Modell der Zukunft


„NLP is a usermanual for your brain!“ Richard Bandler

“Jeder ist seines Glückes Schmied!” Deutsches Sprichwort

Jeder ist seines Glückes Schmied – oder sein Architekt. Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder Mensch, bewusst oder unbewusst, in gewissen Grenzen, sein eigenes Leben selbst gestalten, projektieren und leben kann. Alles spielt sich zunächst in unserem Gehirn ab. Alles, was wir erreichen wollen, erreichen wir nicht durch Zufall, sondern weil wir es tatsächlich wollen. Wir sind die Architekten unserer Zukunft. Und natürlich spielt Fantasie eine große Rolle.

Ein einfaches Beispiel. Eine talentierte und sehr attraktive Frau verzichtet auf Karriere, heiratet einen viel älteren, wohlhabenden Mann und entscheidet sich für eine sichere Zukunft. Sie ist von dem Mann abhängig und das ist an und für sich auch keine schlechte Entscheidung. Aber es ist deutlich erkennbar, dass sie ihre Zukunft genau modelliert und geplant hat. Sie hat sich für das Leben einer sehr verheirateten Frau entschieden und ihr liegt das Wohlergehen ihrer Familie und ihrer Kinder sehr am Herzen. Ein Blick in die Zukunft zeigt sehr deutlich, wohin die Reise gehen wird. Die Kinder gehen aus dem Haus und am Ende bleiben eine ältere Frau und ein alter Mann zurück. Es geht ihnen gut und sie leben ein gutes Leben voller Wohlstand. Die Frau hat sich gut entschieden, wenn sie ihren Mann liebt und sich immer wohl bei ihm und mit ihm fühlt. Wenn das nicht der Fall ist, dann hat sie ein Problem das von vornherein in ihrem Bauplan zu erkennen war.

Jeder kann Fehler im Bauplan seines Lebens erkennen, wenn er gelernt hat den Bauplan zu lesen und zu gestalten. Ich bin von Hause aus Programmierer. Vielleicht hilft mir das zu erkennen, dass Fehler in einem Bauplan oder einem Computerprogramm sehr einfach korrigiert werden können. Ich lasse das Programm ablaufen und wenn es nicht richtig funktioniert, dann modifiziere ich es so lange, bis es perfekt läuft. Genau so können wir und das Modell unserer eigenen Zukunft vorstellen.
Es ist im Grunde ganz einfach. Wir müssen nur lernen die Zukunft zu modellieren, die wir haben wollen. Und zwar heute. Seien wir kreativ! Wir können mutig sein! Wir können sehr viel schaffen, wenn wir in der Lage sind unser Programm der Zukunft zu entwerfen und Schritt für Schritt zum Laufen zu bringen. Alles, was wir denken, kann Wirklichkeit werden.

Vielleicht ist es ein guter Ansatz, zuerst herauszufinden, wer wir sind, über welche Potentiale wir verfügen und was möglich wird, wenn wir uns von den Grenzen unserer Gegenwart befreien und in die Zukunft blicken.

Genau das ist ein Coaching-Anlass. Sie können es selbst versuchen oder Sie suchen sich einen Coach.

Vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt für den ersten Schritt. die Gestaltung der Landkarte Ihrer Persönlichkeit. Es gibt mehrere Formate. Eine gute Möglichkeit ist die Birkman Methode. Daniel Schäfer in Berlin bietet so etwas an. Wenden Sie sich einfach vertrauensvoll an ihn. Die Birkman Methode® erstellt auf Basis eines soziologischen Profils eine mehrdimensionale Landkarte Ihrer Persönlichkeit und hilft Ihnen dabei, Ihre persönlichen sowie beruflichen Stärken und Potentiale ganzheitlich sichtbar zu machen. Sie ermöglicht Ihnen einen Eindruck über Ihren Verhaltensstil sowie über Ihre Motivationen und offenbart Ihr Konfliktpotential.

Nach dem Abschluss des Tests haben sie das Fundament Ihrer Zukunft gebaut und darauf kann man aufbauen.  Was wünschen Sie sich? Wie soll Ihre Zukunft einmal aussehen? Wo sehen Sie sich? Lassen Sie einfach mal los und träumen Sie von Ihrer Zukunft! Wie fühlt sich das an? Wenn es gut ist, dann lohnt es sich auch für diese Zukunft zu kämpfen und genau diese Zukunft zu gestalten.

