

Neustart


Es gibt viele Möglichkeiten, eine Sache zu betrachten. Es gibt viele Beispiele für den erfolgreichen Neustart von Unternehmen. Die Lage ist niemals hoffnungslos, wenn man die Sache kühl und objektiv betrachtet. Oft ergeben sich völlig neue Möglichkeiten. Die Ausgangslage ist oft völlig unübersichtlich. Ziele und Interessen der beteiligten Parteien erscheinen unklar oder sind überhaupt nicht bekannt. Begriffe wie Konsolidierung, Einsparungen, Konzentration auf das Kerngeschäft etc. stehen im Raum. Anders herum betrachtet stehen Begriffe wie Personalabbau und Kampf um den Standort im Mittelpunkt. Jede Partei hat ihren eigenen Standpunkt. Es gibt zusätzlich noch unterschiedliche Interessengruppen innerhalb jeder Partei. Eine Einigung scheint unmöglich. Eine geschickte Verhandlungsführung kann helfen. Ein unabhängiger Mediator ist ein erster Schritt hin zu einer Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Es geht immer um einen fairen Interessenausgleich.
Oft kann ein kompletter Neustart genau das richtige Instrument sein um ein Unternehmen zu retten. Die Konzentration auf das Kerngeschäft ist der wichtigste Punkt, den es zu beachten gilt. Was ist diese Kernkompetenz? Gibt es einen festen Kundenstamm? Wie baut man sich neue Interessengruppen auf und was ist das Ziel des neuen Unternehmens? Zeit für neue Ziele und neue Ideen! Brainstorming!
In der Fernsehserie Mad Man stand das Unternehmen kurz vor dem Verkauf an eine Unternehmensgruppe. Die führenden Köpfe der Werbeagentur entschieden sich kurzerhand für einen Neustart. Sie ließen sich feuern und gründeten sich neu. Ihre Fähigkeiten und Ideen konnte man ihnen nicht nehmen und sie hatten Kunden mit denen sie viele Jahre erfolgreich zusammengearbeitet hatten. Achtung! Es geht nicht um den Datendiebstahl von Kundenstämmen! Das verbietet sich von selbst. Aber Kunden kaufen immer von Menschen. Bei Mad Man ist der Neustart gelungen. Es liegt immer an geschickten Führungskräften und einer guten Geschäftsidee. Ein Neustart ist immer ein Risiko. Allerdings kann man sich die Leute aussuchen, mit denen man starten will. Und was den Standort angeht, schauen Sie sich um! Es gibt hervorragende Alternativen direkt vor Ort.

Krise? Wunderbar! Packen wir es an!


Was denken Sie über Krisen? Wenn wir ganz ehrlich sind, dann wollen wir das nicht haben. Krisen sind Zeiten der Ungewissheit und des Umbruches. Niemand weiß wohin die Reise geht und insgeheim sehnen wir uns doch alle nach den guten alten Zeiten. Aber wann hatten wir je gute alte Zeiten? Es kommt immer darauf an, aus welchem Blickwinkel wir es betrachten. Verlierer vergangener Krisen sehnen sich natürlich nach dem Status Quo, als es ihnen noch gut ging.  Das Leben als junger, aufstrebender Bankmanager hatte doch so viel mehr zu bieten, als das eines mehr oder weniger erfolgreichen freiberuflichen Beraters.

In jeder Krise kommt es zu unvorhersehbaren Bewegungen und Verwerfungen, die dazu führen, dass Menschen aus der Bahn geworfen werden, während andere plötzlich die Chance ihres Lebens erkennen und ergreifen. Der Zusammenbruch der Sowjetunion führte dazu, dass ganz normale Leute plötzlich die Chance hatten, sehr viel Geld zu verdienen. Andere hielten sich an scheinbarer Sicherheit fest und verloren alles. Unabhängig davon, wie man zu einer derart ungerechten Verteilung von Reichtum steht. Eines ist klar. Krisen und Veränderungen bieten immer auch Chancen. Es ist gut, wenn man diese Chancen erkennt und ergreift.

Krisen sind nicht schlecht! Mit jeder Krise kommen neue Chancen.

Das ist genau wie im richtigen Leben. Es gab in den 1930er Jahren einen Schlager von Marlene Dietrich:

“Wer wird denn weinen, wenn man auseinandergeht? Wenn an der nächsten Ecke schon ein Andrer steht?”

Das klang frivol und verwerflich und es hatte eine philosophische Dimension. Es gilt nicht nur für Liebe und Partnerschaft, es passt genau so auf unsere wirtschaftliche Existenz. Veränderungen sind gut! Sie helfen uns dabei uns weiter zu entwickeln. Auch und ganz besonders für berufliche Karrieren gilt: Veränderungen kommen und gehen und wir müssen uns ihnen nur stellen um zu den Gewinnern zu zählen.

Denken Sie einfach mal darüber nach, was für ein Leben Sie geführt haben wollen, wenn sie in 30 oder 40 Jahren zurückblicken. Wo befinden Sie sich dann? Wir soll Ihr Leben dann aussehen? Wo sehen Sie Ihre Zukunft? Wie haben Sie es geschafft dorthin zu kommen?
Wollen Sie ein verlässlicher und ruhiger Beamter gewesen sein, der clever und weit blickend auf seine Pension hinarbeitete? Oder wollen Sie lieber ein Leben voller Abenteuer und Herausforderungen haben auf das sie voller stolz zurückblicken können? Sind Sie zufrieden, wenn Sie ein Haus auf dem Land besitzen und viele Kinder und Enkel um sich herum? Wie dem auch sei. Freiheit und Abenteuer gehören genau zu unserem Leben wie finanzielle Sicherheit. Gut wenn man Beides haben kann. Eine so genannte sichere Arbeit bietet oft nur eine relative finanzielle Absicherung. Was die meisten vergessen und verpassen ist die Möglichkeit nach Chancen zu suchen und sie zu ergreifen. Die Zeit ist unsere wichtigste Ressource. Wir haben nur eine begrenzte Anzahl von Zeit zur Verfügung.

Psalm 90 Vers 10: Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn’s hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre, und wenn’s köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen; denn es fährt schnell dahin, als flögen wir davon.

80 Jahre = 700.800 Stunden,

viel mehr hat kaum einer von uns zur Verfügung. Es ist völlig egal, wieviel Geld wir haben wenn wir gehen. Es kommt darauf an, was wir getan haben und wie wir unsere wertvolle Zeit genutzt haben.

Welche Geschichten können wir erzählen und was haben wir gesehen und erlebt? Das kann uns niemand nehmen, ausser Krankheit und Tod. Und die kommen irgendwann mit Sicherheit auf uns zu. Also: Wer wollen Sie sein? Ein Kämpfer und Abenteuer oder ein gelangweilter pensionierter Beamter ohne besondere Erlebnisse? Oder ein engagierter Beamter, der sich den Blick auf ein verantwortungsvolles Leben bewahrt hat? Alles ist möglich! Vergessen wir das nie!

