Coaching für Ärzte


Medizinisches Fachpersonal steht unter einem besonderen Druck. Besonders Ärzte und Führungskräfte in der Pflege wissen, wovon die Rede ist. Durch optimierte Geschäftsprozesse, Personaleinsparung und dem Zwang Ressourcen einzusparen, entsteht eine verhängnisvolle Situation. Psychologen stehen für erkrankte Patienten bereit und Mediziner verfügen in der Regel auch über ein sehr gutes psychologisches Wissen. Es bleibt jedoch eine wichtige Frage. Wer steht für die Ärzte zur Verfügung,  wenn die Bedarf nach einem professionellen Gespräch haben um ihre verdrängten Probleme loszuwerden? Mit den Kollegen und Vorgesetzten zu reden, ist eine mögliche Variante, aber nicht die beste Lösung. Die Familie kann auch nicht immer helfen. Der Besuch bei einem Psychologie oder Psychotherapeuten ist eine weitere Möglichkeit.  Aber es gibt eine interessante Alternative. Wer nicht krank ist, braucht keinen Arzt oder Therapeuten. Hier ist das Gespräch mit einem Coach eine gute Wahl. Ich biete so etwas an, weil ich durch Gespräche mit befreundeten Ärzten darauf hingewiesen wurde, wie wichtig eine psychologische Betreuung für diese Berufsgruppe ist. In der Regel stecken besonders Ärzte in der Vorstellung fest, dass sie ja eigentlich keine psychologische Begleitung und schon gar keinen Coach brauchen können.  Das war so ungefähr das erste, was ich klären musste, ehe ich mich an die praktische Umsetzung machen konnte. Inzwischen weiß ich mehr. Es stimmt tatsächlich! Ärzte sind auch als Coachee wahre Schwergewichte, eine richtige Herausforderung! Aber wenn es einfach wäre,  dann könnte es ja jeder machen. Ich habe lange gezögert ausgerechnet Ärzte als Zielgruppe für Coaching zu erkennen, bis ich ein Gespräch führte, das meine Entscheidung  für Ärzte sehr positiv beeinflußte. Auch das war wieder einmal einer jener Zufälle, die uns dabei helfen unsere Scheuklappen abzulegen und die blinden Punkte unserer Aufmerksamkeit zu entdecken. Ich persönlich könnte niemals Mediziner werden, nicht nur weil ich schon zu alt bin um nochmal neu anzufangen. Ein Oberarzt in einer Klinik zu sein, kann in meinen Augen kein Traumberuf sein. Allein die Vorstellung derartig rund um die Uhr eingebunden zu sein, würde mich völlig fertig machen. Allerdings gibt es da die Theorie von Mark Twain, nach der jeder Beruf, den man aus Berufung und mit Liebe macht, kein schweres Los, sondern pures Vergnügen ist, für das man auch noch sehr gut bezahlt wird. So gesehen haben es Ärzte sehr gut. Problematisch wird es jedoch, wenn die Berufung durch technische und organisatorische Zwänge überlagert wird. Eine Zeitlang kann das sehr gut kompensiert werden. Irgendwann aber kommt der Punkt, an dem das Kartenhaus plötzlich und scheinbar unerwartet zusammenbricht. Es ist wie ein unumkehrbarer Dominoeffekt. Wenn eine Lawine erst einmal ins Rollen gekommen ist, kann niemand sie mehr aufhalten. Coaching setzt viel zeitiger an. Das grundlegende Problem für Mediziner ist das, als nicht professionell wahrgenommene, Potential von Coaches, die kein psychologisches oder medizinisches Studium vorzuweisen haben. Ein Coach, der aus der technischen oder kaufmännischen Schiene kommt, ist in den Augen von Medizinern oft kein kompetenter Gesprächspartner. Ich kenne dieses Vorurteil und ich kann damit leben. Wichtig ist nur, was dabei herauskommt, wenn ein Coaching seine ganze Wirkung entfaltet. Ich bin davon überzeugt,  dass ein Coach mit technischem Hintergrund ein überraschend effizienter Gesprächspartner für einen Mediziner ist. Ich habe es oft genug erlebt. Coaching bietet immer einen Perspektivwechsel der besonderen Art.