Fangen Sie gleich an! Es ist niemals zu spät dafür. Werden Sie der Architekt Ihrer eigenen Zukunft. Heute noch!

Vorbilder


Im NLP spricht man von Skulpturen oder Aufstellungen, wenn Beziehungen und Verhältnisse deutlich gemacht werden. Menschen orientieren sich an anderen Menschen. Wir können an anderen Menschen wachsen oder am Boden festgehalten werden. Eine wichtige Frage, die wir uns jeden Tag stellen, sollte sein, wer der Mensch ist – an dem wir uns nach oben orientieren können. Wer ist mein Vorbild? Wie ist mein Vorbild? Was kann ich von diesem Menschen lernen. Was kann dieser Mensch für mich tun? Es geht beim Coaching nicht nur um Sprache.   Skulpturarbeit im NLP ist die körperliche Darstellung des Erlebens einer Situation oder eines Problems. Die Skulpturmethode untertunnelt, an Sprache gebundene, Abwehrmechanismen und ermöglicht ein rasches Vordringen zu zentralen Konflikten und momentan nicht zur Verfügung stehenden Ressourcen.  Rational und intellektuell glauben wir unsere Welt erklären zu können. Aber genau das hindert uns oft daran die tatsächlichen Ursachen und Metaprobleme (Probleme hinter den Problemen) zu erkennen.   Der Coach bittet den Klienten, sich in eine Körperhaltung zu begeben, die deutlich ausdrückt, wie seine innere Befindlichkeit in der Situation aussieht. Dabei muss er ggf. dem Klienten die Darstellungsmöglichkeiten im Detail anbieten, indem er Blick, Mimik, Kopfhaltung, Armhaltung, Beinhaltung, Muskelspannung usw. abfragt.   Die Auswertung der Skulptur erfolgt über Fragestellungen

  • Wie fühlen Sie sich in der Skulptur?
  • Wie erleben Sie ihren Atem?
  • Welche Muskeln spüren Sie?
  • Entstehen Gedanken, Bilder, Ideen?