ABC-Personalmanagement


Unternehmer, Manager und Führungskräfte in Unternehmen kennen das Thema. Gute und engagierte Mitarbeiter werden von den weniger guten gebremst. Es ist genau wie in der Grundschule. Streber werden nicht geliebt, sondern bekämpft. Besonders deutlich wird die Situation, wenn Unternehmen zu Sparmaßnahmen gezwungen sind. Das ist der Punkt an dem normale Kommunikation nicht mehr möglich zu sein scheint, weil überall Nebelbomben gezündet werden. Die Luft brennt förmlich. Sozialpläne werden aufgestellt und dann passiert das Unvermeidliche. Gute Mitarbeiter müssen gehen und die weniger guten dürfen bleiben. Das ist das schlimmste Szenario für Unternehmer, der Worst-Case. Das tut wirklich weh, besonders in Zeiten des Fachkräftemangels. Die Ursache ist ganz leicht zu finden. Die Personalabteilung liefert einfach zu wenige gute Argumente für die guten Mitarbeiter und keine Argumente gegen die wirklich schlechten Mitarbeiter. Die Schwächen eines vernachlässigten Personalmanagements werde nie deutlicher als genau zum schlechtesten Zeitpunkt. Am Ende diktiert der Sozialplan und bestätigt was schon immer alle zu wissen glaubten: Engagement lohnt sich nicht. Ist das wirklich so? Muss das so sein?

Wir stehen oft vor derartigen Situationen und haben in die verzweifelten Gesichter von Unternehmern und verantwortlichen Managern geblickt. “Das hat doch alles keinen Sinn! Ich werde noch mal wahnsinnig!”, hört man in diesen Situationen. Externe Unternehmensberater sind auch nur ein Kostenfaktor. Wir sind die ersten, die eingespart werden, wenn es einmal so weit ist. Das ist unser Risiko.
Und da wir diese Situation kennen, geben wir Unternehmern ein Werkzeug in die Hand das es ihnen möglich macht die wichtigste und wertvollste Ressource im Unternehmen zu beurteilen und zu fördern. Mit dem ABC-Personalmanagement erreichen wir eine Reihe von unschlagbaren Vorteilen für das Unternehmen und für die Mitarbeiter. Das Zauberwort ist Transparenz. Stellen Sie sich vor, dass jeder in Ihrem Unternehmen weiß wo er wirklich steht und das darüber eindeutig kommuniziert wird. Jährliche Mitarbeitergespräche sind ein wichtiges Werkzeug. Was passiert eigentlich mit den Notizen und den Weiterbildungsplänen? Was investieren Sie in ihre Mitarbeiter? Wie bringen sich die Mitarbeiter selbst ein? Wissen Sie das? Können Sie es belegen und beurteilen?
Was wäre, wenn jeder wüsste wo er steht? Stellen Sie sich einfach eine ABC-Analyse für Mitarbeiter vor. A steht für perfekte Ausbildung, Qualifikation und Engagement. Mitarbeiter mit einem A sind der Kern des Unternehmens. Diese Mitarbeiter wissen es zu schätzen ein A zu besetzen und sie zeigen das auch. B bedeutet Handlungsbedarf. Defizite in Qualifikation und Minuspunkte in der Personalakte führen zu einem B. C steht für mangelndes Engagement, Unpünktlichkeit und mangelnde Qualität. C bedeutet ein deutliches Achtungszeichen. C Mitarbeiter erhalten eine besonders Betreuung. Das Unternehmen fördert diese Mitarbeiter ganz besonders intensiv. Weiterbildungsangebote die das Unternehmen anbietet sollen intensiv genutzt werden. Allen Mitarbeitern des Unternehmens werden Weiterbildungskurse und Spezialisierungen angeboten. Das ist setzt ein zeitaufwendiges Personalmanagement voraus. Abteilungsleiter mit 20 oder mehr Mitarbeitern schaffen es oft nicht diese Aufgaben wahrzunehmen. Externe Berater, Spezialisten für Personalmanagement, stehen zur Verfügung. Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, wo bei Ihnen das Dach brennt? Sicher: das kostet Geld! Aber es spart Zeit und Nerven und schützt Ihre besten Mitarbeiter vor Mittelmaß. Das ist gut für Ihr Unternehmen.

Crashkurs Führung


Führungskräfte werden häufig völlig überraschend eingesetzt und finden sich plötzlich in einer ungewohnten Rolle wieder. Eben noch ein sehr kompetenter Mitarbeiter und Kollege und plötzlich der Teamleiter oder Chef. Jetzt heißt es die Ärmel hochrempeln und alles so machen, wie man es schon immer haben wollte. Doch vorher müssen noch ein paar grundlegende Hausaufgaben geklärt werden. Wer noch nie in der Rolle als Führungskraft zu tun hatte, könnte grundlegende Fehler machen, die sich nie wieder beseitigen lassen. Auch Führungskräfte die glauben genau zu wissen, was zu tun ist und wie Führung funktioniert, sollten über folgendes Angebot nachdenken. Leisten Sie sich einen Crashkurs Leadership Management! Es muss nicht unbedingt ein Kurs im Schloss Diedersdorf sein. Im Grunde ist es vollkommen egal, mit wem Sie zusammenarbeiten. Aber tun Sie es! Reden Sie mit einem Sparringspartner Ihres Vertrauens. Suchen Sie sich einen externen Profi, mit dem Sie über alles reden können. Sie werden schnell feststellen, wie wertvoll das sein kann. Sie können nur gewinnen! Suchen Sie sich den Coach, der zu Ihnen passt. Alles, was Sie Ihrem Coach erzählen unterliegt der Vertraulichkeit. Sie werden sehr schnell erkennen, was das für Vorteile hat. Sie werden garantiert mehr Sicherheit und Führungskompetenz gewinnen. Verlassen Sie die Einsamkeit in der oberen Führungsetage. Suchen Sie sich einen kompetenten Gesprächspartner. Mein Tipp: The International Coach Federation. Aber darauf komme ich später noch ausgiebig zurück.  

Wann ist ein Coach, kein Coach?


Grundsätzlich kann jeder die Rolle eines Coach übernehmen. Führungskräfte sind gut beraten, wenn sie sich über das Thema Coaching informieren. Coaching ist ein sehr interessantes Führungswerkzeug. Ein Minimum an Kenntnissen kann in einem Wochenendseminar erworben werden. Es gibt auch gute Literatur über Coaching. Ein guter Einstieg sind Bücher über Kurzzeitcoaching.
Das Wort wird heute so inflationär genutzt, so dass es vielen schwer fällt, herauszufiltern was Coaching wirklich ist. Coaching ist ein Buzzword geworden. Psychologen fühlen sich automatisch als Coach, weil sich in dieser Form der psychologischen Beratung viele Modelle und Formate der Psychologie wiederfinden. Der Unterschied von Coaching zur Psychologie wird deutlich, wenn wir uns die angrenzenden psychologischen Beratungsformate betrachten. Seelsorge, Mediation, Konfliktmanagement, Supervision und Coaching sind psychologische Beratungsformate. Niemand wird von einem Seelsorger ein Psychologiestudium voraussetzen. Bei einem professionellen Coach ist das ganz ähnlich. Immer mehr Psychologen beschäftigen sich mit NLP, während andere das als Teufelswerk meiden. Der beste Einstieg in das Thema Coaching ist aus meiner Sicht immer Führungskräfteentwicklung. Viele technische Ausbildungen konzentrieren sich völlig auf technische Skills. Mathematik, Informatik, Projektmanagement spielen eine große Rolle. Psychologie und Führung wird eher vernachlässigt. Das ist oft der Inhalt von prostgradualen Masterstudiengängen. Coachingfähgigkeiten werden so erst in einem Alter von 35-45 ausgebildet. Eins ist klar: Ein Coach kann relativ schnell von einem Möchtegern Coach unterschieden werden. Der Coach, weiß wovon die Rede ist und er arbeitet nicht im luftleeren Raum. Ein Coach weiß, dass auch er einen Coach braucht, mit dem er über seine Arbeit reflektieren kann. Ein Coach ist ein gut vernetzter Profi. Wer etwas anderes behauptet ist kein Coach.

