Das Ende der Cloud


Blauer Himmel: Das Ende der Cloud ist da!

Clouds Roll In (Pano)

Clouds Roll In (Pano) (Photo credit: realworldracingphotog)

Alle reden über Cloud-Computing, wir nicht mehr. Ein warmer Regen hat sich über das Land ergossen und alle Wolken aufgelöst. Es ist Frühling und die Sonne scheint aus einem wolkenlosen, blauen Himmel. Ich versuche das Wort das mit „C“ beginnt nicht mehr so oft in den Mund zu nehmen. Ich meine nicht „Computer“! Reden wir über Zusammenarbeit, weltweit verfügbare Netzwerke und nahtlose Geschäftsprozesse. Sprechen wir über Sicherheit unserer Daten und rapide sinkende Kosten in der IT. Kaum ein Unternehmer will etwas für IT bezahlen. Es ist völlig unsexy und kostet ein Vermögen. IT ist ein Faß ohne Boden.
Was haben wir nicht schon für moderne EDV-Systeme, PC, Notebooks und TK-Anlagen ausgegeben! Allerdings haben wir auch jede Menge Mitarbeiter mit EDV freigesetzt. Nun ist es soweit. Die IT-Revolution frisst ihre Kinder. Den IT-Manager wird es in Zukunft in KMUs nicht mehr geben. Die BWLer sind auf dem Vormarsch. Es geht tatsächlich immer mehr um reibungslose Geschäftsprozesse und die möglichst exakte Beschreibung dieser Prozesse in Form von Diagrammen und UML. Es wird in Zukunft immer mehr um Service Level Agreements gehen um den Schutz von Daten. Es geht um Versicherungen und um Haftungsbedingungen. Serviceanbieter in der IT sind Paketanbieter. Wir kaufen in Zukunft keine Autos mehr, sondern eine Mobilitätsgarantie, gekoppelt mit einem Rundumsorglos-Sicherheitspaket. Wir fahren mit dem Auto oder einem Shuttle zum Flughafen oder Bahnhof und werden am Ziel unserer Reise wieder von einem Verkehrssystem erwartet, das uns zu unserem Ziel bringt. Man kann es nennen wie man will. Das ist die Zukunft. Das hat überhaupt nichts mit Wolken zu tun, sondern mit Netzwerken und dem sicheren Zugriff von überallher. Access ist das neue Zauberwort. Es geht nicht um den Besitz von Hardware – Autos oder Rechenzentren. Es geht zunehmend um den Zugriff und die Auswertung von Informationen. Vergessen Sie Buzzwords wie Cloud. Es geht ganz einfach um signifikante Verbesserungen von IT-Dienstleistungen, Kostensenkung und Sicherheit. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als eine Automatisierung von Geschäftsprozessen.

Das Ende der Cloud als MarketingBuzzword ist nicht mehr und nicht weniger als eine weitere Revolution im Rechenzentrum. Egal wo das Rechenzentrum steht und wie groß es ist, es befindet sich immer direkt im Internet. Alles Andere macht keinen Sinn. Und wenn das DataCenter schon als Knoten im Internet funktioniert, dann ist es keine aufregende Entscheidung mehr es vollständig einem professionellen Anbieter zu überlassen, die notwendigen Prozesse zu sichern und zu automatisieren. Das spart sehr viel Geld und Zeit. Die internen IT Mitarbeiter können sich ab sofort auf die wichtigen Aktivitäten konzentrieren, der Optimierung von Geschäftsprozessen.

E-Bike ohne Kette


Deutsch: Logo der Mifa AG

Deutsch: Logo der Mifa AG (Photo credit: Wikipedia)

Und wieder eine neue Idee: „MIFA entwickelt E-Bike ohne Kette“ Die Pressemitteilung der Mitteldeutsche Fahrradwerke AG MIFA fällt mir auf. MIFA „hat ein neues E-Bike entwickelt, bei dem die Kette komplett entfällt. Die Energie aus der Muskelkraft des Fahrers wird bei diesem neuartigen Elektrofahrrad rein elektrisch an das Hinterrad übertragen. Das ist eine völlige Neuerung und in dieser Form einzigartig: Bei bisherigen Modellen war dies nur über eine Kette oder Welle möglich. Zudem kommt das technische Phänomen der sogenannten Rekuperation zum Tragen: Beim Bremsen wird die entstehende Energie in den Akku zurückgespeist. So kann die Akkuleistung und damit die Reichweite deutlich erhöht werden.“

Die Pressemitteilung kann nicht mehr unter   http://www.mifa.de/uploads/media/MIFA_CN_Kettenloses_Elektrorad_121002.pdf heruntergeladen werden. Hier ist ein aktueller Link auf einen Artikel der das e-Bike ohne Kette beschreibt: http://www.elektrobike-online.com/news/e-bikes-und-pedelecs/spannender-prototyp-mifa-entwickelt-e-bike-x-pesa-ohne-kette-infos-und-bilder.681661.410636.htm#1

 

Ich gebe zu, dass es sich hier um keine typische Coaching-Story handelt. Aber stellen Sie sich nur mal vor, was in einem derartigen Fahrrad alles drinsteckt. Elektromobilität, Schnelligkeit, Energieeffizienz……das ist kein eBIKE mehr, das ist das iBike! 😉
Oh! Da ist sie: meine Coaching Idee! Plötzlich war sie da: Ich brauche ein Coaching-Headset! Stellen Sie sich ein Coaching während einer Radtour vor. Man kann sich nicht wirklich gut unterhalten, wenn man mit Rädern unterwegs ist. Also braucht man eine Wechselsprechanlage zwischen Coach und Coachee. Das müsste eigentlich leicht zu realisieren sein. CB-Funk wäre eine Möglichkeit. Ich nenne das Ganze Coaching-Headset. Das könnte übrigens auch eine Idee für Familienausflüge sein. Da gab es mal einen Witz. Ich habe mich als Junge weggeworfen, als ich ihn gehört habe.
Zwei Radfahrer sind auf einer Kopfsteinpflasterstraße unterwegs. Das Schutzblech des vorausfahrenden Fahrers klappert und verhindert jegliches Gespräch. Der Hintermann ruft: „Du! Dein Schutzblech klappert!“  keine Reaktion. Er versucht es etwas lauter: „Dein Schutzblech klappert!“ Wieder nichts. Er stellt sich in die Pedale, setzt zum überholen an und brüllt ohrenbetäubend, als sie gleichauf sind: „Dein Schutzblech!!!! Klappert!!!!“ Der erste Radfahrer dreht sich zu ihm und sagt: „Du brauchst nicht so zu schreien! Ich verstehe kein Wort! Mein Schutzblech klappert!“
Natürlich klappert bei MIFA kein Schutzblech! Und noch etwas: Lesen Sie eine Erfolgsstory eines ostdeutschen Unternehmens. http://www.mifa.de/unternehmen/geschichte/ Wie hieß doch der Schüttelreim aus der Kindheit? „Wer MIFA fährt, fährt nie verkehrt!“ In diesem Sinne! Alles wird gut!

26.04.2015

Schade! Die Sache mit dem eBike ohne Kette scheint nicht weiterverfolgt zu werden. Die LINKS sind inzwischen nicht mehr hinterlegt und ich lande auf einer 404 – not found! Seite – schade eigentlich!

Aber es geht weiter:

https://www.emotion-technologies.de/e-bike-marken/mando-footloose/

 

Honorar oder Gewinnbeteiligung


Image representing Apple as depicted in CrunchBase

Image via CrunchBase

Sie erinnern sich vielleicht an den Artikel über den Wert einer einzigen guten Idee. Haben Sie schon mal ein wenig darüber nachdenken können, was Ihr Unternehmen nach vorne bringt und was in ein paar Jahren wichtig werden könnte? Vielleicht haben Sie keine Zeit dafür. Ich weiß: Das Tagesgeschäft! Klar doch! Das kennen wir alle! Aber was ist nun mit einer einzigen guten Idee, maßgeschneidert für Sie? Stellen Sie sich vor, Sie könnten diese Idee kaufen! Stellen Sie sich vor, es gäbe so etwas wie einen Supermarkt für Ideen. Was wäre Ihnen diese Idee wert? Was würde der Apple Chef Tim Cook dafür geben, wenn er diese eine wunderbare Idee hätte, die Apple für die nächsten Jahre zum Marktführer machen würde? Was ist so eine Idee wert? 1 Million? 1 Milliarde? 5 Milliarden?

Aber wer zahlt schon für eine gute Idee? Ich kenne da einen geschickten Verkäufer, der eine solche Idee verkauft. Er nennt das Geschäftsmodell und er verrät erst worum es geht, wenn man ihm 25.000 Euro auf den Tisch legt.

„Soll das, was Sie derzeit
tun, sind,
oder haben, denn
wirklich schon alles
in Ihrem Leben
gewesen sein?“
Egal ob hauptberuflich oder als zweites Standbein zeigen wir Ihnen den Weg zu Ihrem persönlichen Erfolg. Mit unserem Konzept können Sie jährlich bis zu über 300.000 Euro verdienen! Diese Ergebnisse sind durch Bilanzen von Steuerberatern oder Wirtschaftsprüfern nachweisbar. Vom Schreibtisch aus können Sie so mehr als 26.000 Euro im Monat verdienen! Durch unsere gründliche Einarbeitung sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Wir bieten Ihnen eine seriöse und langfristige Existenz, die auf keinen Strukturvertrieb aufbaut und nichts mit MLM, Diätprodukten, Kapitalanlagen oder Versicherungen zu tun hat. Wir führen mit Ihnen ausschließlich Einzelgespräche! Hoteltreffs, Massenveranstaltungen oder einen unpersönlichen Vorab-Versand von Unterlagen werden Sie bei uns nicht erleben.

 

Der Mann ist gut! Er verkauft tatsächlich „heiße Luft“ am laufenden Band und kommt tatsächlich damit durch! Als Verkäufer ist der Mann Weltklasse, als Geschäftspartner und Mensch wohl eher nicht. Beratung und insbesondere IT-Beratung ist da wesentlich ehrlicher und bodenständiger. Sie bekommen viel mehr für ihr Geld, als Sie zahlen. Möglicherweise ist das entscheidende Geschäftsmodell für Ihre Zukunft mit dabei. Wie dem auch sei. Der Preis für eine gute Idee ist in meinen Beraterpaketen bereits enthalten. Es gibt keine Garantie für den Erfolg. Sie zahlen nur ein Beraterhonorar, Peanuts für Sie. Wir können es aber auch anders machen. Ich berate Sie kostenlos und Sie beteiligen mich am Gewinnwachstum. Wenn Sie keines erwarten, dann habe ich Pech gehabt. Ich bin mir sicher, dass ich das schnell erkennen und mich höflich von Ihnen verabschieden werde. Im anderen Fall beteilige ich mich gerne an unserem gemeinsamen Erfolg! Was denken Sie? Wie wollen wir es machen? Festes Honorar oder Gewinnbeteiligung? Ich freue mich darauf Sie kennenzulernen!

IT – Chancen und Risiken


Immer mehr Unternehmen werden durch Hackerangriffe auf ihre IT beeinträchtigt. Über viele Jahre gewachsenen Strukturen und die technologische Fragmentierung von IT-Systemen sind ein leichtes Ziel für Angriffe von außen. Viele kleine und mittelständische Unternehmen glauben nicht an die Gefahren, die ihnen drohen. Sie meinen zu klein und zu uninteressant für derartige Angriffe zu sein. Aber selbst scheinbar uninteressante Unternehmen können durch Schadsoftware zum Opfer von Hackerangriffen werden. In den vergangenen Jahren haben viele Unternehmen sehr zurückhaltend in ihre IT investiert. Veraltete IT-Landschaften sind eine logische Folge dieser Politik. Es ergeben sich einerseits erhebliche Herausforderungen um mit den technologischen Veränderungen Schritt zu halten. Andererseits öffnen sich völlig neue Chancen um die bestehenden, gewachsenen Strukturen nicht nur zu modernisieren, sondern grundlegend neu zu entwickeln. Das bedeutet auch eine ernsthafte Betrachtung in Richtung Risikomanagement und insbesondere dem IT-Risikomanagement. Der entscheidende Punkt für die zukünftige IT-Landschaft ist eine unabhängige Betreuung der Veränderungsprozesse. Unabhängige Berater arbeiten unabhängig von vorhandenen Strukturen und von externen Anbietern. Sie analysieren und beurteilen vorhandene Systeme und begleiten Unternehmen bei der Neuausrichtung ihrer Geschäftsprozesse. Berater arbeiten ähnlich wie Gutachter auf dem Bau. Das Beraterpaket beinhaltet eine Expertise für vorhandene Substanz, Empfehlungen für das weitere Vorgehen und Vorschläge für Restaurierung, Abriss oder Neuaufbau. Ein sorgfältiger Rückbau kann die wichtigsten Geschäftsprozesse von Unternehmen besser garantieren, als ein weiteres unkontrolliertes Wachstum. Was das wieder mit Coaching zu tun hat? Fragen Sie einfach den IT Coach ihres Vertrauens! Ich mache genau so etwas! Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören!

