Coaching


Coaching ist immer auch eine therapeutische Beziehung, ob man es will oder nicht. Es handelt sich um eine Beziehung zwischen einem Coach und einem Coachee, dem Klienten des Coach. Ein Coachee ist niemals ein Patient! Coaching hat positive Wirkungen. Coaching heilt aber keine Krankheiten. (Zu möglichen positiven Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker)

Das Beherrschen von Coachingtools, also Werkzeugen ist sicher eine Voraussetzung für jeden Coach. Coaching-Tools sind in der Regeln nichts weiter als populär aufbereitetes psychologisches Wissen. Psychologen haben nach ihrem Studium alle Grundlagen um als Coach tätig zu werden. Ein guter Coach ist aber viel mehr als ein studierter Psychologe. Ein Coach muss Fähigkeiten entwickeln, auf die jeder richtig gute Psychologe stolz sein kann. Es geht um Skills, nicht nur um Wissen. Allein der professionelle Beziehungsaufbau zu anderen Menschen ist grundlegend für jede Coaching-Beziehung. Eine professionelle Beziehung zwischen Coach und Coachee ist eine vertrauensvolle Beziehung. Im Coaching kann und soll ein Klient wirklich alles sagen können, was tief in ihm steckt. Jede Art von Überzeugungen, Glaubenssätzen, Zweifeln, Ängsten und Eigenschaften kann in einem Coaching zur Sprache kommen. Es geht aber auch anders. Der Coach kann so durch ein Gespräch führen, dass das eigentliche Thema nicht zur Sprache kommt. Nur der Klient weiß worum es geht. Der Coach führt den Coachee durch Fragen durch seine Gedankenwelt. Wer so etwas schon einmal erlebt hat, der wird wissen, wovon ich rede. Der Klient muss sich sehr auf die Fragen des Coaches konzentrieren und jeden Schritt aufmerksam mitgehen. Das ist anstrengend und erfordert sehr viel Willen und eine sehr gute Beziehungsarbeit. Ein Beziehungsabbruch ist jederzeit möglich.

Ein gutes Beispiel für ein gängiges CoachingTool sind die neurologischen Ebenen. Die neurologischen Ebenen wurden von Robert Dilts ins NLP eingebracht und werden von vielen Coaches verwendet. Grundlagen für die neurologischen Ebenen hat Dilts dem Modell des Lernens von Georg Bateson entnommen. Für weitergehende Informationen empfehle ich das Googlen von Robert Dilts und Georg Bateson. Ein Blick in Youtube ist manchmal ebenfalls sehr hilfreich.

Die unterste Ebene ist immer das Hier und Jetzt und die der elementaren Grundgefühle und Bedürfnisse. Die höchsten Ebenen sind die von Identität, Glauben und Visionen. Unser Tun und Denken wird immer von den hohen Ebenen beeinflusst. Ohne Überzeugung können wir nichts richtig tun. Nicht einmal Ziele formulieren, geschweige denn erreichen.

Lernen vollzieht sich in der Pyramide der NeuroLogischen Ebenen immer von unten nach oben. Die Umgebung bestimmt das Verhalten. Fähigkeiten und Ressourcen entwickeln wir durch unser Verhalten. Überzeugungen und Werte leiten sich direkt aus dem ab, wie wir die Welt wahrnehmen, was wir für richtig und für wichtig halten. Alles was wir tun, können, glauben und was uns wichtig ist, macht unsere Identität aus.

Das Modell der NeuroLogischen geht weiterhin davon aus, dass die oberen Ebenen die unteren Ebenen direkt beeinflussen. Unsere Identität und die daraus abgeleitete Vision und Mission beeinflusst unsere Werte und Überzeugungen von der Welt. Unsere Überzeugungen wiederum beeinflussen indirekt unsere Fähigkeiten. Wenn wir von etwas überzeugt sind, im negativen wie im positiven Sinne, dann hat das einen Einfluss auf unseren inneren Antrieb, unsere Fähigkeiten und unser Tun. Ohne starke innere Überzeugungen sind wir einfach nicht in der Lage irgendetwas richtig zu machen und zu Ende zu bringen.

Im Coaching spielt genau das eine große Rolle. Sie wollen ein bestimmtes Ziel erreichen? Lassen Sie mal hören: Sind Sie wirklich davon überzeugt? Ja? Sind sie absolut sicher? Coaching – auch Selbstcoaching legt das sichere Fundament für jedes Projekt. Es lohnt sich.

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