Die Mobbingfalle


Die Mobbingfalle

Mobbing ist extrem gesundheitsschädlich, grausam und völlig unnötig. In einem geeigneten Coaching entwickeln Klienten oft selbst Fähigkeiten, sich aus der Mobbingfalle zu befreien. Die meisten echten Mobbing-Probleme sind oft durch die Klienten selbst lösbar. Ein Coach wird seinem Klienten eine Reihe von Fragen stellen:

  • Was genau ist das beobachtete Verhalten?
  • In welchem Zusammenhang steht das beobachtete Verhalten?
  • Welche Ziele verfolgen die Mitspieler?
  • Was denken Sie, was mit dem Verhalten der Mitspieler erreicht werden soll?
  • Wie sehen das Aussenstehende, andere?
  • Was ist bisher in der Kommunikation schiefgelaufen?
  • Wie sieht das Problem aus der Perspektive der Täter aus?
  • Wie ist das eigene Verhalten, wenn es zu derartigen Vorfällen kommt?

Echtes Mobbing ist sehr selten. Die Akteure eines solchen Verhaltens sind oft nicht greifbar. Führen Sie ein Mobbingtagebuch. Das hat mehrere Vorteile. Sie sind in der Lage die Vorfälle durch einen Filter laufen zu lassen und ihn aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Ein detailliertes Mobbingtagebuch ist die Grundlage für die Lösungsfindung. Interessanterweise wird Mobbing nicht nur von oben ausgeübt. Es gibt auch viele Vorgesetzte, die durch Untergebene gemobbt und getrieben werden. Hier bietet sich ein Coaching an um das Set zu klären und die eigenen Führungsfähigkeiten zu stärken und weiterzuentwickeln.

Wir sind das Problem


Wir sind das Problem
Wir stehen uns oft selbst im Weg

Er hat ein Problem
Er steht sich selbst im Weg

Ich habe ein Problem
Ich stehe mir selbst im Weg
Ich fühle, dass ich etwas tun muss
Ich schiebe etwas vor mir her
Ich kann mich nicht entscheiden
Ich weiß nicht, wohin das führen wird
Ich weiß nicht, ob es nicht besser ist alles so zu lassen wie es ist

Alles was wir tun hat einen Sinn und ein Ziel. Nicht tun ist tun.

Wie schwimmen auf dem Fluß des Lebens. Es ist egal ob wir rudern oder uns treiben lassen oder einen Motor benutzen: Wir bewegen uns in eine bestimmte Richtung.

Wir haben es in der Hand. Ziele erreichen, die wir erreichen wollen oder an Orten ankommen, die uns vielleicht nicht gefallen.

Was wollen wir unseren Kindern und Enkeln erzählen?

“Ich habe mich treiben lassen. Alles war ein Zufall. Ihr seid ein Produkt von Zufällen……”

Ich habe oft mit Menschen zu tun, die nach einer genialen Geschäftsidee suchen . Sie suchen nicht wirklich, sondern glauben, dass sie irgendwann darüber stolpern werden. Sie glauben irgendwie an sich, aber nicht so richtig. Sie wissen immer noch nicht, was sie eigentlich machen wollen, wofür sie sich erwärmen oder wofür sie brennen können. Sie haben schon einige Dinge ausprobiert, aber irgendwann haben sie es aufgegeben. Sie haben irgendwann einfach keinen Erfolg mehr damit gehabt. Wenn ich diese Menschen frage, wie sie denn auf die Idee gekommen sind genau das zu tun, was sie getan haben, dann kommt oft eine ganz interessante Antwort. “Ich bin zufällig darauf gestoßen….” Zufällig hat es dann doch nicht so funktioniert. Egal. Dann warten wir eben auf den nächsten Zufall. Wenn wir auf einem unbekannten Fluß unterwegs sind, dann sollten wir schon wissen, wo die nächste Stromschnelle oder ein Wasserfall uns erwartet. Wir sollten wissen wo der Fluß ins Meer mündet und wie der Verkehr auf dem Fluß ist. Vielleicht ist es ja besser am nächsten Hafen anzulegen und sich mal an Land umzusehen.

