Zum Umgang mit meinem BLOG

das ist ein leckerer Burger! (Pulp Fiction)

„Ja! Das ist ein leckerer Burger!“ (Pulp Fiction)

Sie haben einen BLOG gefunden, der sich MacCoach nennt. Was erwarten Sie von einem Mac? Ich denke an zwei Dinge: FastFood und Computer. Perfekt! Genau das war der Grund diesen BLOG so zu nennen. Hier haben Sie die Gelegenheit schnell einen kurzen Artikel über Coaching und über Unternehmensberater aus Sicht eines Coach zu lesen. Kurze schnelle Gedanken über diese Themen, die zu mehr anregen sollen. FastFood für den Kopf. Manchmal reicht ein kleiner Gedankenanstoß um sehr viel mehr zu erreichen. Risiken und Nebenwirkungen: Lust auf mehr! 😉

Ich habe hier seit 2012 über 400 Artikel veröffentlicht. Das wäre, wenn man es ausdrucken würde,schon ein ziemlich dickes Buch. Alle Artikel stehen Ihnen zur Verfügung und das soll auch so bleiben. Vielleicht nutze ich – eines Tages – meinen eigenen „Steinbruch“ um am Ende doch noch ein Buch zu veröffentlichen.
Sie können sich Archiv umschauen und einen beliebigen Monat heraussuchen. Oder Sie wählen einen Begriff aus der BegriffeWolke. Suchen Sie den Begriff “Qualifikation” und tippen Sie darauf. Probieren Sie es einfach aus. Ich bin mir sicher, dass Sie einige sehr interessante Gedanken zu den oben erwähnten Themen finden werden.
Sie sollten allerdings nicht erwarten, dass jeder Beitrag wissenschaftlich fundiert ist. Das hier ist keine wissenschaftliche Seite. Es handelt sich nur um einen Blog.

Vielleicht finden Sie ja genau die Anregung, die Sie brauchen um weiterzukommen. Das würde mich freuen!

Coach Interview – Juni 2015

Carl Rogers

Warum sind Sie Coach? Warum studieren Sie nicht einfach Psychologie, machen dann eine Ausbildung und arbeiten anschließend als Therapeut?

Einfache und schnelle Antwort: Dafür fehlt mit einfach die Zeit. Ich habe meine erste berufliche Karriere bereits hinter mir und baue auf langjährige Erfahrungen auf. Wenn ich ganz am Anfang wäre,  würde ich vielleicht genau das tun. Aber dann wäre ich heute vermutlich Professor in genau diesem Bereich. Ganz ernsthaft: hätte,  würde und sollte ist nicht mein Thema. Ich bin Pragmatiker und genau darum bin ich Coach. Ich wollte früher nie Psychologe oder Therapeut werden. Ein Medizinstudium war am Beginn meiner beruflichen Entwicklung kein Thema. Ich war in den 80ern von Computeren fasziniert. Also war mein Ziel mich damit zu befassen.
Ich bringe Erfahrungen aus IT und Wirtschaft mit, verfüge über Empathie,  Projektwissen und Managementwissen. Ich war bereits Coach, als ich vor Jahren mit einer Coachingausbildung begann. Das ist kein Witz oder Widerspruch. Coaching ist genau mein Ding! – um es mal ganz locker auszusprechen. Ich kann als Coach genau das tun, was ich immer schon getan habe, nur eben besser und gezielter. Für mich war Coaching eine Entdeckung! So werden mir Dinge möglich,  die ich früher nicht für möglich gehalten hätte.

Und das Beste daran: Ich kann mich, mit meinem Selbstverständnis als Coach, tatsächlich permanent weiterbilden und aktiv weiterentwickeln. Ich spüre jeden Tag, dass ich als Coach etwas bewegen kann. Ich vermute, dass ich einen völlig anderen Weg gegangen wäre, wenn ich Psychologie studiert hätte und Therapeut geworden wäre. Dann hätte ich einen völlig anderen Blick auf Technologie und Kybernetik.

Als Coach arbeiten Sie ja auch sehr nahe an der Grenze zu Psychotherapie. Darf man das? Wie gehen Sie damit um?

Das ist eine sehr interessante Frage. Es stimmt. Ein Coach wird sehr oft als psychologischer Berater bezeichnet. Er arbeitet ressourcenorientiert und sein Ziel ist, um es kurz zu sagen, die Persönlichkeitsentwicklung seines Klienten zu beschleunigen. Ein Coach checkt den Klienten auf psychische Probleme. Er muss also eine Ahnung von psychischen Störungen und Persönlichkeitsstörungen haben. Es gibt eine Menge von Leuten,  die vorgeben als Coach zu agieren, die aber keine Ahnung haben, was sie da tun. Lassen Sie mich klar sagen, dass es nicht ausreicht, ein paar CoachingTools zu beherrschen. Nach meinem Verständnis muss ein Coach eher wie ein Therapeut denken und arbeiten. Die Nähe zu Seelsorgern habe ich in der Vergangenheit bereits öfter hergestellt. Niemand wird von einem Pfarrer verlangen, dass er auch noch Psychotherapeut wird. Ein erfahrener Manager kann als Coach arbeiten, wenn er sich in diese Richtung weitergebildet hat. Die Grenzen zur Therapie werden regelmäßig berührt und überschritten. Das war mir persönlich am Anfang auch nicht ganz klar. Mittlerweile habe ich mich an den Gedanken gewöhnt auch diese Grenzen zu akzeptieren.