Ballast, der am Boden hält


Jedes Unternehmen ist so gut, wie seine Mitarbeiter.

Verstehen Sie mich nicht falsch. Es geht nicht darum den Bodenhalt zu verlieren und unkontrolliert abzuheben. Bodenhaftung ist grundsätzlich etwas Positives. Es ist gut mit Augenmaß an die Dinge heranzugehen und es ist sehr gut, skeptisch zu sein. Grundlose Euphorie hat noch niemand etwas genutzt. Viele Unternehmen entfremden ihre Mitarbeiter vom Arbeitsmarkt. Sie binden ihre Mitarbeiter an sich und hoffen auf deren Loyalität. Auch das ist auf den ersten Blick nicht schlecht. Loyale Mitarbeiter und loyale Arbeitgeber sind grundsätzlich positiv zu bewerten. Aber wie sieht der Alltag aus? Viele Mitarbeiter werden nicht so weiterentwickelt und weitergebildet wie es sein sollte. Oft wird genau an dieser Stelle zuerst gespart. Gut ausgebildete Leute bewerben sich schließlich jeden Tag neu. Wenn man wollte, könnte man jederzeit ausgebildete frische Mitarbeiter einstellen. Das wird so natürlich nie ausgesprochen, es schwebt aber im Raum. Jeder meint genau das zu wissen. Unternehmer und Geschäftsführer träumen oft heimlich davon, einfach bessere Mitarbeiter einzustellen. Das funktioniert natürlich nicht, aber die Sehnsucht ist schon vorhanden. Der oft beklagte Fachkräftemangel zeigt genau in diese Richtung. Die fehlenden Fachkräfte sind genau die Leute, die man gerade sucht. Ob man sie auch tatsächlich einstellt, steht in den Sternen. Der Ruf nach besseren Fachkräften hat auch etwas damit zu tun, seine Mitarbeiter zu halten.

Das ist der Ballast, der Sie am Boden hält:

Es gibt möglicherweise einen Besseren für den Job. Meine Ausbildung passt nicht vollständig zu der Arbeit die ich jeden Tag mache. Ich bin ein Quereinsteiger, woanders hätte ich keine Chance. ich müsste woanders ganz von vorne anfangen. Ich habe lange keine Bewerbung mehr schreiben müssen. (Es gibt Mitarbeiter die haben sich einmal beworben und den Job bekommen) Ich bin schon so weit gekommen, das darf ich nicht auf’s Spiel setzen……Ich bin überqualifiziert. ich bin unterqualifiziert. Ich kenne doch nur das hier! Es gibt kein Unternehmen in der Region, das mich einstellen würde.

Ich habe schon mit vielen Menschen gesprochen und genau derartige begrenzende Glaubenssätze kennengelernt. Alles was uns daran hindert, neu zu starten und uns neu zu erfinden, neue Ziele zu finden ist Ballast. Ballast ist gut, er sollte nicht bedenkenlos abgeworfen werden, sonst steigt unser Luftschiff unkontrolliert auf und verschwindet in den Wolken. Wir können ohne Tiefgang und Schwerpunkt nicht kontrollieren was mit uns passiert. Aber wir dürfen uns nicht am Boden festnageln lassen. Wir müssen Bewegungsfreiheit haben und die Freiheit erkämpfen um uns weiterzuentwickeln. Wer das nicht mehr kann, bleibt zurück. Machen wir eine Inventur über den Ballast den wir mit uns herumtragen und gehen wir aufmerksam damit um.

Ich habe oft Mitarbeitergespräche geführt, die sich genau um dieses Thema drehten. Meine Meinung zu dem Thema ist ganz einfach und griffig.

Jedes Unternehmen braucht sehr gute und engagierte Mitarbeiter. Die besten Mitarbeiter sind die, die sich jederzeit woanders bewerben können und doch bleiben. Unternehmen sind gut beraten, genau diese Art der Mitarbeiter zu entwickeln und zu pflegen.

Allerdings ist es oft leichter Mitarbeiter zu binden, die ein schlechtes Gewissen haben und Angst vor Veränderung. So eine Haltung hilft weder den Menschen, noch den Unternehmen. Aber das ist sehr weit verbreitet. Wir wissen das doch. Oder etwa nicht? Denken Sie mal darüber nach!

Wann ist ein Coach, ein Coach?


Ein Coach ist kein Yuppi, der anderen die Welt erklären will und glaubt, bereits alles zu wissen, fertig zu sein. Coaching ist kein Kinderspiel für Anfänger oder Leute die sich für einen guten Coach halten. Man ist es oder man ist es nicht. Es ist wie ein guter Riserva. Zu einem guten Coach gehören Risse und Brüche, der Umgang mit Erfolg und – ja – auch Mißerfolg. Coaching ist psychologische Beratung. Psychologen und Therapeuten können sehr gute Coaches werden, vorausgesetzt, sie nehmen sich zurück und konzentrieren sich auf das Coaching. Der Unterschied von Psychologie und Psychotherapie  auf der einen Seite und Beratung auf der anderen Seite der Skala ist klar. Ein Coach arbeit genau dazwischen. Coaching bedeutet: keine Therapie von Krankheit, keine Beratung, keine Ratschläge, Erfahrung, Zuhören, Fragen. Fachliche Erfahrung und Lebenserfahrung sind die wichtigsten Bausteine für einen guten Coach. Die besten Coaches sind gute Geschichtenerzähler, Storyteller. Sie hören aufmerksam zu und erzählen die Geschichte, die sie gerade gehört haben. Ein anderer Blickwinkel, ein anderer Rahmen. Alles wird sich ändern, mit einem guten Coach. Talent und Berufung gehören zu einem guten Coach genau so selbstverständlich dazu wie bei einem Schriftsteller, Sänger oder Schauspieler. In den USA hat Coaching einen völlig anderen Stellenwert als in Deutschland. Es ist der kulturelle Unterschied. Die Deutschen sind es gewohnt kühl, präzise und kontrolliert zu arbeiten. Dafür werden sie bewundert und gefürchtet, aber nicht geliebt. Die menschliche Dimension fehlt sehr oft, obwohl es in Deutschland üblich ist über soziale Dinge zu reden und zu schreiben. Die Amerikaner gelten als oberflächlich und werden oft für eiskalte Moneymaker gehalten. Aber ausgerechnet bei ihnen spielt Coaching eine große Rolle. Das scheint alles nicht zusammen zu passen. Aber genau an dieser unscharfen Schnittstelle ist die Wahrheit zu finden. Vorurteile sind dazu da, sie zu erkennen, zu reflektieren und beiseite zu schieben. Das ist ein leiser Prozess. Coaching kann dabei helfen, die Perspektive des Anderen zu erkennen. Nicht im Sinne von – Ich erkläre die die Welt, sondern im Sinne von – Ich bin an deiner Seite, wenn du deine Welt neu entdeckst. Ich begleite dich! Kennen Sie das Geheimnis von guten Rednern und Moderatoren und Schauspielern? Es ist auch das Geheimnis wirklich guter Coaches. Richtig gute Künstler lieben ihr Publikum. Empathie ist das Zauberwort. Das Publikum spürt instinktiv, ob ein Redner es tatsächlich ernst nimmt und liebt! Ein Coach muss offen für seinen Mandanten sein und sich sehr auf ihn konzentrieren können. Eine Handbewegung, ein Zucken der Augenbraue, ein falscher Blick und schon kann der Zugang zum Coachee verloren gehen. Coaching ist harte und intensive Arbeit. Mehr als 2 oder 3 Coachings am Tag sind kaum realisierbar. Coaches sind ständig auf der Suche nach neuen Anregungen und sie lernen täglich etwas Neues um das Beste bieten zu können. Es ist ein anstrengender Job, kein Spaziergang.