Coaching – je intelligenter der Klient……


Coaching ist zielorientiert und ergebnisoffen. Ambitionierte Ziele und intelligente Klienten sind eine besondere Herausforderung. Ganz besonders hochgebildete und erfolgreiche Klienten sind auf dem ersten Blick eigentlich keine Klienten. Sie sind oft selbst in der Lage Ziele gut zu formulieren, Meilensteine zu definieren und ihre hochgesteckten Pläne in die Tat umzusetzen. Wozu braucht man eigentlich einen Coach, wenn man derartige Fähigkeiten bereits unter Beweis gestellt hat? Auch hier kann die Analogie zum Spitzensport helfen. Spitzensportler brauchen einen Coach um ihre Leistungen zu verbessern, zu festigen und neue Ziele zu erreichen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber selbst Naturtalente sind vor Niederlagen und Leistungseinbrüchen nicht sicher. Wer dann erst beginnt sich den richtigen Coach zu suchen, verliert sehr viel Zeit und verpasst möglicherweise wichtige Chanchen. Coaching von Spitzenkräften ist immer Schwerstarbeit.
Das gilt sowohl für den Coachee, als auch dem Coach selbst. Es kommt darauf an, wie gut die beiden als Team zusammenarbeiten. Für jeden Coach mit einem wissenschaftlich- technischen Hintergrund ist klar:  Je mehr Masse bewegt werden muss, um so intelligenter muss die Kraft angesetzt werden, die diese Masse in die richtige Richtung bewegen soll. Ein skeptischer Klient ist nicht automatisch ein Nicht-Klient, auch wenn es auf dem ersten Blick so aussieht. Wenn es gelingt, die richtigen Ziele zu definieren und Vertrauen aufzubauen, dann ist das Team Coachee und Coach mehr als die Summe von zwei Teilen. Es ist offensichtlich und logisch: Ein Coach muss zu seinem Coachee passen. Es ist schwer einen passenden Coach zu finden. Auch das ist ein interessantes Thema. Welche Eigenschaften und Ausprägungen muss ein Coach haben, der zu Ihnen passt? Welche Zielgruppe spreche ich als Coach an? Wie spreche ich meine Zielgruppe an? Wer sind meine Klienten und wer nicht? Ein guter Coach weiß, wo seine Stärken liegen. Intelligente Klienten wissen das in der Regel auch. Sie sind in der Lage zu erkennen, wo ihre Schwachpunkte liegen und sie erkennen den passenden Coach, wenn sie ihm begegnen. Wie finden Sie nun den richtigen Coach? Es ist ganz einfach und unglaublich schwer. Die einzige Möglichkeit besteht darin, es praktisch auszuprobieren. Sie wollen Ihre Ziele schneller erreichen? Dann verlieren Sie keine Zeit!