Einem Coach ist es selbstverständlich untersagt, als Scharlatan aufzutreten und Heilung zu versprechen. Es ist aber nicht ausgeschlossen,  dass Coaching gewisse positive Nebenwirkungen hat. Denken Sie an einen Personal Trainer oder Fitness Coach.

Wie sind Sie zum Coaching gekommen? Was war Ihr Aha-Erlebnis?

Mein Aha-Erlebnis hatte ich in der Zeit, nachdem ich mich als IT Berater selbstständig gemacht hatte. Ich war sehr aktiv auf der Suche nach Geschäftspartnern und Auftraggebern. Der Beitritt als Coach in eine Unternehmerberater AG war ein absoluter Fehlgriff. Damals war es ein logischer Schritt für mich. Mir war klar, dass ich als einzelner Berater keine Chance hatte. Aber als Partner eines großen Beraterverbundes würde ich vermutlich sehr schnell zum Arbeiten kommen. Das war ein Irrtum. Ich habe mein Lehrgeld bald abgezahlt und kann nur davor warnen. Nähere Informationen gebe ich gerne auf Anfrage.
Mein eigentliches Schlüsselerlebnis war der Besuch eines Rednerclubs in Berlin. Dort treffen sich regelmäßig Führungskräfte aus der Industrie und Wirtschaft um ihre rhetorischen Fähigkeiten zu erweitern und Networking zu betreiben.
Dort trat ein charismatischer Mann auf, dessen Werdegang mich interessierte. Ich ging nach dem offiziellen Teil auf ihn zu und fragte ihn einfach, was ich tun müsse um das zu erreichen, was er erreicht hatte.

Er überreichte mir einen Gutschein für einen kostenlosen Schnupperkurs. Das war der Beginn meiner Coachingausbildung. Ich schnupperte ein ganzes Wochenende und blieb dann einfach im Kurs. Ich habe es nicht bereut.

Mir war von Anfang an klar, dass ich genau das machen wollte.

Wo sehen Sie die Grenzen von Coaching?

Ganz klar. Die Grenzen von Coaching sind immer dann deutlich, wenn es um eine versicherungspflichtige Anstellung in einem Unternehmen geht. Coaching ist keine staatlich anerkannte Profession. Hier ist es in Deutschland sicher besser, wenn man Medizin, Sozialarbeit oder Psychologie studiert hat. Als Quereinsteiger aus der Industrie wird es eher schwer, im bio-psycho-sozialen Bereich Fuß zu fassen. Quereinsteiger haben es hierzulande besonders schwer.
Als Coach in der Industrie funktioniert das schon eher. Aber auch hier kommt es darauf an, wo man herkommt. Eine branchenfremde Ausbildung verschließt oft die Möglichkeit als Coach zu arbeiten. Coaching wird in der Industrie immer als I-Tüpfelchen angesehen. Das ist im Gesundheitswesen genau das Gleiche. Ein Ingenieur mit jahrelanger Führungserfahrung wird wohl kaum ein Pflegeheim oder eine Klinik leiten. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber ich denke, dass die Grenzen von Coaching sehr eng gesteckt sind.

Selbstverständlich ist eine gute Ausbildung als Coach sehr wichtig. Es gibt sehr viele Menschen, die sich berufen fühlen und glauben sehr viel Empathie zu besitzen und mit Menschen arbeiten zu können. Erst kürzlich hörte ich einen Ausspruch, der mich beschäftigte. Eine junge Frau, mit der ich mich über Coaching und Therapie unterhielt, sagte wortwörtlich: “Ich habe die Gabe…..” Ich hörte mir aufmerksam an, wie sie ihre Gabe definierte und wie sie sie einsetzte. Ich empfahl ihr Irwin D.Yalom und Carl Rogers zu lesen.

Ich bin gespannt, ob sie diesem Rat folgt. (Ich weiß! Ich hasse Ratschläge!) Tipp! Rogers und Yalom sind sicher keine typischen Vertreter der neuen Bewegung, die man heute Coaching nennt. Ich denke aber, dass eine gewisse Verwandtschaft und Nähe zum Coaching erkennbar wird.
Die meisten Vertreter von Coaching kommen aus den Vereinigten Staaten und dort speziell aus dem psychosozialen Bereich. Das führt aber heute zuweit. Später mehr!

