Jetzt nur nicht die Nerven verlieren


Wenn Unternehmen in eine Schieflage geraten, dann geht die Angst um. Mitarbeiter machen sich plötzlich Gedanken um ihre Zukunft. Sie sehen in eine schwarze Röhre und oft fehlen Zukunftsperspektiven. Plötzlich ist alles ganz anders. Besonders, wenn man sich viele Jahre in ein Unternehmen eingebracht hatte und glaubte durch Verzicht am Erfolg teilhaben zu können. Die Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes spielt oft eine große Rolle. Unternehmen, die diese Angst heimlich institutionalisieren und pflegen gibt es leider viel zu oft. Ein gutes Unternehmen nach der Definition der Offensive Mittelstand funktioniert anders. Gute Unternehmen haben nicht nur ihre Kunden und kurzfristige Gewinne oder das blanke Überleben im Auge, sondern vor allem ihre Mitarbeiter. Unternehmen stehen und fallen mit ihren Mitarbeitern. Unternehmer, die meinen keine guten Mitarbeiter zu haben, sollten dringend über den Sinn ihres Unternehmens nachdenken. Kunden merken es, wenn Mitarbeiter nur halbherzig oder gar widerwillig arbeiten.
Gute Unternehmen kommunizieren die auftretenden Probleme und suchen gemeinsam nach Lösungen. Gute Unternehmen achten auf eine gute Ausbildung und regelmäßige Weiterbildung ihrer Mitarbeiter.
Wenn Unternehmen Mitarbeiter entlassen müssen, dann wird deutlich was viele bereits ahnten. Sie stehen alleine da und müssen sehen wo sie bleiben. Offene Diskussionen gibt es in derartigen Unternehmen nicht. Jeder handelt nach der Devise: „Rette sich, wer kann!“ und „Jeder stirbt für sich alleine!“ aber auch „Jeder ist seines Glückes Schmied!“ Es gibt keinen Grund aufzugeben oder die Nerven zu verlieren. Gute Mitarbeiter sind immer gefragt. Jetzt kommt es darauf an, die Zukunft in die eigenen Hände zu nehmen und nicht die Nerven zu verlieren. Schnelle Hilfe von außen darf niemand erwarten. Die Agentur für Arbeit zahlt nur eine begrenzte Zeit. Danach folgt Hartz IV. Und es lauern sehr viele Fallensteller und Bauernfänger, die nur auf Ihre Abfindung scharf sind. Behalten Sie einen kühlen Kopf und prüfen Sie die Möglichkeiten. Jetzt nur nicht die Nerven verlieren!

CeBit2013


nach dem Cloud-Hype 2012 nun also ein neuer Begriff: Shareconomy – Share und Economy – SharEconomy – Teilen und Wirtschaft

Was hat das zu bedeuten? Es ist ganz einfach eine Weiterentwicklung des ungeliebten Cloud-Begriffes. Schon in der Cloud werden mächtige Ressourcen flexibel geteilt und gleichzeitig allen zur Verfügung gestellt. Leistungsfähige IT Infrastruktur für jeden, wenn man so will. Am deutlichsten wird das, wenn wir uns Startupunternehmen ansehen, die aus dem Stand sofort loslegen können ohne sich vorher Gedanken über eigene Serverfarmen oder teure Büroräume machen zu müssen.

„So was hängen wir uns lieber nicht an die Backe!“

Shareconomy bedeutet genau das und es ist nachhaltig. Car-Sharing ist ein typisches Beispiel für die neue Denkweise. Alles was wir brauchen ist ACCESS. Nicht die Datenbank, sondern der Zugang zu den benötigten Ressourcen. Wenn wir das Auto nicht mehr brauchen, stellen wir es einfach ab und fahren mit der U-Bahn weiter. Und beim nächsten Mal nehmen wir einen SUV oder VAN oder vielleicht einen MINI. Ganz egal. Shareconomy baut auf den gleichen Grundlagen auf. Neue Denksansätze sind dringend gefragt. Mit altem Denken kommen wir in Zukunft nicht mehr weiter.

Sprechen wir darüber!

Brandenburger Provinz


“Berlin ist der definitive Hotspot in Deutschland!”, hört man immer wieder, wenn man sich mit Geschäftspartnern unterhält.  Der Spruch: “Berlin ist arm aber sexy!” ist zu einer Redewendung geworden. Berlin lebt von der Zukunft. Alle warten auf den großen Aufschwung. Im Augenblick explodieren nur die Immobilienpreise und Startup-Gründungen in der Stadt. So viel IT war nie in Berlin. Und dann kommt Brandenburg, das Land rund um Berlin. In den 1990ern in den Stolpe-Jahren sprach man oft von der kleinen DDR. Heute wissen wir auch warum das so ist. Große Pläne und Visionen und am Ende stand fast immer der Zusammenbruch. Cargolifter, Lausitzring, Chipfabrik in Frankfurt/Oder, Solarbranche sind Synonyme für Milliardengräber. Brandenburg ist die wüste und wilde Landschaft rings um Berlin. Fast alles was man dort anpackt, endet in der Pleite. Roland Berger hat es auf den Punkt gebracht. Erfolgreiche und intelligente, gut ausgebildete Leute haben den Osten verlassen und sind im Westen erfolgreich. Der Rest ist dageblieben. DDR: DerDummeRest. Das ist die Befindlichkeit in der sich viele Menschen in Brandenburg wiederfinden. “Bleibe im Lande und nähre Dich redlich!”  Man ist in der Region geblieben, um etwas aufzubauen. Sie haben angepackt, auf Gehalt verzichtet und gehofft, ihren Teil zum Aufschwung beizutragen. “Das wäre doch gelacht, wenn wir es nicht schaffen würden!” Die wirtschaftlichen Erfolgsmeldungen in den regionalen Tageszeitungen lesen sich ähnlich wie früher. Eigenartig dünn und ohne jede Substanz. Irgend etwas ist schief gegangen in Brandenburg.

Und dann gibt es erfolgreiche, effektiv arbeitende Unternehmen, von denen kaum jemand spricht. Es gibt Unternehmer, die erkannt haben worauf es ankommt. Es funktioniert tatsächlich! Auch und gerade in Brandenburg. Die Brandenburger sind absolute Dickschädel. Sie lassen sich nicht durch negative Stimmungen aus dem Tritt bringen. Viele wissen, wie es richtig gemacht wird. In jeder Krise liegt auch immer eine enorme Chance. Das Potential des Landes rund um Berlin ist enorm. Auch wenn manchmal nicht so aussieht. Die Region ist ein Hotspot mit Berlin in der Mitte. Berlin ist die interessanteste Metropole in Europa. Brandenburg ist die Hauptstadtregion. Wer von hier weggeht, hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden. 

Sie fragen sich gerade, was das mit Coaching zu tun hat? Nur soviel, dass ich mit den interessanteren Leuten aus der Region im Gespräch bin. Es ist immer gut, ein wenig gegen den Strich zu bürsten. Und das ist auch gut so!