Coaching – Der Klient ist der Spezialist


Ein interessanter und grundlegender Aspekt beim Coaching, ist die Frage inwieweit ein Coach ein Spezialist auf dem Gebiet seines Klienten sein sollte. Auf den ersten Blick erscheint es logisch, dass der Coach wissen sollte, worum es geht, wenn ein Coachee den Raum betritt. Ein Fussballcoach sollte etwas von Fussball verstehen, um ein Team coachen zu können. Oder? Es erscheint absurd einen Coach zu engagieren, der vom Inhalt der Gespräche nichts versteht. Dabei ist ein Coach, inbesondere ein Life Coach nicht unbedingt ein Insider auf jedem denkbaren Gebiet. Es kann durchaus hilfreich sein, sich auf einem bestimmten Gebiet besonders gut auszukennen. Ich selbst werbe mit meinem unbestreitbaren IT Background. Das ist an sich nicht schlecht, weil es auf einen ganz bestimmten Kundenkreis zielt und mir ein unbestreitbares Alleinstellungsmerkmal schenkt. Auf der anderen Seite ist das aber nicht das, was ich will und kann. Als Life Coach arbeite ich viel lieber mit Menschen, die ich völlig ohne Vorurteile neu kennenlernen kann um sie dann zu coachen. Ich bin der Spezialist des Prozesses, der Klient bleibt Spezialist in seinem Leben. Es ist immer eine ganz besondere Herausforderung neue Menschen kennenzulernen und ihnen eben nicht meine Sicht der Dinge aufzudrücken.  Im NLP spricht man davon, dass man einem Klienten niemals sein eigenes Weltbild, seine eigene Landkarte aufdrücken darf. Wenn ich mit einem erfolgreichen Immobilienmakler im Rahmen eines Coachings spreche, dann darf es für mich keine Rolle spielen, mit welchem Auto er vorgefahren kommt oder wie ich persönlich zu seinem Einkommen stehe. Ich muss überhaupt nichts vom Geschäft eines erfolgreichen IT Unternehmers verstehen um ihn erfolgreich zu coachen. Was muss ich wohl vom Business des Geschäftsführers eines mittelständischen Unternehmens wissen um ein Coaching mit ihm durchzuführen?  Die Antwort ist eindeutig: Nichts! Ich gehe lieber vorurteilsfrei an ein Gespräch heran und lasse mir – ganz neugieriger und unwissender Coach – alles ganz genau erklären.  Ein guter Coach nutzt den Columbo Effekt. Er fragt einfach nach, wenn er etwas nicht verstanden hat und bringt den Coachingprozess so in eine Form. Es ist sehr aufschlussreich,  wenn ein Spezialist über sein Geschäft erzählt.  Man kann sofort erkennen, wo die versteckten Themen zu suchen sind. Oft steckt viel mehr darin, wie etwas erzählt wird und welche Themen geschickt vermieden werden. Ich persönlich bevorzuge Coachings mit Menschen, die etwas zu sagen haben. Ich lerne immer etwas Neues und erweitere meine Erfahrungen und meinen Horizont. Das ist ein besonderer Aspekt für die Arbeit als Coach. Wir sind privilegiert. Wir haben die ausgezeichnete Möglichkeit, aussergewöhnliche Menschen kennenzulernen und sie auf ihren Weg zum Erfolg zu begleiten.

Als Coach habe ich es in der Hand, respektvoll und engagiert mit Menschen umzugehen. Mein Nichtwissen – der Welt des Anderen – erlaubt es mir, die besten Fragen zu stellen um den Klienten herauszufordern, die besten Antworten zu finden.

Projektbegleitung durch einen Coach


Betreuung mittlerer und großer Projekte Projekte durch einen unabhängigen Coach kann Millionen einsparen. Viele Projekte leiden unter Missverständnissen und fehlerhafter Kommunikation. Ein begleitender Coach kann das gesamte Team optimal einstellen und wertvolle Hinweise geben, wenn es zu Problemen zwischen den Teammitgliedern kommt. Selbstverständlich unterliegt ein Coach der Schweigepflicht. Das ist sehr wichtig, weil sich die Teammitglieder ihrem Coach öffenen sollen und auch über eigene Probleme reden müssen. Wenn der Coach eine weit gefächerte Überforderung feststellt, dann kann er rechtzeitig mit den Verantwortlichen Gegenmaßnahmen einleiten. Ein Coach muss selbstverständlich immun gegen Versuche sein, ihn zu beeinflussen und einzuwickeln. Aber das ist für ihn eine der einfacheren Übungen. Schwieriger wird es, wenn seine Auftraggeber ihn für ihre Zwecke in Anspruch nehmen wollen. Es ist Konsens, die Unabhängigkeit und Schweigepflicht im Coachingvertrag zu verankern. Die Aufgabe des Coaches ist es, der Ansprechpartner für alle Teammitglieder zu sein. Ein begleitendes Coaching beinhaltet auch den Zugang des Coach zu den einzelnen Teammitgliedern und eine Beteiligung an den Projektmeetings und der Projektkommunikation. Ein wichtiger Aspekt ist die Möglichkeit den Coach zu informieren, wenn aus Sicht von Teammitgliedern etwas schief läuft. Der Coach sammelt derartige Informationen und ist in der Lage die einlaufenden Informationen systemisch einzuordnen. Wenn sich zum Beispiel Informationen häufen, die ein Scheitern des Projektes vorhersagen, dann ist ein ProjektCoach das ideale Früherkennungssystem. Vereinzelte Schwarzseher machen noch keinen Projektabbruch oder einen relevanten Zeitverzug. Wenn sich aber die Hinweise auf ernste Probleme häufen, so kann ein Coach genau an dieser Stelle ansetzen und Lösungsansätze liefern. Wenn Sie wieder einmal ein größeres Softwareprojekt planen und den Erfolg des Projektes absichern wollen, dann denken Sie über einen Coach nach, der dieses Projekt begleitet, beobachtet und dokumentiert. Sie werden es nicht bereuen!