Zitat


positiv denken, reden und handeln – das formt den Menschen –

Reden befreit – Coaching in Führungsetagen


Ich weiß, dass man nicht einfach zum CEO eines DAX Unternehmens oder eines mittelständischen Konzerns gehen kann, um den Chefs ein Coaching anzubieten. Immer mehr Unternehmen haben Coachingangebote für das mittlere Management. Manchmal handelt es sich um präventive Angebote. Stichwort – Führungskräfteentwicklung. Oft spielt Coaching eine Rolle, wenn es Probleme gibt. Es gibt viele Probleme im mittleren Management. Und es gibt eine uralte Regel, die immer noch gültig ist.

DER FISCH FÄNGT IMMER AM KOPF AN ZU STINKEN.

Wie unangenehm! Ich weiß! Aber so ist es. Die meisten Probleme, mit denen ich im mittleren Management konfrontiert werde, hängen mit grundlegenden Fehlern in der obersten Führungsetage zusammen.

Wenn der Chef sein Unternehmen, seine Klinik, seinen Flughafen oder seine Kanzlei nicht im Griff hat, dann wirkt sich das gründlich auf die Mitarbeiter aus. Nachwuchskräfte  erkennen in der Regel sehr schnell, was los ist. Sie sprechen sehr oft darüber, dass sie mit dieser Unternehmenskultur nichts anfangen können. Im Coaching beginnt spätestens hier eine Austellungsarbeit. Ich stelle mir immer die Frage, ob mein Klient tatsächlich die Wahrheit erkannt hat oder ob er nur frustriert ist, weil er sich nicht richtig wahrgenommen fühlt. Nachwuchskräfte müssen oft auch lernen, Geduld zu haben und sich zu entwickeln. Auch das ist ein Coachinganlass. Es gibt aber auch richtig gute Leute, die am Ende unserer Gespräche wissen, dass sie das Pferd wechseln müssen um ihre Ziele zu erreichen. Ich zitiere in solchen Fällen gerne das alte Indianersprichwort.

Wenn Du ein totes Pferd reitest, steig ab!

Ich habe noch nie von einem Coachee verlangt, dass er seine Firma verlassen soll. Im Gegenteil! Das ergibt sich immer von ganz allein. Wenn ein Coachee erkennt, dass er in diesem Unternehmen mit dieser Führungsmannschaft, keine Chance auf eine sinnvolle Entwicklung hat, dann ist das ein wichtiges Thema. Die Entscheidungen reifen ganz langsam in den Gesprächspartnern und müssen letztendlich völlig unabhängig getroffen werden. Die Kündigung ist oft nicht einmal die beste Entscheidung. Oft nehmen die Klienten ihre Probleme einfach in das nächste Unternehmen mit.

Oft liegen die Probleme tatsächlich woanders.

Ich würde mich in diesen Fällen sehr gerne mit den Geschäftsführern oder Abteilungsleitern meiner Klienten unterhalten.

Aber die haben in der Regel keine Zeit für Coachings. (Ein Coaching? Was soll das bringen? Der Chef braucht so etwas doch nicht!)

Und da haben wir wieder unsere grundlegende Frage rund um das Coaching. Was bringt Coaching? Was soll ein Coach in der Chefetage?

Meine Antwort ist: Reden befreit! Immer! Es gibt so viele Dinge über die ein Chef nicht reden kann. Er hat keine Zeit dafür. Er hat Angst davor. Er hat bestimmte Dinge verdrängt. Er hat Leichen im Keller. Er versteht überhaupt nicht, wo das Problem steckt. Er hat Angst vor Veränderung. Er versteht nicht, warum zunehmend nichts mehr zu funktionieren scheint. Er glaubt, dass die Probleme nur in den unfähigen Mitarbeitern zu finden sind. (Früher war alles einfacher. Früher waren die jungen Leute irgendwie besser drauf.) Natürlich wird das Wort PROBLEM nicht ausgesprochen. Es sind immer HERAUSFORDERUNGEN, MARKTVERÄNDERUNGEN und CHANCEN. Aber das sind PROBLEME immer, wenn man mit ihnen umgehen kann. Oft hat man aber genau das verlernt. Es ist ein schmerzhafter Prozess das zu erkennen. Es ist ein langer Weg tatsächlich etwas zu verändern. ChangeManagement beginnt immer mit einem Coachingprozess. Mit oder ohne Coach.