Kommentar eines witzigen Zeitgenossen: Wann ist ein Coach, ein Coach? Wenn er nicht als Coach einen Coach-Coach braucht und auf die Couch muss. 😉

Ich lasse das einfach mal so stehen. Coaching ist ein Buzzword. Also: Wer braucht einen Coach? Vermutlich ist das nur was für die Leute, die zumindest eine Ahnung davon haben, was Coaching ist. Ein guter Grund um diesen Blog hier zu betreiben.


Good Idea: Three times a day – makes sense – and good traffic!

The WordPress.com Blog

I’ve officially decided that any day with three theme launches occurring at the same time will henceforth no longer be known as Theme Day but Threeme Day! Yes, I took it there. Now sit back, relax, and enjoy threese — I mean these — latest additions to our ever-growing collection of themes on WordPress.com.

First up is Blocco, by Press75.

The posts on home and archive pages in Blocco are displayed in blocks, making it super-easy to navigate your blog and even more interesting to look at. The theme was designed specifically with blogging in mind, but it works perfectly for photos and video as well.

Blocco is a premium upgrade for your blog; read more about its features on the Theme Showcase or dive right into previewing it on your blog from Appearance → Themes.

Our second treat for you today is Crafty, a multipurpose blogging theme…

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RMG Gaselan – verschenkte Chancen


Es hätte auch alles ganz anders kommen können. RMG Gaselan wurde ursprünglich als eigenständiges Unternehmen gegründet. Eine zuverlässige Quelle, die nicht genannt werden will, hat mir folgende Informationen gesendet:

„Bei der Gründung von Gaselan gab es eine Firmenstrategie eines eigenständigen Betriebes innerhalb einer Firmengruppe, in der die Verantwortlichen in der Firma plaziert waren. Der Betrieb war nicht als „verlängerte Werkbank“ konzipiert. Die Verantwortlichen vor Ort haben für einen gesunden Geschäftsverlauf gesorgt.

Nachdem man diese Strategie verlassen hatte oder besser gesagt: nachdem diese Strategie innerhalb Gaselan nicht mehr verfolgt wurde (-wohl auch, weil man sie nicht so recht begriffen hatte) konnte man machen was man wollte. Die Erfolgmachenden Leute waren nicht mehr an Bord. Was jetzt geschieht, ist nur das konsequente Ergebnis davon. Egal wem dieser Betrieb nun gehört. Nun ist das die Verantwortung der jetzigen Eigner. Und die haben auch eine Strategie.“

Ich bin mir sicher, dass es einige Leute gibt, die jetzt vor Wut schäumen. Dumm, wenn man sich selbst erkennt. Aber auch das gehört zu dieser traurigen Geschichte voller nicht genutzter Möglichkeiten.


Was können Autoren von einem guten Lektorat lernen, was kostet das, was bringt das? Die Antworten werden Sie überraschen!


MaxMedienBlog

Ich lege mir einen Zweit-Laptop zu und öffne mich für Ubuntu

Patrick Beuth ist Redakteur bei Zeit Online und hat eine sehr hilfreiche Serie zum Thema „Mein digitaler Schutzschild“ veröffentlicht. Ich habe rein gelesen und Lust bekommen, die Tipps und Tricks zur Datensicherheit, zum spurlosen Surfen im Netz und zur Anonymität auszuprobieren. Es ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die wohl jeder halbwegs begabte Laie (also ich auch) ausprobieren kann. Zusätzlich gibt es sogenannte Crypto-Parties, zu denen jeder mit seinem Laptop kommen kann. Dort helfen versiertere Menschen Dir dann, z.B. Linux auf dem Rechner zu installieren oder Verschlüsselungssoftware für E-Mails und anonymes Surfen. Ich habe mich entschieden, da mitzumachen!

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die Nachrichten


berichten von immer neuen mehr oder weniger interessanten Ereignissen. Was das mit unserem persönlichen Leben zu tun hat, müssen wir selbst herausfinden. Was glauben Sie, welchen Einfluss es auf Ihr persönliches Leben hat ob die jetzige Regierung oder eine andere unser Land führt? Welchen Einfluss hat das Europaparlament oder wer Präsident der Vereinigten Staaten ist. Nachrichten sind wichtig, aber wir lassen uns von Stimmungen und Strömungen treiben, die nichts mit uns selbst zu tun haben. Das ist Small-Talk, völlig unwichtig für uns selbst. Die persönlichen Probleme, Chancen und Herausforderungen verschwinden hinter der bunten Welt der Nachrichten. Wenn wir heute eine Chance erhalten sehr viel Geld zu verdienen oder unserem Leben eine vollkommen neue Richtung zu geben, dann könnte es sein, dass wir es nicht tun, weil wir mit anderen Dingen beschäftigt sind. Es hat keinerlei Bedeutung ob Pferdefleisch in Fertiggerichten gefunden wurde die als Rindfleischgericht deklariert sind. Es hat  nicht mal eine gesundheitliche Bedeutung für uns. Dei 10-Punkte Programme der Landwirtschaftsministerin haben keinerlei Informationsinhalt für uns, außer einem einzigen: Es ist interessant zu erfahren, „Was wir wollen!“ Also ich will nicht, was sie will, das lasse ich mir nicht vorschreiben. Da muss ich noch mal nachdenken. Ich will mich auf meine Möglichkeiten konzentrieren und ein anderes Leben führen als 90% der Gesellschaft. Dazu brauche ich weder die Nachrichten noch ein Gerücht über ein neues Gerät aus dem Hause Apple oder Samsung. Ich muss auch nicht alle 100 Filme im Kino sehen, die gerade laufen. Das ist pure Zeitverschwendung. Nach einem Jahr werde ich wissen, welcher Film der beste war und nach 10 Jahren kenne ich die Klassiker. In der Zwischenzeit habe ich die wirklich wichtigen Leute getroffen und mich auf Dinge konzentriert die mich weiter bringen. Ich habe gelernt Informationen zu filtern und anders zu bewerten als es mir vorgeschrieben wird. Nachrichten sind das weiße Rauschen in der Informationsgesellschaft. Wichtig sind Informationen. Der Gesichtsausdruck und die Körperhaltung unserer Gesprächspartner kann mehr Informationen enthalten als eine Tageszeitung.