Erst ein Blog, dann ein Buch?


Suchanfrage bei Googe, die auf meinen Blog führte: „Kann man erst einen Blog und dann ein Buch veröffentlichen?“

Gute Frage! Meiner Meinung nach ja! Wenn ich mir heute ansehe, was alles veröffentlicht wird, stellt sich mir die Frage, wer das alles lesen soll? Das wird sich ändern. Ich glaube daran, dass ein guter Blog den Autor bekannt machen kann. Wenn ein Blog oft gelesen wird, dann erkennt man das an der Klickzahl. Wenn die über 1000 pro Tag steigt, dann wird es langsam interessant. Das Beste daran ist die Tatsache, dass ein Blog in der Regel nichts kostet. Da ist dann immer noch das Problem von Plagiaten. Aber auch das kann man sportlich sehen. Wenn man oft zitiert wird, dann ist das zuerst einmal ein Kompliment! Manch ein Autor schreibt jahrelang im stillen Kämmerlein und hat keinerlei Feedback zu erwarten. Wenn er dann sein Werk veröffentlichen will, ist er zuerst abhängig vom Wohlwollen der Verlage. Was sich nicht verkauft, wird nicht unter Vertrag genommen. Aber es geht auch anders. Immer mehr Künstler veröffentlichen ihre Werke auf Youtube und werden zuerst sehr bekannt. Man wird auf sie aufmerksam und dann geht alles sehr schnell. Das kann auch passieren, wenn man einen richtig guten, viel gelesenen, Blog schreibt. Der Vorteil liegt auf der Hand. Ich erhalte sehr viel Feedback. Wenn nichts kommt, dann ist das unausgesprochene Kritik. So sehe ich das jedenfalls. Jeder, der mir etwas zum Lesen gibt und fragt, ob mir das gefällt, kann das auch gleich in einem Blog veröffentlichen. Ich empfehle das sogar! Keine Angst vor Datendieben! Jede Veröffentlichung wird mit einem Zeitstempel versehen. Alles was später kommt, ist ein Plagiat. So einfach ist das. Ein Blog ist die einfachste Möglichkeit etwas zu veröffentlichen. Wir brauchen heute keine Zeitungsredaktion oder einen Verlag mehr um etwas zu veröffentlichen. Das hat zunächst einmal nichts mit Qualität zu tun. Es gibt richtig gute Artikel, die man noch in keiner Zeitung lesen kann. Aber es gibt gute Blogs, die andere Blogs empfehlen. Es ist wie beim Aschenputtel: Die Guten ins Näpfchen und die Schlechten ins Töpfchen. Das sortiert sich alles von ganz allein. Nur die interessierten Leser entscheiden, was ihnen gefällt und was nicht. Toll wäre eine Art Micropaiment: Jeder angeklickte Artikel erhält automatisch einen Cent. Da würde ich sofort mitmachen. Davon könnte ich leben.

Ich bin davon überzeugt, dass man aus einem Blog ein Buch machen kann. Aus meinem Blog hier kann ich gleich mehrere Bücher machen. Wir werden sehen…..