Ziele erreichen, Differenz ausgleichen, Reise planen


Jedes Coaching hat das Ziel eine Differenz auszugleichen. Es geht darum, ein Ziel zu erreichen. Wenn der Coachee das Ziel ausgedrückt hat – dabei hilft der Coach – dann geht es darum eine Art Projekt zu entwickeln um dieses Ziel zu erreichen. Der erfahrene Coach weiß genau, wie man so etwas macht.

Es geht also um das Selbstbild des Klienten und die Wirklichkeit. Insofern ist Coaching sehr nahe an der Psychotherapie, wie jeder Therapeut schnell erkennen wird. In der Therapie geht es ebenfalls darum diesen Unterschied auszugleichen.

Ich bin der Coach. Du bist der Coachee und ich stelle Dir nur zwei Fragen, die Du bitte beantwortest:

(1) Wer willst Du sein?

Bitte schreibe einen kleinen Aufsatz. Beschreibe Dich, wie Du dich siehst. Wo siehst Du Dich? Verrate mir, wer du wirklich bist, was deine Berufung ist, was du am besten kannst. Ich will nicht wissen, welche Ausbildung du hast und aus welchen Verhältnissen du kommst. Ich will erfahren,  wer du wirklich bist und wo du dich siehst.

(2) Wo stehst du heute? Was hast du bereits erreicht? Woran bist du gescheitert? Was kannst du besser machen? Wer kann dich dabei unterstützen?  Wer oder was hindert dich?

Los gehts! Du fängst ganz oben an. Schreibe bitte auf, was Dein Ziel ist. Auch wenn Du heute glaubst,  dass du es nicht erreichen kannst.

Dann schreibe bitte alles auf, was Dir zu Punkt (2)  einfällt.

Fertig?

O.K! Wir haben eine Reise geplant.

Wir wollen gemeinsam von (2) nach (1) reisen. Vielleicht erreichen wir das gesteckte Ziel. Vielleicht kommen wir auch ganz woanders an. Der Weg ist oft das Ziel. Vielleicht erkennst du, dass es ganz andere Ziele gibt, die es zu erreichen lohnt. Vielleicht kommen wir viel schneller an, als Du Dir vorstellen kannst.

Es geht darum, das Niveau deines Ziels (1) zu erreichen. Wir haben es geschafft, wenn (2) und (1) das selbe Niveau haben. Dann wirst du glücklich und zufrieden sein. Dann wirst du wissen: Ich bin am Ziel!

Coaching – steuerlich absetzbar


Kann man Coachingleistungen beim Finanzamt geltend machen?

JA! Coaching ist steuerlich förderbar. Coaching läßt sich von der Steuer absetzen.

So wird Coaching vom Staat begünstigt: Honorare, die Manager an einen Coach überweisen, sind als Fortbildungskosten steuerlich absetzbar.
Wenn der Coachee zum Beispiel 1000 Euro an den Coach überweist, kann er die Summe in seiner privaten Steuererklärung geltend machen. Spitzenverdiener erreichen so eine Steuerersparnis von ca. 450 Euro. So kostet das Coaching netto nur noch 550 Euro.
Das Finanzamt schaut allerdings genau hin, ob die Coachings tatsächlich der Karriere dienen oder eher dem privaten Vergnügen.

Ein Unternehmensberater hatte während seines Urlaubs eine Sozialpädagogin für EinzelCoachings aufgesucht. Das Finanzamt lehnte den Steuerabzug ab. Der Berater gind in den Widerspruch. Als Begründung erläuterte das Finanzgericht: Es fehle an einer „besonderen Ausrichtung der Tätigkeit der Pädagogin auf FührungskräfteCoaching“. Das und die Einbettung der Gespräche in den Urlaub spreche „für eine allgemeine psychologische Begleitung und gegen überwiegend beruflich veranlasste Coaching-Maßnahmen“ (AZ 5 K 30/07).
Es ist also notwendig, Ziele und Inhalte von Coachings genau aufzulisten, um derartigen Ärger mit dem Finanzamt zu vermeiden. Tipp: Der Coach sollte sich auf die psychologische Beratung von Führungskräfen einstellen. Im Idealfall verfügt der Coach über einen ausgeprägten Werkzeugkasten als Business Coach und vor allem einen Hintergrund als Unternehmensberater. So können Manager zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Aus meiner Sicht ist es absolut sinnvoll und notwendig, Führungskräfte psychologisch zu begleiten. Manager brauchen einen Gesprächspartner, der in der Lage ist ihnen eine professionelle Hilfestellung bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu geben und auf Krisen angemessen zu reagieren.

Manager sollten einen auf Führungskräfte spezialisierten Coach engagieren. Ein Coach ist der ideale Ansprechpartner für diese Gruppe.

Manager sollten der Steuererklärung zusammen mit der Coachingrechnung eine Kurzbeschreibung der Inhalte des Coachings direkt beilegen, um  deutlich zu machen, dass sie nicht psychologisch betreut, sondern auf beruflichen Erfolg getrimmt wurden. Was ein Widerspruch an sich ist, aber das sollte hier keine Rolle spielen.