Deutsch: Rückbau einer Hochhauskette in Ludwig...

Kekse! oder Wie man ein Projekt entwickelt


Berliner Mauer am Brandenburger Tor Juni 1976

Berliner Mauer am Brandenburger Tor Juni 1976 (Photo credit: Wikipedia)

Gute Projekte kann man bereits an ihrem Exposé erkennen. Klar formulierte Ziele, eindeutige Rahmenbedingungen, Festlegung von Verantwortlichkeiten und eine klar umrissene Vision des Projektgegenstandes sind die wichtigsten Zutaten für ein gutes Projekt. Wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen, dann nützt auch das beste Projektteam und ein professionelles Projektmanagement nichts. Niemand kann einen Kuchen ohne die wichtigsten Zutaten backen. Wenn der Backofen nicht die notwendige Hitze erreicht oder es schlicht an Mehl mangelt, funktioniert das nicht. Soll der Kuchen in einer runden oder einer eckigen Form gebacken werden? Wie soll er schmecken? Welchen Charakter soll er haben? Für wen ist er bestimmt und wann soll er fertig sein? Was passiert, wenn er misslingt? (Dann gibt es Kekse!) Das ist dann Plan B.
Eine der grundlegenden Eigenschaften von Projekten ist die Möglichkeit zu scheitern. Zu jedem seriösen Projektplan gehören Ausstiegskriterien und ein Plan B. Projekte, die angeblich alternativlos sind, haben einen erheblichen Makel, der oft gerne übersehen wird. Dabei ist es bei jeder Form von Beratung und Coaching wichtig, ein Ausstiegskriterium zu haben. Ein Coach, der diesen Punkt bei der Prüfung vergisst, ist durchgefallen. Jede beteiligte Partei bei einem Coaching braucht eine Möglichkeit aussteigen zu können. Ein Projektmanagement, das Alternativen ausblendet ist inkompetent und kann eigentlich einpacken. Die Wirklichkeit sieht oft anders aus. Alternativlosigkeit, wohin man auch sieht. Angeblich alternativlose Projekte sind allgegenwärtig: Das EURO-Projekt, die Elbphilharmonie, der BER (Berlin-Brandenburg Flughafen) sind nur einige Beispiele. Aufmerksame Leser können gerne typische Beispiele für derart dürftige Projekte unter Bemerkungen hinterlassen. Wer weiß? Vielleicht sehe ich das ja auch alles völlig falsch und dieser Beitrag schreit nach Berichtigung? Alles ist möglich. Politik ist übrigen nicht nur dann gut, wenn es keine Alternativen gibt. Demokratie ist gelebte Alternative. Und das ist auch gut so! Politiker sind dann gut, wenn sie klare Aussagen und Visionen haben und die Menschen mitnehmen können. Weichgespülte Beliebigkeit neigt zu Langeweile und angeblicher Alternativlosigkeit. Die Berliner Mauer wäre nie gefallen, wenn es nicht die Sehnsucht nach einer Alternative gegeben hätte. Der Status Quo war damals in Beton gegossen und vollkommen alternativlos. Politiker wie Gorbatschow, Kohl und Reagan bereiteten den Weg zu einer Alternative, die niemand mehr auf dem Plan zu haben schien. Aber das ist ein anderes Thema.
Eine Aufgabe für jedes Projektteam sollte zwingend eine Beschreibung unterschiedlicher Ausstiegsszenarien sein. Was passiert, wenn das und das passiert? Was ist das Kriterium für einen erfolgreichen Projektabschluss und was sind die Alternativen? Im Fall BER gibt es eine Reihe von Alternativen. Der Weiterbetrieb von Tegel und die zusätzliche Nutzung von Sperenberg sind solche Alternativen. Es ist egal, wie unsinnig das erscheint, aber es sind machbare Alternativen, die in eine Projektbeschreibung hinein müssen. Eine Alternative wird nicht deshalb unmöglich, weil sich fleißige und kompetente Verwaltungsrechtler anders geeinigt haben. Planfeststellungsverfahren sind niemals für die Ewigkeit gemacht.
Es wird deutlich, was das Wichtigste an einem guten Projekt ist: Eine Lösung, die die beschriebenen Ziele und Eigenschaften des fertigen Objektes am besten umsetzt. Es geht immer um gute Ideen und die Beschreibung und Bewertung aller Alternativen.

Wenn das Mehl alle ist und der Kuchen nicht pünktlich fertig wird, gibt es Kekse!

English: Ronald Reagan speaking in front of th...

English: Ronald Reagan speaking in front of the Brandenburg Gate and the Berlin Wall on June 12, 1987. 日本語: ベルリンの壁の前での演説(1987年) (Photo credit: Wikipedia)

Die Antwort auf alle Fragen


English: 42, The Answer to the Ultimate Questi...

English: 42, The Answer to the Ultimate Question of Life according to The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy. Русский: 42, Ответ на главный вопрос жизни в произведении Автостопом по галактике. Deutsch: 42, die Antwort auf die große Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest, bezogen auf Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams. Italiano: 42, La risposta Fondamentale alla Domanda sulla Vita secondo la Guida galattica per gli autostoppisti. (Photo credit: Wikipedia)

 

Sie suchen Antworten? Die Antwort auf alle Fragen ist: 42! Und wer sich fragt, welche Fremdsprache er als nächstes lernen sollte, dem sei der BABELFISH empfohlen. Beides verdanken wir dem Schriftsteller Douglas Adams. Wer kennt nicht: „Per Anhalter durch die Galaxis“? Das ist so ziemlich das skurrilste Science Fiction Abenteuer, das es gibt. Es ist schräg, lakonisch, voller schwarzem britischen Humor und es ist absolut zeitlos. Ein ironisches Meisterwerk. Es ist doch vollkommen egal, wenn das Haus eines Niemand einer Umgehungsstraße oder einer Autobahn weichen muss, wenn ein paar Minuten später die ganze Erde ausradiert wird, weil sie einer galaktischen Umgehungsstraße weichen muss. Alles eine Frage der Perspektive. Wenn die Antwort auf alle Fragen 42 ist, dann wird sofort klar, dass es nicht um die Antworten geht, sondern um die Fragen. Ein Coach hat einen 7ten Sinn für Fragen entwickelt, die den Coachee voranbringen können. Ein guter Coach braucht kein Übersetzungsprogramm für die Sprache seines Klienten. Er besitzt eine Art Babelfish-Translator. Egal was der Coachee sagt, der Coach versteht was gemeint ist. „Wenn ich das richtig verstanden habe, dann sagten Sie gerade……..“ Wenn der Coach nicht richtig verstanden hat, wird ihn der aufmerksame Klient auf der Stelle berichtigen und näher erklären, was er gemeint hat. Was genau er meint, kann leicht erfragt werden. „Was genau meinen Sie damit?“ oder „Wie genau sieht das aus?“ Die Hauptsache ist doch, dass der Coachee niemals mit „42!“ antwortet.

 

Der Wert einer guten Idee


“Kein Manager, kein Unternehmen keine Institution scheint wirklich zu wissen, wie man im Zeitalter des Internets überlebt und wächst. Außer Google.” (Jeff Jarvis, Was würde Google tun?)

Jeff Jarvis

Jeff Jarvis (Photo credit: Wikipedia)

Das Buch ist ein Bestseller, weil es Antworten auf Fragen verspricht, die sich jeder stellt. Unternehmen suchen nach guten Ideen. Die besten Unternehmen verlassen sich nicht auf Zufälle, sondern haben immer auch Alternativpläne in der Schublade. Nur wer die richtigen Fragen stellt, wird die Antworten finden, die notwendig sind um auch in Zukunft erfolgreich am Markt zu sein. Genau das ist mein Thema. Ich breche Denkmuster etablierter Unternehmer auf und entwickle die Alternativpläne für die Zukunft.
Was ist Ihnen eine gute Idee wert? Was würden Sie für eine einmalige Idee bezahlen, die Ihr Unternehmen zum Marktführer machen würde? Vielleicht haben Sie selbst eine Menge guter Ideen, aber vermutlich haben Sie genug mit dem operativen Tagesgeschäft zu tun, wie die meisten Ihrer Mitbewerber und Kunden. Alles läuft gut! Die Auftragsbücher sind voll und Sie schaffen es kaum noch, alle Projekte pünktlich und mit hoher Qualität abzuarbeiten. Spätestens in diesem Augenblick wissen Sie, wie wichtig es wäre bessere Software einzuführen und die Geschäftsprozesse zu optimieren. Vielleicht haben Sie ja auch schon Bauchschmerzen bei dem Gedanken irgendetwas verändern zu müssen. Sie wissen, dass Sie was tun müssten, ahnen aber auch das es sich um eine langwierige und kostspielige Angelegenheit handeln wird. Und dann ist da noch ein Problem. Wir wissen nicht genau, wohin die Reise gehen soll. Apple hat zur Zeit so ein Luxusproblem. Das Unternehmen fährt maximale Gewinne ein und alles was fehlt ist das nächste Killerprodukt. Das iPhone und das iPad haben die IT Industrie mit einer unglaublichen Geschwindigkeit umgekrempelt. Der klassische PC-Markt ist so gut wie tot. Mit Cloud-Anwendungen kann man nun wirklich kein Geld verdienen, so scheint es.  Google arbeitet an einer Datenbrille und die Virtuelle Realität wird langsam Wirklichkeit. Währenddessen suchen SAP, IBM, MICROSOFT, ORACLE und Co. nach neuen Lösungen für Geschäftskunden. Was ist das nächste große Ding? THE NEXT BIG THING? Ein Königreich für eine zündende Idee!
In welcher Branche sind Sie eigentlich unterwegs? Was sind Ihre Produke, wer sind Ihre Kunden und welche Dienstleistungen bieten Sie an? Wie sprechen Sie Ihre Zielgruppe an? Wer sind Ihre Mitbewerber? Wo kommen Sie her und wo wollen Sie hin? Wenn Sie jetzt antworten, dass Sie es nicht genau wissen, dann sind Sie auf dem richtigen Weg. Wie wäre es mit einem Berater der genau das mit Ihnen gemeinsam besprechen und neue Ideen entwickeln kann?  Wie wäre es mit jemand, der unabhängig vom Anbieter Lösungen skizziert und eine Art Lastenheft für die Zukunft Ihres Unternehmens erstellt. Das ist der Plan B, den Sie in die Schublade legen und immer wieder herausholen können.
Vor ein paar Jahren habe ich einen Anlagenbauer beraten. Die Probleme waren für das Management zunächst nicht der Rede wert. Die Projektingenieure hatten auch so gar kein Interesse Wissen aus der Hand zu geben und Abläufe und Prozesse zu standardisieren. Sie waren als harte Kerle bekannt, die keine Angst vor scheinbar unlösbaren Problemen hatten. Die Kosten für die Beseitigung von Fehlplanungen waren unübersehbar, aber so ist das nun mal in diesem Geschäft, versicherte man mir einstimmig. Ich brauchte eine Weile um mich in dieses Geschäft hineinzudenken. Alles, was ich immer wieder hörte, war die gebetsmühlenartige Wiederholung das immerselben unzerstörbaren Glaubenssatzes: Wenn Du eine Ahnung von diesem Geschäft hättest, dann würdest du nicht versuchen, etwas zu verbessern. Es geht nicht!
Ich ließ mich davon nicht abschrecken und arbeitete eine Reihe von Vorschlägen aus, die nicht nur die scheinbar unlösbaren Probleme lösen konnten, sondern diesen Anlagenbauer zum Marktführer gemacht hätten, wenn sie umgesetzt worden wären. Es ist nicht meine Schuld, dass das Management im Zuge einer feindlichen Übernahme durch einen anderen Konzern, meine Vorschläge nicht umsetzen konnte. Dazu fehlte einfach die Zeit. Wahrscheinlich ist, dass meine Unterlagen und Ideen in irgendeinem digitalen Datenarchiv vergraben wurden und nie wieder auftauschen werden. Eine gute Idee existiert unabhängig davon ob sie erfolgreich umgesetzt wurde oder nicht. Immerhin weiß ich genau was ich zu tun habe, wenn ich ein Anlagenbauunternehmen berate. Und ich habe den Plan B immer im Kopf. Erfahrungen schaden nur dem der sich noch nicht machen konnte.
Ich habe vor allem eins gelernt: Es ist egal, in welcher Branche ein Unternehmen tätig ist. Ich finde immer eine gute Idee! Das ist nicht ganz einfach. Stimmt! Aber Sie kennen ja den Spruch:

“Wenn es einfach wäre, dann könnte es ja jeder machen!”