Mit einem Coach geht es schneller. Ohne geht es manchmal überhaupt nicht.

Choleriker. Unbekannte Hirnstörung


Eine bisher unbekannte Hirnstörung plagt Choleriker.

Ich hatte es geahnt. Gesucht und gefunden. Der Sache werden wir nun näher auf den Grund gehen:

Choleriker leiden möglicherweise unter einer bisher übersehenen Hirnstörung, berichten Forscher im Magazin „Proceedings“ der amerikanischen Akademie der Wissenschaften. Forscher vom Kinderkrankenhaus Philadelphia haben Menschen mit unkontrollierten Wutausbrüchen auf Schäden im Vorderhirn getestet. Bei den psychologischen Tests mussten die Betroffenen etwa Entscheidungen in riskanten Situationen treffen und Gerüche wahrnehmen. Die von den Forschern getesteten Menschen mit unkontrollierten Wutausbrüchen erzielten schlechtere Ergebnisse als gesunde Menschen. Dies lasse auf eine Fehlfunktion im Vorderhirn schließen, schreiben die Wissenschaftler. [Link: Quelle: dk]

Coaching ist professioneller Perspektivwechsel


Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann.
(Ralph Waldo Emerson)

Ein Coach ist ein Mensch, mit dem man denkt, der zum Denken anregt, Gedanken erweckt und inspiriert.
Ein Coach ist ein Mensch, mit dem man besser denken kann.

Ein Coaching ist wie der erfolgreiche Start einer Rakete. Es bringt uns auf eine Umlaufbahn und macht uns schwerelos. Wir bekommen einen völlig anderen Blick auf unsere Welt.

Coaching ist professioneller Perspektivwechsel auf einem hohen Niveau.

ChangeCoach


Veränderungen beginnen ganz klein, wachsen langsam und werden dann – vielleicht – GROß. Alles beginnt mit einer kleinen Idee. Es ist wie ein Samenkorn, das in die Erde gelegt wird um zuerst zu keimen und dann immer größer zu werden. In dieser Idee steckt bereits das Endprodukt. Eine Blume, eine Hecke, ein Strauch oder ein großer Baum. Ideen brauchen Zeit um sich zu entfalten, zu wachsen.

Alles muss klein beginnen.Lass etwas Zeit verrinnen.Es muss nur Kraft gewinnen.Und endlich ist es groß.(Gerhard Schöne)

Change-Management beginnt mit einer Idee. Diese Idee muss formuliert werden. Darin besteht eigentlich das ganze Geheimnis. Wenn alle Beteiligten die Idee verstanden haben, geht es in die Phase 2. Jede Interessengruppe muss erkennen, dass es von Vorteil ist, diese Idee umzusetzen. Wenn es nicht gelingt, alle Mitarbeiter mitzunehmen, abzuholen wo sie sind und wie sie sind, wird ein Projekt scheitern oder es werden erhebliche Probleme auftreten. Probleme machen ein Projekt teurer, als geplant oder sie lassen ein Projekt scheitern.

Je klarer ein Projekt formuliert ist, um so schneller, effektiver und nachhaltiger kann es realisiert werden.

Woran denken Sie jetzt gerade? Was ist Ihr Projekt?
Sie haben recht! Ein Projekt kann einfach alles sein: Politische Veränderung, eine technische oder soziale Revolution, eine neue berufliche Perspektive, ein Kunstprojekt, die Trennung von alten Vorstellungen, ein Neuanfang.

Manchmal braucht man sehr viel Zeit um überhaupt zu erkennen, was der Kern einer Idee ist und wohin die Reise gehen kann. Manchmal lohnt es sich nicht, eine Idee sofort umzusetzen. Man steckt sie in eine Schublade und lässt sie dort reifen, bis sie so groß geworden ist, dass es sich lohnt sie umzusetzen.