Wird der Coach vom Arbeitgeber bezahlt, gibt es steuerlich keine Probleme. In solchen Fällen liegt kein geldwerter Vorteil vor, den Manager wie ihr übriges Gehalt versteuern müssten. Ein gesponsertes Coaching gilt als Fortbildungsmaßnahme und nützt auch dem Arbeitgeber. Im Juristenjargon heißt das: Das „eigenbetriebliche Interesse“ überwiegt gegenüber dem Privatinteresse.

Abgrenzung Psychotherapie und Coaching


Die Abgrenzung zwischen Psychotherapie und Coaching beschreiben Maja Storch und Frank Krause mit den Worten: „Diejenigen Fachpersonen, die ZRM (Zürcher Ressourcen Modell, d. V.) im Beratungssetting oder im Coaching anwenden möchten, bitten wir, diese Begriffe mental zu ersetzen. Statt ‚Psychotherapie‘ kann man ‚Beratung‘, ‚Training‘ oder ‚Coaching‘ denken, statt ‚Patient‘ empfiehlt sich ‚Klient‘.“[7]

Quelle: WIKIPEDIA

Coaching: Der erste Schritt


Zu wissen und nicht zu handeln heißt,  überhaupt nichts zu wissen. (Japanisches Sprichwort)

Irwing D.Yalom schreibt, dass Bewusstsein von Verantwortung an sich noch kein Synonym für Veränderung ist. Es ist der erste Schritt, der getan werden muss um den Prozess zu starten.

Es ist im Grunde ganz einfach. Die Reise muss angetreten werden, mehr nicht. Wenn Sie erst einmal im Bus sitzt, dann werden Sie auch irgendwo ankommen. Bus bedeutet auf englisch: Coach. Die Allegorie zum Coach als Begleiter hin zu einem Ziel ist nicht zu übersehen.

Ich habe festgestellt, dass die Literatur über Psychotherapie aus der humanistischen Schule und aus der Verhaltenstheorie auch für Coaching geeignet ist.

Mein Tipp: Tauschen Sie den Begriff Therapeut mit dem Wort Coach. Es ist verblüffend,  wie nahe sich diese Begriffe sind. Es ist natürlich wichtig, zu beachten, dass ein Coach nicht automatisch ein Therapeut ist.

Die Handlungsanweisung für Veränderungswillige ist also ganz einfach:

Ziel wählen – Ticket kaufen – einsteigen und losfahren. Die Reise in Ihre Zukunft kann beginnen!

Übersetzt in den Coachingkontext bedeutet das:
1. Ziel formulieren
2. Coach suchen
3. Coaching vereinbaren, Vertrag schließen
4. der erste Termin

Das Ticket kostet ein wenig Geld. Es gibt Paketangebote ab 299,- Euro für Privatkunden. Fragen Sie einfach den Coach Ihres Vertrauens. Sie bekommen viel mehr zurück,  als Sie erwarten.

Tipp: vereinbaren Sie, dass das Erstgespräch kostenlos ist und unterschreiben Sie erst vor Ort den Vertrag.

Der Vorteil eines Coachings gegenüber einer Therapie ist enorm hoch. Bei einer von der Krankenkasse finanzierten Therapie muss in jedem Fall eine psychische Störung diagnostiziert worden sein. Mit so einer Diagnose haben Sie keine Chance auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Wenn ich bei einem Coaching die Vermutung habe, dass Sie sich in ärztliche Behandlung begeben sollten, unterbreche ich das Coaching und sage Ihnen, warum ich das tue.

Die BACH-Therapie


Die Bach Therapie

Welche Musik hörst Du? Was macht Dich ruhig? Was macht Dich aggressiv? Jede Form von Musik, die ich nicht selbst gewählt habe, geht mir irgendwann auf die Nerven. Mein Musikverständnis ist wirklich breit gefächert und ich denke schon, dass ich mich ganz gut auskenne. Ich bin in den 1970ern musikalisch sozialisiert worden und habe natürlich viel Radio gehört: Erinnerst Du Dich?: “Jugendwelle RIAS ZWEI auf NEUN-VIER-DREI! Jugendwelle Rias2 auf 943…Schalt Dein Radio an!..” Das war der bevorzugte Sender für alle Berliner. Ich habe mit 14 die Beatles lieben gelernt und natürlich die ganze Palette: Rolling Stones, Deep Purple, Udo Lindenberg, T-Rex mit Marc Bolan, Abba (wir Jungs haben das aber immer vermieden zuzugeben), Electric Light Orchestra, Motown Soul, Sixties…..einfach alles!

