Deutschland 2030 – Ein Bilderbuchstandort für Unternehmer und Bürger


Deutschland 2030 – ein Sommermärchen

Deutschland ist das Land in dem die Soziale Marktwirtschaft erfunden wurde. Es handelt sich um einen einzigartigen Standortvorteil. Wie wäre es, wenn man die günstigen Rahmenbedingungen neu definieren und neu an der Wirklichkeit ausrichten würde?

In der Zeit konnte man einen interessanten Artikel lesen, der sich mit dem Thema Betriebsrat bei Google beschäftigt.
http://www.zeit.de/karriere/2013-09/interview-google-kohlboas

Die Meinung des Personalvorstandes ist ganz bestimmt (noch) nicht mehrheitsfähig aber durchaus eine Überlegung wert. Die Planspiele gipfeln in der Frage, was wäre, wenn Google Umsatzeinbrüche zu verzeichnen hätte und Mitarbeiter entlassen müsste. Dann, so die Argumentation, brauchte man einen Betriebsrat, der die Arbeitnehmer schützen würde. Unternehmer kennen das Problem und sie können eine derartige Argumentation nicht nachvollziehen. Wer schützt die Unternehmer in einer schwierigen Situation vor der Pleite?
Eine Liberalisierung des Arbeitsmarktes wäre ein einzigartiger Standortvorteil für Deutschland und Europa, wenn der Staat seinen Bürgern im Fall der Fälle besser unter die Arme greifen würde. Niemand kann in Zukunft ernsthaft erwarten, einen lebenslangen Job in einem einzigen Unternehmen zu haben, Beamte einmal ausgenommen. Aber das ist ein anderes Thema. Die Freiheit der Wahl des Arbeitsplatzes und eine freiere Entfaltung der Persönlichkeit ist es wert, darüber nachzudenken. Jeder Arbeitnehmer muss von seiner Arbeit leben können, ohne staatliche Zusatzleistungen, in Form von HARTZ IV Alimente, zu erhalten. ALG II ist kontraproduktiv und führt nachweislich kaum zu einer besseren Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt. Arbeitslose müssen selbstverständlich aktiv gefördert werden. Unternehmer, die ihren Angestellten und Arbeitern keinen Mindestlohn zahlen können, können sich eben keine Mitarbeiter leisten. So einfach ist das.
Das System muss einfacher und durchsichtiger werden. Eine garantierte BürgerRente sollte auf der Agenda stehen. BürgerGeld ist auch ein sehr aktuelles Thema. Es ist doch ganz einfach. Jeder Bürger bekommt, unabhängig von seinem Einkommen und Vermögen, BürgerGeld vom Staat. Wer davon leben kann, der soll das ohne schlechtes Gewissen tun. Wer mehr will, kann sich auf dem liberalisierten Arbeitsmarkt umsehen und unbegrenzt dazu verdienen. Die Unternehmen und auch die Arbeitnehmer unterliegen einem relativ hohen Steuersatz. Auch hier ist eine einfache Lösung, die bessere Variante. Wenn jeder weiß, dass von jedem verdienten Euro die Hälfte an den Staat abzuführen ist, dann ist das eine klare Ansage. Dafür profitieren alle von den günstigen Bedingungen, die dadurch entstehen. Die Infrastruktur, ausgezeichnete Kultur und Bildung und ein hoher demokratischer Rechtsstandard ist nun mal nicht zum Nulltarif zu haben.
Wer will, kann auf das BürgerGeld verzichten. Dafür zahlt derjenige einen niedrigeren Steuersatz. Das Ergebnis eines solchen Umdenkens ist mit Sicherheit keine Republik der Faulen, sondern im Gegenteil ein Neustart für eines der interessantesten Länder auf der Welt. Das könnte zu einer Blaupause für eine demokratisierte Weltwirtschaft werden. Wir in Europa können uns keine strukturelle Armut leisten. Wir wollen das nicht. Jeder, der hier lebt sollte erstens von seiner Arbeit leben können und zweitens nicht abstürzen, wenn es keine Arbeit für ihn gibt. Das hat nichts mit einer unerfüllbaren Utopie zu tun. Im Gegenteil. Jeder kann dann frei entscheiden, wie viel er dazuverdienen möchte und wie viel Freizeit er für sich braucht. Es ist genug für alle da. Es ist auch eine Frage der Verteilung. 2030 könnten sich diese Ideen längst durchgesetzt haben. Dann haben wir wirklich blühende Landschaften.

Imagine no possessions
I wonder if you can
No need for greed or hunger
A brotherhood of man
Imagine all the people sharing all the world

You, you may say 
I’m a dreamer, but I’m not the only one
I hope some day you’ll join us
And the world will live as one

/aus Imagine: John Lennon/

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