Ich beschäftige mich zur Zeit mit der Begleitung von beruflichen Veränderungen. Ich bin davon überzeugt, dass es sich um eines der wichtigsten Themen für jeden einzelnen handelt. Die Fragen, die sich eigentlich jeder stellt, liegen auf der Hand.

  • Hat mein Beruf Zukunft?
  • Was muss ich lernen um besser zu werden?
  • Wie gehe ich mit dem steigenden Druck um?
  • Bin ich der Richtige/die Richtige für diesen Job?
  • Welche Alternativen gibt es?
  • Habe ich die Chance auf einen Neuanfang?
  • Was werde ich in 10 oder 20 Jahren tun?


Es gibt noch mehr Fragen, die wir uns stellen sollten.  Wichtig ist, dass wir einfach beginnen Veränderungen zu denken, wachsen zu lassen und dann zu entscheiden, ob es sich für uns lohnt, die kleine Pflanze tatsächlich groß werden zu lassen. Veränderungsprozesse sind erfolgreich, wenn die Idee stimmt und wir uns mit dem Ergebnis anfreunden können. Das ist das ganze Geheimnis.

Pinguin-Prinzip


Um ein Ziel zur erreichen ist es wichtig sich auf den Weg zu machen. Auch wenn das Ziel noch nicht klar definiert ist.

Hier noch einmal ein Artikel vom Februar 2013:

Das Pinguin-Prinzip (19.Februar 2013)

Im Coaching geht es immer auch darum, seine Perspektive zu ändern und genau in sich hineinzuhören, was einem gut tut. Wenn Sie sich in Ihrer Umgebung unwohl fühlen, dann sollten Sie sich einfach auf den Weg machen. Kennen Sie sie Geschichte vom kleinen Pinguin in der Wüste? Ein Pinguin stellte eines Tages fest, dass er sich nicht wohlfühlte. Er hatte sein ganzes Leben lang nur in der Wüste gelebt und kannte nichts anderes. Nur Sonne und Sanddünen. Ein Wasserloch und eine kleine Oase waren die einzigen Lichtblicke in seinem Leben. Instinktiv spürte er, dass er etwas tun musste. Der Pinguin hatte keine Ahnung, wo er herkam und er wusste auch nicht wo er hingehen sollte. er war nicht für diese Umgebung gemacht. Er watschelte unbeholfen in der Wüste umher und verbrannte sich ständig die Füße. Das war doch kein Leben! Eines Tages war es soweit. Er traf eine Entscheidung. Er musste einfach nur weg! Seine Freunde und Bekannten warnten ihn nachdrücklich vor den Gefahren der Wüste.

“Du armer Irrer! Mach das nicht! Du wirst umkommen! Du hast keine Chance! Wo willst du denn hin? Niemand hat es je geschafft!”

Der Pinguin hatte seinen Entschluss gefasst und machte sich auf den Weg. Es war heiß und trocken und sein Wasservorrat ging zur Neige. Er schleppte sich immer weiter und gab nicht auf. Fast wäre er in der Wüste verdurstet. Eines Tages überquerte er eine letzte Düne und fiel herunter. Er kullerte ins Meer und plötzlich spürte er, dass er hier richtig  war. Hey! Er war ein Pinguin! Er war anders als die Anderen in der Wüste! Das war genau das Richtige für ihn! Er schwamm und tauchte blitzschnell. So etwas hatte er in seinem ganzen Leben noch nicht erlebt! Es war einzigartig und wunderbar. Niemand hatte ihn auf dieses Erlebnis vorbereitet! Und dann traf er andere Pinguine. Sie sahen genau so eigenartig aus wie er. Er war Zuhause!

Ohne es zu ahnen, hatte er genau sein Ziel erreicht und er war in seinem Element. Wichtig war nur die Entscheidung los zu gehen und den Ort zu verlassen, an dem er sich nicht wohlgefühlt hatte. Auch das ist Coaching.

