Wünsche zum Nikolaustag


Heute ist Nikolaus. Alle, die ihre Stiefel gut geputzt haben, sollten beschenkt worden sein. Manchmal ist es vielleicht besser die kommerziellen „Feiertage“ Nikolaus, Weihnachten, Muttertag, Valentinstag etc. zu konterkarieren und sich ausdrücklich nichts zu schenken. Eine wohldurchdachte Kleinigkeit vielleicht. Es sind die besonderen Erlebnisse, die mich zu Weihnachten inspirieren und mich in eine wunderbare Stimmung versetzen. Die weihnachtlichen Treffen in einer Hotellobby unter dem Weihnachtsbaum mit einer ganz besonderen Frau werden für mich immer unvergesslich sein. Ich laufe heute jeden Tag an einem Hotel direkt an der Spree vorbei. Und meine Erinnerungen werden lebendig. Das sind Dinge, die man sich nicht mit Geld kaufen kann und die ich zu den glücklichen Erlebnissen in meinem Leben zählen darf. Das wird mich immer begleiten. Das gehört für mich zur Adventszeit. Träume und Sehnsucht.

Wenn Träume wahr werden sollen, dann muss man sich die Träume vorher ganz genau anschauen. Ein Beispiel ist das bekannte Märchen vom König Midas, der sich gewünscht hatte, dass alles was er berührt zu Gold wird. Ein dummer Wunsch, denn er konnte bekanntlich nicht einmal ein Stück Brot essen, weil es sich ja zu Gold verwandelt hatte. Ein anderer törichter Wunsch ist der, Millionär oder Milliardär zu werden. Es kommt immer auf den Bezugsrahmen an. In der Inflation der 1920er Jahre war man heute Multimillionär und morgen sogar Milliardär, ohne sich davon auch nur ein Brot kaufen zu können. Der Wunsch genau diese eine wunderschöne Frau zu lieben und geliebt zu werden, kann total falsch sein. „Gott beschütze mich vor meinen eigenen Wünschen!“, sagte mal ein kluger Mann. Er ließ sich überraschen, was das Leben zu bieten hatte und schöpfte voller Dankbarkeit aus der Fülle des Lebens. Was soll, was darf man sich wünschen? Im Coaching ist das immer ein Thema. Der erste Wunsch ist oft der, nach einem hohen Einkommen und einem dementsprechend luxuriösen Leben. Geld spielt für die meisten Menschen eine große Rolle. Menschen, die genügend Geld haben, haben andere Probleme. Die einen wollen immer mehr und andere wünschen sich Anerkennung für ihre erbrachten Leistungen und nicht nur durch das Geld. Menschen sollten sich nicht über Geld definieren. Aber das ist wohl nur ein frommer Wunsch. Wir leben in einer Welt in der das Geld regiert. Wir wären verloren, wenn wir das ignorieren würden. Das funktioniert nicht.

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