EURO-CLOUD


Immer wieder hören wir den Ruf nach der EURO-Cloud. Was steckt dahinter und was sind die Ziele? Ich kann diese Forderungen nachvollziehen. Und ich weiß auch, dass genau das nicht funktionieren wird. Der Ruf nach der Euro-Cloud hat einen interessanten Aspekt. Vor nicht allzulanger Zeit gab es den Ruf nach „in Deutschland gehosteten Systemen“. Inzwischen weiß jeder, dass wir uns im EU-Rechtsraum befinden. Jeder EU-Bürger, der seine Daten bei Apple, Facebook, Amazon, Microsoft, Oracle und Google speichert „verläßt den Datenschutzbereich der EU“. Das ist die Realität. Das ist die Ursache nach der Forderung nach einer EU-Cloud. Nennen wir sie der Einfachheit so. EU-Cloud versus US-Cloud, also. Genau das wird nicht funktionieren. Was spricht denn eigentlich gegen die US-Cloud? Es handelt sich um leistungsfähige Datacenter, in Deutschland sagen wir Rechenzentren, abgekürzt RZ ;-). Wer sich mit dem Thema beschäftigt, weiß, dass es keinen Weg an automatisierten Rechenzentren vorbei gibt. Die Flexibilität und Kostenstruktur der Public-Cloud ist nicht zu schlagen. Die US-Unternehmen sind nicht umsonst die erfolgreichsten IT Unternehmen der Welt. Das hat etwas mit der Agilität und Mentalität amerikanischer Unternehmen zu tun. Unternehmergeist, Freiheit, Jugendlichkeit. Die Revolution im DataCenter hat einen Namen: CloudComputing. Das bedeutet unglaubliche Leistungssteigerungen und Flexibilität. Cloud bedeutet, dass ein Startup-Unternehmen mit derselben IT starten und dann extrem schnell wachsen kann. Die Möglichkeiten sind einfach unglaublich! Ein Traum für jeden Unternehmer! Kosten runter, Leistung rauf, Sicherheit ist eingebaut, sowohl die Ausfallsicherheit als auch der Datenschutz. Das einzige ernste Problem ist das legale „Ausleiten aller Datenströme“ aus der US-Cloud direkt in den Überwachungsapparat der US-Regierung. Als EU-Bürger wird man so schnell zum Menschen zweiter Klasse. Es handelt sich um ein politisches Problem. Wenn wir in nicht allzu ferner Zukunft in einer westlichen Freihandelszone arbeiten und begreifen, dass die Wirtschaftsräume eine Einheit darstellen, wird sich auch wieder der Blick über den Teich aufklären. Das Ziel der Zusammenarbeit zwischen EU und der USA ist eine Gleichbehandlung der Bürger. EU-Bürger werden US-Bürger sein und umgekehrt. Wir hatten bereits ein solches Selbstverständnis. 2001 hat leider vieles verändert. Auch diese Phase werden wir gemeinsam überwinden. Wer heute wissen will, was in der Cloud möglich wird, kann es tun. Ein einfacher Account bei Google zeigt bereits, was geht. Das ist die Zukunft! Wenn es eine vergleichbare Plattform in Europa geben würde, würde ich es sofort ausprobieren. GMX und Web.DE und 1&1 hätten das Zeug dazu. Google ist besser. Hey Leute! Das ist nicht negativ zu betrachten! Es ist ein Ansporn! Es ist wie immer: Der Bessere möge gewinnen! Wenn die EU-Cloud funktionieren sollte, werden wir davon hören. Was Datensicherheit angeht, so werden die entsprechenden Behörden auch weiterhin Datenströme sammeln und auswerten. Egal aus welcher Cloud die Daten sind. Ist das nicht furchtbar?

Und dann gibt es ja auch noch UBUNTU aus Südafrika. UBUNTU-Rechenzentren in der EU-CLOUD und UBUNTU PC/Notebook/Tablett/Smartphone wären eine echte Alternative für die EU und auch gleich noch für Afrika. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Was das mit Coaching zu tun hat? Reframing? Future Pace? So was alles…..



Teamarbeit widerspricht unserem natürlichen Freiheitdrang…..stimmt absolut!

Buch im Internet veröffentlichen


Viele Menschen denken darüber nach, wie es wäre endlich ein Buch zu veröffentlichen. Sie beginnen zu schreiben und informieren sich, wie sie einen tollen Verlag finden, der sie entdeckt und fördert. Manche Verlage bieten auch Hilfe bei der Veröffentlichung an. Was die wenigsten ahnen: Verlage sind ständig auf der Suche nach neuen und hoffnungsvollen Talenten. Das Problem ist nur die große Ausfallrate. Harry Potter zog jede Menge mehr oder weniger gut gemachter Nachfolger hinter sich her. Kaum einer hatte den Hauch einer Chance, sein großes Vorbild auch nur annähernd zu erreichen. Es ist wir im richtigen Leben: Viele hoffnungsvolle Talente bleiben für immer unerkannt. Wer vom schnellen Geld träumt wird ebenfalls enttäuscht sein. Selbst sehr gute Autoren müssen sich durch ganz normale Brotjobs über Wasser halten. Viele arbeiten als Ghostwriter für andere. Andere lassen für sich arbeiten. Ein Schriftsteller ist auch nur ein ganz normaler Mensch. Der Weg zum Star ist wahrscheinlich genau so steinig und unwahrscheinlich wie der von unzähligen Models und Sängern, die sich jeden Tag casten lassen. Wie kann man sein Buch über das Internet veröffentlichen, bekannt werden und dann möglicherweise Geld damit verdienen? Erinnern Sie sich an Axolotl Roadkill von Helene Hegemann? Das Buch basiert in großen Teilen auf ein ganz normalen Blog eines weitgehend Unbekannten. Wenn Sie Ihre Storys, Tipps, Kochrezepte oder Familiengeschichte veröffentlichen und bekannt machen wollen, dann veröffentlichen Sie es doch einfach! Keine Angst vor Diebstahl! Wer klaut, klaut es auch nachdem das Buch in einem richtigen Verlag veröffentlicht wurde. Das größte Problem der meisten Autoren und Schriftsteller ist die Tatsache, dass sie noch nichts veröffentlicht haben. Niemand kann sich ein Urteil über ihre Arbeit machen, weil niemand irgendetwas von den unbekannten Genies gelesen hat.  Also ist es logisch einen Blog zu schreiben und auf sich aufmerksam zu machen. Ein Blog ist heute ein wichtiges Marketinginstrument für den Verkauf von Dienstleistungen und Waren. Jeder, der heute bekannt werden will, schenkt seinen potentiellen Kunden etwas. Wer sich zum zweiten Mal auf einer Webseite oder einen Blog umschaut, ist bereits ein Interessent. Schenken Sie ihm Ihre Inhalte und Ihre Aufmerksamkeit! Spätestens, wenn die Anzahl der Leser die 1.000 überschreitet, wird es interessant. Denken Sie nur an die vielen Künstler, die über Youtube weltberühmt werden. Es ist wir eine Welle die klein beginnt und sich immer weiter aufschaukelt. Ein kostenloser Blog im Internet ist die Visitenkarte eines guten Schriftstellers. Dann erst folgt Bekanntheit und möglicherweise auch ein „richtiges“ Buch als eBook oder auf Papier. Wenn Sie also gute Ideen haben und testen wollen, ob Sie Leser finden, dann fangen Sie heute noch an: Mit einem Blog im Internet! Das ist der erste Schritt. Das ist Ihr persönlicher Leserservice.

Sehen Sie es einfach mal so: Sie haben einen Flyer mit unbegrenzter Auflage, den Sie kostenlos überall verteilen. Ein Flyer ist ein Appetizer, er macht Lust auf mehr! Wenn Sie zum Beispiel Ihre Biografie veröffentlichen wollen, so kündigen Sie es rechtzeitig an. Zeigen Sie ein oder zwei Kapitel (die noch überarbeitet werden) und sehen Sie was passiert.