Forever Coach


Am 03.10.2011 habe ich meinen ersten Beitrag auf diesem Blog veröffentlicht. Heute stehe ich kurz vor dem 400ten Artikel. Inzwischen schreibe ich regelmäßig über meine Erfahrungen, über anonymisierte Fallbeispiele und außerordentliche Herausforderungen. Damals hatte ich bereits eine vage Vorstellung über meine Arbeit als Coach. Schließlich hatte ich ja gerade eine Coaching-Ausbildung absolviert. Es war mir völlig klar, was ich in Zukunft machen wollte. Ich wollte als Coach arbeiten. Genau das mache ich jetzt. Ich hätte mir damals nicht vorstellen können, dass es tatsächlich funktioniert. Aber mein Instinkt und mein Gefühl haben mich noch nie enttäuscht. Ich habe mich damals richtig entschieden. Hier noch einmal einer meiner frühen Artikel, den ich auf MacCoach veröffentlicht habe. Warum MacCoach? Das steht auf meinem ersten Artikel, den jeder im Archiv finden kann. Viel Spaß bei der Suche.  

Einmal Coach, immer Coach (14.07.2012)

Ein kluger Mensch hat einmal gesagt, dass es gut ist Dinge zu wissen und Geheimnisse zu durchdringen. Dieser Mensch hat angefügt, dass es das Größte ist dieses Wissen weitergeben zu können. Das spricht für den Beruf eines Lehrers und für unterstützende Eltern. Ich mag diese Art von Vorbildern. Im Idealfall sind sie genau das, was einen Coach ausmacht. Sie zeigen die Zukunft so, wie sie sein könnte, wenn wir alles richtig machen. Ich persönlich habe in meinem Leben viel über die mögliche Zukunft nachgedacht und es ist eine große Überraschung für mich, dass sie im Grunde genau so geworden ist wie ich sie mir vorgestellt habe. Eigentlich ist es kein Wunder, dass mein Leben so ist, wie ich es mir selbst erträumt habe. Nicht, dass ich keine Probleme hätte, die noch gelöst werden müssen. Aber das ist nicht das Thema. Gibt es eigentlich Menschen, die anderen nichts mitzuteilen haben außer: „Hey! Seht mich an! Bin ich nicht toll?“ Ich weiß nicht. Damit kann ich nicht viel anfangen. Die Menschen die ich treffe sind alle auf ihre Art einzigartig. Aber ich möchte niemand anderes sein. Ich bin zufrieden mit mir. Eigentlich. Wann habe ich zum letzten Mal so richtig lachen können? Wann war ich zuletzt glücklich? Das sind Fragen die sich jeder von uns stellen sollte. Ich bin glücklich in den Armen meiner geliebten Frau. Ich lache tatsächlich wenn sie anruft, wir uns verabreden, beieinander sind. Das macht mich glücklich. Ein eindeutiges Zeichen von Liebe und Glück. Was will ich mehr? Aber warum schreibe ich eigentlich – Einmal Coach, immer Coach? Was hat das mit dem zu tun was ich hier von mir gebe? Ganz einfach. Alles was ich denke und tue hat mit positiver Psychologie zu tun. Es ist wie eine gesunde und natürliche Diät. Keine künstlichen Süßstoffe und Geschmacksverstärker. Wie singt doch Pippie Langstrumpf so schön? „Ich mach mir die Welt, wie….. sie mir gefällt!“ Haben Sie die Melodie?

