Coach an Bord


Mitarbeiter gewinnen: Bei uns kann man was werden.

Mitarbeiter gewinnen: Bei uns kann man was werden. (Photo credit: Tanja FÖHR)

 

Was kann man eigentlich mit einem externen Coach anfangen? Wozu kann man ihn einsetzen und was kann er erreichen? Zugegeben, Coaching ist immer noch so eine Sache. Alle reden von Coaching und jeder versteht etwas anderes darunter. Warum sollte man sich einen Coach leisten, wenn man nicht einmal weiß, was der für einen tun kann? Was macht man mit einem Schweizer Taschenmesser? Ein Coach kann zum Beispiel erst einmal ein wenig Licht in das Dunkel bringen und klären, was Coaching bedeutet und was man damit anfangen kann. Ein guter Coach kann das.
Boris Grundl, der bekannte ManagerCoach stellte einmal die Frage, die jeden Manager interessieren sollte. „Coachen Sie Ihre Mitarbeiter richtig?“ Er grenzt den Coachingbegriff im Führungsalltag ganz klar von einer therapeutischen Zielstellung ab und versteht Coaching eher als Hilfe zur Umsetzung von Arbeitsaufgaben. Coaching im Managementumfeld ist eher eine Umsetzungsbegleitung. Um erfolgreich zu coachen, muss man zuerst den Menschen erreichen. Es gibt keinen mechanischen Ablauf. Wenn der Coach den Menschen nicht erreicht, hat er keine Chance, den Prozess erfolgreich zu steuern. Ein Manager als Coach zeigt dem Mitarbeiter nicht, was er wie zu machen hat, sondern er geht anders vor. Er stellt Fragen. „Was brauchen Sie, um dieses Ziel zu erreichen? Welche Unterstützung kann ich Ihnen geben? Woran könnte das Projekt scheitern? Ich bin für Sie da, wenn etwas nicht so läuft, wie Sie es sich wünschen.“ Ganz anders würde ein ungeduldiger Chef argumentieren. „Warum geht das nicht schneller? Was brauchen Sie denn noch alles? Ich würde es sowieso anders machen! Ich verstehe nicht, warum Sie das immer noch nicht im Griff haben! Ich möchte Ergebnisse sehen, alles Andere ist mir egal!“
Ein Coach ist an der Entwicklung seines Klienten interessiert. Er begleitet seinen Coachee auf dem Weg zum Ziel und ein wichtiges Ziel ist immer die Verbesserung der Fähigkeiten und der Performance seiner Klienten. Im Unternehmensumfeld ist dieser Aspekt besonders interessant. Mitarbeiter, die in ihrem Chef einen kritischen aber hilfreichen Coach erkennen, fühlen sich gut aufgehoben und tun gerne etwas mehr für ihr Unternehmen. So betreute Mitarbeiter haben Interesse am Erfolg ihres Unternehmens und arbeiten härter als andere, die sich nicht mitgenommen fühlen. Ein Coach in einem Unternehmen kann viele Aufgaben übernehmen. Er hilft dem Management beim Coaching der Mitarbeiter. Er coacht das Management. Er sorgt dafür, dass die Atmosphäre in einem Unternehmen sich nachhaltig positiv entwickelt. Achtsamer Umgang der Mitarbeiter untereinander, im Umgang mit dem Management und nicht zuletzt mit den Kunden führt zwangsläufig zu einem wesentlichen Wettbewerbsvorteil. Wer darauf verzichten möchte, braucht keinen Coach. Für alle anderen empfehlen wir Coaching.

 

Mitarbeiter führen heisst loslassen

Mitarbeiter führen heisst loslassen (Photo credit: Tanja FÖHR)

 

Stasi-NASI-NSA und die Anderen


English: Tu-144 vs. Concorde

English: Tu-144 vs. Concorde (Photo credit: Wikipedia)

