Adobe Cloud


Adobe_Creative_Cloud_logoAdobe setzt auf die CLOUD

Adobe will weg vom klassischen Softwarevertrieb. Mark Garrett, der Finanzchef von Adobe sieht 2013 als “Jahr des Übergangs”in die Cloud. Damit werden erhebliche Investitionen in eine grundsätzliche Umstrukturierung erklärt. Der Umsatzeinbruch im ersten Quartal 2013 deutet auf einen Umbruch hin. Adobe möchte weg vom klassischen Softwareverkauf hin zu einem Modell in dem Dienstleistungen direkt aus dem Netz bezogen werden können. Statt einmal für ein Softwarepaket zu bezahlen, sollen Kunden für den Zugriff auf Services bezahlen. Der Vorteil für den Kunden liegt auf der Hand. Immer die neueste und leistungsfähigste Softwareversion, keine Updates und Probleme mit der Konfiguration, gesicherter Zugriff von überall. Es ist ein Umbruch im Gang. Softwareunternehmen haben das begriffen. Wer in Zukunft noch eine Rolle spielen möchte, setzt auf die Technologie der Zukunft. An der Cloud führt kein Weg vorbei. In wenigen Jahren wird niemand mehr Software kaufen, das ist sicher. Selbst das Office-System von Microsoft setzt auf die Cloud. Google ist schon ein paar Schritte weiter. Adobe weiß genau, dass das Unternehmen nur mit und nicht gegen die Cloud wachsen kann.

Des Teufels Advokat


Advocatus Diaboli, ist eine Person, die Gegenargumente entgegen der eigenen inneren Einstellung vertritt.

Wir sind ein Leben lang daran gewöhnt, an das Gute und Schöne zu glauben. Die Guten sind gut und die Bösen sind böse. Wir sind die Guten und die Anderen sind die Bösen. Es sind immer die Anderen, die uns dazu zwingen Dinge zu tun, die wir eigentlich nicht tun wollen. Aber so einfach ist das nicht. die Welt da draußen ist komplizierter als man manchmal bereit ist glauben zu wollen. In jedem von uns stecken auch Eigenschaften, die wir überhaupt nicht gerne zeigen. Angst und Neid, Überheblichkeit und Arroganz. “Das Böse ist immer und überall….” Das Engelchen streitet mit dem Teufelchen, Das Gute mit dem Bösen. Schwarz und weiß. Grau.

Manchmal sind gerade die Guten böse. Haben Sie schon mal darüber nachgedacht? Ich weiß, dass ist verwirrend. Aber das Leben ist eben nicht so einfach und wir leben in einer komplexen Welt.

Der Teufels Advokat ist ein Format, mit dem wir in unausgesprochene Dinge zur Sprache bringen können, die wir möglicherweise tief in uns tragen. Wir haben es uns nur noch nicht getraut zu fragen, weil wir ganz tief in uns die Antworten zu kennen glauben. Wir wollen es vielleicht gar nicht wissen. Verdrängung und Zweifel sind sehr menschliche Reaktionen.

🙂 “Ich muss immer pünktlich sein!”

:-/ “Warum eigentlich? Idioten sind immer pünktlich! Ich habe das nicht nötig!”

 

🙂 “Ich bin immer ehrlich und aufrichtig!”

:-/ “So ein Quatsch! Niemand ist immer ehrlich! Der Ehrliche ist der Dumme!”

 

🙂 “Ich bin gerne fleißig!”

:-/ “Du bist ein Idiot! Mach mal ne Pause! Lass mal die anderen fleissig sein!”

 

🙂 “Ich übernehme Verantwortung und bin ein Vorbild für Viele!”

:-/ “Armer Kerl! Was bleibt dir anderes übrig? Du musst den guten August spielen. Du hast keine andere Wahl!”

 

🙂 “Ich bin ein guter Mensch!”

:-/ “Niemand ist nur einfach gut! Auch du nicht!”

 

Des Teufels Advokat hat etwas von Goethes FAUST. Boris Grundl hat ein Buch veröffentlicht dessen Name Programm ist. “Die Diktatur der Gutmenschen” Des Teufels Advokat hat auch hier seine Hände im Spiel. Grundl deckt auf, was sich hinter der Fassade von vorgeblichen Gutmenschen verbirgt.

Und weil in jedem Artikel den ich hier veröffentliche mindestens ein neuer Gedanke auftauchen sollte (Sie müssen nur aufmerksam danach suchen), bringe ich die Gleichung Coach=Detektiv ins Spiel. Ein Coach ist ein Ressourcen-Detektiv, der in der Lage ist Dinge aufzudecken, die uns daran hindern unseren Weg zu gehen. Das sind dann negative Ressourcen, die aber kraftvoll in uns wirken. Polen wir sie um und spannen wir sie so an, dass sie unseren Karren nach vorne bringen. Was sind die Antriebskräfte, die uns antreiben? Angst vor dem unbekannten Wesen in uns? Erziehung und Vorurteile? Wie dem auch sei. Fragen Sie Ihren Advocatus Diaboli nach verborgenen Gefühlen und stellen Sie sich dem Dialog. Böse kann auch gut sein. Gut kann sehr böse Wirkungen haben. Denken Sie nur an die hohen Ideale des Kommunismus und was daraus geworden ist. Denken wir an die bösen Banken und den Kapitalismus. Böse, böse! Oder?

Aber ehrlich: “Nicht dem Wohlwollen des Bäckers, Fleischers und Brauers verdanken wir unser Essen, sondern der Wahrung ihrer eigenen Interessen.”, wusste schon Adam Smith, einer der Vordenker des Kapitalismus. Aber das ist wieder ein anderes Kapitel.