Coachingverbände


Italiano: Author, life coach, and motivational...

Italiano: Author, life coach, and motivational speaker Tony Robbins. (Photo credit: Wikipedia)

“Die ICF definiert Coaching als „partnerschaftlichen und anregenden Prozess, der Menschen und Organisationen kreativ dabei unterstützt, ihr persönliches und professionelles Potential zu steigern.“ Wir sehen Klienten als Experten ihres eigenes Lebens und sind der Überzeugung, dass sie über genügend Ressourcen verfügen, ihre Ziele eigenverantwortlich zu erreichen.” (ICF Webseite http://www.coachfederation.de/)

Coaching ist eine nicht geschützte Berufsbezeichnung. Im Prinzip kann sich jeder als Coach bezeichnen, der meint das Zeug dazu zu haben. Es gibt den Personal Coach, den Fitness Coach, den Business Coach, den Life Coach. Die Reihe lässt sich problemlos fortführen. Ein professioneller Coach investiert sehr viel Zeit und Geld für seinen Beruf. Die Mitgliedschaft in einem Coachingverein oder Coachingverband ist ein Kennzeichen für Professionalität. Allerdings gibt es sehr viele solcher Vereinigungen. Wir beobachten eine Entwicklung, in der die konkurrierenden Verbände um die Vorherrschaft auf dem Markt kämpfen. Die Coachingverbände stehen auch in Konkurrenz zu den sehr gut ausgebildeten Psychologen und Psychotherapeuten. Warum gibt es so viele psychologische Quereinsteiger, die sich als Coach begreifen und mehr oder weniger erfolgreich ihre Dienste anbieten? Was macht einen guten Coach aus? Skeptiker werden weder einen geeigneten Psychologen für sich finden, noch einen Coach suchen. Aufgeschlossene Zeitgenossen werden Bücher zum Thema lesen und sich ein eigenes Bild machen. Schließlich sind sie ja “Experten ihres eigenen Lebens”, wie es beim Coaching immer so schön heißt. Was also kann professionelles Coaching überhaupt leisten? Die Frage steht immer im Raum, wenn es um Coaching geht. Ein Coach muss sich immer als vertrauenswürdiger Fachmann und professioneller Gesprächspartner positionieren. Jeder Kontakt zu einem Klienten ist wichtig für die weitere Entwicklung eines Coaches. Wenn es sich herumspricht, dass man ein ernst zu nehmender Partner ist, der in der Lage ist ein Coaching zu einem positiven Abschluss zu bringen, dann ist es der nächste Schritt für die Arbeit mit weiteren Klienten. Viele Klienten sind in Wahrheit unechte Klienten. Sie wissen nicht viel von Coaching und sie möchten den hart arbeitenden Coach auf die Probe stellen. “Na dann mach mal so ein Coaching mit mir! Ich bin ja gespannt, ob du das hinbekommst!” Vielleicht wollen sie den Coach auf die Probe stellen, ihn in Versuchung führen, Sie zu retten. Sie sind das unschuldige Opfer, das nach Hilfe ruft. Natürlich kennen Sie das Opfer-Retter-Verfolger-Spiel. Sie kennen es nicht? Dann wird es Zeit sich mit dem Thema zu beschäftigen. Vielleicht fragen Sie den Coach Ihres Vertrauens. Ich komme vom Thema ab. Es geht um den Sinn und die Aufgaben von Coachingverbänden. Sie sind wichtig, weil sie eine Abgrenzung vornehmen und Maßstäbe setzen. Ein Blick auf die Webseiten des ICF International Coach Federation kann nicht schaden. Jeder, der sich mit dem Thema Coaching beschäftigt, sollte wissen was Coaching ist und was nicht. Die Orientierung an den Werten des ICF ist eine gute Grundlage.

Wer einen guten Coach sucht, sollte einen anderen Coach fragen, was der von ihm hält. Ein guter Coach hat keine Angst vor dem Urteil seiner Kollegen.

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