Von schlechten Frisuren und richtig schlimmen Webseiten


Was Frisöre können, können nur Frisöre – Bei Webseiten ist das anders. Oder? 
Angeregt durch die Reaktionen auf meinen kleinen Artikel über die Kunst der Frisöre ist mir aufgefallen, dass es sehr viele Zeitgenossen gibt die Dinge tun und über Dinge reden, von denen sie keine Ahnung haben. Webseiten sind so ein aktuelles Thema. Eine Webseite kann heute jeder zusammenbasteln. Aber ohne ein professionelles Design funktioniert eine Webseite einfach nicht. Die meisten gut gemeinten Versuche gehen voll nach hinten los. Bei manchen Exemplaren fällt das sofort ins Auge. Andere sind formell ganz gut gemacht, zeigen aber trotz allem in die total falsche Richtung. Das schlimme daran ist, dass auch für den Laien sofort zu erkennen ist, dass der Betreiber seine Kundenansprache nicht allzu ernst nimmt. Es wäre besser, wenn es diese abstoßenden Präsentationen niemals gegeben hätte. Ganz klar, dass hier am falschen Ende gespart wurde. Selbst Rechtsanwälte und Zahnärzte, die einen Porsche vor der Tür zu stehen haben, zeigen sehr oft ein bedauernswert niedriges Interesse an einem vernünftigen Internetauftritt. Sie meinen, das das nicht wichtig wäre und genau an diesem, Punkt irren sie sich gründlich. Ich an ihrer Stelle würde meine bezaubernde Empfangssekretärin im Internet vorzeigen und auch einen Blick in meine Praxis gestatten. Untersuchungen haben ergeben, dass selbst gute Kunden von etablierten Unternehmen öfter einen Besuch auf den Internetseiten ihrer Geschäftspartner machen, als persönlich vorbeizuschauen oder anzurufen. Besonders interessant sind neuerdings kleine Videos die das Unternehmen sehr direkt und sehr persönlich vorstellen. Auch diese Videos sind oft sehr liebevoll und professionell gemacht. Webseiten mit einem persönlichen Blog werden immer beliebter. Handwerker und Anbieter von Dienstleistungen fallen sehr oft völlig aus dem Rahmen. “Meine Webseite bleibt so wie sie ist! Ich weiß, dass die nicht gut aussieht, aber das soll so sein!” Bei Autoverwertungsunternehmen mag es ja noch angehen, dass die Präsentation genau so aussieht wie “Live vom Schrottplatz”. Aber schauen Sie sich mal die Webseite der Ludolfs an. Die ist bemerkenswert gut geraten. Auf Negativbeispiele möchte ich an dieser Stelle verzichten. Ich weiß, dass die Nerven der potentiellen Kandidaten sehr dünn sind und sie sehr schnell mal eine Abmahnung starten. Also nochmal: Leute! Schaut euch eure Webseiten noch mal ganz genau an und vertraut euch einem richtigen Webdesigner an. Der weiß wie man so etwas macht und er hilft euch möglicherweise auch noch bei der Gestaltung der Textinhalte. Es gibt überall Profis, die wirklich können, was sie tun. Genau so wie die Frisöre. Wenn Webseiten Haarschnitte wären…..Aber darüber mag ich heute nicht nachdenken. Das ist wieder ein anderes Thema. Vielleicht „VokuhiLa darf nicht sterben“, oder so.

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