Crashkurs Führung


Führungskräfte werden häufig völlig überraschend eingesetzt und finden sich plötzlich in einer ungewohnten Rolle wieder. Eben noch ein sehr kompetenter Mitarbeiter und Kollege und plötzlich der Teamleiter oder Chef. Jetzt heißt es die Ärmel hochrempeln und alles so machen, wie man es schon immer haben wollte. Doch vorher müssen noch ein paar grundlegende Hausaufgaben geklärt werden. Wer noch nie in der Rolle als Führungskraft zu tun hatte, könnte grundlegende Fehler machen, die sich nie wieder beseitigen lassen. Auch Führungskräfte die glauben genau zu wissen, was zu tun ist und wie Führung funktioniert, sollten über folgendes Angebot nachdenken. Leisten Sie sich einen Crashkurs Leadership Management! Es muss nicht unbedingt ein Kurs im Schloss Diedersdorf sein. Im Grunde ist es vollkommen egal, mit wem Sie zusammenarbeiten. Aber tun Sie es! Reden Sie mit einem Sparringspartner Ihres Vertrauens. Suchen Sie sich einen externen Profi, mit dem Sie über alles reden können. Sie werden schnell feststellen, wie wertvoll das sein kann. Sie können nur gewinnen! Suchen Sie sich den Coach, der zu Ihnen passt. Alles, was Sie Ihrem Coach erzählen unterliegt der Vertraulichkeit. Sie werden sehr schnell erkennen, was das für Vorteile hat. Sie werden garantiert mehr Sicherheit und Führungskompetenz gewinnen. Verlassen Sie die Einsamkeit in der oberen Führungsetage. Suchen Sie sich einen kompetenten Gesprächspartner. Mein Tipp: The International Coach Federation. Aber darauf komme ich später noch ausgiebig zurück.  

Wann ist ein Coach, kein Coach?


Grundsätzlich kann jeder die Rolle eines Coach übernehmen. Führungskräfte sind gut beraten, wenn sie sich über das Thema Coaching informieren. Coaching ist ein sehr interessantes Führungswerkzeug. Ein Minimum an Kenntnissen kann in einem Wochenendseminar erworben werden. Es gibt auch gute Literatur über Coaching. Ein guter Einstieg sind Bücher über Kurzzeitcoaching.
Das Wort wird heute so inflationär genutzt, so dass es vielen schwer fällt, herauszufiltern was Coaching wirklich ist. Coaching ist ein Buzzword geworden. Psychologen fühlen sich automatisch als Coach, weil sich in dieser Form der psychologischen Beratung viele Modelle und Formate der Psychologie wiederfinden. Der Unterschied von Coaching zur Psychologie wird deutlich, wenn wir uns die angrenzenden psychologischen Beratungsformate betrachten. Seelsorge, Mediation, Konfliktmanagement, Supervision und Coaching sind psychologische Beratungsformate. Niemand wird von einem Seelsorger ein Psychologiestudium voraussetzen. Bei einem professionellen Coach ist das ganz ähnlich. Immer mehr Psychologen beschäftigen sich mit NLP, während andere das als Teufelswerk meiden. Der beste Einstieg in das Thema Coaching ist aus meiner Sicht immer Führungskräfteentwicklung. Viele technische Ausbildungen konzentrieren sich völlig auf technische Skills. Mathematik, Informatik, Projektmanagement spielen eine große Rolle. Psychologie und Führung wird eher vernachlässigt. Das ist oft der Inhalt von prostgradualen Masterstudiengängen. Coachingfähgigkeiten werden so erst in einem Alter von 35-45 ausgebildet. Eins ist klar: Ein Coach kann relativ schnell von einem Möchtegern Coach unterschieden werden. Der Coach, weiß wovon die Rede ist und er arbeitet nicht im luftleeren Raum. Ein Coach weiß, dass auch er einen Coach braucht, mit dem er über seine Arbeit reflektieren kann. Ein Coach ist ein gut vernetzter Profi. Wer etwas anderes behauptet ist kein Coach.