Jesus – Life Coach


Chinese depiction of Jesus and the rich man (M...

Chinese depiction of Jesus and the rich man (Mark 10) – 1879, Beijing, China (Photo credit: Wikipedia)

Vor zwei Jahren habe ich bei Random House in Baltimore ein Buch gefunden, dass ich sofort mitnehmen musste: Jesus, Life Coach – Learn from the best – von Laurie Beth Jones. Warum? Ganz klar. Es ist mir ins Auge gesprungen. Das erste Reizwort war „Coach“ und dann kam gleich „Jesus“. Ich habe eine Affinität zum christlichen Glauben, auch wenn ich nicht ganz nachvollziehen kann, was da in den Staaten oft daraus gemacht wird. Für mich haben beide Begriff eine positive Bedeutung. Das hat etwas mit meiner Herkunft und Erziehung zu tun. Aber dazu vielleicht später mehr.

Beratungsformate wie NLP und Coaching werden heute sehr oft mit einem bunten Mix aus Esoterik und fernöstlicher Philosophie gemischt und am Ende kommt ein eigenartig zäher Brei heraus. Wir haben so unglaublich viel Verständnis für fremde Kulturen, aber wenn die Rede auf unsere eigene Kultur kommt, dann schütteln die Leute oft nur verständnislos den Kopf. Es ist ganz klar. Der christliche Glauben befindet sich in der westlichen Welt auf dem Rückmarsch. Man kann es drehen und wenden, wie man will. Man kann es gut oder schlecht finden. Es ist eine Tatsache, dass Gemeinden aller Konfessionen schrumpfen und das Verständnis für christliche Werte, Ethik und Moral immer geringer wird. Da ist schnell von Inquisition und Hexenverbrennung die Rede und von blutigen Religionskriegen und den Kreuzzügen. Immer weniger Menschen verstehen die klassische Literatur, die voller Zitate und Andeutungen aus der Bibel ist. Biblische Geschichten und der Sinn von Gleichnissen verschwindet im Nebel. Unsere Welt versinkt in Unwissenheit und wir verschenken leichtfertig unsere kulturelle Identität.
Ich meine, dass es sich lohnt, ein Christ zu sein. Meine Tätigkeit als Coach bringt mich immer wieder an Punkte an denen ich staunen muss. Vieles erinnert mich an kleine Geschichten, die ich vor langer Zeit im Kindergottesdienst gelernt habe. Ein Leben ohne Gott ist für mich schwer nachvollziehbar. Und gerade Jesus, der Sohn Gottes, hat revolutionäre Ansichten in eine dunkle Welt gebracht.
Kürzlich würde ich mit der Nase darauf gestoßen, wie groß die Unwissenheit ist. Da meinte doch tatsächlich jemand, Buddha sei besser als Jesus gewesen. Also das verstehe ich nicht. Wie kann man derartige Vergleiche ziehen? Woher kommt das? Und wohin führt das? Wie sollen wir Respekt vor fremden Kulturen entwickeln, wenn wir nicht einmal unsere eigene Kultur kennen?
Ich weiß, dass ich mich spätestens hier eindeutig positionieren muss. Ich habe eine christliche Erziehung und bin so aufgewachsen und es hat mir mit Sicherheit nicht geschadet. Und ja: Jesus war ein LifeCoach!

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