7 Gründe für eine schlecht gemachte Webseite


Jedes Unternehmen braucht einen professionell gemachten Internetauftritt. Alle, die meinen so etwas nicht zu benötigen, brauchen gar nicht weiterlesen. Sie werden nichts Neues erfahren, denn sie wissen bereits alles.
Webseiten sind eine reine Geschmacksfrage, denken viele und sagen das auch. Wie sieht eine schlecht gemachte Webseite eigentlich aus? Woran erkenne ich sie? Zugegeben, es gibt auch Internetauftritte, die mich erst auf den zweiten Blick überzeugt haben. Das sind nicht die schlechtesten! Aber wenn der zweite Blick eine Enttäuschung ist, bringt auch eine Startseite im hässlichen Grunge-Look nicht viel. Ich mag zurückhaltende, schlichte Eleganz. Seiten die blitzen und blinken und meine Augen mit wundersamen Farbkombinationen überfallen, sind nicht unbedingt meine Favoriten. Wie gesagt, Geschmacksache. Bevor ich mit einem Unternehmen in Kontakt trete, sehe ich mir die Webseite an.

Zeige mir deine Webseite und ich sage Dir, wer Du bist!

Unternehmen, die keine eigene Webseite betreiben, sind irgendwie verdächtig. Eine Firma ohne eigene Webseite? Das geht doch eigentlich gar nicht. Irgendetwas haben die doch zu verbergen. Oder? Jedes neue Unternehmen hat einen Businessplan, ein Logo, ein Corporate Design und einen aussagefähigen Internetauftritt. Der muss aber auch gut gemacht sein. Schlimmer als keine Webseite sind nur Unternehmen mit einem ungepflegten Auftritt ohne jedes Design. Geschmacklos und ohne Stil, unaufgeräumt, wenig Vertrauen erweckend. Wer kauft schon ein Auto von einem ungepflegten Verkäufer,  mit einem ungebügeltem Hemd und einer geschmacklosen Krawatte, der zudem noch aus dem Mund riecht? Ich nicht! Autoverkäufer sollten gut und stilsicher gekleidet sein, genau wie Banker und Berater. Unternehmen sollten sich einen Internetauftritt leisten, der klar zeigt, was das Unternehmen ist und wohin es will. Wir wollen wissen, wer dahinter steckt und wie das Angebot für die entsprechenden Zielgruppen aussieht. Es gibt eigentlich keinen Grund eine schlecht gemachte Internetseite zu betreiben, außer, man hat gute Gründe dafür. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man einfach so, ohne sich etwas dabei zu denken, eine Businesswebseite ins Netz stellt. Irgendwer wird sich schon etwas dabei gedacht haben…….

Grund Nr.1 – Kein Geld

Ich brauche so einen Schnickschnack sowieso nicht, weil meine Firma so schlecht läuft, dass ich mir nicht einmal einen vernünftigen Internetauftritt leisten kann. Tipp: Beim Provider abmelden und bis zu 100! EURO im Jahr sparen.

Grund Nr.2 – Kundenabschreckung

Ich habe volle Auftragsbücher und ich lege keinen Wert auf noch mehr neue Kunden und Interessenten. Die werden ihr blaues Wunder erleben, wenn sie mal auf meiner Webseite vorbeischauen! Tipp: Zeigen Sie Ihren Kunden den Stinkefinger! Trauen Sie sich! Ein Foto auf der Startseite genügt! Und vergessen Sie nicht diabolisch zu grinsen! Jack Nicholson hat uns das vorgemacht, wie das geht. Das spricht sich herum!

Grund Nr.3 – Selbst ist der Mann

Ich mache das selber und lasse mich nicht beraten. Ein naher Verwandter gestaltet die Seiten und das kostet mich keinen Cent! Schließlich sind wir ein Volk von Heimwerkern! Bob der Baumeister macht es uns vor: „Can we fix it? YES! WE CAN!“ Tipp: erklären Sie das Ihren Kunden. Am besten Sie hinterlassen einen Vermerk im Impressum: “Ich habe zwar keine Ahnung von Design, aber ich mache alles selbst!” Es gibt immer was zu tun! Weitermachen!

Grund Nr.4 – Ignoranz

Sie haben Recht! Ignorieren Sie den Vertriebskanal der Zukunft. “Mit einer Webseite hat schließlich noch niemand Geld verdient!” Tipp: Glauben Sie weiter daran und wundern sich nicht, wenn man Sie nicht ernst nimmt.

Grund Nr.5 – Meine Kunden haben kein Internet

Vollkommen richtig! Die Kunden, die bei Ihnen kaufen, haben kein Internet. Das ist kein Thema. Die haben auch schon vor 30 Jahren bei Ihnen gekauft. Und da Sie Ihr Geschäft sowieso nicht mehr steigern wollen, brauchen Sie sich auch keine Gedanken um neue Zielgruppen zu machen. Tipp: Bedanken Sie sich bei Ihren treuen Kunden, die ohne dieses furchtbare Internet auskommen. Verteilen Sie einen Flyer mit einem Bildschirmfoto ihrer Webseite! Dann wird sofort klar: Internet? Wie furchtbar! Sieht ja schlimm aus!

Grund Nr.6 – Anders sein

Das sind die Punks unter den Webseiten. NO FUTURE! All mein Respekt gilt dem Mut zum Besonderen! Das hat nicht jeder und jeder der diese Seiten besucht, wird sich an sie erinnern. Das hat doch was! es kommt ganz auf die Zielgruppe an. Es drängt sich der Verdacht auf, dass hier ein ganz besonderes Publikum angesprochen werden soll. Wer weiß? Vielleicht ist gerade das ein Erfolgsrezept. Tipp: Nichts anfassen! Alles soll so bleiben wie es ist.

Grund Nr.7 – Ahnungslosigkeit

Das ist ein rührender Grund. Vielleicht soll das Mitleid der Kunden angesprochen werden. Wer so eine Webseite betreibt, der braucht Hilfe! Tipp: Ein Spendenaufruf könnte Ihnen bares Geld in die Kasse spülen.

Was auch immer der Grund für eine schlecht gemachte Webseite ist. es ist alles reine Geschmackssache. Es gibt ja auch hässliche Autos und auf jeden Topf passt ein Deckel.

Jeder hat genau die Webseite, die zu ihm passt.

Es passiert jeden Tag: “Guten Tag! Ich rufe Sie an, weil mir Ihre Webseite aufgefallen ist!” – kurze Pause, Schweigen “Ich könnte mir vorstellen, dass wir Ihnen dabei helfen können Ihre Webseiten zu optimieren!” – “Das glaube ich nicht!” Aufgelegt. Es gibt zu viele Ungläubige in diesem säkularisierten Land……

English: Jack Nicholson signing autographs at ...

English: Jack Nicholson signing autographs at a ceremony for Dennis Hopper to receive a star on the Hollywood Walk of Fame. (Photo credit: Wikipedia)

Verkaufen geht im Moment gar nicht – Oder?


Week of the Sun - Woche der Sonne

Week of the Sun – Woche der Sonne (Photo credit: gynti_46)

Wenn Sie in diesen Tagen als Verkäufer unterwegs sind, dann brauchen Sie starke Nerven. Egal, mit wem wir ins Gespräch kommen. Jeder schimpft und meckert über die Finanzkrise, die jetzt ihren Höhepunkt zu erreichen scheint. Jeder hält sein Geld fest und spart, “wie Schäubele”. Ich muss lachen! Das könnte doch glatt zu einem geflügelten Wort werden. SPAREN WIE MERKEL UND SCHÄUBELE. Das bedeutet vor allem, dass die braven deutschen Steuerzahler und Kleinunternehmer langsam auf dem Zahnfleisch gehen, die Hartz IV Empfänger nie wieder aus der Alimentierung durch den Staat herausfinden und die wackeren Steuerhinterzieher im südlichen Europa immer reicher werden. Das muss man sich mal vorstellen: Wenn die wohlhabenden Griechen tatsächlich erst ihr ganzes Vermögen ausgeben müssten um dann irgendwann einmal Hartz IV zu bekommen. Aber vermutlich würden die ihr Vermögen behalten und doch Geld vom Staat bekommen.
Wo waren wir stehengeblieben? Ach ja, bei der Wirtschaftskrise. Niemand scheint mehr Geld ausgeben zu wollen. Das trifft besonders den Einzelhandel und Dienstleistungsunternehmen, deren erklärte Aufgabe es ist, den Mittelstand voranzubringen. Der Mittelstand hat zur Zeit Anderes im Sinn als vorangebracht, beraten oder gecoacht zu werden. Im Moment geht es um Schadensbegrenzung und manch einer wird schon längst in Richtung Insolvenzverschleppung unterwegs sein. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wer konnte denn auch ahnen, dass im Moment niemand mehr hochwertige Möbel, Computer und Autos kaufen will? Urlaubsreisen müssen sein, um der Tristesse “bon jour!” zu sagen und ab und zu hilft auch ein wenig Kultur für die kleine Flucht aus der grauen deutschen Wirklichkeit.
Hoffentlich wird es nun richtig Frühling und hoffentlich scheint die Sonne in den nächsten Wochen. Vielleicht hellt das die trübe Stimmung auf.
Das Sparen muss endlich aufhören. Das macht die ganze Wirtschaft kaputt! Haben Sie andere Erfahrungen? Echt? Also ich bin ja nun wirklich nicht als Jammerer bekannt. Aber das würde mich mal interessieren! Schreiben Sie mir einen Kommentar und strafen Sie mich als Miesepeter ab! Das würde mich wirklich sehr aufbauen und auch meine Klienten, die ich dann gerne aus dem Jammertal herausführen werde! “Sieh her! Ein positives Beispiel! Es ist viel besser als Ihr alle immer denkt!”

Gaselan Rettung


http://www.rbb-online.de/nachrichten/wirtschaft/2013_04/Protest_gegen_geplante_Schliessung_von_RMG_Gaselan.html

 

The car-free zone in front of the town hall of...

The car-free zone in front of the town hall of Fürstenwalde/Spree, Brandenburg, Germany. (Photo credit: Wikipedia)

 

Ich persönlich würde es begrüßen, wenn ein Traditionsunternehmen wie Gaselan in Fürstenwalde überleben würde. Die Weichen scheinen aber bereits gestellt zu sein. Das Mutterunternehmen braucht Gaselan offensichtlich nicht mehr. Weder als Technologieträger noch als Zulieferer. Die einzige Alternative wäre ein Management-Buy-Out. Und dann stellt sich die Frage, wer die laufenden Kosten und die Löhne und Gehälter zahlen kann und will. Die nächste Frage betrifft den Kundenstamm. Wem gehören die Kunden von RMG? Klare und eindeutige Antwort: RMG und Honeywell. Das ist ja ein wichtiger Grund, warum man Unternehmen übernimmt und in Konzerne eingliedert. Oft genug ist das der einzige Grund.
Also, was ist die Alternative? Neugründung mit einer kleinen Kernmannschaft und Konzentration auf das Wesentliche. Anlagenbau und Flammensperren. Aber auch das wird kein Spaziergang, weil sämtliche Werkzeuge und Zertifikate neu angeschafft werden müssen. Und das kann dauern. Das kostet sehr viel Zeit und Geld. Wenn die Politik einem Startup hier unter die Arme greifen würde, hätte sie meine ganze Sympathie. Aber das wird vermutlich nicht funktionieren. Es müssen Investoren her, die an das Projekt glauben. Mein Tipp: macht das! Es lohnt sich! Das sind gute Leute und gute Produkte! Qualität, die man woanders lange suchen muss!

 

Augen auf beim Berufswechsel


Bundesarchiv Bild 183-87004-0001, LPG Colditz-...

Bundesarchiv Bild 183-87004-0001, LPG Colditz-Möseln, Besprechung mit MTS-Vertreter (Photo credit: Wikipedia)

Was bringen Nahrungsergänzungsmittel? Ein Selb...

Was bringen Nahrungsergänzungsmittel? Ein Selbsttest mit vijusto (Photo credit: michael_reuter)

Vielleicht tragen Sie sich schon lange mit dem Gedanken, den Beruf zu wechseln. Sie sind nicht alleine. Laut einer Umfrage auf die ich hier nicht näher eingehen will, weil ich die Quelle nicht nennen mag, plant ungefähr ein Drittel aller Beschäftigten in Deutschland den Job zu wechseln. Viele planen den Umstieg in eine andere Branche oder einen kompletten Neuanfang. Wenn Sie gerne Unternehmensberater, Coach, Versicherungsverkäufer, Immobilienmakler, Gebrauchtwagenverkäufer oder Strukturverkäufer für Kochtöpfe, Sportgeräte oder Nahrungsergänzungsmittel werden wollen, sollten Sie sich noch einmal genau informieren, ob das wirklich so lukrativ ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Sie sind möglicherweise ein sehr guter Handwerker und Techniker oder ein hervorragender Verwaltungsangestellter. Ob Sie ein guter Verkäufer sind, können Sie leicht herausfinden. Suchen Sie sich ein Produkt, dass Sie verkaufen möchten und dann kann es auch schon losgehen. Wenn Sie Beratungsleistungen anbieten möchten, genügt ein Ingenieursdiplom um ein Honorar zu berechnen. Der einzige Hinderungsgrund ist wahrscheinlich Ihr momentaner Arbeitgeber, der es überhaupt nicht gerne sieht, wenn seine Angestellten einem Zweitjob nachgehen. Reden Sie mit ihm. Wenn das nicht geht, dann müssen Sie vermutlich sowieso um Ihren Job bangen. Auch dann ist es nicht die schlechteste Idee über einen Wechsel nachzudenken. Natürlich müssen Sie mit dem Finanzamt sprechen und Ihre Gewinne versteuern. Aber so schnell geht das alles nicht. Glauben Sie mir! Versuchen Sie sich einfach in der Nahrungsergänzungsmittel-Branche. Glaubt man den einschlägigen Prognosen, so wird jeder vernünftige Mensch in den kommenden Jahren mehrere hundert Euro pro Monat für Nahrungsmittelergänzungen ausgeben. Überlegen Sie sich mal, was das für ein gigantischer Markt ist! Am besten Sie schauen sich mal ganz unverbindlich im Netz um und lassen sich ein wenig von den Protagonisten dieser TopIndustrie beraten. Sie werden sich wundern, was sich da für Verdienstmöglichkeiten eröffnen. Sie müssen nichts tun, außer loslegen und ein paar Leute finden, die das genau so gut finden wie Sie. Und die suchen sich weitere Kunden, die dann wieder welche finden, die bereit sind die wertvollen Produkte zu kaufen und zu verkaufen….Ruckzuck, können Sie sich zurücklehnen und brauchen nichts mehr zu tun! Wunderbar! Das Ganze läuft dann unter der Überschrift: Passives Grundeinkommen. Klingt gut! Und ist es auch, wenn es denn einmal funktioniert.