  Der Coach kann seine Wahrnehmung der Skulptur spiegeln und die damit verbundenen Assoziationen als Frage oder Hypothese anbieten.   In der Skulpturarbeit wird versucht einen Übergang von einer Problem-Skulptur zu einer Lösungs-Skulptur zu finden. Der Weg zur Lösungs-Skulptur geht über die spontanen Veränderungsimpulse, die regelmäßig beim „Eintauchen“ in die Skulptur erlebt werden. Es folgt ein Experimentieren mit mehreren Varianten veränderter Körperhaltung. Die Körperhaltung, in der sich der Klient am „stimmigsten“ fühlt wird verankert, d.h. der Klient richtet seine Aufmerksamkeit auf das mit dieser Körperhaltung verbundene energetische Potential. Anschließend wird besprochen, welche konkreten Handlungen eine Verwirklichung dieses energetischen Potentials darstellen. Zurück zu unseren Vorbildern und Antihelden. Ein gutes Beispiel ist hier wieder einmal DER INKOMPETENTE CHEF. Wir haben einen Chef, der aus unserer Sicht keinen guten Job macht. Das ist der Ausgangspunkt. Wollen wir uns an diesem Menschen orientieren? Ist das ein Vorbild? – Mal sehen: Der Mann ist ganz offensichtlich erfolgreich. Er genießt das Vertrauen der Leute, die ihn an den Posten gesetzt haben. Irgendetwas muss der Mann richtig gemacht haben. Das ist vielleicht ärgerlich, aber nicht veränderbar. Gehen wir einfach davon aus, dass unser INKOMPETENTER CHEF eine Konstante ist. Mitarbeiter, die glauben ihren INKOMPETENTEN CHEF demontieren zu müssen, wandeln auf dünnem Eis. Sie haben oft nicht ansatzweise begriffen, was eine gute Führungskraft ausmacht. Zur Erinnerung möchte ich die berühmten Grundelschen 3-Säulen- Guter-Führung (Boris Grund, Unternehmercoach) anführen: WIE LASSE ICH MICH FÜHREN? WIE FÜHRE ICH MICH? WIE FÜHRE ICH ANDERE? Betrachten Sie den INKOMPETENTEN CHEF durch diese Filter. Wie gesagt, irgendetwas hat der Mann vermutlich richtig gemacht. Wie lässt sich der Chef führen? Wer ist sein Vorgesetzter? Woran orientiert sich der Chef? Wie erledigt er die Aufgaben als Chef? Wenden wir einfach die DREI SÄULEN auf unseren INKOMPETENTEN CHEF an und dann auf uns selbst. Das wird mehr Klarheit bringen. Probieren Sie es aus! Sie werden staunen, was dann alles sichtbar wird. Aber zurück zu unseren Vorbildern. Auf die Frage nach Vorbildern antworten viele Menschen automatisch Albert Schweitzer oder Albert Einstein. Das ist leicht. Jeder kennt diese Namen und es besteht kaum die Gefahr beschreiben zu müssen wer diese Menschen waren oder warum sie unser Vorbild sind. Kaum jemand sagt zum Beispiel: Mein Vorbild ist Onkel Klaus. Oder. Ich will so werden wie meine Hochschullehrerin. Heute ist es modern alle seine Probleme auf den Gewinn einer Castingshow zu fokussieren und bei POPSTAR zu siegen und SUPERSTAR zu werden. Onkel Klaus ist ein sehr guter Handwerker. Er arbeitet in einem Heizungs- und Sanitärbetrieb und ist glücklich mit seiner Arbeit, seinem Gehalt und seinem Status in seinem Unternehmen. Onkel Klaus ist ein liebenswerte Ehemann und fürsorglicher Vater. Er ist glücklich und das spürt man einfach. Warum nicht so werden wie Onkel Klaus? Haben wir überhaupt das Zeug dazu, so zu werden wie Onkel Klaus? Vielleicht sollten wir uns auch einmal unseren INKOMPETENTEN CHEF genauer anschauen. Möglicherweise können wir ja etwas von ihm lernen. Wetten dass? Vielleicht hilft ja ein Blick auf den Chef vom Chef. Suchen Sie sich ein kompetentes Vorbild und formen Sie seine Skulptur. Wie verhält er sich? Was macht seinen Erfolg aus? Wie ist sein Einfluß auf andere Menschen? Was macht ihn attraktiv? Was ist das für ein Mensch? Wie bewegt er sich und wie fühlt er sich? Lassen Sie sich Zeit. Und lassen Sie zu, dass das liebgewonnene ARSCHLOCH-IMAGE des INKOMPETENTEN CHEFs zu bröckeln beginnt.  

Wer sich nicht anstrengt, kann auch nicht versagen


Der inkompetente Chef


Eine Frage, die mir immer wieder gestellt wird, ohne dass man sie exakt so formuliert, lautet:

 

“Wie gehe ich mit meinem inkompetenten Chef um?” Im Coaching ist das der Punkt an dem ich mich ersteinmal zurücklehne und mir meinen Coachee noch genauer betrachte. Ich achte auf seine Körperhaltung und beobachte seine Kinetik. Es ist still in diesen Momenten. Ich suche direkten Augenkontakt und dann frage ich den Klienten, ob er mir erlaubt Fragen zu stellen. In diesen Frage steckt der Schlüssel zur Lösung aller Probleme.

 

“Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, sind Sie der Meinung, dass Ihr Chef nicht die Fähigkeiten und Eigenschaften hat, die Sie von einem Chef erwarten. Bitte beschreiben Sie das Aufgabenfeld Ihres Chefs und Ihr eigenes Aufgabengebiet.”

 

Ich verzichte hier auf Antworten. Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihr Chef nicht der Richtige ist, dann beantworten Sie einfach die Fragen und lösen die Aufgaben, die ich hier stelle. Sie sind der Coachee, der Klient und ich stelle einfach Fragen.

 

“Welche Aufgaben hat ein Chef in Ihrer Abteilung oder Ihrem Unternehmen? Was muss er können? Schreiben Sie bitte die wichtigsten 10 Kompetenzen in eine Liste!”

