Fachkräftemangel 2013


Fachkräftemangel, selbst gemacht

Die IT-Wirtschaft in den USA hätte auch ohne weitere ausländische Fachkräfte genug qualifiziertes Personal am Arbeitsmarkt zur Verfügung – so kann man die Ergebnisse einer Studie zusammenfassen, die das Economic Policy Institute (EPI) veröffentlicht hat. Die Autoren widersprechen damit den Fürsprechern einer Einwanderungsreform, die Fachkräften mehr Visa für eine Anstellung ermöglichen soll. 

Web de Cologne 7 zum Thema "Fachkräfteman...

Der so genannte Fachkräftemangel ist auch in Deutschland ein Thema. Die Grundannahme von Unternehmen kann wie folgt beschrieben werden. „Es gibt bessere Fachkräfte am Arbeitsmarkt, leider können wir uns diese besseren Fachkräfte nicht leisten, weil der Mangel die Zahlung von hohen Gehältern erfordert.“ Daraus folgt, dass die im Unternehmen vorhandenen Fachkräfte nicht genügend gefördert werden und sie das, nicht ganz unbegründete, Gefühl haben, austauschbar zu sein. Das Dilemma wird deutlich, wenn man angestellte Fachkräfte über ihre Situation und ihre Zukunftsaussichten befragt. Viele dieser Spezialisten beklagen mangelnde Weiterbildung und dementsprechend geringe Aufstiegschancen. Ein Blick in die Bilanz von mittelständischen Unternehmen genügt um zu erkennen, wo genau die Probleme liegen. Die Ausgaben für Aus- und Weiterbildung von Fachkräften sind ein wichtiger Indikator. Dringend notwendige Kostensenkungen setzen sehr oft genau an dieser Stelle an. Unternehmen, die an dieser Stelle die Säge ansetzen, verzichten auf ihre Zukunft. Die Vorstellung, mit einer Neueinstellung von billigen und sehr gut ausgebildeten Fachkräften Wettbewerbsvorteile zu erzielen, ist verführerisch. Wir benutzen ganz bewusst das Wort „billig“, denn darauf läuft es in vielen Unternehmen tatsächlich hinaus. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass man damit tatsächlich Einsparungen erzielen kann. Der gesunde Menschenverstand zeigt, dass es sich hierbei um einen völlig falschen Ansatz handelt. Das Problem betrifft auch vorhandene Potentiale auf dem Arbeitsmarkt. Erfahrene, gut ausgebildete Fachleute werden vielfach aussortiert und haben dann oft nur sehr mangelhafte Möglichkeiten wieder einzusteigen. Die Ursache ist klar. Wo sollen diese erfahrenen Fachkräfte die notwendigen aktuellen Technologien kennenlernen und ihre Fähigkeiten weiter ausbilden? Es gibt viele Möglichkeiten. Eine äußerst interessante Variante ist die Einbindung von auszubildenden Spezialisten in das Unternehmen. Wie wäre es mit einem Trainee-Programm für BestAger? Die Politik ist gefragt, derartige Aktivitäten zu unterstützen. Aber das ist ein anderes Thema über das wir gerne diskutieren.
Wir beraten Sie gerne! Wenn Sie den Fachkräftemangel aktiv bekämpfen wollen, dann fangen wir am besten sofort bei Ihren eigenen Mitarbeitern an. Zusätzlich begleiten wir Ihre Aktivitäten mit einer umfangreichen Pressearbeit und unterstützen Ihre Marketing- und HR-Abteilung. Optimieren Sie die Ausbildung Ihrer Mitarbeiter und verlassen Sie sich nicht auf Zufälle! 

 

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