Der absolute Hammer ist eine Plastikkarte die bald jeder auf der Welt haben wird, wenn man dem Anbieter Glauben schenkt. Stichwort: „CashBack! Kaufen Sie sich reich!“ Stellen Sie sich vor, dass Sie für jeden Einkauf den Sie tätigen automatisch Rabatte auf das Konto Ihrer Wahl überwiesen bekommen! Ist das nicht wundervoll? Und das Beste ist, dass Sie allen Ihren Freunden, Verwandten und Bekannten ebenfalls so eine Wunderkarte schenken können. Wenn die dann etwas kaufen, dann bekommen auch Sie wieder eine gewisse Summe auf Ihr Konto überwiesen. Es ist ein wundervolles Schneeballsystem ohne jede Nebenwirkung! Am Ende sind natürlich alle glücklich und zufrieden. Es ist ein wundervolles Märchen! Sie wollen wissen, wo der Haken ist? Es gibt keinen! Nun, vielleicht gibt es ein gewisses Risiko bei den unternehmerisch denkenden Menschen, die von der Gier gepackt werden. Wer nämlich so richtig mitverdienen will, der kann das ohne Weiteres tun. Er kann nämlich Unternehmer werden und investieren. Klingt doch gut – oder? Ich habe vor etwa zwei Jahren das unglaubliche Angebot erhalten “einzusteigen”. je früher, desto besser! Leider verließ mich meine Investitionsfreude sehr schnell, als mir klar wurde, dass ich vielleicht mein Geld verlieren könnte, wenn ich da mitmachen würde. Ein guter Freund riet mir davon ab da mitzumachen. “Danke Freund!” Ich beobachte sie Angelegenheit weiter und stelle fest, dass es diese Karte offenbar immer noch nicht gibt. oder ich habe etwas verpasst, denn als Interessent hätte ich bei jeder seriösen Firma gleich eine eigene Einkaufskarte, CashBack natürlich! bekommen und die Karten für meine vielen Freunde und Bekannten….Meine Begeisterung legt sich regelmäßig immer dann, wenn versprochen wird, dass es “wirklich jeder machen kann!” Ich bitte Sie! Wenn jeder es machen könnte, dann macht es doch keinen Spaß! Oder? Wenn es wirklich jeder könnte, dann würde es auch jeder machen.

Aber auch hier gilt der alte Börsenspruch, dass man anders handeln soll als die Masse. “Wenn alle kaufen, dann verkaufe!”, sagte einmal ein bekannter Börsenguru. Allerdings ist Börse ein guter Tipp für Leute, die eigentlich keine Ahnung von irgendetwas haben. Sie können nach Herzenslust aus dem Bauch heraus agieren und zocken, was das Zeug hält. Am Ende könnten sie richtig viel Geld machen. Börse funktioniert nicht nach logischen Gesetzen. Wirtschaft allerdings auch nicht immer. Wie dem auch sei! “Dem Mutigen gehört die Welt!” und “Sie dürfen nicht zu klug sein, um so etwas machen zu können!” Denn wer sich zu viele Gedanken darüber macht, was alles schief gehen kann, hat den Kopf nicht frei für wirklich mutige Entscheidungen und entsprechendes Einkommen. Es winken unglaublich unverschämte Gewinne. Nur Feiglinge greifen da nicht zu.

Überlegen Sie es sich! Die Welt liegt zu unseren Füßen! Das Geld liegt auf der Straße und wir alle müssen es nur aufheben! Ist das nicht wundervoll? Wie sagte doch dieser General zu Robert Redford: Major Julian Cook, der mit seinen Männern die Brücke von Arnheim erobern sollte?

“Sie müssen mutig sein, um es zu tun! Sie müssen tapfer sein, um es zu tun! Sie müssen hart sein, um es zu tun! Und sie müssen dumm genug sein, um es zu tun!”

„Hinter jedem großen Vermögen steckt ein Verbrechen“


Hinter jedem großen Vermögen……..Übrigens landete Al Capone wegen Steuerhinterziehung in Alcatraz. Ein Blick in seine Biografie lohnt sich – nicht zuletzt wegen den bestechenden Parallelen zu aktuellen Ereignissen und Personen…. http://de.wikipedia.org/wiki/Al_Capone

Das Zitat stammt übrigens nicht von Lucky Luciano. Der hat vielleicht Balzac gelesen und ist verbrecherisch mit der Quellenangabe umgegangen… 😉

„Hinter jedem großen Vermögen steht ein Verbrechen.“ Honoré de Balzac (1799 – 1850), französischer Philosoph und Romanautor

Top Five Qualities of an Asshole


20 Things all Great Organizational Leaders Do


Zeitverschwendung


zeit

zeit (Photo credit: apicula Zanetti)

Wir neigen dazu unsere Zeit so effektiv wie möglich einzusetzen und fürchten uns vor einer gedankenlosen Verschwendung dieser wertvollen Ressource. Nichts erscheint uns schlimmer, als Zeit zu verschwenden. Zeitverschwendung ist ein böses Wort, Müßiggang eine große Sünde. Die Angst vor einem sorglosen Umgang mit der Zeit ist ein Elternteil von Burnout und Depression. Niemand sagt uns, wie Zeit sinnvoll zu verwenden ist. Wenn zwei Menschen, die sich lieben, Zeit miteinander verbringen und sich nahe sind, dann sieht das für einen Außenstehenden wie pure Zeitverschwendung aus. Was könnte man in dieser wertvollen Zeit nicht alles schaffen? Ja, was denn eigentlich? Was ist wichtig und was ist unwichtig? Am Wochenende dröhnen in meiner Straße die Rasenmäher und überall ist Bewegung und Leben. Wenn ich mich jetzt in die Sonne setzte, ernte ich die strafenden Blicke der Helden des Vorgartens. Bei diesem Krach kann ich mich sowieso nicht entspannen. Also setze ich mich auf mein Rad und entfliehe der hektischen Betriebsamkeit. In einem Park treffe ich andere Menschen, die ihre Zeit anders verbringen. Sie genießen die Sonne, spielen, verbringen Zeit miteinander. Das sieht gar nicht wie Zeitverschwendung aus.
Ich könnte meine wertvolle Zeit allerdings auch anders einsetzen. Ich könnte Fenster putzen, Rasen mähen, Hecke schneiden….Aber warum eigentlich? Es macht mir keinen Spaß, es ist Arbeit und wenn ich es erledigen muss, dann mache ich es schnell und effektiv. Aber nicht heute. Heute brauche ich die Zeit für andere Dinge. Ich muss auf mich achten. Allerdings ist es auch ein gutes Gefühl, wenn ich vorher noch ein paar Arbeiten erledigt habe die auf mich warten. Es ist keine schlechte Idee Dinge nicht aufzuschieben und einfach zu erledigen. Die Unterlagen für das Finanzamt warten und eigentlich muss ich noch ein paar Rechnungen bezahlen. Auch dafür wird wertvolle Zeit benötigt. Wenn ich mich jetzt aus dem Staub mache, dann verfolgen mich diese Dinge, bis ich sie endlich erledigt habe.
Zeit braucht Deutung. Wenn wir Dinge erledigen und uns mit anderen Menschen treffen, miteinander kommunizieren und einfach leben, dann ist das niemals Zeitverschwendung. Ich habe eben einen Artikel über Albert Schweizer gelesen. Es ist unglaublich, was dieser Mann vor seiner Zeit im Urwaldhospital geleistet hatte. Er hatte Theologie studiert und er war ein Orgelspezialist, ein ausgebildeter Musiker und ein Missionar. Schweizer war Philosoph und Theologe und studierte dann noch, scheinbar nebenbei Medizin um sich dann im Alter von etwa 30 aufzumachen und das berühmte Urwaldhospital in Lambarene zu gründen. Er war dann mal weg – in Afrika. Schweizer kümmerte sich in einem Akt der Menschlichkeit um Menschen, die ohne sein Engagement keine Chance gehabt hätten. Seine Leistung reicht über seine eigene Lebenszeit hinaus, weil er ein Zeichen gesetzt hat. Zu seinem Vermächtnis gehört es auch, dass wir unsere Zeit optimal nutzen müssen. Alles hat seine Zeit, heißt es in der Bibel. Sähen und ernten, geboren werden und leben und sterben.

Im Coaching ist es entscheidend, sich auf den Gegenüber einzulassen und auch Pausen auszuhalten. Es ist wichtig, Zeit miteinander zu verbringen. Ein gutes Coaching muss nicht immer von sprühenden Gedanken strotzen und rhetorische Höchstleistungen sind nicht immer der Königsweg. Die Qualität eines Coachings hängt nicht von der Anzahl der gesprochenen Worte oder der Frequenz der Aha-Effekte ab. Zeit läuft für jeden Menschen anders ab. Ein guter Coach stellt sich auf das Zeitgefühl seines Gegenübers ein und entwickelt ein Gefühl für seinen Klienten. Erst dann funktioniert Coaching.
Wie verbringen wir unsere Zeit? Wie viele Jahre haben wir schon in irgendeinem Büro verbracht und den Zeitvorstellungen anderer Menschen entsprochen? Warum tun wir das? Wie geht es uns dabei? Haben wir das Gefühl Zeit zu verschwenden oder setzen wir unsere Zeit so ein, dass es uns gut tut? Was würden wir jetzt eigentlich tun, wenn wir es uns aussuchen könnten?
Denken Sie doch einfach mal darüber nach und schreiben es auf ein leeres Blatt Papier. Was würden Sie jetzt gerne machen, wenn Sie es selbst in der Hand hätten?
Kleine Pause.

Und dann: Wie fühlt sich das an? Wir schmeckt es, wie klingt es? Wie fühlen Sie sich jetzt? Atmen Sie tief ein und langsam aus. Wir haben eben ein wenig Zeit miteinander verbracht. Schön, Sie kennen zulernen!
Das war ganz bestimmt keine Zeitverschwendung, denn ich habe genau das getan, was ich gerne mache: Kommunizieren, reden, schreiben und auch schweigen.
Alles zu seiner Zeit!

