Miteinander reden – Warum Ärzte, Psychologen, Psychiater und Therapeuten Coaching ernst nehmen sollten


Miteinander reden – Warum Ärzte, Psychologen, Psychiater und Therapeuten  Coaching ernst nehmen sollten.

Die Bezeichnungen Psychotherapeut und Psychotherapeutin sind in Deutschland durch das Strafgesetzbuch (§ 132a StGB) und das Psychotherapeutengesetz (§ 1 PsychThG) geschützt. Sie dürfen nur von approbierten Ärzten, Psychologen und (bei Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten) auch von Pädagogen oder Sozialpädagogen geführt werden. Wer als Psychotherapeut tätig werden will, muss zunächst ein Studium der Medizin oder Psychologie abgeschlossen haben. Bei Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten wird auch ein Studium der Pädagogik oder der Sozialpädagogik anerkannt. Im Anschluss an das Studium muss zusätzlich eine Psychotherapieausbildung (bei Ärzten: Weiterbildung) absolviert werden Heilpraktiker dürfen sich nicht „Psychotherapeut“ nennen. Das gilt auch für die Heilpraktiker nur für Psychotherapie. (Quelle: WIKIPEDIA 18.07.2015)

Wer heute versucht einen guten Psychotherapeuten zu finden, hat ein Problem. Es gibt einfach zu wenige von ihnen. Wenn man sich die Zugangsvoraussetzungen vor Augen führt, wird deutlich warum das so ist. Man muss entweder Arzt sein und eine Weiterbildung absolvieren oder nach einem Studium der Psychologie eine zusätzliche Psychotherapieausbildung absolvieren.

Voraussetzung für eine Ausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten ist ein erfolgreich absolviertes Universitätsstudium der Psychologie mit Diplom- oder Master-Abschluss. Im Anschluss erfolgt eine mindestens dreijährige Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten nach dem Psychotherapeutengesetz (PsychThG). Danach kann die Zulassung zur eigenständigen Durchführung von Psychotherapie (Approbation) beantragt werden. In der Praxis beträgt die Zeit für ein Psychologiestudium sowie die nachfolgende Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten durchschnittlich 12 Jahre.

Eine Alternative ist eine Ausbildung als Heilpraktiker für Psychotherapie.

Psychotherapie mit einer Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz beschreibt eine Besonderheit des deutschen Gesundheitswesens. Heilpraktiker sind in Deutschland neben psychologischen und ärztlichen Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten befugt, Psychotherapie auszuüben. Seit 1993[1] kann Psychotherapie auch von Personen ausgeübt werden, denen eine „Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung als Heilpraktiker beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie“ (Heilpraktiker für Psychotherapie) erteilt wurde. (WIKIPEDIA 18.07.2015)

Zurück zur Suche nach einem geeigneten Therapeuten. Wer endlich einen Therapeuten gefunden hat, dem kann es passieren, dass der Therapeut nicht zu einem passt. Die Chemie stimmt nicht. Es geht einfach nicht. Es hilft nichts: Die Suche geht weiter. Viele Patienten finden lange nicht den für sie geeigneten Therapeuten.

Manchmal ist es hilfreich, als Naturwissenschaftler oder Ingenieur, auf derartige Probleme zu sehen. Wenn es zu wenig gute Psychologen und Therapeuten gibt, dann muss man Alternativen denken. Coaching ist eine solche Alternative. Viele Themen und Anlässe, die heute von Psychotherapeuten behandelt werden, können durch psychologische Beratung, also Coaching, abgedeckt werden.

Die Weiterbildung von erfahrenen Managern, Ingenieuren und Wissenschaftlern kann hierfür einen großen Beitrag leisten. Es liegt auf der Hand, dass eine Coachingausbildung allein, niemals ein Medizinstudium, klinische Erfahrungen und die zusätzliche Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten ersetzen kann.

Coaching ist keine Konkurrenz der Psychotherapie. Es ist eine Ergänzung und eine Chance für die Bewältigung von aktuellen und zukünftigen Problemen. Es ist kein Wunder, dass Ärzte und Therapeuten einen kritischen Blick auf die Coachingbewegung geworfen haben.  Das ist gut so. Nun sollte der nächste Schritt folgen. Miteinander reden. Fragen stellen. Zusammenarbeit, Risiken und Chancen einordnen.

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