 

Erweiterung des Sichtfeldes


Als ich vor einem Jahr in den USA war, kramte ich bei Randomhouse ein Buch heraus, das mich sofort anlächelte: „Jesus, Life Coach: Learn from the best!“ von Laurie Beth Jones. Ich war sehr gespannt darauf mir das Buch zu erarbeiten. So perfekt ist mein Englisch nun auch wieder nicht. Aber ich komme klar. In einem Kapitel beschrieb sie wie Sherlock Holmes und Dr. Watson aus irgendeinem Grund zelteten. Wahrscheinlich hatten sie sich den Pfadfindern angeschlossen. ich weiß es nicht mehr. Jedenfalls bauten sie in der Dämmerung ihr Zelt auf und legten sich schlafen. Nachdem sie lange geredet hatten und nicht schlafen konnten, weil es unbequem war, waren sie irgendwann nach Mitternacht fest eingeschlafen. Stunden später weckte Holmes seinen Freund und stellte ihm in aller Ruhe eine einzige Frage: „Watson, was sehen Sie?“ Watson wunderte sich nicht im Geringsten über seinen Freund. Er hatte schon viel mit Holmes erlebt. Also begann er zu beschreiben was er sah. Er redete über die funkelnden Sterne und über die Majestät der Natur. Watson beschrieb alles was er sehen konnte. Es war ein wundervoller Anblick! Watson war begeistert! Holmes hörte sich das eine Weile gelangweilt an und zischte dann:

„Watson! Sie Idiot! Jemand hat unser Zelt gestohlen!“

Womit wir wieder beim Coaching wären. Wenn wir unvermittelt unser schützendes Zelt verlieren, muss das kein Unglück sein. Wir sehen die Welt mit anderen Augen und wir erkennen möglicherweise größere Zusammenhänge. Also mein Tipp: Learn from the best! Laurie Beth Jones.

Und: Lassen Sie sich einfach mal ihr Zelt stehlen! Es könnte sich lohnen!

IT Coach?


Ich habe oft darüber nachgedacht, was meine Stärken und Schwächen sind. Schwächen erkennen, kann übrigens auch eine außerordentliche Stärke sein, aber dazu vielleicht später mehr.

Wer seine Schwächen kennt, konzentriert sich besser auf seine Stärken.

Fokussierung, ein anderes Thema. Ich will heute eigentlich ein wenig über das Thema IT Coach reden. Warum IT Coach? Was ist das Besondere, das Alleinstellungsmerkmal? Die Antwort liegt auf der Hand. Ich komme aus dieser Richtung. Ich war viele Jahre im IT-Management tätig und nun habe ich mal eben die Seiten gewechselt. Ich arbeite als Unternehmensberater mit und für Unternehmer und ich weiß genau „wo der Hase lang läuft“, wie man so schön sagt. Man sollte niemals versuchen, Dinge zu tun, von denen man keine Ahnung hat. Als ich zum ersten Mal mit Coaching zu tun hatte, dachte ich an Gurus, die den Leuten irgendwelchen Unfug verkaufen wollen. Mir standen Wochenendseminare für Selbsterkenntnis mit Klangschalen, Duftkerzen und glühenden Kohlen vor Augen. Esoterik mag ja ganz nett sein. Aber meine Sache war das nie. Ich will ganz genau wissen, wohin die Reise geht, was es kostet und was es bringt. Für mich wurde das Thema Coaching erst interessant, als ich es mit einem ganz anderen Thema in Verbindung brachte. es geht um die Entwicklung von Führungskräften. Als mit klar wurde, dass ich jahrelang instinktiv als Coach unterwegs war, indem ich genau die Kommunikationsprozesse angeschoben habe, um die es auch beim Coaching geht, begann ich ein professioneller Coach zu werden. Ich dachte, ich wäre bereits ein guter Coach und dann wurde ich eines Besseren belehrt. In meiner Hausarbeit bei der X-Group von Daniel Schäfer habe ich das bereits erläutert. Wer will, kann ja in diesem Kapitel weiter unten nachlesen. Fazit: Ein Coach braucht eine Ausbildung und Praxis. Es ist wichtig, dass ein Coaching auch ab und an von einem Supervisor begleitet wird. Thema Feedback.

Als mir klar war woher ich komme und wo meine Stärken liegen, wusste ich auch, was ich auf gar keinen Fall mehr machen werde. Ich werde keine Software mehr schreiben und ich werde mit Sicherheit kein Systemadministrator mehr sein. Das muss ich mir nicht mehr antun. Nehmen Sie es nicht persönlich, wenn Sie IT Spezialist sind. Ich bin es auch, aber auf einem anderen Level. Ich bin der Typ, der ein Team von Nerds führen kann. Wer sich ein wenig auskennt, weiß, dass es schwierig ist Leute zu führen, die alle einen eigenen Kopf haben. Ich betrachte es als Privileg so etwas zu tun. Ein Sack Flöhe hüten ist leichter! Aber wenn es einfach wäre…..Sie kennen den Spruch. Übrigens wußte ich auch wo meine Schwächen liegen. Das ist wichtig. ich wusste irgendwann, dass ich nicht der beste Systemadministrator oder Programmierer sein würde. Das können andere viel besser erledigen als ich. Indem ich meine Schwächen erkannt hatte, wurden meine Stärken deutlicher.

Und darum bin ein Coach, ein ausgebildeter Life Coach mit starkem IT Hintergrund und der Fähigkeit Führungskräfte zu entwickeln und auf dieser Ebene zu kommunizieren. Genau das ist es, was ein IT Coach macht. Und nun wissen Sie, was IT Coaching bedeutet.

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben: Ich bin bereit! Zögern Sie nicht mich anzuschreiben. Ich bin auch dankbar für jede Form von Kritik. Achtsames Feeback wäre schön! Aber das ist wieder ein anderes Thema!

Deutschland im Coaching Wahn


Sonntag, 6.Januar 2013 auf RTL

Die Große Reportage: Deutschland im Coaching Wahn

Nie gab es mehr Coaches, jeder kann „becoached“ und alles kann gecoached werden, so scheint es. Sind wir zu verzettelt um in einer immer unübersichtlicheren Welt den Überblick zu bewahren?

Es werden beispielhaft drei Coaches vorgestellt. Ein Verkaufstrainer, eine Dame die Kindern gutes Benehmen bei Tisch beibringt und ein echter Life Coach, der auf Grund seiner starken Sehbehinderung zum Coaching gefunden hat. Die Reportage zeigt vor allem wie verwirrend der Begriff Coaching heute benutzt wird. Das man vor allem dann einen Coach braucht, wenn man „in der Scheiße sitzt“, darf bezweifelt werden.

Was ist also Coaching genau? Wer braucht das? Was bringt das?

Ein Blick auf die großen Coachingverbände ist sicher keine schlechte Idee. Training, Mentoring und Beratung sind definitiv kein Coaching, sondern schlicht andere verwandte Beratungsformate der psychologischen Beratung. Es gibt dann auch noch Seelsorge, Supervision und Mediation…..