Otto Scharmer hat den Begriff  „Von der Zukunft her führen“ geprägt. Boris Grundl coacht mit den „Drei Säulen der Führung“ – Wie führe ich mich selbst – Wie lasse ich mich führen? – Wie führe ich andere? Genau in dieser Reihenfolge ist es richtig. Einmal Coach – immer Coach bedeutet, dass ich mir nicht vorstellen kann mich wirklich über Menschen aufzuregen, die sich „falsch“ verhalten. Es ist anstrengend mit Leuten umzugehen, die keine gute Kinderstube hatten oder die ihre inneren Probleme nach außen kehren. Es ist gefährlich mit Menschen zu tun zu haben, die fest daran glauben, dass sie alles richtig machen. Der Begriff „Über Leichen gehen“ kommt ja nicht von ungefähr. Wo gehobelt wird, fallen Späne. Vielleicht ist es manchmal sogar nötig, unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Ein militärischer Führer muss immer Entscheidungen treffen, die Menschenleben kosten können.
Die Agenda 2010 von Bundeskanzler Schröder hatte ihn, in letzter Konsequenz, das Amt gekostet. Allerdings waren die unpopulären Entscheidungen wichtig für Deutschland und haben sich als das Erfolgsinstrument in der heutigen Krise herausgestellt. Der Mann ist ein Coach! Ganz eindeutig. Ich hätte nie gedacht, dass sich dieser Mann eines Tages als ein leuchtendes Vorbild herausstellen könnte. (Umstritten ist heute natürlich seine Freundschaft mit WP – Anmerkung 05.01.2015)
Es kommt immer auf die ganze Story an und nicht auf den populären Mainstream. Boris Grundl hat mal wieder recht mit seinem Kampf gegen die „Diktatur der Gutmenschen“. Gutmenschen sind mir in meinem Leben zur Genüge über den Weg gelaufen. Das waren sehr oft die willigen Diener des einen oder anderen repressiven Systems. Vorsicht! Ich meine nicht nur die untergegangene Deutsche Republik die weder republikanisch noch demokratisch war. Es gibt so viele repressive Systeme um uns herum. Platz genug für Gutmenschen. Wir müssen nur die Augen öffnen um so etwas zu erkennen. Es kommt immer darauf an, den gesunden Menschenverstand einzuschalten und wach zu bleiben. Von allein geht gar nichts. Es kommt immer darauf an seine eigene Zukunft in die Hand zu nehmen und alles zu tun um sie in der Hand zu behalten. Denken Sie von der Zukunft her! Und zwar positiv!

Und so schließt sich der Kreis. Einmal Coach, immer Coach. Ich denke wie ein Coach, also bin ich einer! So einfach ist das – und so schwierig.

Burnout & Depression – Was hat das mit Coaching zu tun?


Burnout & Depression

Burnout wird heute oft mit chronischen Depressionen verwechselt. Das ist ein weitverbreiteter Irrtum. Burnout ist nur ein populärer Sammelbegriff für Sympthome von Stress, Überforderung und Ermüdung. Ärzte und Therapeuten sind alarmiert. Die Experten streiten sich, ob man Burnout als Krankheit betrachten soll. Burnout ist ein Sammelbegriff, keine Krankheit. In der ICD-10 taucht Burnout als Begriff nicht auf.

Stattdessen nennt die ICD-10 unter dem Begriff „verwandte Gesundheitsprobleme“ im Kapitel XXI (Notation Z, „Faktoren, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruchnahme des Gesundheitswesens führen“) die Subkategorie ICD-10 Z73.0 „Ausgebranntsein: Burn-out, Zustand der totalen Erschöpfung“.

Es wird schnell deutlich, dass – wie bei vielen Krankheiten – Vorbeugung die beste Medizin ist. Das größte Problem im Umfeld von Burnout sind nicht fehlende Ärzte, Psychologen und Therapeuten, die Burnout heilen können. Das größte Problem ist die fehlende Zeit. Die meisten unter Stress, Ermüdung und Burnout leidenden Menschen sind nicht oder nicht nur psychisch krank. Das Problem ist anders gelagert. Burnout ist ein Modewort. Jeder redet darüber, weil man meint, dass man für seine Arbeit brennen muss um erfolgreich zu sein. Burnout ist in diesem Zusammenhang nur eine logische Konsequenz.

Burnout ist ein Thema für sich. Andauernde Belastung, Streß, Ermüdung, mangelnde Erholung sind nur einige Ursachen für Burnout. Sehr oft sitzen die Betroffenen auch einfach nur im falschen Zug. Sie haben irgendwann einmal eine berufliche Entscheidung getroffen, die ihnen nicht gut tut. Denken wir darüber nach, dann stellen wir sehr schnell fest, dass es auch Alternativen gegeben hätte. Vielleicht hätten wir nicht Steuerberater werden sollen, sondern Lehrer oder Polizist. Möglicherweise wäre es sehr viel besser gewesen, wenn wir nicht Philosophie studiert hätten, sondern Maschinenbau. Warum eigentlich ist unser Englisch so schlecht? Warum haben wir nicht längst andere Entscheidungen getroffen? All das kann zu Verspannungen und einem schlechten Gefühl führen. Burnout ist der Sammelbegriff.