Unbequeme Wahrheiten


Ein Lied von zwei Menschen

Ein Lied von zwei Menschen (Photo credit: Emm Enn)

“Macht und Dummheit sind eine gefährliche, explosive Mischung.” Das ist kein Zitat, aber Sie dürfen es gerne verwenden, wenn Sie die Quelle angeben.
Es gibt Jobs die kaum jemand machen will, der bei klarem Verstand ist. Betriebsräte in kleinen und mittelständischen Unternehmen sind solche Jobs, die eigentlich niemand wirklich haben will. Betriebsräte arbeiten hauptsächlich ehrenamtlich. Verstehen Sie mich nicht falsch. Es macht durchaus einen Sinn, einen Betriebsrat einzusetzen. Allerdings wissen die wenigsten Menschen, worauf sie sich da einlassen, wenn sie sich wählen lassen. Wer sich zur Verfügung stellt, hat mit einem Schlag eine ganze Reihe von Problemen auf der Tagesordnung. Diese Männer und Frauen werden sofort anders wahrgenommen und sie kommen aus der Nummer nicht mehr so einfach raus. Sie sind entweder erbitterte Gegner der Geschäftsführung und werden an der Nase herumgeführt oder sie lassen sich auf eine enge Zusammenarbeit ein. Auf der anderen Seite stehen die Mitarbeiter, die ihre eigenen Interessen haben und durchsetzen wollen. Einfach strukturierte Menschen glauben an das, was ihnen vom Betriebsrat und der Gewerkschaft gesagt wird. Es ist sicher sinnvoll, hinter die Interessen der einzelnen Gruppen zu schauen. Der Betriebsrat ist entweder klug und integer oder er ist einfach nur korrupt und gefährlich. Mein Tipp: Traue keinem Gutmenschen! Ich persönlich habe noch nie einen Betriebsrat erlebt, der nicht am Ende auf der ganzen Linie gescheitert wäre. Das war immer dann der Fall, wenn man mit zu hohen Erwartungen an die Sache herangegangen war. Dumpfe Bosheit und primitive Machtlust gehören leider so zusammen wie eineiige Zwillinge. Die Allerschlimmsten haben das nicht einmal gemerkt und schwören immer hoch und heilig, dass sie niemals einen Vorteil angenommen haben. Das stimmt vermutlich sogar. Sie waren einfach nur naiv und würden niemals Geld und Vorteile anzunehmen. Das ist ja an sich eine lobenswerte Eigenschaft. Aber wenn man genau hinschaut, erkennt man wo die Bedürfnisse dieser Leute oft liegen. Ihnen reicht es oft, einfach nur vom Geschäftsführer gebauchpinselt zu werden, wahrgenommen zu werden und sich über ihre relative Unkündbarkeit zu freuen. Nicht selten haben sich Leute, die berechtigte Angst um ihren Job hatten, in den Betriebsrat wählen lassen. Aus purer Not griffen sie nach dem letzten Strohhalm und fanden sich plötzlich auf der Seite der Mächtigen wieder. Das schmeckte unerwartet süß. Ab und zu war man sehr wichtig und wurde in die Zentrale eingeladen um sich mit den anderen Betriebsräten zu treffen. Man durfte sich als etwas Besonderes fühlen. Vielleicht ist das ja auch alles vollkommen falsch, was ich hier schreibe, vielleicht ist es ja ganz anders. Aber ich bin nun mal in der komfortablen Situation, eine eigene Meinung haben zu können, ohne Rücksicht auf mir bekannte oder nicht bekannte Amtsinhaber nehmen zu müssen. Ich glaube ja gerne, dass nicht alle Betriebsräte so ticken, wie ich das beobachtet habe. In mir ist immer noch eine sehr naive Hoffnung auf das Gute im Menschen. Nein, ich bin kein hoffnungsloser Zyniker.  Jedenfalls lasse ich mich nicht allzu sehr herunterziehen. Ich glaube durchaus an das Gute im Menschen. Allerdings bin ich ein Realist. Wenn es um gute Ziele und Ideale geht, wenn es um Politik und Interessen geht, dann ist immer auch die Lust an der Macht im Spiel. Wer das verneint ist entweder extrem unwissend oder extrem gefährlich. Wobei wir wieder bei Macht und Dummheit wären. Wir sind gut beraten wenn wir verantwortungsvoll damit umgehen lernen. Ein erster Schritt ist es, offen darüber zu reden. Ein guter Coach ist sich durchaus bewusst, dass es nicht nur das Gute im Menschen gibt. Er glaubt aber auch nicht nur an das Schlechte. Auch der schlimmste Übeltäter hat seine Gründe und Ziele. Es ist interessant herauszufinden, was einen Menschen wirklich antreibt. Coaching ist nicht zuletzt deshalb so ein interessanter Beruf, weil ein Coach wirklich alles zur Sprache bringen kann, was Menschen bewegt und sie in ihrem Inneren antreibt. Vor einem guten Coach muss man sich nicht verstecken, man muss ihm nichts vormachen. Auch das ist ein Zeichen von Empathie. Der Coachee fühlt sich verstanden und gut aufgehoben. Er kann auch seinen Ängsten und negativen Gefühlen Ausdruck verleihen und über Dinge sprechen die er noch nie einem anderen Menschen sagen konnte. Ein guter Coach nimmt ihn genau da auf, wo er ist und behält es für sich. Keine Angst vor unbequemen Wahrheiten! Coaching kann helfen.

Coachingverbände


Italiano: Author, life coach, and motivational...

Italiano: Author, life coach, and motivational speaker Tony Robbins. (Photo credit: Wikipedia)

“Die ICF definiert Coaching als „partnerschaftlichen und anregenden Prozess, der Menschen und Organisationen kreativ dabei unterstützt, ihr persönliches und professionelles Potential zu steigern.“ Wir sehen Klienten als Experten ihres eigenes Lebens und sind der Überzeugung, dass sie über genügend Ressourcen verfügen, ihre Ziele eigenverantwortlich zu erreichen.” (ICF Webseite http://www.coachfederation.de/)

Coaching ist eine nicht geschützte Berufsbezeichnung. Im Prinzip kann sich jeder als Coach bezeichnen, der meint das Zeug dazu zu haben. Es gibt den Personal Coach, den Fitness Coach, den Business Coach, den Life Coach. Die Reihe lässt sich problemlos fortführen. Ein professioneller Coach investiert sehr viel Zeit und Geld für seinen Beruf. Die Mitgliedschaft in einem Coachingverein oder Coachingverband ist ein Kennzeichen für Professionalität. Allerdings gibt es sehr viele solcher Vereinigungen. Wir beobachten eine Entwicklung, in der die konkurrierenden Verbände um die Vorherrschaft auf dem Markt kämpfen. Die Coachingverbände stehen auch in Konkurrenz zu den sehr gut ausgebildeten Psychologen und Psychotherapeuten. Warum gibt es so viele psychologische Quereinsteiger, die sich als Coach begreifen und mehr oder weniger erfolgreich ihre Dienste anbieten? Was macht einen guten Coach aus? Skeptiker werden weder einen geeigneten Psychologen für sich finden, noch einen Coach suchen. Aufgeschlossene Zeitgenossen werden Bücher zum Thema lesen und sich ein eigenes Bild machen. Schließlich sind sie ja “Experten ihres eigenen Lebens”, wie es beim Coaching immer so schön heißt. Was also kann professionelles Coaching überhaupt leisten? Die Frage steht immer im Raum, wenn es um Coaching geht. Ein Coach muss sich immer als vertrauenswürdiger Fachmann und professioneller Gesprächspartner positionieren. Jeder Kontakt zu einem Klienten ist wichtig für die weitere Entwicklung eines Coaches. Wenn es sich herumspricht, dass man ein ernst zu nehmender Partner ist, der in der Lage ist ein Coaching zu einem positiven Abschluss zu bringen, dann ist es der nächste Schritt für die Arbeit mit weiteren Klienten. Viele Klienten sind in Wahrheit unechte Klienten. Sie wissen nicht viel von Coaching und sie möchten den hart arbeitenden Coach auf die Probe stellen. “Na dann mach mal so ein Coaching mit mir! Ich bin ja gespannt, ob du das hinbekommst!” Vielleicht wollen sie den Coach auf die Probe stellen, ihn in Versuchung führen, Sie zu retten. Sie sind das unschuldige Opfer, das nach Hilfe ruft. Natürlich kennen Sie das Opfer-Retter-Verfolger-Spiel. Sie kennen es nicht? Dann wird es Zeit sich mit dem Thema zu beschäftigen. Vielleicht fragen Sie den Coach Ihres Vertrauens. Ich komme vom Thema ab. Es geht um den Sinn und die Aufgaben von Coachingverbänden. Sie sind wichtig, weil sie eine Abgrenzung vornehmen und Maßstäbe setzen. Ein Blick auf die Webseiten des ICF International Coach Federation kann nicht schaden. Jeder, der sich mit dem Thema Coaching beschäftigt, sollte wissen was Coaching ist und was nicht. Die Orientierung an den Werten des ICF ist eine gute Grundlage.

Wer einen guten Coach sucht, sollte einen anderen Coach fragen, was der von ihm hält. Ein guter Coach hat keine Angst vor dem Urteil seiner Kollegen.

Persönlichkeit


Am Anfang und am Ende jeder erfolgreichen Karriere steht vor allem eins: Persönlichkeit. Eine gute Kinderstube ist sehr hilfreich für einen Coach. Die Persönlichkeit eines Coach ist entscheidend für seinen nachhaltigen Erfolg. Die Entwicklung von Persönlichkeit ist ein wichtiges Ziel beim Coaching. Das Verhalten des Coachs trägt entscheidend für den Erfolg des Coachings bei. Persönlichkeit und natürlichen Charme hat man, oder man hat es nicht, wird oft behauptet. Diese Eigenschaft eines Coach kann nur in engen Grenzen trainiert werden.

Ein Coach hat Werte und Fähigkeiten, ist an seinem Verhalten erkennbar und er ist in der Lage unterschiedliche Identitäten anzunehmen. Er ist Resonanzperson, Begleiter, Regieassistent, Transformator, Provokateur, Spiegel, Ratgeber und Mitspieler. Ein guter Coach ist ein Mensch auf den man sich zu 100 Prozent verlassen kann. Er unterliegt bei der Ausübung seines Berufes der Schweigepflicht und er macht sich nicht gemein. Ein Coach holt seine Klienten da ab, wo sie sind. Er kommuniziert erwachsen und er bildet sich ständig weiter.
Irvin D. Yalom hat die Grundaufgaben eines Therapeuten beschrieben. Ein Coach ist zwar kein Therapeut, die Aufgaben und Fähigkeiten sind aber sehr ähnlich.

Die wichtigsten Fähigkeiten, die ein Coach – und natürlich auch ein Therapeut – haben sollte sind Fachkompetenz, Analytische Kompetenz, Sprachkompetenz, Prozesskompetenz, Führungskompetenz, Progresskompetenz und Bewertungskompetenz.

F.A.S.P.F.P.B. wäre hier ein folgerichtiges Akronym. Vergessen Sie es gleich wieder 😉

Fachkompetenz wird von einem Coach vor allem im Businesscoaching erwartet. Ein Coach sollte sich im Unternehmensumfeld auskennen. Ein Coach sollte über Erfahrungen bei der Führung von Teams und Unternehmen verfügen. Fachkompetenz in angrenzenden Gebieten ist durchaus hilfreich. Jeder Mensch ist ein Fachmann und ein Spezialist. Musiker haben eine völlig andere Sprache als Ingenieure und Softwareentwickler. Unternehmerpersönlichkeiten sprechen und denken völlig anders als Politiker und Beamte. Fachkompetenz ist aber nicht die wichtigste Eigenschaft eines guten Coaches. Er muss aber über eine fundierte Ausbildung und Wissen auf einem Gebiet verfügen. Daher ist Fachkompetenz essentiell für einen guten Coach.

Analytische Kompetenz ist eine weitere wichtige Fähigkeit im Coaching. Ein Coach stellt Fragen und analysiert anhand der Antworten das Anliegen und Wesen des Klienten. Ein guter Coach muss in der Lage sein zu erkennen, ob der Coach die Wahrheit sagt und sich ihm anvertraut.

Ein Coach ist ein Meister von Sprache. Darum ist die Sprachkompetenz sehr wichtig. Sprachkompetenz erwirbt man nicht so nebenbei, sondern aktiv durch Reden, Sprechen, Lesen, Schreiben. Ein guter Coach ist ein ausgezeichneter Redner. Er arbeitet mit Bildern und Metaphern und stellt sich auf seine Klienten ein. Ein Coach ist in der Lage, sich auf die Sprache seines Klienten einzustellen und ihn in seiner eigenen Welt anzusprechen.

Prozesskompetenz bedeutet, dass der Coach den Ablauf des Coachings beherrscht und genau weiß, was zu tun ist. Es ist egal wie sich ein Coachingprozess entwickelt. Das kann sehr unterschiedlich sein. Ein Coach hat den Prozess immer im Griff und verliert das Ziel niemals aus den Augen.

Coaching bedeutet Führung auf höchstem Niveau. Coaching fördert Führungskompetenz.

Ein weiterer Punkt ist Progress, eine positive Entwicklung. Coaching startet eine positive Entwicklung beim Klienten und beim Prozess. Außerdem muss sich ein Coach permanent weiterentwickeln und weiterbilden. Das betrifft sowohl Persönlichkeit und fachliche Kompetenz.

Der Coach muss immer in der Lage sein, das Coaching inhaltlich neu zu bewerten. Er analysiert die Aussagen des Klienten und baut das Puzzle wieder neu zusammen. Das entstehende Bild ist oft ein völlig anderes, als die vom Coachee beschriebene Ausgangssituation. Coaching bedeutet Zusammenhänge zu erkennen und neu zu ordnen. Das gilt gleichermaßen für den Coach und den Coachee.

English: Clarence Vaughn is depicted here coac...

