I have a dream! Vom Mitarbeiter zum Unternehmer


Ob Sie es glauben oder nicht. Sie sind längst ein Unternehmer. Sie haben es gelernt Ihre Arbeitskraft zu entwickeln, zu vermarkten und zu verkaufen. Sie tun es, so lange Sie denken können. Nehmen Sie Ihre Zukunft in die Hand! Wie das geht? Eine Möglichkeit besteht darin, dass Sie das was Sie tun, umzubewerten. Wechseln Sie die Perspektive!

“Was ist Ihr momentaner Job und warum sind Sie gut bei dem was Sie tun? Warum ist es für einen Arbeitgeber interessant, Sie zu beschäftigen? Was sind Ihre einzigartigen Fähigkeiten?”

Seien Sie kreativ! Denken Sie nicht so sehr an die Berufsbezeichnung oder Ihre Stellenbeschreibung.

“Was macht Sie einzigartig? Was können Sie besser als Ihre Kollegen? Welche Fähigkeiten wollen Sie verbessern? Was wollen Sie auf gar keinen Fall mehr tun?”

Nehmen wir einmal an, dass Sie immer schon etwas völlig anderes tun wollten.

Eine Sekretärin erzählte mir einmal, dass sie viel lieber Kindern Bücher vorlesen würde, als diesen Job zu machen. “Aber damit kann man ja kein Geld verdienen.”, meinte Sie resignierend.  “Ist das tatsächlich so? Lesen Sie Kindern auch gerne vor, wenn Sie kein Geld damit verdienen? Was geht Ihnen durch den Kopf wenn Sie Kindern vorlesen?” Sie dachte kurz darüber nach und dann ging ein Leuchten ging über ihr Gesicht. “Ich mache das sehr gerne! Es ist einzigartig zu spüren, was in den Kindern vor sich geht, wenn ich ihnen vorlese!”
“Stellen Sie sich einen Moment lang vor, dass Sie vom Vorlesen leben könnten.”
Die Frau dachte eine Weile darüber nach und konzentrierte sich auf ihren Traum. Stille. In ihr bewegte sich etwas. Es war an ihrem Minenspiel zu erkennen. Ich nahm ihre Emotionen wahr und erkannte, was sich in ihr abspielte. Sie fühlte sich gut und vergaß scheinbar Zeit und Raum.

Ich erklärte ihr, wie ein Coaching funktioniert und begleitete sie auf den Weg zu ihrem Traumberuf.

Sie blieb zunächst Sekretärin und arbeitete in ihrer Freizeit daran, Kindern vorzulesen. Sie nahm kleine Videos auf und veröffentlichte sie auf Youtube. Dadurch wurde sie bekannt. Immer mehr Eltern und Lehrer wurden auf sie aufmerksam. Kinder klickten sie an und ließen sich Geschichten von ihr vorlesen. Das gab ihrem Leben einen Sinn. Sie tat einfach nur das, was sie am besten konnte.

Das hemmende Thema Geld trat in den Hintergrund.

Heute ist sie eine gefragte Sprecherin und Vorleserin. Die von ihr einfühlsam eingespielten Hörbücher sind ein wahrer Ohrenschmaus. Auch wenn sie es nicht geschafft hätte diesen Traum zu verwirklichen. Coaching hätte ihr auf jeden Fall geholfen.

Mitarbeiter können auch Unternehmer sein. Sie sind es längst. Das fängt mit der Suche nach einem guten und geeigneten Job an und setzt sich jeden Tag fort. Jeder Mitarbeiter ist ein Marketingspezialist in eigener Sache. Die einen machen es besser als andere, die nicht wissen, wie sie sich am besten vermarkten. Es gibt ruhige Mitarbeiter, die fleißig ihre Arbeit machen und nie auffallen. Andere sind Spezialisten in Sachen Selbstmarketing. Sie stürzen ab und an laut aus ihrem Büro und “retten” das Unternehmen. Sie tun es und sie reden darüber. Das kann eigenartige Züge annehmen, aber es ist nicht zu übersehen. Ein Mitarbeiter, der so auf sich aufmerksam macht, muss etwas auf dem Kasten haben. Sonst würde er sich nicht trauen ständig ins Rampenlicht zu treten und sich darzustellen. Er läuft allerdings Gefahr, als Blender und Schaumschläger geoutet zu werden und zu scheitern.

Viele Unternehmen wünschen sich Mitarbeiter, die unternehmerisch denken. Unternehmerisch denken, bedeutet vor allem einen Perspektivwechsel. Ein Tipp: Versuchen Sie sich und ihren Job aus Sicht des Unternehmens zu sehen. Was macht Sie wichtig für das Unternehmen und warum sind Sie unverzichtbar? Wenn Sie jetzt nicht weiterdenken wollen, dann sollten Sie sich einen Ruck geben. Die Antworten auf diese Fragen müssen Sie sich nur selbst geben. Niemand merkt das. Aber es ist wichtig für Ihre Zukunft. Was können Sie besonders gut und was können Sie noch verbessern? Was hemmt Sie und was wollen Sie verändern?
Merken Sie etwas? Sie sind nicht auf eine einzige Rolle festgelegt. Sie sind dabei einen Veränderungsprozess anzustoßen. Jetzt müssen Sie nur noch Ziele festlegen und das Projekt Zukunft in die Hand nehmen. Sie wissen schon: Zeitrahmen, Meilensteine, Arbeitspakete, ProjektControlling……

Das ist SelbstCoaching. Suchen Sie sich einen Sparringpartner, einen Chef oder Kollegen, der Ihnen dabei hilft. Und denken Sie immer daran: Sie sind längst ihr eigener Chef. Das Unternehmen braucht Sie nicht, wenn Sie nicht davon überzeugt sind, dass das Unternehmen Sie brauchen kann…….

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