Augen auf bei der Berufswahl


Seit einigen Jahren begegnen mir immer wieder Menschen, die gar nicht so genau wissen, was sie beruflich machen wollen. Viele von ihnen haben sich sogar schon entschieden und eine Lehre absolviert. Abgesehen von RestaurantFachFrauen und -Männern, KöchInnen und ähnlichen servicelastigen Berufen habe ich es mit IT SystemInformatikern – hauptsächlich Männern und Studierenden zu tun. Sehr oft bewerben sich AbiturientInnen  auf einen Studienplatz und stellen dann im Laufe des Studium fest, dass sie möglicherweise die falsche Studienrichtung gewählt haben. Es gibt so viele Gründe Informatik zu studieren. Das Image von IT ist immer noch ungebrochen. Schliesslich handelt es sich um einen Schlüsselberuf mit Zukunft. Wer aber im zweiten oder dritten Semester feststellt, dass er immer schon schlecht in Mathematik war, der wird es nicht schaffen. Wer hat diese Leute eigentlich beraten? Warum haben sie sich eine Fachrichtung ausgesucht, der sie nicht gewachsen sind oder die überhaupt nicht zu ihnen passt? Wenn jemand Musik studiert, dann wird er bereits ein Instrument und Noten beherrschen. In einem Orchester spielen. Was treibt junge Leute dazu Informatik zu studieren, obwohl sie noch nie ein Programm in Java oder C++ geschrieben haben? Ich kann es mir vorstellen. Sie glauben genau das im Studium zu lernen. Es handelt sich um einen typischen Irrtum.
Sehr interessant ist es auch, wenn junge Ärzte nach dem Studium feststellen, dass sie für den Beruf überhaupt nicht geeignet sind. Das gibt es tatsächlich öfter als man glauben mag. Ich habe das früher auch nicht für möglich gehalten.

Augen auf bei der Berufswahl! Wir legen uns fest für einen großen Teil unseres Lebens. Ein Mechatroniker wird immer in einer mehr oder weniger schmutzigen Werkstatt arbeiten und relativ wenig Geld verdienen. Ärzte ohne Spezialisierung und eine langjährige Facharztausbildung gibt es auch mehr, als man denkt. Häufig haben Ärzte im Alter von U50 immer noch keine Facharztausbildung und jobben als Assistenzärzte und Notfallmediziner. Die Bezahlung ist zwar nicht so schlecht, aber bei einer gezielten Beratung wären sie längst viel weiter gewesen. Eine zielgerichtete Berufsplanung und die Angleichung an Fähigkeiten und Fertigkeiten hätte es auch getan. Aber dazu fehlt vielen Menschen einfach das geeignete Ziel. Manche Karrieren laufen scheinbar ziel- und planlos, mehr oder weniger erfolgreich. Ich hatte vor einiger Zeit eine Klientin, die einigermaßen erfolgreich und auch sehr fähig war. Am Beginn des Coachingprozesses standen Zweifel. Wir erarbeiteten Alternativen und Perpektivwechsel. Es war ein komplexer Prozess mit offenem Ausgang. Am Ende standen mehrere aussichtsreiche Projekte, die sie nun zielstrebig weiterverfolgt. Die Arbeit mit der Klientin hat mir großen Spaß gemacht. Und genau das ist meine Berufung als Coach. Ich hätte – genau wie meine Klientin – schon viele Jahre früher gezielt an meiner Karriere als Coach arbeiten können. Ich befand mich in einer Sackgasse und hatte keine Ahnung, wie es weitergehen würde. Darüber hatte ich schon öfter in meinem Blog berichtet und reflektiert.


Womit wir wieder beim Coaching wären. Mein Tipp: Jeder, der sich im Berufsfindungsprozess befindet sollte einen guten Coach aufsuchen, der mit ihm gemeinsam Ziele, Herausforderungen, Anforderungsprofile und dergleichen erarbeitet. Das bedeutet nicht, dass der Coach bereits alles weiß und jede Menge gute Tipps geben wird. Aber er führt schnell und gezielt durch einen der wichtigsten Entscheidungsprozesse in Ihrem Leben. Wer sich bei der Arbeitsagentur gemeldet hat und nicht sicher ist, was er machen kann und in welche Richtung es gehen kann, ist mit einem U25 Integrationscoaching gut beraten. Die Agentur für Arbeit bezahlt dieses Coaching, wenn der jeweilige Vermittler es für sinnvoll erachtet. Wenn Sie so etwas machen wollen, nehmen Sie Kontakt mit mir auf und wir finden den Beruf, der tatsächlich genau zu Ihnen passt. Wie das genau funktioniert, erkläre ich Ihnen gerne. Nur soviel. Zuerst erfolgt eine detaillierte ABC-Messungf und ein ABC-Coach wird mit Ihnen mögliche berufliche Ziele erarbeiten. Dann folgt das eigentliche Coaching über einen Zeitraum von 2 oder 3 Monaten. SIe investieren wertvolle Zeit für Ihr Leben.

 

Fragen Sie den Coach Ihres Vertrauens!

 

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