English: Clarence Vaughn is depicted here coaching and speaking with one of his players on the field of Bluffton University in Ohio. (Photo credit: Wikipedia)

Verallgemeinerungen


Albert Einstein during a lecture in Vienna in 1921

Albert Einstein during a lecture in Vienna in 1921 (Photo credit: Wikipedia)

“Früher war alles besser!”

ist ein typischer Satz, den wir alle schon mal auf den Lippen hatten. Wir alle? Natürlich nicht! Einerseits gibt es kein Wir – jeder Mensch ist anders. Andererseits war nicht alles besser. Es ist auch egal darüber zu philosophieren. Es ist nur eine populäre Aussage, die so nicht stimmt. Wir neigen zu Verallgemeinerungen um Zusammenhänge zu verstehen. Und wir neigen zu einem gewissen Hordentrieb. Wenn alle um uns herum glücklich verheiratet sind, dann sind wir es eben auch. Wenn sich die für langjährige Ehen bekannte Paare plötzlich trennen, dann beobachten wir oft einen Dominoeffekt. Scheinbar wie aus dem Nichts stellt sich heraus, dass “alle unglücklich sind” und kaum hat man so richtig darüber nachdenken können, trennen sich “alle”! Verdutzt schauen wir uns das an und wenn wir Pech haben, stehen wir ganz plötzlich vor den selben Problemen, wie all die “glücklichen” Pärchen. Verallgemeinerungen, wohin man auch schaut. Statistiken dienen oft dazu, bereits feststehende Aussagen zu fundamentieren. “Das reiche Deutschland!” “Die reichen Russen!” “Die armen Spanier, Italiener, Griechen……” Es zeigt sich, dass keine dieser Aussagen richtig ist. Es gibt reiche Deutsche, reiche Russen und arme Spanier und Italiener. Aber es gibt auch die andere Seite der Medaille. Wir sind ein Opfer von Verallgemeinerungen.  Oft sind es unsere eigenen Vorurteile, die uns das Leben schwer machen.

Im Coaching spielen derartige scheinbar festgefügte Verallgemeinerungen eine wichtige Rolle. Es sind so genannte Glaubenssätze, die es uns schwer machen können, Ziele zu erreichen. Viele Menschen neigen dazu sich Betonschuhe anzulegen. Glaubenssätze sind solche Betonschuhe. wenn man sie erst einmal zertrümmert hat, belasten und begrenzen sie uns nicht mehr. Plötzlich wird alles federleicht. Wir schweben auf Wolke 7 und nichts scheint uns mehr unmöglich. Ein gutes Coaching ist in der Lage so etwas zu leisten. Jeder Coach ist bestrebt, die begrenzenden Glaubenssätze seiner Klienten aufzuweichen und zu zertrümmern.

“Ich habe zwar eine gute Ausbildung, aber das ist lange her und wahrscheinlich hätte ich etwas Anderes studieren sollen…..” Der Coachee hatte einen festgefügten Glaubenssatz ausgesprochen. Das war der Kernpunkt, der jede Entwicklung einschränken konnte. Der Mann war auf dem falschen Gleis. Er lief in die falsche Richtung. Der Mann hatte kein Ziel, dass er wirklich erreichen wollte. Der Zug fuhr in die falsche Richtung. “Wenn ich das richtig verstanden habe, dann wünschen Sie sich etwas völlig anderes zu machen. Ihre Ausbildung steht ihren Zielen im Weg. Kann man das so beschreiben?” Der Coachee nickte heftig mit dem Kopf und begann sich zu öffnen. Er war der Ansicht, dass seine fundierte technische Ausbildung im Gegensatz zu seinen künstlerischen und literarischen Ambitionen stand. Er glaubte ganz fest daran, dass er sich in einer Sackgasse befand aus der es kein Entrinnen gab. Diese Vorstellung hatte ihn vollkommen im Griff. Er verallgemeinerte und wiederholte gebetsmühlenartig seine festgefügten Glaubenssätze. Ein Coach stellt Fragen, die derartige Glaubenssätze in Frage stellen können. “Gibt es Ausnahmen?” “Kann es nicht durchaus sein, dass eine technische Ausbildung Vorteile für Ihre zukünftigen Ambitionen hat?” “Wissen Sie, dass Einstein ein sehr guter Musiker war?” Einstein kann für so gut wie alles herhalten. Der Mann war angeblich ein schlechter Schüler und er hatte nach seinem Umzug (Flucht) in die USA keine bemerkenswerten Erfolge mehr aufzuweisen. Einstein war ein Popstar seiner Zeit und er lebte ganz gut damit. Er hatte die Spitze seines Ruhmes zeitig erreicht und beschäftigte sich für den Rest seines Lebens mit noch höheren Zielen, die er selbst niemals erreichen konnte. Vermutlich wusste Einstein das. Vermutlich ist auch das eine unzulässige Verallgemeinerung. Grund genug sich mehr mit Einstein auseinanderzusetzen. Verallgemeinerungen begrenzen uns.

Es ist schwerer ein Vorurteil zu zertrümmen, als ein Atom! (Albert Einstein)

Coaching und Seelsorge


Stained glass at St John the Baptist's Anglica...

Stained glass at St John the Baptist’s Anglican Church http://www.stjohnsashfield.org.au, Ashfield, New South Wales. Illustrates Jesus‘ description of himself „I am the Good Shepherd“ (from the Gospel of John, chapter 10, verse 11). This version of the image shows the detail of his face. The memorial window is also captioned: „To the Glory of God and in Loving Memory of William Wright. Died 6th November, 1932. Aged 70 Yrs.“ (Photo credit: Wikipedia)

Preisfrage: Was haben Coaching und Seelsorge gemeinsam? – Beides sind Beratungsformate wie Mentoring, Mediation, Supervision und klassische psychologische Beratung. Seelsorge stützt sich hauptsächlich auf Aufmerksamkeit und Hinwendung zum gläubigen Menschen. In der Seelsorge spielt der Mensch die Hauptrolle. Christliche Seelsorger, sind sehr oft mit einem Missionsauftrag unterwegs. Das ist der Grundauftrag des Evangeliums. „Gehet hin in alle Völker und lehret sie….“ Eine fundierte Ausbildung wird nicht zwingend vorausgesetzt. Ein gutes Herz und Hinwendung zu den Menschen sind die Grundlagen von Seelsorge. Oft wird folgendes Argument benutzt: „Jesus und seine Jünger waren doch auch ohne jede Ausbildung!“ und „Wichtig ist, dass man ein offenes Ohr und ein gutes Herz besitzt!“ – „Ein starker Glaube ist wichtig!“ Das mag alles richtig sein. Demut hat jedoch nichts mit Unwissenheit zu tun. Jesus wurde immer wieder als Rabbi angesprochen. Das lässt darauf schließen, dass er nicht nur ein einfacher Zimmermann war, sondern ein Gelehrter und Lehrer. Immerhin hat er schon im zarten Alter von 12 Jahren die Gelehrten im Tempel mit scharfsinnigen Gedanken überrascht. Es ist also davon auszugehen, dass Jesus über eine exzellente Ausbildung verfügte. Er wird gewusst haben, welche Potentiale in den Männern die er aufforderte ihm zu folgen und ihn zu begleiten, steckten. Er bereitete sie darauf vor ihm auch dann zu folgen, auch wenn er nicht mehr bei ihnen wäre. Er machte sie zu Menschefischern, zu Führungskräften. Sie lernten so zu denken und zu handeln wie er und dazu gehörte es auch, die Seelsorger auszubilden und auf den Ernstfall, die Mission, vorzubereiten. Seelsorger brauchen eine fundierte Ausbildung. Eine Ausbildung als psychologischer Berater ist eine gute Grundlage. Denn genau das ist Seelsorge: ein psychologisches Beratungsformat. Mit einer guten Ausbildung kann vieles verhindert werden, was wir oft als „gut gemeint!“ benennen. Gut gemeint ist meistens einfach nur schlecht gemacht. Es gibt keine Entschuldigung für „gut gemeintes“ Versagen. Es geht um Menschen. Wer mit Menschen arbeitet muss wissen, was er tut. Fundierte Ausbildung von Seelsorgern ist wichtig, ganz besonders, wenn es sich um einflussreiche Organisationen handelt, in denen Laien Seelsorge betreiben. Ich selbst habe viele Jahre als Seelsorger gearbeitet und einen reichen Erfahrungsschatz sammeln dürfen. Dafür bin ich sehr dankbar. Das hat mir persönlich den Weg hin zum Coaching geöffnet. Nach meiner Coaching-Ausbildung erkenne ich viele Probleme, die ich früher nur aus dem Bauch heraus spüren konnte. Es sind zu viele engagierte aber unzureichend ausgebildete Laien unterwegs, wenn es um Seelsorge geht. Ein Freund von mir stand vor dem selben Dilemma. Er hatte ein höheres Amt in einer Freikirche und er hatte eine professionelle Managementausbildung. Das half ihm weiter. Dann bot er der Telefonseelsorge seine Mitarbeit an und absolvierte dort einen Grundkurs. Auch das führte ihn weiter auf seinem Weg zur professionellen Seelsorge. Coaching und Seelsorge haben noch etwas gemeinsam. Ein Coach ist sehr bemüht seinem Klienten niemals Ratschläge zu geben. Ein Seelsorger sollte es genau so halten.

Im Mittelpunkt steht immer der Mensch. Ratschläge sind nicht hilfreich.

Es wäre schön, wenn diese Nachricht an der richtigen Stelle ankommen würde. Es ist so einfach, seine Leute gut auszubilden. Man muss nur erkennen, wie wichtig das ist. Und es hätte noch einen wichtigen Effekt: Es wird viel mehr freiwillige Mitarbeiter geben, die gerne von einer guten Ausbildung profitieren und ihre Erfahrungen in der Praxis anwenden wollen.

Coaching und Seelsorge sind nicht zuletzt deshalb so eng verwandt, weil sofort klar wird, dass ein guter Seelsorger kein Psychologe oder Therapeut sein muss. Bei einem Coach ist es ganz ähnlich.

Der EURO und der Coach


12. April 2013

Die Anti-Euro-Partei ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND ist nicht ganz so abwegig, wie es auf den ersten Blick erscheint. Es ist gut Alternativen zu denken und auch zu formulieren. So wie es im Moment läuft, geht es nicht. Die Verwerfungen im EURO-Raum sind viel zu groß und die Zeche zahlen längst wir. Was nützt ein starker EURO, wenn die Wirtschaft gegen die Wand läuft? Überall wohin man schaut, wachsen die Probleme. Das ist auch eine Form von Wachstum. Ich habe mich in den vergangenen Wochen mit sehr vielen Unternehmern unterhalten, die unter den Folgen der Wirtschaftskrise leiden. Die Geschäfte gehen schlecht. Mitarbeiter müssen entlassen werden. Die Reserven schwinden. Die Unsicherheit ist zuerst bei den Unternehmen zu spüren. Die sinkenden Verkäufe bei PKW sind ein ganz deutliches Zeichen für die Situation. Unternehmen schränken sich ein und sparen an allen Stellen. Sie müssen Mitarbeiter entlassen. Was das bedeutet, bekommen wir alle zu spüren. Die Alternative fehlt und das ist alles andere als alternativlos. Klaus Olaf Henkel sagte gerade im Morgenmagazin: Es ist wie ein Fall aus dem 20. Stockwerk. Wenn man am 10. Stockwerk angekommen ist, dann ist noch alles scheinbar in Ordnung, aber der Aufprall wird heftig werden. Die Wahrheit über den EURO ist: Viele der Länder, die heute Probleme mit dem EURO haben, haben von der Einführung außerordentlich profitiert. Sie haben sich überschuldet und Blasen gebildet. Für viele clevere Unternehmer und Privatpersonen war der EURO ein Segen. Ich habe mich schon immer gewundert, wie gut es den Menschen in Europa geht. Große Jachthäfen am Mittelmeer, Villen in Italien. Unübersehbarer Wohlstand. Der Eindruck täuscht nicht, wie aktuelle Zahlen aus Europa belegen. Deutschland, so heißt es, ist Gewinner des EURO. Wir sind immer noch einer der größten Exporteure von Waren in alle Welt. Wir? Viele spüren dieses Wir nicht mehr. Wenn man genau hinschaut, dann muss man erkennen, dass wir bereits heute die Zeche zahlen. Es geht uns nicht mehr so gut, wie es sein könnte. Die Spaltung der Gesellschaft ist unübersehbar. Was nützt ein starker Euro, wenn die Binnenwirtschaft abgewürgt wird und niemand mehr optimistisch in die Zukunft schaut? Die Kürzungen und Einschränkungen in mittelständischen Unternehmen werden zunehmen. Das ist kein optimistischer Blick in die Zukunft. Was das mit Coaching zu tun hat? Eine Menge. Es hat vor allem mit Perspektivwechsel und Blick in die Zukunft zu tun. Es wird sehr schwer in eine positive Zukunft zu schauen, wenn man seine Rechnungen nicht mehr bezahlen kann. Was nützt eine tolle Währung, wenn jeder in Erwartung schlechter Zeiten den letzten Cent spart? Der Euro muss rollen, sonst geht hier Einiges schief. Die Säge klemmt. Das ist der Eindruck, der sich in diesen Tagen aufdrängt. Das höre ich jeden Tag. „Wir würden ja gerne und wir wissen auch, das wir was tun müssen! Aber wir können nicht! Tut uns leid!“ Das würgt meinen Optimismus erheblich ab. Wir brauchen Alternativen zur Alternativlosigkeit. Dann können wir auch wieder positiv in die Zukunft sehen. Und dann können wir auch wieder anpacken und etwas tun. So einfach ist das.