Die Kunst des Scheiterns


Scheitern hat in unseren Breitengraden einen negativen Beigeschmack. Dabei gehört Scheitern zum Erfolg wie Schatten zum Licht. Die Angst vor Verlust und die Möglichkeit zu versagen, hindert uns oft daran Neues auszuprobieren und über unsrere eigenen, engen Grenzen hinauszugehen. Wer rechtzeitig lernt zu scheitern, wird  lernen erfolgreich zu werden. Das ist die vielleicht wichtigste Lektion, die es zu lernen gilt. Wie geht man ein Projekt an, das zu groß erscheint um erfolgreich zu werden? Ein Tipp: Nur wer weiß,  dass Projekte auch scheitern können, kann auf Dauer erfolgreich sein. Diese Menschen lassen sich nicht vom möglichen Misserfolg paralysieren oder entmutigen. Wer die Möglichkeit des Scheiterns, als logische Option, in seine Karriere einbaut, wird auf Dauer erfolgreicher sein, als Erfolg gewohnte, Erfolg verwöhnte Manager, die bereits beim ersten Anzeichen von Gegenwind Angst bekommen und zurückweichen. Eine Schlacht ist nicht zu gewinnen, wenn man jedes Gefecht gewinnen will. In der realen Welt können wir jederzeit Projekte beobachten, die von Managern gesteuert werden, die nicht scheitern wollen. Sie fürchten sich so sehr vor dem Misserfolg, dass sie sehr schnell dazu neigenden negative Informationen zu ignorieren. Es darf eben nicht sein, was nicht sein darf. Kritiker werden als Feinde und negative Elemente erkannt und ausgeschlossen. Regelmechanismen werden außer Kraft gesetzt. Dabei ist auch eine regelmäßige Kostenexplosion bereits ein Kriterium des Scheiterns. Ein Projekt ist gescheitert, wenn Zeitplan und Budget überschritten werden. Dieser Satz müsste am Beginn jeder Ausbildung von Projektmanagern stehen. Manager wissen das. Gute Manager sind selbst im Scheitern Profis. Sie stecken den Kopf nicht in den Sand und sie sind immer in der Lage, Entscheidungen zu treffen.  Zurückweichen kann auch klug sein. In fernöstlichen Kampfkünsten lernt man das. Im Judo lernt man sehr zeitig den Kraftaufwand des Gegners zu nutzen um ihn zu Fall zu bringen. Scheitern? Ansichtssache. Scheitern kann ein Mittel zum Erfolg sein, wenn man sein Ziel nicht aus den Augen verliert. Forscher wissen das. Sozialarbeiter wissen das. Politiker können ein Lied davon singen. Nur wer Angst vor dem Scheitern hat, ist ein schlechter Forscher, Redner, Politiker, Manager. Große Menschen sind oft groß,  weil sie mit dem Misserfolg umzugehen gelernt haben. Steve Jobs hatte Apple gegründet und erfogreich gemacht. Dann wurde er aus seiner eigenen Firma gefeuert. Er hielt sich nicht lange mit der Trauer auf, sondern gründete eine neue Firma namens NeXt und schuf die Grundlage für den  späteren Erfolg von Apple.  Der Rest ist Geschichte. Im Coaching hat die Kultur des Scheiterns einen hohen Stellenwert. Die besten Coaches haben gelernt mit Misserfolgen umzugehen. Mit ihren eigenen und mit denen ihrer Klienten. Ein guter Coach erkennt, wann es Zeit ist ein Coaching zu unterbrechen oder zu beenden. Die besten Coaches halten scheinbaren Stillstand aus. Ein Coach ist auch immer ein Philosoph. Aber das ist wieder ein anderes Thema……

Die Sopranos – „Made in America“: Das Ende, das Finale, oder „Oh Gott, es ist vorbei…“


tolle Serie! habe ich gerade als Gesamtausgabe auf DVD entdeckt!