Tipp: http://www.coachfederation.de/ und speziell die Kernkompetenzen http://www.coachfederation.de/icf-d/icf-kernkompetenzen.html

Das Pinguin-Prinzip


Im Coaching geht es immer auch darum, seine Perspektive zu ändern und genau in sich hineinzuhören, was einem gut tut. Wenn Sie sich in Ihrer Umgebung unwohl fühlen, dann sollten Sie sich einfach auf den Weg machen. Kennen Sie sie Geschichte vom kleinen Pinguin in der Wüste? Ein Pinguin stellte eines Tages fest, dass er sich nicht wohlfühlte. Er hatte sein ganzes Leben lang nur in der Wüste gelebt und kannte nichts anderes. Nur Sonne und Sanddünen. Ein Wasserloch und eine kleine Oase waren die einzigen Lichtblicke in seinem Leben. Instinktiv spürte er, dass er etwas tun musste. Der Pinguin hatte keine Ahnung, wo er herkam und er wusste auch nicht wo er hingehen sollte. er war nicht für diese Umgebung gemacht. Er watschelte unbeholfen in der Wüste umher und verbrannte sich ständig die Füße. Das war doch kein Leben! Eines Tages war es soweit. Er traf eine Entscheidung. Er musste einfach nur weg! Seine Freunde und Bekannten warnten ihn nachdrücklich vor den Gefahren der Wüste.

„Du armer Irrer! Mach das nicht! Du wirst umkommen! Du hast keine Chance! Wo willst du denn hin? Niemand hat es je geschafft!“

Der Pinguin hatte seinen Entschluss gefasst und machte sich auf den Weg. Es war heiß und trocken und sein Wasservorrat ging zur Neige. Er schleppte sich immer weiter und gab nicht auf. Fast wäre er in der Wüste verdurstet. Eines Tages überquerte er eine letzte Düne und fiel herunter. Er kullerte ins Meer und plötzlich spürte er, dass er hier richtig  war. Hey! Er war ein Pinguin! Er war anders als die Anderen in der Wüste! Das war genau das Richtige für ihn! Er schwamm und tauchte blitzschnell. So etwas hatte er in seinem ganzen Leben noch nicht erlebt! Es war einzigartig und wunderbar. Niemand hatte ihn auf dieses Erlebnis vorbereitet! Und dann traf er andere Pinguine. Sie sahen genau so eigenartig aus wie er. Er war Zuhause!

Ohne es zu ahnen, hatte er genau sein Ziel erreicht und er war in seinem Element. Wichtig war nur die Entscheidung los zu gehen und den Ort zu verlassen, an dem er sich nicht wohlgefühlt hatte. Auch das ist Coaching.

Cloud Marketing – den Kunden machen lassen!


Cloud Marketing – den Kunden machen lassen!.

Coaching für Skeptiker


Sie kennen das. Mit einem strahlenden Lächeln betreten Sie Ihr Büro und bestellen sich einen Kaffee. Sie sind der strahlende Leader in Ihrem Unternehmen. Ich verkneife mir das modische LeaderIn… Frauen sind oft die besseren Chefs. Aber das nur mal so am Rande. Sie sind der Chef im Ring. Wenn Sie sich die Zahlen ansehen und die Beschwerden Ihrer Kunden, dann kommen Ihnen Zweifel. Haben Sie wirklich die richtigen Leute? Haben Sie die richtige Strategie? Wo werden Sie in 5 Jahren stehen? Alles verändert sich. In welche Richtung sollen Sie eigentlich gehen? Aber weg mit den dunklen Gedanken! Wir sind auf Erfolg programmiert. Wer wenn nicht wir? Oder? Was kann also Coaching für Sie bringen? ehrlich gesagt, kann ich derartige Gedanken nachvollziehen. Das könnte ein guter Anlaß für ein Coaching werden! Skeptiker sind oft die besten Klienten. Voraussetzung ist lediglich die Bereitschaft für ein gutes Gespräch und natürlich Neugier.

„Stellen Sie sich vor, dass Coaching wider Erwarten doch etwas für Sie sein könnte: Was wäre denn der Bereich mit dem Sie am meisten unzufrieden sind?“

Hier könnte ich mir ein richtig gutes Coaching vorstellen. Machen wir uns nichts vor. Die meisten Unternehmer wissen, was sie tun. Sie brauchen niemand, der ihnen sagt wo es langgeht. Das ist doch völlig klar. Und doch sind genau diese erfolgreichen Manager meine persönliche Zielgruppe. Sie wissen doch ganz genau, wo es klemmt und woran Sie besser nicht denken wollen. Sie brauchen einen anspruchsvollen Gesprächspartner der alles was Sie ihm erzählen für sich behalten kann und das auch muss. Sie brauchen einen Coach! Skeptisch? Gut! Das gehört für mich einfach dazu.

Stellen Sie sich vor, dass Sie ausgetretene Pfade verlassen und neue Wege finden werden.

Darum geht es beim Coaching. Andere, neue Perspektiven. Ausbrechen aus Denkmustern. Zertrümmern von begrenzenden Glaubenssätzen.

Es ist schwieriger ein Vorurteil zu zertrümmern, als ein Atom! (Albert Einstein)

Coaching macht genau das. Und das kann nicht jeder! Viel Spaß beim Coaching!

 

 

Warum?


Interessanter BLOG. Alles über Marketing! Warum?.

About ChangeIT2Cloud


About.


Simplify your problems before solving them…..Great idea!


The WordPress.com Blog

As usual, we were impressed by the fresh perspectives, different voices, and mix of topics in the WordPress.com Reader this week. Looking for something to read? Here are a few suggestions:

And Now For Something Completely Different

My point is this — I believe it would be incredibly naive to argue that the Pope’s decision is a reaction to scandal or contemporary issues that face the Church. This is not a cowardly man running away from the moment but an astute leader ensuring that the moment does not run away from his Church.

This week, Pope Benedict XVI surprised the world with his resignation announcement. Readers at What the Blackbird Said appreciated and responded to the intelligent and reverent discussion about this historical moment in the Catholic Church. The piece, a bit on the longer side, is thoughtful and crafted with care. „It is a heartbreaking decision that is incredibly brave…

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Führungsrollen


„Ein Papst kann Theologe sein oder Seelsorger oder Feldherr“, sagte ein deutscher Kardinal in diesen Tagen und er fügt hinzu, was viele denken: „Um die Weltkirche zu führen, bedarf es einen Feldherrn.“

Die Katholische Kirche ist eben auch nur eine Art Super-Konzern. Um ein Unternehmen zu führen braucht man einen Feldherren, der seine Offiziere mit klarer und harter Hand zu führen weiß. Da fließt auch schon mal Blut, wenn unpopuläre Entscheidungen zu treffen sind.

Ich welcher Rolle sind Sie eigentlich unterwegs? Kennen Sie Ihre Ziele und Ihre persönliche Rolle? Wer wollen Sie gewesen sein, wenn Sie auf Ihr Leben zurückblicken? Philosoph, Seelsorger oder Feldherr? Die Frage stellt sich tatsächlich. Nur wer in der Lage ist, seine Rolle klar zu definieren und zu pflegen wird sie auch ausfüllen. Ein halbherziger Feldherr der von einem Schlachtfeld zum nächsten getrieben wird, obwohl er lieber ein Buch schreiben würde, kann nicht konsequent handeln. In Friedenszeiten ist es nicht hilfreich aktiv als Feldherr unterwegs zu sein. Jeder muss seine Rolle finden und seinen Standpunkt definieren können. Auch das ist Coaching. Ein Coach kann dabei helfen, die richtige Rolle zu finden und sie konsequent auszubauen. Das hat sehr viel mit Selbstreflektion und Lernen zu tun.

