Coaching für Choleriker und Zyniker


Wenn ein Zyniker und ein Choleriker aufeinander treffen, dann kommt es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einer Konfrontation. Der Konflikt ist vorprogrammiert. Wer  Kommunikationsmechanismen kennt ist klar im Vorteil. Das ist die einzige Möglichkeit um diese Art von Konflikten zu entschärfen. Allerdings funktioniert das nicht ganz von selbst. Es ist Arbeit. Die gute Botschaft ist, dass Choleriker sich durchaus ändern können. Wenn ihnen klar wird, was sie da veranstalten und wie das auf Außenstehende wirkt, dann sind sie in der Regel bereit, sich zu ändern. Spiegeln ist ein Schlüssel zum Ziel. Zeigen Sie einem Coleriker, wie ein anderer Wüterich auf seine Umwelt wirkt. Das negative Beispiel darf allerdings kein erfolgreicher Unternehmer oder Manager sein, denn sonst fühlen sich Choleriker auch noch bestätigt. Leider ist es so, dass Choleriker sehr oft gleichzeitig erfolgreich sind. Es gibt ja auch dumme Leute, die hervorragende Geschäfte machen, weil ihnen nicht klar ist welche Risiken sie eingehen. Bei Zynikern ist das ganz ähnlich. Ich mag Ironie. Sie ist das Salz in der Suppe. Ohne ein Augenzwinkern ist das Leben langweilig. Aber man kann es auch übertreiben. Ein Choleriker ist meist auch ein geborener Zyniker. Er geht davon aus, dass andere Menschen, selbst enge Freunde und die Familie ihm nicht das Wasser reichen können. Ein Zyniker geht instinktiv davon aus, dass man niemand trauen darf und alle anderen keine Ahnung haben. Der Erfolg gibt ihnen oft Recht. Zyniker blühen selbst dann noch auf, wenn alles richtig schlecht läuft. Manch ein schwarzhumoriger Zeitgenosse träumt von Chaos und Untergang und meint, dass er allein die Welt verstehen würde. Niemand anderer würde wirklich verstehen, wie das alles funktioniert. Ähnlichkeiten zu toten oder lebenden Personen wären rein zufällig. Nun wäre es für einen Coach völlig falsch diesem Menschen sein Selbstbild zu nehmen. Im Grunde ist es das Ziel eines Coachings, die Persönlichkeit von Klienten zu entwickeln. Was wäre ein erfolgreicher Choleriker ohne sein bislang erfolgreichstes Werkzeug? Man kann durchaus davon ausgehen, dass ein Choleriker ein erfolgreicher Antreiber ist. Die Menschen verachten ihn möglicherweise und sie leiden unter seinen Ausfällen, aber sie folgen ihm notgedrungen, weil sie wissen, dass er Erfolg hat. Der Choleriker kommt einfach nicht aus seiner Rolle heraus. Was passiert mit einem Choleriker, wenn er auf einmal brav und zahm wird? Er könnte zu einem depressiven Zyniker werden. Aber keine Angst vor Bewusstseinsverlust! Ein Coaching für Choleriker, die ihre Emotionen in den Griff bekommen möchten, ist durchaus eine Option. es lohnt sich! Manch ein ehemaliger Zyniker, Menschenverachter und Choleriker wird mir beipflichten. Es lohnt sich, seine Emotionen in den Griff zu bekommen! Das hat nichts mit Weicheiern zu tun. Im Gegenteil! Ein, sich seinen Emotionen bewusster, “trockener” Choleriker gewinnt sehr viel mehr, als er verliert. Er gewinnt neue Perspektiven und eine völlig neue Form von Aufmerksamkeit.

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