Ich habe mich damals sehr intensiv mit dem Zugang zu klassischer Musik und Jazz bemüht. Das kann damit zu tun haben, dass ich von meinem Vater neugierig gemacht wurde. Danke Papa! Es ist gar nicht so einfach, einen Zugang zu Beethoven, Händel und Bach zu finden. Wenn man einmal von den eingängigen Stücken von Mozart und Vivaldi absieht, ist Klassik nichts für schwache Nerven. Eben hat mir eine Kollegin erzählt, wie furchtbar sie BACH findet. Es ist für sie der Inbegriff von grauenhafter Musik. Ich höre aufmerksam zu und frage vorsichtig nach. Sie ahnt natürlich sofort, dass ich – ausgerechnet Bach!- Gut finde! Das stimmt. Ich kann es nicht verleugnen. Ich liebe Bach! Und ich weiß, dass es ein unglaubliches Vergnügen ist dieses musikalische Universum zu entdecken und zu erobern. Ich weiß aber auch, wie es mir ging, bevor ich Bach lieben gelernt hatte.

Vielleicht war es das Verständnis und die Hinwendung zu dieser Musik, die mich letztendlich vor dem Absturz in die Belanglosigkeit gerettet hat. Ich bin mir sicher, dass ich ohne Bach heute nicht der Mensch wäre, der ich bin. Und ich bin gerne der, der ich bin! Das muss man erstmal schaffen.

Das man bei Mozart entspannen und relaxen kann, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Die Best-Of-Mozart enthält mit Sicherheit EINE KLEINE NACHTMUSIK und das KLARINETTENKONZERT in F-Dur. Kenner werden die Klavierkonzerte nennen. Tipp: Die Klaviersonaten von Mozart! Dann natürlich die Opern: Hochzeit des Figaro und Zauberflöte. Irgendwann wird man neugierig auf mehr.

Auf Bach kam ich über Science Fiction: Im ORAKEL DER DELPHINE von Wolf Weitbrecht war die Rede von den BachTrompeten aus den Brandenburgischen Konzerten. Phantastische Vorstellung. Zukunft – Weltraumflüge – Bach. Das war der Punkt. Später kam dann noch Jean-Luc Picard der Berlioz hörte, während er auf die Sterne schaute. Ich hatte sofort eine neuronale Verbindung: So, entspannen intelligente Menschen – Leitfiguren – Vorbilder – Raumschiffkapitäne.
Der Zugang zu Musik funktioniert im Grunde immer genau so: Wir verbinden Musik mit Erlebnissen und Ereignissen, mit Filmen die uns beeindruckt haben und dann gehört sie uns. Die Musik von Dirty Dancing ist so ein Meilenstein. John Williams wird für immer mit StarWars verbunden sein (und mit vielen weiteren Hollywood Klassikern, die ich jetzt nicht aufzählen will).

Wer bist Du, wenn Du klassische Musik hören und tatsächlich genießen kannst? Was wird Dir möglich? Wo siehst Du Dich?
Ich stelle mir einen klassischen Pavillion in einem wunderschönen Park vor. Die Sonne geht gerade unter und die Gardinen wehen ein wenig durch die offenen Fenster. Ich höre Musik und gehe auf den Pavillion zu. Ich höre wunderbare Klaviermusik. Die perfekteste Musik, die man sich vorstellen kann. Es ist Bach – Das wohltemperierte Klavier! Ich trage einen dunklen Anzug und warte auf die wunderbarste Frau. Wir wollen diese Musik endlich gemeinsam genießen. Allein diese Gedanken und Erinnerungen und Wünsche geben mir ganz viel Kraft und Trost, Hoffnung und Zuversicht….. Die BACH-THERAPIE wirkt!

Hartz IV: Bachelor muss als Hilfskellner jobben?


Bericht aus dem Hartz IV Universum

Hartz IV: Bachelor muss als Hilfskellner jobben

Die Klientin befand sich in der Zwischenzeit zwischen ihrem Bachelor-Studium und ihrer ersten Anstellung. Sie hatte bisher keinen Anspruch auf ALG-I erarbeiten können, da sie nach dem Abitur sofort studiert hatte.
Nun hatte sie ihr Studium erfolgreich abgeschlossen und wartete auf ihren ersten Job als Sozialarbeiterin. Sie meldete sich beim JobCenter und spürte sehr unangenehm den Druck, der dort erzeugt wurde. Die junge Frau wusste genau, was da psychologisch ablief. Es war für sie einfach nur falsch. Der Berater im JobCenter sah sich einfach nur ihren Lebenslauf an und steckte sie zunächst in eine Maßnahme. Sie sollte 4 Wochen lang Bewerbertraining machen. Parallel dazu sollte sie sich als Servicekraft bewerben und bis zur Aufnahme einer Stelle in einem Restaurant jobben. Das hatte sie während des Studiums gemacht. Der Berater war der Auffassung, dass die Klientin nicht arbeiten wolle und faul sei. Er drohte mit Sanktionen. Die Klientin verstand überhaupt nicht, was das solle, denn sie hatte ihren Arbeitsvertrag schon in der Tasche. In drei Monaten würde sie sich aus dem JobCenter verabschieden und Punkt.