…….das war eine Sicht aus der Vergangenheit. Inzwischen hat sich die AfD von ihrem positiv kritischen intellektuellen Kern getrennt und meint mit plumpen Populismus am rechten Rand fischen zu müssen. Das ist eine Entwicklung, die nicht weiter kommentiert werden muss. Es hat sich erledigt……/07.03.2017/

 

Vereinfachung bedeutet Verbesserung


Denken Sie nur an das „Kleine Schwarze“ oder einen eleganten klassisch geschnittenen Anzug. Dann wird sofort deutlich: Vereinfachen bedeutet Verbesserung. Weniger ist mehr.  Es ist das Einfache, das so schwer zu erreichen ist.

Wollen wir einen Roman vorgelesen bekommen, wenn wir eine einfache Frage stellen oder brauchen wir schnell eine klare Antwort? Ein halbe Seite übersichtlich dargestellter Zusammenhänge, eine klare Aussage. So und nicht anders wollen wir das.

Wir leben in einer immer komplexer werdenden Welt. So ist jedenfalls der Eindruck, der uns so sehr auf den Boden der Tatsachen zu drücken scheint, dass wir kaum noch eine Wahl zu haben glauben. Jede noch so kleine Gesetzesänderung hat Auswirkungen an Stellen, die kaum noch jemand übersehen kann. Ein Heer von Richtern, Sachverständigen, Rechtsanwälten und Beamten sorgt sich um das Funktionieren des Staates. Unzählige Mitarbeiter in Bundesagenturen und im öffentlichen Dienst entscheiden über die Gewährung von Leistungen. Alles wird immer komplexer und undurchsichtiger. Veränderungen scheinen unmöglich zu sein. Veränderungen stören den Status Quo und niemand scheint mehr so richtig zu wissen, in welche Richtung es gehen soll. Scheinbar gute und durchaus positiv gemeinte Regelungen verkehren sich in das Gegenteil und erdrücken jeden Fortschritt.

Mittelständische Unternehmen haben ganz ähnliche Probleme. Zuerst ist alles klar. Das Geschäftsmodell steht fest, die Zielgruppe kann eindeutig definiert werden und die Mitarbeiter sind motiviert und tatkräftig. Nach ein paar Jahren und einigen Veränderungen im Umfeld und im Unternehmen selbst, sieht das nicht mehr ganz so gut aus. Unternehmer kennen das Problem. Die Komplexität steigt und das Gefühl noch Herr der Situation zu sein, sinkt. Neue Bewertungssysteme, Controlling, Kennzahlen werden eingeführt und machen alles noch komplizierter. Der Staat verlangt immer mehr Statistiken, die möglichst nebenbei aus den vorhandenen Daten erzeugt werden müssen. Die Fixkosten beginnen die Gewinne zu mindern und  die allgegenwärtige Krise macht um niemand einen Umweg.

Die logischste Form der Vereinfachung ist oft sehr naheliegend der Verkauf des Unternehmens. Sollen sich doch Andere darum kümmern. Aber leider ist das nicht so einfach und dann ist da auch noch die Verantwortung für die Mitarbeiter. So einfach ist es nun doch nicht.

Ein Hersteller eines medizinischen Produktes hat mir das Dilemma kurz erklärt. Das Wasser stehe ihm bis zum Hals, er musste seine Belegschaft in den letzten Jahren von über 50 Mitarbeitern auf 12 senken und er habe überhaupt kein Geld für eine Neuausrichtung des Unternehmens. Er sei ein deutscher Hersteller von sehr guten Produkten und Importe aus Fernost würden den Markt überschwemmen und ihm die Grundlage für seine, viel besseren Produkte, entziehen. Er hatte Probleme an allen wichtigen Punkten. EDV war ein Thema, die Ausbildung der Mitarbeiter, Die Marketingstrategie, Neukundenakquise. Er war nur noch damit beschäftigt mit potentiellen Kunden zu reden, während seine Sektretärin “nicht in der Lage war die vielen EMails zu bearbeiten.” Die Internetseite war völlig auf das Produkt ausgerichtet. Von möglichen Zielgruppen war nichts zu erkennen. Während des Gespräches veränderte sich sein Zustand. Er begann sein Geschäft, seine Möglichkeiten und Kunden zu beschreiben. Der Unternehmer sprach vom wachsenden Wellnessbereich und unternehmerisch agierenden Physiotherapeuten, Unterstützung von Sportlern und so weiter. Er baute vor mir ein völlig anderes Bild als zu Beginn des Gespräches auf. Ich spürte schnell, dass wir ungewollt in eine Coachingbeziehung geraten waren. Er würde sich durchaus mal mit mir treffen und sich unterhalten wollen. Dabei wollte ich ihm eigentlich nur eine professionelle Webseite verkaufen und nicht einmal dafür wollte er Geld ausgeben. Wenn ich ihn das nächste Mal anrufe, wird er sich bestimmt wieder auf ein Gespräch einlassen. Er wird weder die Webseite umbauen, noch für die Beratung zahlen. Aber genau das sollte er tun um voranzukommen.

Vereinfachen von Prozessen und Netzen ist ein permanenter Veränderungsprozess. Niemand kann dies Prozesse ohne professionelle Begleitung definieren oder gar in den Griff bekommen. Die meisten Unternehmer glauben das selbst tun zu können. Aber es fehlt ihnen einfach die Zeit dazu. Also wird das Thema vertagt und die Probleme werden immer größer. Der Frühjahrsputz fällt aus: Viel zu aufwändig und zu teuer!

Verkündung


Heute in der ZEIT: Berliner Großflughafen – Platzek verkündet neuen Verkündungstermin

http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-04/platzeck-flughafen-berlin-termin

Witzige Überschrift zu einem ernsten Thema. In  Berliner Büros häufen sich Aufkleber und Sticker mit der Aufschrift: „Niemand hat die Absicht einen Flughafen zu errichten!“ Wir wissen, dass auch angeblich niemand die Absicht hatte eine Mauer zu errichten und dass sie dann doch ganz plötzlich da war. Das legt die Vermutung nahe, das in Berlin die Uhren anders ticken. Ein Berliner muss vermutlich etwas überhaupt nicht wollen um es dann ganz plötzlich zu bekommen. Wir werden den ungeliebten Flughafen vermutlich schneller bekommen als wir denken. Denn wenn schon „Niemand die Absicht hat….“, dann wird es schon klappen! So ist Berlin!

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BlaBlaMeter Hit der Woche! Bullshit vom Feinsten!


(Zitat: IBM-Webseite http://www-01.ibm.com/software/de/info/rte/csm/smbr/sm-post.html)

„Viele Unternehmen haben damit zu kämpfen, exponentiell wachsende Datenmengen unter Kontrolle zu halten. Die meisten Unternehmen verfügen einfach nicht über die nötigen Ressourcen für das Management dieser Daten. Und schnelle Lösungen wie der Zukauf von mehr Speicherkapazität sind nicht mehr zielführend. Wenn nun noch berücksichtigt wird, dass mehr Daten auch längere Sicherungs- und Wiederherstellungszeiten bedeuten, ist eine Lösung nicht einfach zu finden. Doch zum Glück gibt es IBM.
Hier kann eine IBM Lösung für Speichermanagement, Sicherung und Wiederherstellung wie Tivoli Storage Manager (TSM) von Vorteil sein. Diese Produktfamilie bietet Unternehmen folgende Möglichkeiten:
Effizientes Management und Verlangsamung des Speicherwachstums durch Datendeduplizierung, Komprimierung, Speicherplatzmanagement und Archivierung
Besseres Management von bestehendem Speicher durch die Ermittlung nicht mehr benötigter Daten
Verbesserung der IT-Service-Levels durch erweiterte Anwendungsverfügbarkeit
Einheitlicheres Konzept für das Datenmanagement, um den Datenverlust zu verringern sowie die Kapital- und Betriebskosten zu senken
Viele IBM Kunden profitieren bereits von der Implementierung einer TSM-Lösung. So konnte beispielsweise die chinesische CITC Bank die Systemantwortzeit von einer Minute auf 40 Sekunden reduzieren und die Transaktionen um 80 Prozent steigern. Sehen Sie selbst, was IBM Software für Ihr Business tun kann.
Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, Projekte mit den Null-Prozent-Finanzierungsoptionen von IBM zu finanzieren.“

Bullshit-Index :0.94
Es stinkt gewaltig nach heißer Luft! Auch wenn Sie PR-Profi, Politiker, Unternehmensberater oder Universitätsprofessor sind – beim Eindruck schinden sollten Sie Ihre Aussage nicht vergessen
.

http://www.blablameter.de

Es ist gar nicht so einfach den Bullshit-Index zu senken. Hier ein Vorschlag:

Viele Unternehmen kämpfen mit dem Problem ständig wachsender Datenmengen. In der Vergangenheit wurde einfach immer mehr Speicherkapazität dazugekauft. Dadurch wurde das Problem nur aufgeschoben. Es immer schwieriger, die Datenflut in den Griff zu bekommen. IBM hat sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und bietet geeignete Lösungen an.

Bullshit-Index :0.31

Ihr Text zeigt schon erste Anzeichen heißer Luft. Für Werbe oder PR-Sprache ist das noch ein guter Wert, bei höheren Ansprüchen sollten Sie vielleicht noch ein wenig daran feilen.
Fazit: Bei PR-Texten ist es fast unmöglich den Bullshit-Index unter 0.3 zu senken. Das ist vermutlich auch gar nicht notwendig. Werte unter 0.4 sind völlig in Ordnung.

KIM Coaching


April 2013. Nordkorea tönt immer unüberhörbarer mit Kriegsgeschrei gegen den Rest der Welt. Die Welt hört peinlich berührt weg und als es nicht mehr zu überhören ist, versuchen die Beteiligten das Ganze irgendwie herunterzuspielen. Niemand glaubt daran, dass Kim das wirklich ernst meint. Niemand versteht, worum es wirklich geht. Nordkoreas Führer und seine Generäle stehen mit dem Rücken an der Wand. Sie müssen offensichtlich irgendetwas tun. Sie können ihre Leute nicht mehr richtig ernähren und das ganze System scheint vor dem Zusammenbruch zu stehen. Wenn jetzt zum Beispiel jemand aus dem Westen, der UNO oder sogar aus China auf Kim Jong Un zugehen würde, um ihn von seinem Kriegsgeschrei abzubringen, könnte es das völlig falsch auffassen. Er hat schließlich ein Erbe zu verwalten. Die Zukunft seines Volkes ist nach seiner Auffassung immer noch rot. Kim weiß vermutlich nicht einmal, dass er keine Chance hat. Das ist erblich bedingt. Sein Urgroßvater hatte sich vormals auch völlig verspekuliert. Vermutlich will er tatsächlich einen militärischen Konflikt heraufbeschwören um China und Russland wieder auf seine Seite zu bringen. Das hat beim ersten Koreakrieg schon einmal wunderbar geklappt. China war seinem Großvater zur Hilfe geeilt, als der kurz vor dem Untergang stand und Russland hatte die neuesten Waffen geschickt. Es war ein Stellvertreterkrieg mit Millionen Toten. Nun steht der Urenkel wieder mit dem Rücken an der Wand und wartet lautstark trommelnd auf ein Wunder. Das Dilemma ist, dass der Westen ohne Vorbedingungen nicht mit Kim reden will. Es erscheint aus unserer Sicht einfach lächerlich, diesen aufgeblasenen Despoten ernst zu nehmen. Das jedenfalls glauben die politischen Eliten der westlichen Welt. Aber was macht ein kleiner Junge, der sich nicht ernst genommen fühlt? Richtig. Er macht etwas, was Aufmerksamkeit erzeugt. Er sticht Löcher in Autoreifen oder beschädigt den Lack von Luxusautos oder er schlägt mit einem Baseballschläger auf Leute ein. Dann wird man sich garantiert um ihn kümmern.

Eins ist klar. Der Mann könnte jetzt einen Coach gebrauchen. Vorausgesetzt, er würde einen Menschen akzeptieren, der ihm auch unangenehme Fragen stellt und völlig neue Perspektiven eröffnet. Der Coach müsste selbst offen sein, für die Entwicklungsvorschläge eines Dikators und er dürfte natürlich keine Ratschläge geben oder gar Lösungsvorschläge machen. Das wäre dann Coaching.

Ich weiß genau was Sie jetzt denken und Sie haben Recht: Das funktioniert bestimmt nicht! Allerdings ist so ein Gedankenexperiment vielleicht ganz aufschlussreich. Stellen wir uns vor, wir würden den jungen Diktator von Nordkorea coachen. Was würden wir ihn fragen? Wo würden wir ihn abholen um ihn mitzunehmen? Wie würde sich das “Ich bin OK – Du bist OK” gestalten und wie würden wir ein Future Pacing mit ihm durchführen? Wo steht der Mann? Was geht in ihm vor? Und wie stellt er sich seine Zukunft und die Zukunft seines Volkes vor? Wir gehen ja instinktiv davon aus, dass der Typ ein zynischer Kerl ist der gewissenlos seine Leute verhungern lässt. Machtmenschen gehen schon immer über Leichen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Aber versuchen wir uns mal in den Menschen Kim Jong Un hineinzuversetzen? Was müsste man ihm anbieten um die Gefahr eines Krieges ein für alle Mal auszuschließen? Wohlstand für sein Volk? Wahrscheinlich wäre es besser Milliarden in das Land zu pumpen, als einen Krieg zu führen. Aber dann würde Kim ja vielleicht tatsächlich seine Atombomben in Serie bauen und zu einer viel größeren Gefahr werden.

