Wie ein Coaching abläuft – Vertrag


Contracting – Vertrag vereinbaren
Vertrag – Rahmen festlegen – Anliegen formulieren/Worum geht es? – Coach ist bereit – Ziel formulieren – Meta-Probleme

Grundlage für ein professionelles Coaching ist ein Coachingvertrag. Der Vertrag wird vom Coach vorbereitet und wird von beiden Parteien gegengezeichnet. Eine wichtige Grundlage und Bestandteil des Vertrages ist der Fragebogen für den Klienten. Der Klientenfragebogen ist eine Checkliste in der die wesentlichen Eckpunkte wie das Anliegen und das Ziel des Coachings fixiert werden. Im Coachingvertrag wird unter anderem festgelegt, nach welchen Standards sich das Coaching orientiert. Die Rahmenbedingungen sind ebenfalls Bestandteil des Vertrages. Ort und Zeiten, Terminabsprachen, Terminabsagen, Kosten des Coachings, Bereitschaft des Klienten und Abbruchsmöglichkeiten des Coachings sind wesentliche Bestandteile eines Coachingvertrages
In jeder Sitzung wird der Zeitrahmen festgelegt und Erlaubnis eingeholt Fragen zu stellen und auch Schweigen auszuhalten. Am Beginn jeder Sitzung wird der Termin der nachfolgenden Sitzung vereinbart. Es wird festgelegt, welche Themen der Coach nicht ansprechen darf und ob Körperberührungen erlaubt sind. Das kann zum Beispiel beim kinästhetischen Ankern notwendig werden. Am besten ist es, wenn es beim Coaching keine Tabuthemen gibt. Der Coach sollte sensibel mit jedem Thema umgehen und dem Coachee immer die Sicherheit schenken, dass er angstfrei alles besprechen kann. Die Formulierung des Anliegens durch den Klienten ist eine wichtige Grundlage des Coachings. Der Coachee formuliert, mit Hilfe des Coaches, sein Anliegen mit eigenen Worten. Diese Formulierung findet sich im Coachingvertrag wieder. Damit wird sichergestellt, dass der Klient sein Anliegen nicht ständig verändert und es so zu einer unlösbaren Coachingsituation kommt. Der Klient muss wissen, was er mit dem Coaching erreichen will, was sein Thema ist und wie es beschrieben werden kann. Welche Ziele sollen durch das Coaching erreicht werden? Oft kann der Coachee dieses Thema im Vorfeld nicht genau definieren. Dann wird es eine grundlegende Aufgabe für das Coaching, zunächst das Thema und das Anliegen des Coachings zu klären.
Eine weitere wichtige Grundlage ist die Qualifikation und Bereitschaft des Coach das Coaching zu übernehmen. Hier zeigt sich, ob der Coach den Coachee annimmt und mit ihm arbeiten kann. Gleichzeitig stellt der Klient fest, ob es sich bei dem Coach um den richtigen Gesprächspartner handelt, ob das Coaching etwas für ihn ist und er bereit ist Zeit und Geld dafür zu investieren. Der Rahmen wird im Vertrag deutlich formuliert. Auch das mögliche Ziel eines Coachings sollte definiert werden. Wann ist das Ziel des Coachings erreicht? Wann wird das Coaching beendet, auch wenn das Ziel nicht erreicht werden konnte? Der Coach achtet in jeder Sitzung auf die Formulierung von Zielen.
Der Coach ist ein professioneller Gesprächspartner. Small Talk gehört ebenso zu einem Coaching wie tiefergehende Fragen. Fragen gehören zum Werkzeugkasten eines Coaches. Ein wichtiges Ziel von Fragen ist das Problem hinter dem Problem, das Meta-Problem. Der Coach muss sich Klarheit über den Gesamtzustand des Klienten verschaffen. Wenn sich herausstellt, dass der Klient psychologische Auffälligkeiten aufweist oder Drogen konsumiert, wird das Coaching mit Hinweis auf entsprechende Spezialisten eingestellt.

Coaching Fragebogen Einzelklient

English: MCC Coaching books

English: MCC Coaching books (Photo credit: Wikipedia)

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