Miss Yarvis in der Medienwelt

Gestern habe ich die letzte Folge der sechsten Staffel der Sopranos gesehen und sie ist einfach großartig. Ich werde hier in Kürze verraten (maximal drei Absätze weiter unten), wie es ausgeht und noch andere Dinge über die letzte Staffel, also: Spoiler Altert auf höchster Stufe: Es ist möglich, dass Ihnen die Lektüre dieses Textes den Genuss der Sendung zerstört (Was ich aber nicht glaube, kein Wissen kann diese Serie zerstören).

Also: Ich stimme den Kritikern ja gar nicht zu, die meinen, die Sopranos hätten zwischenzeitlich abgebaut, oder die meinen, die fünfte und sechste Staffel wären nicht mehr so gut gewesen wie die erste. Keinesfalls. Die Sopranos bewegen sich konstant auf einem sehr hohen Niveau. Der Schluss bestätigt dieses Urteil wieder, weil es kein billiger, versöhnlicher oder gar bestrafender ist (oder harmonie-ertränkter wie etwa bei Harry Potter, ich ärgere mich immer noch).

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Ich hab mir die zweite Hälfte der letzten, sechsten…

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2014


2014 wird ein spannendes Jahr. Vor genau einem Jahrhundert brachte der Weltkrieg, der später der Erste Weltkrieg genannt werden sollte, eine ganze Welt zum Einsturz. Alles war plötzlich ganz anders, als man es sich damals überhaupt vorstellen konnte. Die Welt vor 1914 war eine andere, als die Welt in der wir leben. Die Welt in der wir morgen leben werden, wird wieder eine andere sein. Wir ahnen es bereits, aber wir wissen nicht, was sich alles verändern wird. In einem Magazin konnte man lesen, dass die heute Geborenen nicht mehr wissen, was Privatsphäre bedeutet. Gigantische Datenbanken sind in der Lage alle Daten, die wir hinterlassen zu speichern und auszuwerten. Die Frage, warum die NSA und andere Geheimdienste Daten sammeln, stellt sich nicht mehr. Sie tun es, weil sie es können. Wie sagte doch schon Lenin? “Wissen ist Macht!” Oder war es Marx? Egal! Früher glaubten wir, dass das etwas mit Schule und Ausbildung zu tun hat. Heute wissen wir, dass es um Geheimnisse und Geheimdienste geht. Insiderwissen kann über Nacht unglaubliche Gewinne bringen. Wird dieses allumfassende Wissen für kriminelle Organisationen verfügbar, dann kann sich jeder einigermaßen gebildete Mensch vorstellen, was die mit unseren Daten anfangen könnten. Wo ist der Unterschied zwischen einer Suchmaschine, die uns gezielt mit Informationen und Werbung bombardiert und einer kriminellen Organisation? Die Welt verändert sich und es ist gut Dinge kritisch zu beurteilen. Die Datenschützer der Republik, allen voran der oder die Datenschutzbeauftragte, scheinen hilflos zu sein. Im Kanzleramt wiegelt man ab. Pofalla geht zur BAHN. Mehdorn eröffnet den neuen Flughafen im Testbetrieb. Altmaier wird der neue Intimus der Kanzlerin. Er hatte sich seine Sporen als loyaler Manager auf verlorenem Posten verdient. Die Sache mit den erneuerbaren Energien ist vor allem eines: Teuer. Vielleicht wird Deutschland eines Tages davon profitieren. Wahrscheinlicher ist, dass die Chinesen unsere Produkte so toll finden, dass sie uns ihren Respekt erweisen und einfach alles nachbauen. Das hatten die Japaner in den 1970ern auch schon erfolgreich getan. Die meisten wichtigen Erfindungen kamen damals tatsächlich aus Deutschland. Heute ist das wieder so. Sogar die Quantencomputer aus Europa sind ein bisschen besser, als die in den USA. Aber das wird sich schnell ändern. Kryptografen der NSA gieren nach besserer Technologie und sie werden sie bekommen. Das Militär und die Geheimdienste haben schon immer technologische Quantensprünge befeuert. Die Luftfahrttechnik, die Computertechnologie, das Internet, Raketen und Satelliten würden heute nicht in der Form existieren, wenn es keine militärische Verwendung gegeben hätte. Was ist böse und was ist gut? Gut ist böse und böse ist gut. Auch Kanzlerin Merkel hatte es in ihrer Jugend gelernt, Dinge dialektisch zu betrachten. Grenzen zwischen den politischen Lagern verschwimmen.
