Können Beamte Coach werden?


Sie interessieren sich für professionelles Coaching? Sehr gut! Der erste Schritt in eine neue und unglaublich befriedigende Zukunft ist getan. Wenn Sie nun glauben, dass Sie auf der Stelle Ihr ganzes Leben umkrempeln müssen, sich von lieben Menschen trennen, ihren Job aufgeben oder ganz von vorne anfangen müssen, dann habe ich eine gute Nachricht für Sie. Sie dürfen erstens Ihren Job behalten und Sie sollten sich nicht überstürzt von Freunden und Familie trennen.
Ein Freund, den ich bei einem Coaching-Seminar kennenlernte, hatte ein Problem. Er fühlte instinktiv, dass er ein guter Coach werden würde. Seine Auffassungsgabe war aussergewöhnlich und er konnte sich gut auf andere Menschen einstellen. Sein Problem war, dass er mit 40 immer noch bei seinen Eltern wohnte und als Beamter im öffentlichen Dienst arbeitete. Das glaubte er jedenfalls. Ich nahm das auch an und machte damit einen großen Fehler. Pierre Walther (Name geändert), musste weder seine sichere Stellung aufgeben, noch sich sofort eine eigene Wohnung suchen. Es gab keinen vernünftigen Grund, das zu tun. Er hatte alles richtig gemacht. Die Tatsache, dass wir uns bei einem Coachingseminar trafen, war das Zeichen, dass er bereits wusste, wohin die Reise gehen würde. Er war schon beim Packen. Nach einer zweijährigen Ausbildung in einem Wochenendseminar waren wir bereit die Prüfungen abzulegen. Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss dieser Seminarreihe waren ein Aufsatz zum Thema – Mein Verständnis als Coach- Wie stelle ich mir meine Zukunft als Coach vor?. Der zweite Punkt war eine schriftliche Prüfung, die über 3 Stunden gehen würde. Der dritte und letzte Punkt war ein echtes Coaching mit einem richtigen Klienten unter der Beobachtung von ausgebildeten und professionell arbeitenden Coaches. Ich selbst bin beim ersten Mal durchgefallen und musste die Prüfung wiederholen. Ein eindeutiges Zeichen, dass es sich nicht gerade um einen Spaziergang handelte. Pierre meldete sich nicht einmal für die Prüfung an, weil er eine wichtige Voraussetzung, nämlich 20 aktive Coachings, nicht nachweisen konnte. Er hatte es versucht seine Freunde und Bekannten zu coachen und sie hatten ihn nicht machen lassen. Er weiß genau, was zu tun ist und worauf es ankommt. Pierre wird mit Sicherheit ein sehr guter Coach, wenn er diesen einen Schritt schafft und mehr Selbstvertrauen gewinnt. Dann wird er auch seinen größten Wunsch erfüllen. Pierre wünscht sich eine Partnerin. Das war ein Coaching-Anlaß, den wir einmal gemeinsam durchspielten. Ich hatte vor dem Coaching nicht geahnt, dass das ein Problem für ihn sein könnte. Er sieht gut aus, hat dunkle Haare, ist leicht graumeliert. Pierre hat braune Augen und er ist etwa 178cm groß. Das könnte ein Thema sein, denn alle Frauen wollen einen möglichst großen Mann neben sich sehen. Das Problem von Pierre war sein mangelndes Selbstvertrauen. Schwer zu verstehen, aber so war es damals.
Heute ist er immer noch Beamter, aber er hat eine eigene Wohnung gemietet. Er hat sein Leben in die Hand genommen und sein Coachingwissen mit in sein Berufsumfeld genommen. Ich bin mir sicher: Pierre kann etwas für Menschen tun, die viel Wert auf Sicherheit legen und doch Freiraum für die Verwirklichung ihrer Ziele brauchen.  Das Beispiel von Pierre ist eine Ermutigung von vielen im öffentlichen Dienst “eingesperrten” Freigeistern, die mehr von sich erwarten als einen fehlerfreien Nine-To-Five Job. Es zeigt sich, dass ein sicherer Job der Entfaltung von Fähigkeiten nicht im Wege steht. Im Gegenteil! Pierre hat seine Coaching-Ausbildung genutzt um in seinem Umfeld noch besser zu werden. Er ist ganz eindeutig ein anderer Mensch geworden, nachdem er das Seminar absolviert hatte. er hat sich weiterentwickelt. Heute kommen seine Kollegen und Freunde zu ihm um sich coachen zu lassen.

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