Ich hörte mir das alles aufmerksam an. Erstens war das Bewerbertraining kompletter Unfug, denn die Klientin hatte ihre sehr guten Bewerbungsunterlagen dabei. Es gab nichts dagegen auszusetzen. Dann hatte sie gerade ein Studium anbgeschlossen und einen Arbeitsvertrag in der Hand. Das Berufsziel war definitiv nicht Servicekraft. Natürlich könnte sie bis zum Berufsstart weiter als Kellnerin jobben. Allerdings bereitete sie sich gerade intensiv auf ihren ersten Job vor. Alles was sie jetzt brauchte war Stabilisierung ihrer finanziellen Situation und die Bezahlung der Krankenkasse. Warum das JobCenter sie sofort so hart rannahm, konnte sie nicht verstehen.
Eine Förderung durch das JobCenter sollte gezielt erfolgen. Es ist schon schlimm genug, wenn Studenten nach dem Studium zum JobCenter gehen müssen. Hier ist die Politik gefragt. Aber das ist ein anderes Thema. Mein Wunsch: Nach dem Studium müsste Anspruch auf ALG-I anerkannt werden und die Studenten mit einer fiktiven Einstufung auf den ersten Arbeitsmarkt gehen können. Eine intensive Bewerbung in Richtung des Zielberufs wäre die bessere Variante. Aber: Wenn schon Hartz-IV, dann bitte intelligent und zielführend! Es besteht der Eindruck, dass der Mitarbeiter des JobCenters nicht mehr deutlich differenziert mit seinen Kunden umgehen kann.

Tipp für Betroffene: Fragt nochmal nach, lasst Eure Widersprüche vom Vermittler dokumentieren und verlangt nach einem Vorgesetzten. Ich bin mir sicher, dass die Förderung vor Sanktionen steht. Die Mitarbeiter müssen sich strikt an das SGB II halten. Jede Entscheidung muss sorgfältig dokumentiert werden.

Aus meiner Sicht wäre eine Weiterbildung in Richtung Zielberuf sinnvoll. Dagegen ist nun wirklich nichts einzuwenden.

Verhaltensanalyse – Cholerischer Chef


Der Klient beschrieb den Vorfall wie folgt: “Ich hatte einen Termin beim Chef. Ich wollte mit ihm über eine Gehaltserhöhung sprechen, die er mir bei der Einstellung versprochen hatte. Mir war klar, dass es nicht einfach werden würde, mit dem Chef zu reden, denn er ist im Unternehmen als unberechenbarer Choleriker bekannt……” Ich hörte aufmerksam zu. Cholerische Chefs sind längst so eine Art Spezialdisziplin für mich geworden. Ich habe derartige Ausfälle schon selbst erlebt und ich denke, dass es zwei Sorten von cholerischen Chefs gibt. Es gibt tatsächlich die pathologische Variante der extravertierten Menschen, die sich nicht im Griff haben und völlig unkontrolliert ausrasten. Interessant ist aber auch die zweite Sorte cholerischer Chefs. Sie haben gelernt, dass ihr Umfeld zurückschreckt und sie sich Probleme vom Hals halten können, wenn man sie nicht berechnen kann. Hier scheint es sich um eine Form von geheimen Managementwissen zu handeln. Zumindest glaubt eine spezielle Sorte von Führungskräften, dass es hilfreich ist, sich so zu verhalten.