25 Jahre nach dem Fall der Mauer können wir ein Fazit formulieren: Ostdeutsche denken sehr pragmatisch und sie haben die alte Bonner Republik längst beiseite geschoben. Die Berliner Republik ist anders. Sie liegt nicht nur geografisch viel weiter im Osten. “Lieben und arbeiten, sind die Fähigkeiten, die die vollständige Reife auszeichnet.”, sagte Sigmund Freud einmal zu seinem Schüler Erik Erikson. Arbeit gehört zu einem ausgefüllten und befriedigenden Leben genau so wie die Fähigkeit zu lieben. Wer annimmt, dass Menschen nicht arbeiten wollen, irrt gewaltig. Die Gleichberechtigung der Frau und die umfangreichen Möglichkeiten Arbeit und Familie in Einklang zu bringen nehmen Einzug in das Bewusstsein der Berliner Republik. Das war vor 25 Jahren noch ganz anders. Wer erinnert sich nicht an die heftigen Diskussionen mit westdeutschen Müttern in denen sie das vorherrschende System der Kinderbetreuung verteidigten? In Wahrheit wurden damals Frauen mit Kindern von der Arbeit ferngehalten. Heute ist es allgemein anerkannt, dass Ganztagsschulen und Kindertagesstätten erstrebenswerte Einrichtungen sind. Warum sagt man eigentlich nicht mehr Kindergarten? Der Begriff ist in Amerika gang und gäbe und er ist gleichzeitig ein guter Ansatz. Kinder in einem Garten, in dem sie gehegt und gepflegt werden, erzeugen ein positives Bild. Ostdeutsch sozialisierte Männer und Frauen leben heute ganz selbstverständlich mit einer Identität auf die sie stolz sein können. Sie tun das leise und effizient. Kein Wunder, denn ideologische Schranken kennen sie längst nicht mehr. Sie haben grundlegende Umbrüche nach einer langen Zeit der Agonie und krankhaften Unbeweglichkeit eines politischen Systems erlebt und sie haben einen siebten Sinn für Dinge, die verändert werden müssen, um wirklichen Fortschritt zu erzielen. Sie wissen bereits, dass nichts so bleiben muss wie es ist. Alles wird möglich, wenn man offen ist für Veränderungen.
Das Jahr 2014 wird ein besonderes Jahr. Das Gedenken an 1914 und 1989 wird einen großen Platz einnehmen. 1914 taumelte Europa nach einer langen Periode des Friedens in eine Katastrophe. 1989 erst war der Kalte Krieg plötzlich zu Ende. Niemand hätte geglaubt, was da innerhalb nur einen Jahres passieren würde. Der Mut, der Freiheits- und Gestaltungswillen der Menschen hatte Mauern zum einstürzen gebracht, die kurz zuvor noch unverrückbar schienen. Man hatte sich eingerichtet und ganz plötzlich wurde alles ganz anders.

WordPressers Making a Splash: January Edition


Wie man aus einem Blog ein Buch macht, lesen Sie hier

The WordPress.com Blog

We were all impressed earlier this week when we reviewed the incredible achievements of the WordPress.com community in 2013. Even as the year drew to a close, though, many of you found the time to win a few more (symbolic) trophies for your collection of blogging accolades. Before we clear the stage for the great things you’ll accomplish in 2014, let’s celebrate those WordPressers who made a splash in the past few weeks.

A blog-to-book success

Transforming one’s blog into a published book is always an impressive feat. To have that book project published by the prestigious Oxford University Press is doubly so. Ben Ramalingam did just that with his blog, Aid on the Edge of Chaos, now also the name of his book. A researcher who works in the field of international development and humanitarian aid, Ben’s work has been endorsed by Nobel laureates and lauded in the…

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