Wahrnehmungsfilter


12569741-altes-radioDie Philosophen haben es schon immer gewusst. Wir sehen die Welt nicht so wie sie ist, sondern wie wir sie sehen wollen. Jedes Ereignis durchläuft eine Reihe von Filtern oder auch Antennen. Wir empfangen genau das Spektrum, das unsere Filter durchdringen kann. Alles andere bleibt sozusagen vor der Haustür und erreicht unser Bewusstsein nicht. Wir leben in einer subjektiv wahrgenommenen Welt. Die herausgefilterten Ereignisse sind trotzdem objektiv vorhanden. Es gibt blinde Punkte, die wir einfach nicht sehen können, weil wir sie nicht sehen wollen. Ein Schutzmechanismus. Es ist eine bekannte Wahrheit, dass wir uns vor einer Reizüberflutung schützen müssen.
Jeder Mensch ist in der Lage seine Filter selbst einzustellen. Das ermöglicht eine Kontrolle über die Informationen, die uns erreichen. Vorurteile beruhen auf derartigen Filtern. Im NLP spricht man von begrenzenden Glaubenssätzen. Diese Glaubenssätze haben nichts mit Religion zu tun aber sehr viel mit Grenzen die wir uns selbst setzen.
Erinnern Sie sich an einen alten Radioapparat mit einem Knopf an dem man drehen musste, wenn man einen anderen Sender einstellen wollte? Man drehte am Senderknopf und stimmte sich so auf die richtige Frequenz ein. Waren die Filter richtig eingestimmt, konnte man den Sender seiner Wahl hören. Alles andere blieb ausgesperrt. Wenn man niemals einen anderen Sender einstellte, empfing man nur dieses eine Programm. Senderknöpfe können auch einrosten. Die Fähigkeit sich auf einen anderen Sender einzustimmen kann abnehmen. Meinungen können sich so fest in unser Bewusstsein einbrennen, dass wir eine andere Wahrheit nicht mehr akzeptieren. Und das nur, weil wir die Fähigkeit verloren haben uns auf andere Sender abzustimmen.
Einstellungen und Verhaltensweisen funktionieren ganz ähnlich. Wir selbst sind in der Lage zu entscheiden, was wir wahrnehmen und wie wir damit umgehen. Wir können einen Paradigmenwechsel einleiten, wenn wir es wollen. Wie wir die Welt und die Ereignisse um uns herum betrachten und die Zusammenhänge begreifen, liegt zum großen Teil an uns selbst. Wer die Welt nur aus den Boulevardblättern oder aus dem Fernsehen kennt und nicht gelernt hat, selbständig zu analysieren und seine Perspektive selbst zu bestimmen, ist nicht in der Lage seine Wahrnehmungsfilter sorgfältig abzustimmen. Die gute Nachricht ist, dass man es lernen kann.

“Vorurteile sind schwerer zu zertrümmern als ein Atom!”, sagte Albert Einstein. Wenn man weiß, wie es geht ist es sehr leicht. Coaching kann dabei helfen. Die Konditionierung unserer subjektiven Wahrheit kann trainiert werden.

“Ich sehe nur faule und schlecht gelaunte Mitarbeiter! Der Fachkräftemangel! Die Globalisierung! Das Internet….Alles ist ganz ganz schlimm!”
Denken Sie um! Stellen Sie ihre Wahrnehmungsfilter neu ein. Denken Sie daran: Sie sehen immer das was sie sehen wollen. Schauen Sie hinter die Kulissen und erkennen so die unsichtbare Wirklichkeit. Lassen Sie sich nichts vormachen. Ein Coaching kann Ihnen dabei helfen. 

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