Ich sammle derartige Erlebnisse und Vorfälle. Die Choleriker selbst bekomme ich meistens nicht einmal zu Gesicht. Sie brauchen keinen Coach. Choleriker sind wie Alkoholiker. Sie sehen in der Regel überhaupt nicht ein, dass sie Hilfe brauchen und dringend an sich arbeiten müssen. Man kann ihnen kaum helfen und jeder aus dem sozialen Umfeld wird schmerzhaft feststellen, dass der Patient sich selbst und sein Umfeld schwer in Mitleidenschaft ziehen kann.  Choleriker und Coaching, das passt nicht zusammen. Das ist genau der Typ Mensch, der unglaublich beratungsresistent, aber oft auch sehr einsam ist. Choleriker leben in einer Art selbstgebautem Hochsicherheitsgefängnis. Sobald sich jemand nähert, beginnen sie sich lautstark zu verteidigen.  Sie schießen sofort, ohne vorher zu fragen. Choleriker handeln unberechenbar und affektiv. Genau das ist das Problem, mit dem diese Menschen umzugehen haben. Choleriker haben eine Reihe von Problemen. Das Umfeld von Cholerikern ist wirklich nicht zu beneiden. Choleriker selbst sind ebenfalls nicht zu beneiden.
Mein Klient fuhr unterdessen fort, sein Erlebnis zu beschreiben: “Ich hatte schon davon gehört, dass der Chef noch nie eine Gehaltserhöhung vorgenommen hatte. Das war in dem Unternehmen ein Tabu-Thema. Aber ich musste es versuchen, denn er hatte es mir doch versprochen. Er saß an seinem Schreibtisch. Ein kompletter Flügel des Schreibtischs war voller Akten. Vor ihm stand ein großer Flachbildschirm und ein Telefon. Er ahnte wohl, was ich von ihm wollte, bat mich Platz zu nehmen und als ich saß, konnte ich sehen, wie sein Puls zu steigen begann. Er fixierte mich und wurde langsam rot, seine Halsschlagader begann anzuschwellen. Zunächst noch einigermaßen ruhig, erklärte er mir, dass er noch nie eine Gehaltserhöhung vorgenommen hätte. Ich erwiderte mutig, dass wir ja bei meiner Einstellung über eine Gehaltserhöhung gesprochen hätten….. Unversehens explodierte der Mann. Von einem Augenblick auf den anderen hatte er sich nicht mehr ihm Griff. Er wurde puterrot und schrie mich an: ‘Sie haben mich nicht verstanden! Ich habe noch nie…..’ Im selben Augenblick sprang er auf wie ein wildes Tier und räumte seinen Schreibtisch leer. Rechts –  der Stapel mit den Unterlagen flog durch den Raum und dann links – das Telefon zerschellte an der Wand. Der Monitor wackelte bedenklich, blieb aber am Leben. Ich war erschüttert, stand auf und verließ den Raum. Dem Mann war nicht zu helfen und ich würde ganz sicher hier kündigen. Eine Gehaltserhöhung bekam ich hier nicht und es war nie mein Plan gewesen, für dieses kleine Einstiegsgehalt weiter meine Zeit zu verschwenden. Am nächsten Tag war der Chef ganz normal und tat so als wäre nie etwas geschehen. Ich verließ das Unternehmen noch in derselben Woche. Das war eine sehr gute Entscheidung.” Mein Gesprächspartner schaute mich ruhig an. Er hatte die Ereignisse offensichtlich gut verarbeitet. Ich nickte. Der Mann hatte die einzig richtige Entscheidung getroffen. Der Rest der Belegschaft würde noch lange unter diesem Chef leiden. Der cholerische Chef hatte sein Verhalten sehr lange konditioniert und er lebte gut damit. Die Mitarbeiter duckten sich und versuchten alles zu veremeiden, was den Chef in diese Situation bringen würde. Vermutlich haben sie gute Gründe, sich so etwas gefallen zu lassen.

Um das Verhalten von Chef und Mitarbeitern zu erklären, bietet sich die Verhaltenstherapie an. Ich werde versuchen anhand des sogenannten SORKC-Schemas zu erklären, wie ein cholerische Anfall abläuft und was da genau passiert. Das SORKC-Schema wurde von G.A. Saslow entwickelt. Es gilt in der Psychologie mittlerweile als STANDARD für die Erklärung pathopsychologischen Verhaltens und einer Beschreibung des Ablaufs in einer konkreten Situation.
Das SORKC- Modell wurde von Frederick Kanfer im Zuge der kognitiven Orientierung der Verhaltenstherapie in den 1970er Jahren um Burrhus Frederic Skinner entwickelt. Kanfer selbst wollte das SORKC-Modell eher als Arbeitshypothese verstanden wissen.  Er versuchte immer auch auf andere Ansätze und Entwicklungen hinzuweisen. Die axiomhafte Anwendung des SORKC-Schemas bekämpfte er entschlossen.

Cholerischer Anfall

  • S: Der Chef wird vor eine Entscheidung gestellt, die er nicht lösen kann (externe auslösende Situation).
  • O: Sich Sorgen zu machen, Probleme zu verdrängen und sich über “unfähige” Mitarbeiter aufzuregen gehört zum Denkstil des Chefs. Er fühlt sich einsam unter vielen unfähigen und unmotivierten Mitarbeitern, die alle nur faule Nichtsnutze sind.
  • R(kognitiv): „Was bildet sich der Mitarbeiter eigentlich ein? Wer ist hier der Chef?“
  • R(emotional): steigende Wut, starke Beunruhigung
  • R(physiologisch): Anspannung, Unruhe, steigender Puls, wird rot.
  • R(motorisch): Er springt auf, brüllt den Mitarbeiter an, schlägt mir der Faust auf den Tisch und verliert völlig die Kontrolle über sich und die Situation.
  • C-/: Als Konsequenz (C) tritt bei der Person eine Spannungsreduktion auf, jedoch verstärkt sich hierdurch der heilsame Zwang zur Entspannung (R(motorisch)). Die Reduktion der unangenehm empfundenen Spannung wird als negative Verstärkung (C-/) bezeichnet.
  • K: Nach dem Kontrollieren (R) entspannt er sich (C-/) mit hoher Wahrscheinlichkeit. Bei untergeordneten Mitarbeitern hat das keinerlei negative Konsequenz für den Chef. Im Gegenteil. Er hat seine Macht demonstriert und das tat ihm gut. Die Wut läßt nach und das Machtgefühl fühlt sich angenehm an.