„Also meine Herren? Was ist ein Geheimdienst? – Da stellen wir uns mal ganz dumm. Ein Geheimdienst ist einfach wie ein schwarzes Loch. Das schwarze Loch saugt alle Informationen auf, die in seine Nähe kommen. Niemand kann etwas dagegen tun, ganz besonders nicht im Internet. Niemand weiß, wo alle diese Informationen bleiben oder was mit ihnen gemacht wird. Da kann man nichts machen. Das ist einfach so.“
Stop: Politik! Wir leben ja schließlich in einem demokratischen Rechtsstaat. Da darf nicht jeder machen, was er will. Theoretisch. Das funktioniert hier genau so wie in den Vereinigten Staaten von Amerika und Großbritannien. Aber das ist ein anderes Thema.
Star Trek Anhänger ahnen, dass das schwarze Loch ein Wurmloch sein könnte. Die Daten landen in einem weit entfernten Quadranten, Lichtjahre entfernt. Moderne Nachrichtendienste machen das, was sie schon immer getan haben. Sie sammeln Nachrichten, bewerten und sortieren und bauen sie neu zusammen. Natürlich sammeln diese Agenturen auch Wirtschaftsdaten. Das war schon bei der Stasi ein wichtiges Standbein. Die Blaupausen der Concorde wurden direkt über Berlin nach Moskau geschickt um dort auf wundersame Weise zur Tupolew TU-144 zu materialisieren. Ohne Spionage hätten russische Forscher viel länger für die Entwicklung und den Bau einer eigenen Atombombe gebraucht. Die Gedanken sind frei, heißt es so schön. Digitale Gedanken sind verlustfrei. Sie können leicht kopiert, vervielfältigt und verteilt zu werden. Das Internet ist eine gigantische Datenverteilmaschine. Man muss sich nur an den richtigen Punkt setzen und alles sammeln, was man bekommen kann. Danach müssen die Datenpakete, die  einem im Grunde nichts angehen, wieder richtig zusammengefügt und ausgewertet werden. Technisch ist das alles überhaupt kein Problem. Moralisch schon. Aber wie immer gilt auch hier: Cui bono? – Wem nützt es?
Und dann stellt sich noch eine Frage. Wo stehen wir und wer sind unsere Freunde? Wer sind unsere Feinde? Vielleicht stehen wir uns nur selbst im Weg und glauben an „Friede,Freude,Eierkuchen“? Welche Ziele verfolgen wir und wo wollen wir hin? Was macht eigentlich der deutsche Geheimdienst? Die bauen gerade einen riesigen Gebäudekomplex in Berlin. Man hört von grundlegenden Fehlern bei der Planung und wahrscheinlich wird der Umzug sich um Jahre verzögern. Das BERliner Loch. Kennen wir ja auch schon. Warum eigentlich trauen wir nicht einmal unseren eigenen Leuten zu dass sie ihren Job richtig erledigen?
Ich habe einen Traum! Eines Tages werden wir im Internet die Nachricht lesen, die uns alle aufrütteln wird. „Phoenix aus der Asche! Deutscher Nachrichtendienst weiß alles!“ Aber ob uns das wirklich stolz machen würde? Das hatten wir doch alles schon mal! Das klingt eher wie Albtraum!
Und dann fällt es mir wieder ein. Wer zu viel wissen will, weiß am Ende gar nichts. Es wird immer schwieriger die richtigen Informationen, aus der Kakophonie der ständig wachsenden Datenströme, herauszufiltern.  Und was soll man mit den Daten anfangen, wenn man sie erst einmal hat? Wie interpretiert man sie und was geschieht anschließend damit? Fragen über Fragen, die vermutlich so geheim sind, dass sie niemals gestellt werden dürfen.
Aber zurück zur Überschrift. STASI ist klar, kennen wir. Aber NASI? Was ist denn das? Die NASI war der direkte Nachfolger der STASI in der DDR, nachdem das MfS zerschlagen wurde. Ich muss immer daran denken, wenn ich NASI-GORENG sehe, oder rieche. Wahrscheinlich sollte das für Nationale Sicherheit stehen. Modern vielleicht für Nationale Sicherheit im Internet – NASI eben. Es ist immer eine Frage des Blickwinkels. Sind wir davon überzeugt, dass uns unsere eigenen  Dienste schützen? Oder sind wir der Ansicht, dass sie uns schaden wollen? Wie sagte doch der Datenschutzbeauftragte der Bundesregierung gerade? Wir werden es am eigenen Leib spüren, wenn wir auf irgendeiner Liste stehen und nicht mehr frei reisen können. Das ist im Grunde genau so wie früher. Niemand hatte sich Gedanken über die Stasi gemacht, bis zu dem Tag, als sie plötzlich vor der Tür stand. Niemand macht sich Gedanken um geraubte Daten, bis zu dem Tag an dem man abgeholt wird……

Stasi Hallway

Stasi Hallway (Photo credit: Wikipedia)

Und genau an dieser Stelle wird der Unterschied deutlich. Wir leben heute in einer Demokratie und  haben Bürgerrechte. Die Vereinigten Staaten von Amerika sind ein Mutterland der Demokratie. Europa, Griechenland, Frankreich, Großbritannien und nicht zuletzt Deutschland haben einen langen Weg hinter sich gebracht. Diese Werte, die ethischen Grundlagen unserer Zivilisation sind es, die uns näher zusammenrücken lassen. Das darf niemals in Vergessenheit geraten.