Motivation von Mitarbeitern im Mittelstand


Mitarbeitermotivation
Manager in mittelständischen Unternehmen haben vor allem eine Aufgabe zu erfüllen. Es geht nicht in erster Linie darum, herumzulaufen und die Mitarbeiter irgendwie zu motivieren. Neue Grünpflanzen für’s Büro oder eine neue Kaffeemaschine machen keinen Mitarbeiter glücklich, der möglicherweise Angst vor dem Verlust seines Arbeitsplatzes hat. Die wichtigste Aufgabe von Managern im Mittelstand ist – ganz einfach – einen guten Job zu machen. Das heißt, für gute Produkte zu sorgen, die Qualität für den Kunden zu verbessern, grobe Fehlentscheidungen zu vermeiden und mit gutem Beispiel voranzugehen. Kompetenzen im HR-Bereich bei der Einstellung und Beurteilung von Fachkräften sind selbstverständlich Kernkompetenzen des Chefs. Viel mehr erwarten Mitarbeiter nicht von ihren Führungskräften. Was würde es nützen, wenn der Chef regelmäßig ein Mitarbeitercoaching veranstalten würde, während das Unternehmen direkt in die Insolvenz läuft? Das Vorbild des Chefs ist immer noch die beste Mitarbeitermotivation. Die Persönlichkeit und die professionellen Fähigkeiten von Führungskräften vielleicht der wichtigste Punkt. Zeitmanagement, Kommunikation, Auftreten und Zielorientierung gehören ganz klar zu den Kernkompetenzen. Genau das kann trainiert werden.

Der Papierhut: Mitarbeitermotivation leicht ge...

Der Papierhut: Mitarbeitermotivation leicht gemacht (Photo credit: Tanja FÖHR)

Der erste Schritt zu mehr Leadership – ich nutze den englischen Begriff lieber, weil mir Führer und Führung ein wenig zu martialisch klingt – ist die selbstkritische Beurteilung der jeweiligen Kompetenzen.
Nur so kommt man weiter, wenn man wirklich gut werden will. Wir kennen die Schritte zur Meisterschaft. Es ist ein Vierkampf, den jeder Mensch beim Lernen neuer Fähigkeiten auf sich nimmt.
Ich rede von 1) Unbewusster Inkompetenz, 2) Bewusster Inkompetenz, 3) Bewusste Kompetenz und 4) Unbewusste Kompetenz.
Viele Manager im Mittelstand scheitern bereits an Punkt 1). Die Wahrnehmung ihrer unsichtbaren Inkompetenz ist einer der wichtigsten Ansätze für ein Coaching. Damit beginnen die meisten Managementseminare. Dort entstehen die meisten Aha!-Effekte. Und dann erst beginnt die eigentliche Arbeit. Nennen wir es Coaching.

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