Gute Unternehmen brauchen Feldherren an der Spitze, oder geschickte Diplomaten, oder Beides. Es ist tragisch, wenn man sich ohne Vorbereitung in die Rolle eines Feldherren drängen lässt. So etwas hat selten ein gutes Ende gefunden. Die jüngere Geschichte ist voll von Beispielen. Was ist Ihre Stärke? Finden Sie es heraus! Am besten mit einem guten Coach!

Empörungen – ein Update


Das Traditionsunternehmen RMG Gaselan in Fürstenwalde steht vor dem Aus. „Ich bin empört!“, liest man von ehemaligen Geschäftsführern und Politikern, die gegen die Schließung des RMG Standortes – by Honeywell – nichts tun können. Die Grundlagen für eine mögliche Schließung des Standortes wurden bereits vor langer Zeit gelegt. Es war eines der Geburtsfehler des Unternehmens in Fürstenwalde, dass man sich nie aus dem Schatten der Mutter herausbewegen konnte. Es war vielleicht bequemer, im Schatten zu bleiben. Vielleicht gab es keine Alternative. Fakt ist, dass in Fürstenwalde immer eine starke und motivierte Belegschaft tätig war. Das Unternehmen übte sich in Zurückhaltung, wenn es um Löhne und Gehälter ging und war immer ein zuverlässiger Arbeitgeber. Ein längst verstorbener Salesmanager hat einmal hinter vorgehaltener Hand ausgesprochen, was viele zu wissen glaubten. „Wir dürfen nicht besser werden, als die Mutter! Sonst gibt es Ärger!“ Dabei gab es sehr viele Ansätze um Fürstenwalde zu einem Modellstandort zu machen. 2006 fand ein Beratungsunternehmen heraus, dass es in Fürstenwalde „das am besten eingeführte ERP-System“ in der Gruppe gäbe. Die Folge war die Entscheidung, proALPHA an allen Produktionsstandorten einzuführen. Im Sommer 2009 wurden derartige Pläne über den Haufen geworfen. 2009 gab es dann nur noch eine Betriebsstätte in Fürstenwalde. „Vom Modellstandort, zum Modelstandort, zur Betriebsstätte.“, kommentierte ein schwarzhumoriger Kollege. Die Entscheidungen wurden immer schon woanders getroffen. Lange Zeit in Kassel, am Stammsitz der RMG Group und ab 2009 dann direkt in den USA. Der Niedergang begann damit, dass die IWKA Gruppe von einem US-amerikanischen Investor zerschlagen wurde. Aber das ist ein anderes Kapitel. Die Frage ist, was man für die Mitarbeiter der RMG Gaselan tun kann, was sie für sich tun können. Es wird Übernahmevorschläge geben. Die aktivsten Mitarbeiter können – vermutlich für das selbe Geld wie in Fürstenwalde – in Kassel arbeiten. Ältere Mitarbeiter werden abgefunden und in den Vorruhestand geschickt. Andere werden sich ab 2014 auf dem Arbeitsmarkt umschauen. Das Empörungspotential kann sich jetzt auf wilde Arbeitsniederlegungen und dergleichen richten. Eine bessere Lösung ist die Qualifizierung der Mitarbeiter auf ein marktübliches Niveau. Die wenigsten der Gaselan Mitarbeiter werden jemals eine Bewerbung geschrieben oder ein Vorstellungsgespräch absolviert haben. Der Job bei Gaselan war ja „sicher“. Jetzt kommt es darauf an, selbstbewusst und kraftvoll in die Zukunft zu blicken. Das Ende von Gaselan in Fürstenwalde ist nicht das Ende! Krokodilstränen haben noch keinem etwas genutzt. Wichtig ist jetzt anzupacken und nach vorne zu schauen. Das Jahr ist noch jung. Die Zeit muss genutzt werden. Die beste Lösung ist eine Qualifizierung der Mitarbeiter, die jahrelang auch in dieser Hinsicht zu kurz gehalten wurden. Ein Jahr mit dem Ende vor Augen nur durchzuhalten um dann in eine ungewisse Zukunft zu stolpern ist die Hölle. Wenn ein Schiff sinkt, dann ist immer jeder sich selbst der Nächste. Das ist die traurige Wahrheit. Die bessere Lösung ist eine vom Arbeitgeber finanzierte Qualifizierung. Ausbildung für das mittlere Management, Projektmanagementmethoden wie PRINCE2, moderne Schweißerpässe. Es gibt ein Leben danach! Ganz sicher!

RZ, 27.01.2013, Update 17.02.2013

Anliegen


Ein Spitzensportler findet seinen Coach. Ein Coach findet seinen Spitzensportler. Wie nun? Wer findet wen und wie funktioniert das? Wer ist wichtiger an dem Doppel? Sportler oder Coach? Ein Spitzensportler könnte auch anders Erfolg haben. Er könnte es ohne Unterstützung versuchen und alles selbst ausprobieren. Er könnte sich einen anderen Coach suchen. Er könnte auf sich aufmerksam machen und sich vom besten Coach finden lassen. Aber wer ist der beste Coach für ihn? Welcher Typ Coach passt zu ihm? Genau das ist die Frage. Wie wäre es mit einem Coach, der viele Kollegen kennt? Wie wäre es, die Suche nach dem richtigen Coach zum Thema eines Coachings zu machen?

Anliegen: “Ich suche den Coach der zu mir passt!”

Perfekt! Nun kann es los gehen! Ich konstruiere einfach mal, dass der Coachee ein Metaproblem hat.  Ob das tatsächlich so ist, müsste der Coach im Coaching herausfinden. Aber das hier ist ja auch nur eine kleine Fingerübung.Es steckt immer ein Problem hinter dem Problem.  Nehmen wir an, dass der Sportler davon überzeugt ist, dass er gar keinen Coach braucht, um Erfolg zu haben. Das ist ein starkes Motiv Coaching abzulehnen, genau wie im richtigen Leben. Und es ist ein idealer Einstieg in ein erstes kurzes Coaching. In diesem Coaching wird der Klient eine Menge über Führung und Unterstützung, offene und freie Gesprächsführung, Motivation und Inneres Team lernen. Er wird lernen, sich auf seinen Gesprächspartner einzulassen und sich ihm zu öffnen. Für viele Menschen ist das bereits ein großer Schritt in die richtige Richtung. Vertrauen ist der Anfang von allem. Ein Coach ist eine starke Vertrauensperson. Der richtige Coach kann zu einem unglaublichen Katalysator für einen Sportler oder einem Manager werden. Spitzensportler und Spitzenmanager brauchen einen geeigneten Coach. Davon bin ich überzeugt und darum schreibe ich es ja auch auf. Allerdings haben Unternehmer oft ein kleines Problem mit ihrem Ego. Warum sollte ein erfolgreicher Spitzenmanager sich beraten lassen? Er ist doch der, der andere beraten könnte, wenn er nur Zeit und Lust dazu hätte. Merken Sie was? Auch das ist ein echtes Anliegen! Es gilt Vertrauen aufzubauen und eine Menge in Stahlbeton gegossene Vorurteile zu zertrümmern. Das könnte interessant werden. Meinen Sie nicht?

Finden Sie den Coach, der zu Ihnen passt! Sind Sie bereit?