Soweit zum beobachteten Verhalten. Es dürfte in den meisten Fällen schwierig sein, den Choleriker persönlich direkt in eine Therapie zu bekommen. Das wird nur möglich, wenn dem Choleriker sein krankes Verhalten klar wird und er andere Konsequenzen zu spüren bekommt. In den meisten Fällen ist es für Opfer von cholerischen Anfällen – hier die Mitarbeiter – immer angeraten, nicht sofort auf die Situation einzugehen und sich schnell aus dem Schussfeld zu begeben. Nur wenn es gelingt, das Muster der scheinbaren Erfolges und der positiven Konsequent für den Choleriker (keine kritischen Fragen mehr, peinliches Schweigen, erfolgreiche Machtdemonstration wird nicht mehr erlebbar) zu durchbrechen, kann es zu einem anderen Lerneffekt kommen. Im beschriebenen Fall ist der ERFOLG des Chefs lange und wiederholt konditioniert worden. Der erfolgreiche Chef kann so etwas tun, weil es keine negativen Konsequenzen für ihn hat. Interessanterweise handeln chlorische Chefs gegenüber Vorgesetzten ganz anders. Ich habe noch nie einen Choleriker beobachtet, der gegenüber einem Besitzer, Kapitalgeber oder einem Gleichgestellten so austicken würde, wie bei einem Untergebenen. Es stellt sich der Verdacht ein, dass Choleriker vielleicht doch nicht so unberechenbar handeln, wie es den Anschein hat.

GLÜCK! ist doch verdächtig


Glück scheint für viele Menschen etwas Verdächtiges zu sein. Glück. Allein das Wort ist nichts, was man zu laut aussprechen sollte. Ich habe Menschen beim kaufen von Lotto-Losen beobachtet. Zwangsläufig. Ich brauchte eine ganz bestimmte Zeitschrift und hatte bereits viel Zeit damit verbracht, diese spezielle Zeitschrift zu finden. Nun wollte ich nur schnell kaufen und da war diese Schlange mit SÜCHTIGEN. Ja! Süchtige! Die Männer und Frauen standen mit seltsam leeren Blick da wie ZOMBIES. Sie hatten alle ein Lotto-LOS in der Hand, glaube ich. Ich habe keine Ahnung. Ich habe schon ewig nicht mehr gespielt. Vor Jahren einmal, als der JackPOT unglaublich hoch war. Ich erinnere mich noch genau an dieses Gefühl, die Gedanken: Was würde ich machen, wenn…..? Diese LOTTO-Süchtigen hier wollten wahrscheinlich genau dieses Gefühl immer wieder erleben. Ich habe mal gelesen, dass es Leute gibt, die immer die gleichen Zahlen tippen und das bereits seit vielen Jahren tun. MÜSSEN! Sie haben ANGST, eine Woche nicht zu tippen und ausgerechnet dann das GLÜCK zu VERPASSEN… Unglaublich, dieser Zwang. Dabei weiß doch JEDER, dass die WAHRSCHEINLICHKEIT auf einen Hauptgewinn unglaublich GERING ist. WEISS das JEDER? Wahrscheinlich nicht. Vielleicht doch. Vielleicht stehen diese ausdruckslosen ZOMBIS so da, weil sie nicht erkannt werden wollen. Sie wollen vielleicht nicht dabei erwischt werden, DUMMES zu tun. Was soll denn das für ein GLÜCK sein? Na danke!

Es gibt auch andere Formen GLÜCK zu haben. Zum Beispiel: eine schöne Frau anzulächeln und SIE LÄCHELT ZURÜCK! Oder umgekehrt. Oder was auch immer. Sucht EUCH EUER LIEBLINGSGLÜCK aus! Ihr habt die WAHL!

Es gibt so viele glückliche Momente im Leben. Wir müssen nur einen BLICK dafür entwickeln.

Im Coaching erlebe ich BEIDES. Hoffnung auf Glück und ERFOLG und SKEPSIS. Ich kenne das inzwischen sehr gut. Es gibt Menschen, die scheinen das PECH nur so anzulocken. Wie sagte mit ein Klient einmal?: “Hast Du Scheiße am Bein – Hast Du Scheiße am Bein!” Ja, das stinkt! Da hilft nur WASCHEN. Oder?

Ich persönlich habe schon viele Nackenschläge in meinem Leben hinnehmen müssen. Aber

ich habe gelernt, dass jeder verschüttete Pfad mich zwingt einen anderen Weg zu nehmen, der dann zu einem viel besseren Ziel führen kann.

GLÜCK ist so eine Sache. Es gibt LOTTOKÖNIGE, die sehr unglücklich sind. Es gibt Millionäre, die keine Sinn in ihrem Leben erkennen können. Und es gibt Menschen, die ein Ziel für sich gefunden haben und alle Ressourcen freisetzen um dieses Ziel zu erreichen. Das ist GLÜCK!

Und Coaching ist, wenn es gelingt, Ziele und Ressourcen zu finden.