Wie ein Coaching abläuft – Kontakt


Contacting – Contracting – Clearing – Chunking – Concepting – Changing – Controlling

Contacting Kalibrieren Begrüßen Pacen Kennenlernen Leaden Ankern Positionieren

Kalibrieren ist ein Begriff aus der Neurolingustischen Programmierung (NLP) Der Coach muss sich auf sein Gegenüber, seinen Klienten einstellen. Sprache, Atmung, Körperhaltung und nicht zuletzt das Ambiente der Umgebung spielen eine große Rolle. Es gibt keine Schablone für die Zuordnung dieser Bestandteile. Jede Begegnung mit Menschen ist anders. Ein guter Coach weiß das und achtet sorgfältig darauf, sich seinem Klienten bestmöglich anzupassen. Kalibrieren ist ein neues Konzept, das die Individualität in den Vordergrund stellt und auf die jeweilige Situation und auf den Menschen eingeht. Wie in der Technik ist es immer wieder notwendig neu zu kalibrieren. Ein Instrument wie eine Geige muss immer wieder neu gestimmt werden. Kalibrieren im Coaching, bedeutet Abstimmung zwischen Menschen. Die Einstimmung zwischen Coach und Coachee beginnt mit der Begrüßung. Wie bei jeder Begegnung entscheiden die ersten Sekunden über den Verlauf des Gespräches. Der Coach geht mit offenen und vertrauensbildenden Gesten auf seinen Klienten zu und zeigt ihm, dass seine ganze Aufmerksamkeit und Wahrnehmung seinem Klienten gehört. Der Coachee fühlt sich angenommen und willkommen, wenn es dem Coach gelingt sich völlig auf ihn einzustellen. Kalibrieren ist eine Technik, die auch ausserhalb von Coaching eine große Rolle spielt. Gute Manager und Verkäufer wenden diese Technik oft unbewusst an. Kalibrieren kann man üben und in Fleich und Blut übergehen lassen. Das gilt für alle Techniken im Coaching. Ein Coach muss nicht ausschliesslich als Coach tätig sein. Die wenigsten Coaches können allein vom Coaching leben. Die meisten Coaches kommen auf der Psychologie oder sind Führungskräfte im mittleren und oberen Management. Unternehmensberater und Managementtrainer sind gut beraten, die Coaching-Techniken für sich in Anspruch zu nehmen. Beim Begrüßen ist es wichtig die richtige Position einzunehmen. Der Coach ist nicht der Herrscher oder Chef des Gespräches. Der Klient ist nicht der Untergebene. es kommt ganz darauf an, das ohne Worte klarzumachen und dem Coachee in eine angenehme Gesprächsposition zu bringen. Ein Tisch zwischen den Gesprächspartnern stört den Kontakt und verhindert eine gute Abstimmung zischen Coach und Coachee. Unterschiedlich hohe Sitzpositionen sind ebenfalls störend. Die Gesprächspartner begegnen sich auf Augenhöhe. Ein weiterer Punkt ist das sogenannte Pacen. Pacen schafft Nähe und Vertrauen in allen Ebenen der Kommunikation. Körperhaltung, Bewegungen, Augenkontakt, Sprache, Diaelkt, Akzent sowie die dynamische Einstellung zwischen Coach und Coachee spielen eine große Rolle beim Pacen. Ein gutes Pacing bedeutet den Klienten da abzuholen wo er sich gerade befindet und ihn auf die Ebene des Coaches zu helfen. Auf ein gut abgestimmtes Pacing folgt Leading. Der Coach stellt ganz bewusst eine gute Verbindung her, das ist seine wichtigste Aufgabe, und der Coachee folgt ihm unbewusst. Eine Wertung des Verhaltens des Klienten wird ganz bewusst vermieden. Je besser ein Coach diese Technik beherrscht um so besser wird ein Coaching funktionieren. Durch Small Talk lernen sich Coach und Coachee kennen. Ziel des Kennenlernens ist es, dem Coachee zu ermöglichen Vertrauen aufzubauen und die Kompetenz des Coachs zu erkennen und sich ihm öffnen zu können. Auch der Coach öffnet sich seinem Klienten und eröffnet die Möglichkeit einer innigen und wertschätzenden Beziehung.  Im Lauf des Gespräches kommt es immer wieder zu Punkten und Aspekten, die immer wieder aufgenommen werden können um den Gesprächsprozess in eine positive Richtung zu lenken. Sobald der Coach erkennt, dass es beim Klienten positive Erinnerungen und Gefühle gibt, wird er diese Punkte ankern. Das sind die Fixpunkte von denen man immer wieder neu starten kann. Die positiven Gefühle werden wieder in Erinnerung gerufen und mit äußeren Reizen verknüpft. Der Coach übernimmt seine Rolle indem er den Klienten durch den Prozess leitet und immer wieder die Führung übernimmt. Solange das Coaching dauert, muss der Klient die Führungsrolle des Coach anerkennen und seine Zustimmung dazu geben. Der Coach holt sich die Erlaubnis bei seinem Klienten ab. Erst wenn der Kontakt zwischen Coach und Coachee geschlossen werden kann, ist ein echtes Coaching möglich. Oft versuchen Coachees die Führung zu übernehmen, weil sie es aus ihrer Rolle als Geschäftsführer, Abteilungsleiter etc. gewohnt sind. Die Gefahr für einen Coach, die Führungsrolle im Prozess zu verlieren ist dann besonders groß. Wenn es einem Coach nicht gelingt die Kontrolle über den Coachingprozess aufrechtzuhalten, dann ist er berechtigt das Coaching in Frage zu stellen oder gar abzubrechen.

Ein Kommentar zu “Wie ein Coaching abläuft – Kontakt

  1. Pingback: Wie ein Coaching abläuft / The 7 C Of Coaching | MacCoach

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