Was ist ein „Coacher“?


Suchbegriff, der auf maccoach.wordpress.com führte: „coacher reden nach dem mund“.

Googlen Sie das mal! Die Antwort von Google ergab natürlich genau das Gegenteil. Einen Coach, der einem nach dem Mund redet, sollte man meiden. Das bringt nichts. Nach dem Mund reden ist so ungefähr genau das Gegenteil von Coaching. Das hat dann wahrscheinlich mehr mit Cashing zu tun.
„Alles wird gut! Du schaffst das! Shakka!“ – ist KEIN COACHING!
Es kann allerdings sein, dass der Coach beim Erstkontakt die Haltung und Sprache seines potentiellen Coachee zunächst annimmt um sich ihm zu nähern und auf Augenhöhe zu kommunizieren.
Es macht wenig Sinn sofort zu kontern und zu erklären, dass es keinen „Coacher“ gibt und das ganz schlechtes Deutsch ist. Ich sehe den schnodderigen Typen oder die lässige junge Frau direkt vor mir, die ein „Hey! Coacher! Sooon Scheiß!“ ausstößt und einen Stinkefinger andeutet. Das wäre nicht so ganz mein Traumklient und ich würde ganz sicher alles andere tun, als ihm oder ihr nach dem Mund zu reden. Vergebene Liebesmüh. Das muss ich nicht haben. Solche Gespräche mögen ja ganz amüsant sein. Sie sind aber auch gefährlich. Schnell sind die Argumente ausgegangen und dann sind bereits Schneidezähne in ernster Gefahr. „Der Coacher hat keine Lust sich mit dir zu befassen! Klar?“ Ich habe ja nichts gegen eine gewisse schnodderige Offenheit, die den Berlinern nachgesagt wird. Aber ich mag das nicht. Da fehlt jede Feinheit der Sprache. Es gibt Leute, denen kann man nicht helfen. Niemand sollte das versuchen. Ein „Coacher“ schon gar nicht, was auch immer das sein mag.