 

“Wer aus Ihrer Abteilung könnte den Job des Chefs besser ausfüllen?”

 

“Was sind die positiven Eigenschaften des Chefs? Wo ist er wirklich gut? Was kann er aus Ihrer Sicht am besten?”

 

“Was würde sich ändern, wenn Sie Chef werden würden?”

 

“Was erwarten Ihre Kollegen vom Chef?”

 

“Was erwartet der Vorgesetzte vom Chef?”

 

“Was ist für das Unternehmen, die Mitarbeiter, die Kunden wichtig? Bitte schreiben Sie 10 Punkte auf!”

 

“Bitte entscheiden Sie sich, wo Ihre Chef die eben genannten Punkte erfüllt. Kennzeichnen Sie den entsprechenden Punkt mit einem Haken.”

 

“Bitte entscheiden Sie, an welchen Punkten Sie die eben genannten Punkte besser erfüllen würden, als Ihr Chef. Machen Sie ein dickes PLUS+ hinter den entsprechenden Punkt und ein PLUS++, wenn Sie der Meinung sind, dass Sie es wesentlich besser machen können”.

 

“Bitte überarbeiten Sie Ihre Unterlagen und senden mir das ausführliche Ergebnis per eMail. Wir haben den nächsten Termin bereits vereinbart. Ich bin gespannt auf Ihre Ausarbeitungen!”

Freiheit


Ich spreche in letzter Zeit sehr häufig mit Menschen, die Angst davor haben ihren Job zu verlieren oder die,nach dem Verlust ihres Arbeitsplatzes, Angst haben sich der neuen Realität zu stellen. In beiden Fällen spielt der Begriff Freiheit eine Rolle. Angst vor Verlust schränkt Freiheit ein. Eine gut bezahlte Stelle ist eine gefährliche Falle. Es ist unglaublich, was Menschen mit sich machen lassenoder sich selbst antun, nur um einen Job zu erhalten. Die Angst vor dem Verlust hat tiefere Ursachen, als meine Klienten es sich selbst gegenüber zugeben würden. Es gibt die unterschiedlichsten Ursachen für Angst, Depressionen und Burnout. Meist ist es eine lange Leidensgeschichte, die sich in einem Coaching vor uns ausbreitet. Letztendlich geht es immer um eingeschränkte Entscheidungsfreiheit. Der Blick verengt sich und fokussiert sich immer mehr auf ein einziges Ziel. Den Erhalt des gut bezahlten Arbeitsplatzes. Ich hatte mehrfach mit angestellten Geschäftsführern zu tun, die nicht einmal ein Semester BWL studiert hatten. Es sind Vertriebsleiter, Marketingspezialisten, Abteilungsleiter und EDV-Chefs die eigenartig vereint in einem einzigen Punkt sind. Es ist die Angst neu anzufangen und einen anderen Weg zu gehen. Sie haben ihre Freiheit verloren. Das ist der Punkt.

Wie kann man sich seine Freiheit erhalten? Es ist ganz einfach. Es gibt einen guten Weg um sich seine eigene Freiheit und die Freiheit seiner Mitarbeiter zu sichern. Es geht um Kompetenzen. Ich habe schon vor Jahren mit Mitarbeitern gesprochen, die nicht bereit waren Change Prozesse aktiv mitzutragen. Die unausgesprochene Frage schwebt immer im Raum:

¨Was habe ich davon?¨ ¨Was hat das Unternehmen davon?¨ – Meine Antwort ist immer wieder die selbe:


¨Jeder Mitarbeiter, der bereit ist sich weiterzubilden, auf den neuesten Stand zu halten und letztendlich etwas mehr für das Unternehmen zu tun, ist ein Mitarbeiter der auch von anderen Unternehmen gerne angestellt werden wird. Jedes Unternehmen muss ein Interesse an solchen Mitarbeiter haben und sollte sie entsprechend fördern.“


Ein weiterer Vorteil, für derart gut aufgestellten Mitarbeiter, ist eine Resistenz gegen jede Form von Mobbing. Ein kühl kalkulierter Wechsel des Arbeitgebers ist jederzeit möglich, wenn man sich seine berufliche Freiheit erhalten kann.