Wir fühlen uns einfach nicht mehr wohl in unserer Welt und das kann wirklich krank machen. Aber soweit ist es noch lange nicht, wenn wir uns aktiv mit dem Thema beschäftigen.

Vielleicht haben wir einfach nur den Kontakt zu uns selbst verloren. Vielleicht waren wir nicht ehrlich, was unsere Bedürfnisse betrifft. Haben wir mehr für Andere als uns selbst gelebt?

Vielleicht drehen wir uns im Kreis und finden nicht mehr heraus aus einer Spirale, die sich immer schneller dreht. Um dort herauszukommen muss immer mehr Zeit und Energie aufgewendet werden.

Eigene Wünsche und Bedürfnisse werden hintenangestellt und verleugnet. Wir leiden darunter, dass wir unseren eigenen Ansprüchen und Erwartungen nicht mehr genügen können. Das idealisierte Selbstbild bekommt Risse und bricht plötzlich zusammen. Soweit muss es nicht kommen, wenn es gelingt rechtzeitig Kontakt zu sich selbst aufzunehmen. Das ist nicht leicht, weil man einen möglicherweise unangenehmen Prozess vor sich hat. Wir neigen dazu und Dinge schönzureden und so in einen emotionalen Komfortzustand zu kommen.

Wir entwickeln typische Denkmodelle und schaffen es später kaum mehr uns von diesen eingebrannten Denkmustern zu befreien.

Es gibt Menschen, die immer das haben und erreichen wollen, was sie niemals erreichen können. Diese Menschen werden niemals innere Ruhe finden. Sie sind immer unzufrieden mit sich und der Situation. Sie sind immer auf der Suche. Realistische Ziele und das Definieren von erreichbaren Meilensteinen sind hier angebracht.

Das andere Extrem erleben Menschen, die glauben nur das erreichen zu wollen, was sie haben. Sie wünschen sich kein schöneres Auto, weil es angeblich viele Gründe gibt es nicht zu benötigen. Die süßen Trauben hängen einfach zu hoch. Auch das kann langfristig zu Frustration und letztendlich Depression und Burnout führen. Es ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe Denkmuster zu identifizieren und darüber mit einem Unbeteiligten zu sprechen.

Genau hier setzt Coaching an. Der Coach, als psychologischer Berater, kann durchaus als prophylaktischer Gesprächspartner fungieren. Genau das ist eine wichtige Rolle. Coaching unterstützt den Wunsch nach Neuorientierung.
Coaching kann helfen, Streß, Burnout und Depressionen, vorzubeugen.

Ballast, der am Boden hält


Immer noch sehr aktuell. …… lesen!

MacCoach

Jedes Unternehmen ist so gut, wie seine Mitarbeiter.

Verstehen Sie mich nicht falsch. Es geht nicht darum den Bodenhalt zu verlieren und unkontrolliert abzuheben. Bodenhaftung ist grundsätzlich etwas Positives. Es ist gut mit Augenmaß an die Dinge heranzugehen und es ist sehr gut, skeptisch zu sein. Grundlose Euphorie hat noch niemand etwas genutzt. Viele Unternehmen entfremden ihre Mitarbeiter vom Arbeitsmarkt. Sie binden ihre Mitarbeiter an sich und hoffen auf deren Loyalität. Auch das ist auf den ersten Blick nicht schlecht. Loyale Mitarbeiter und loyale Arbeitgeber sind grundsätzlich positiv zu bewerten. Aber wie sieht der Alltag aus? Viele Mitarbeiter werden nicht so weiterentwickelt und weitergebildet wie es sein sollte. Oft wird genau an dieser Stelle zuerst gespart. Gut ausgebildete Leute bewerben sich schließlich jeden Tag neu. Wenn man wollte, könnte man jederzeit ausgebildete frische Mitarbeiter einstellen. Das wird so natürlich nie ausgesprochen, es schwebt aber im Raum. Jeder meint genau das…

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EILMELDUNG! BGE – Ein Land macht es vor!


Interessante Aspekte einer umstrittenen Idee. Ich bin mir sicher, daß viel Diskussionsbedarf darüber besteht.