Aus der Anfangsperspektive als Coach gibt es keine Lösungswege. Und gerade das macht dieses Experiment so interessant. Ein Coach sollte niemals seine eigene Welt mitbringen und sie dem Coachee überstülpen. Phase EINS: Sich auf die Welt des Coachee einlassen und ihn da abholen wo er ist.

Es ist eine interessante Frage, wie so ein Coaching ablaufen könnte, wenn das möglich wäre. Reine Spekulation. Die Wirklichkeit ist wahrscheinlich nicht coachbar…

……to be continued!

BERater


English: Erwin Huber, Günther Beckstein, Edmun...

English: Erwin Huber, Günther Beckstein, Edmund Stoiber, Wolfgang Tiefensee and Hartmut Mehdorn officially open the Munich-Nuremberg high-speed track at Munich’s main railway station, just before they depart on the ICE 3 train in the background. Deutsch: Erwin Huber, Günther Beckstein, Edmund Stoiber, Wolfgang Tiefensee und Hartmut Mehdorn eröffnen am Münchner Hauptbahnhof die Schnellfahrstrecke München—Nürnberg, bevor sie mit einem ICE-3-Sonderzug (im Hintergrund) die Strecke befahren. (Photo credit: Wikipedia)

Ein Coaching-BLOG. Ich weiß nicht was das jetzt nun direkt mit Coaching zu tun hat, aber irgendwie sind wir doch alle ein wenig Coach. Oder? Ich bin schon froh, wenn ich mal über 10 Besucher und 20 Impressionen komme. (Aktuell sind es schon 80-100 ;-)) Meistens sind es die Überschriften, die zum Lesen überreden. Ich habe einen ganz eigenen Stil entwickelt und versuche fast jeden Tag etwas zu veröffentlichen. Thema Coaching.

„Ich coache Hartmut Mehdorn!“ Das wäre ein Reißer! Aber vermutlich würde ich Probleme mit Hartmut bekommen. Der Mann ist sein eigener Coach. Im Grunde macht er ja alles wie geplant. Nach einem Jahr Stillstand holt der den Architekten Gerkan wieder ins Boot, statt sich mit ihm herumzustreiten und nun kann es endlich wieder weiter gehen. Ich habe das nie verstanden, warum man damals das komplette Team feuerte ohne einen Plan-B in der Tasche zu haben. Dieses Jahr Stillstand geht auf das Konto der Politik. Da können sich die Drei einen großen Kringel drum machen. The Tree Kings, sozusagen: Platzek, Wowereit und Ramsauer. Mann oh Mann! Natürlich coache ich weder Mehdorn, noch einen dieser Politiker. Die wären gut beraten, wenn sie sich einen Coach suchen würden. Aber Politiker sind vermutlich nicht coachbar. Dann müssten sie ja tatsächlich selbst nachdenken und ihr Tun und Denken reflektieren. Ein Coach kann nur aktiv zuhören und das aus den Leuten rausholen, was schon irgendwie da ist. Und spätestens jetzt kommt die Frage hoch: Ist da was? BEAM Me Up Scotty! (there is no intelligent life on earth….) Scherz beiseite!


Aber dieser Mehdorn! Hut ab! Der stellt das gar nicht so schlecht an. Hätte ich gar nicht gedacht! Ich nehme mal an, dass Tegel tatsächlich offen bleiben kann. Das ist nicht in Stein gemeisselt. Berlin kann sich durchaus zwei Airports leisten, auch wenn die Planfeststellungsverfahren oder wie das heisst auf den einen Superflughafen basieren. Von Superflughafen sind wir noch weit entfernt. Und wenn die Flugzahlen weiter so steigen, dann ist BER sowieso zu klein, wenn er an den Start geht. Und dann ist da ja noch der alte Flugplatz Sperenberg. “Wenn Sie am Berliner Hauptbahnhof in den Trans….Shuttlezug einsteigen und dort einchecken, dann mit 400 km/h zum Flugplatz fahren, dann sind sie in 16 Minuten am Drehkreuz BER-II!” Edmund Stoiber hat das damals gut erkannt! Ein Klassiker der Redekunst! So machen wir das! 🙂 Alternativ kann auch am BER in Schönefeld eingecheckt werden und dann geht es mit einer Rohrpostbahn auf Stelzen direkt zur Startbahn……irgendwo in der Brandenburger Pampa. Und ringsherum kreisen die Flaeming-Skater ihre Runden. Wahnsinn!

Von Mehdorn lernen heißt siegen lernen! Das kann ich schon mal ohne Angst vor einer Falschaussage so sagen. Darf ich eine Prognose wagen? Der BER geht im Herbst 2014 in Betrieb und das haben wir dann wirklich Mehdorn zu verdanken. Ich darf gar nicht dran denken, wenn der dann wirklich in den Ruhestand tritt und ein Buch veröffentlicht: HARTMUT MEHDORN: DIE WAHRHEIT! Das wird ein Bestseller! Ein Managementhandbuch von Format, ein Klassiker für alle unbeliebten Chefs! Unterschrift: „Unbeliebt aber erfolgreich!“

Was was mit Coaching zu tun hat? Na nichts! Ausser: Leute wie Mehdorn brauchen keinen Coach. Der Erfolgreiche ist sich selbst genug. Und egal was er tut oder wieviele Milliarden Steuergelder es dauert: Am Ende ist er immer der strahlende Sieger. Coaching braucht kein Mensch! Oder?

Bullshit-Index :0.11
Ihr Text zeigt nur geringe Hinweise auf ‚Bullshit‘-Deutsch.

Werbung-NEIN DANKE!


Deutsch: Aufkleber bitte keine Werbung und kos...

Deutsch: Aufkleber bitte keine Werbung und kostenlose Zeitungen einwerfen für den Briefkasten TypA (Photo credit: Wikipedia)

Die Sache hat einen Namen: SPAM! SPAM ist einfach überall. Es ist wie Schmutz und Staub, Haare im Duschabfluß. Niemand braucht so etwas. Da hilft nur eine intensive Putzattacke! Und kaum ist man damit fertig, kann man schon wieder von vorne anfangen. Werbung ist einfach ekelhaft! Pfui! Wer braucht so etwas? Wir können uns doch informieren, wenn wir etwas brauchen! Das Internet ist doch ein Segen! Wo schauen wir nach? Wir bemühen Suchmaschinen und wir merken überhaupt nicht, dass das schon wieder Werbung ist, was uns dort erwartet. Zur Erinnerung: Google bietet uns scheinbar kostenlos an, Inhalte im Internet zu suchen und zu finden. Allerdings ist der Service Werbefinanziert. Umsonst ist das nicht gerade. Wir zahlen mit unserer Aufmerksamkeit. Das ist wie bei den privaten Fernsehsendern. Wer keine Werbung will, muss Inhalte kaufen oder sich mit den öffentlich rechtlichen Sendern zufrieden geben. Ansonsten gibt es SPAM! OK?

SPAM macht fett und faul. Wir sollten mehr Rohkost zu uns nehmen. Wir sollten uns beschränken und einfach unser Leben leben, uns auf das konzentrieren, was wirklich zählt. Ein gutes Buch, ein romantischer Abend zu Zweit. Lange Gespräche mit Menschen die uns nahe stehen. Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, Respekt. Wir wissen selbst, was wichtig ist. Wir wissen es doch alle. Und dann sitzen wir doch Abend für Abend vor dem Fernseher oder am Computer und laden uns die tägliche Dosis SPAM in unser Hirn.
BITTE KEINE WERBUNG! klebt an unserem Briefkasten und eigentlich auch an uns selbst. Wir wollen das alles nicht, weil es so ein negatives Image hat. Dabei lieben wir doch Werbung! Wir haben Werbung von Kindheit an konsumiert und wir können uns nicht wirklich vorstellen, wie wir ohne leben könnten. Stellen Sie sich mal vor: Eine Welt ohne Werbung! Wie grau ist das denn? Keine blinkenden Neoschilder, Großbildschirme, Plakate.
Das Alternativprogramm ist dann ganz einfach: PROPAGANDA!

Freiheit oder Kommunismus! – Da stimmt heute selbst die LINKE mit ein. Niemand will das wiederhaben, was der Verrückte in Nordkorea gerade mit seinem Volk und der Welt anstellt. Da wackelt der Schwanz mit dem Hund. Verkehrte Welt! Wir finden uns plötzlich in einer absolut verworrenen Situation wieder. Kriegszustand mit den USA bedeutet in meinen Augen Pearl Harbour ohne Einsatz von Waffen. KIM ALLEIN GEGEN DEN REST DER WELT! Wir sind doch alle überrascht worden! BITTE KEINE PROPAGANDA! Wir wollen nicht, dass die Atomwaffen basteln um sie dann möglicherweise tatsächlich einzusetzen. Dann doch lieber Werbung für harmlose Produkte wie Süßigkeiten, Tablett-Computer, Handys, Alkohol, Milch und andere Lebensmittel! Und dafür bekommen wir das Internet und all die Segnungen des Informationszeitalters fast kostenlos hinterher geworfen! Und es wird immer besser, schneller, bunter! Ist das nicht wundervoll, dass wir WERBUNG haben? Als Kinder haben wir extra Werbung im ZDF geschaut und die Clips auswendig gelernt! Erinnern Sie sich? Das waren die 70er! Wir wollten DIE KRÖNUNG und WRIGLEY SPEARMINT und BACARDY und WER WIRD DENN GLEICH IN DIE LUFT GEHEN? Das waren noch Zeiten, als wir WERBUNG nicht für SPAM hielten, sondern stolz auf Marken setzten und uns eine wundervolle Zukunft mit dem MARLBORO Cowboy am Lagerfeuer vorstellten? Oder mit dem Fa Mädchen durch traumhafte Gewässer schwammen….

PROPAGANDA war damals woanders. HELDEN der Arbeit und SIEGER der Geschichte, Strasse der Besten…..So etwas brauchen wir nun wirklich nicht. Oder?

Warum klassische Kommunikation nicht mehr funktioniert …


Warum klassische Kommunikation nicht mehr funktioniert ….

Keine Ahnung!


Nichtwissen ist alles! Es klingt wie absoluter Unfug, aber ein Coach ist kein Berater. Es ist nützlich, nichts über die Probleme zu wissen, mit denen sich ein Coachee normalerweise herumschlägt. Ein Coach interessiert sich hauptsächlich für den Erfolg und das Erreichen von Zielen und nicht für die Probleme, die den Coachee bisher gehindert haben oder die auf ihn warten. Das findet der schon selbst heraus. Ein Coach der nichts über die Probleme weiß, kann viel bessere und meinetwegen auch total blöde Fragen stellen. Ein Coach ist ein Ressourcendetektiv! Ich liebe dieses Wort! Wenn ein Coaching zu problemlastig wird, dann kann es sehr schnell dazu führen, dass sich Coach und Coachee einig darüber sind: Es hat alles keinen Sinn! Das schaffen wir niemals! Und das ist ja nicht der Sinn der Sache. Ein Kurzzeitcoaching kann dabei helfen Ressourcen zum Vorschein zu bringen, die niemand auf dem Zettel hat. Ein guter Coach übt sich in der Kunst des Nichtwissens. Wir neigen heute sehr dazu uns mit fundierten Wissen anzureichern und erkennen oft nur wie kompliziert das alles wird. Unmöglich, eine Lösung zu finden! Glauben Sie mir: Nichtwissen ist eine Coaching-Kompetenz. Das bedeutet Narrenfreiheit in der Auswahl der Fragen und wenn sich der Coachee darauf einlassen kann, funktioniert das auch! Die Verantwortung bleibt ohnehin beim Experten. Und der Experte ist der Klient, der Coachee.

Während der Coachee versucht die Fragen des Coaches zu beantworten, denkt er über das Thema nach. Es bauen sich Bilder auf. Er erinnert sich an Gefühle und möglicherweise Gerüche, er hört Klänge und spürt dass etwas mit ihm passiert. Die Lösung wird zwar nicht erklärbar, aber sie wird förmlich greifbar. Oft hilft es sich einfach auf den Prozess einzulassen und das Problem zu besprechen, anders zu betrachten und schliesslich selbst zu lösen. Es ist wie immer im Coaching: Der Klient macht die Hauptarbeit und der Coach kann sich entspannt zurücknehmen und scheinbar nichts tun ausser Fragen zu stellen. Aber die haben es in sich! Ein Coach ist wie ein Künstler, der scheinbar ohne jede Anstrengung ein Instrument spielt oder mit leichter Hand ein Bild malt. Ein Coach ist wie ein Werbefachmann von Sterling&Cooper – ein Mad Man – der einfach nur einen einzigen Satz sagt: “It’s toasted!”

 

Alois im Glück – Employer Branding


Alois im Glück – Employer Branding.