Beamen ist möglich


Oculus, ein neues Startup-Unternehmen entwickelt preisgünstige VR-Brillen. John Carmack hat den Posten des Chief Technology Officer bei dem Entwickler von 3D-Brillen übernommen.
„VR wird in den nächsten Jahren voll einschlagen. Jeder der heute schon damit arbeitet, ist ein Pionier.“ (John Carmack)
VR Brillen und Helme sind die Datenschnittstelle der Zukunft. Am Anfang war der vernetzte PC, dann kamen Smartphone und Tablet. In Zukunft werden wir quasi in die virtuelle Realität eintauchen und uns direkt in der virtuellen Datenwelt bewegen. Wir werden von einer digitalen Welt in die andere springen und das ist wenn man es genau betrachtet, wie beamen. Es begann in den 1990er Jahren mit der 3D-Virtualisierung der Frauenkirche in Dresden. Ein IBM-Projekt ermöglichte es, die Kirche lange vor dem Wiederaufbau optisch zu erleben.
3D-Spiele und Ego-Shooter wie Doom sind bereits sehr ausgereift. Simulationstechnologie beim Militär ist Stand der Technik. Architekten und Konstrukteure arbeiten längst selbstverständlich mit 3D-Modellen. Die Brillen ermöglichen es dem Menschen direkt in diese künstlichen, nur aus Daten bestehenden Welten einzudringen und sich dort so zu bewegen, wie wir es gewohnt sind. Virtuelle Achterbahnfahrten durch imposante Landschaften in aller Welt sind problemlos möglich. Und von einer Simulation zur nächsten zu springen, ist nur einen Knopfdruck oder eine Geste notwendig. Wenn die eine virtuellen Welt also in San Francisco angesiedelt ist und die nächste in New York oder Berlin, dann wird beamen möglich. „Beam me up! Scotty!“   

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English: John Carmack at the Game Developers Conference, 2010 Deutsch: John Carmack auf der Game Developers Conference, 2010 Français : John Carmack à la Game Developers Conference, 2010 (Photo credit: Wikipedia)