Selbstmanagement – ChangeManagement


“Think more about changing yourself and less about changing others…” Leadership Freak

Ich habe den Artikel vor einigen Wochen weitergepostet und einige positive Reaktionen bekommen. Die Webseite begleitet mich seit einiger Zeit und ich bin immer wieder beeindruckt, wie Dan Rockwell Dinge aus dem Management auf den Punkt bringt.

Das Nachdenken über die Veränderung meiner eigenen Persönlichkeit und nicht das Verbessern Anderer ist ein Ansatz, den ich auch schon aus den “3 Säulen der Führung” kenne. Boris Grundl hat diesen Ansatz formuliert.

  1. Wir führe ich mich selber?
  2. Wie lasse ich mich führen?
  3. Wie führe ich andere?

Und nun der blinde Fleck unserer eigenen Arroganz, der uns daran hindert besser zu werden. Ein interessanter Ansatz, der mich wiederum zum Nachdenken bringt. Genau darum geht es beim Coaching. Veränderungsprozesse anzustoßen, die dann ein Eigenleben entwickeln. “Breaking the wall, that arrogance built.” Arroganz hindert uns daran, uns selbst zu verändern. Wir glauben fest daran, dass wir auf dem richtigen Weg sind und vermeiden die Arbeit und den Schmerz, der bei Selbstreflektion und einer Veränderung und Verbesserung unserer Persönlichkeitsstruktur unweigerlich auftreten wird. Coaching ist Persönlichkeitsentwicklung. Die Fähigkeit zur Selbstreflektion ist grundlegend für einen nachhaltigen Veränderungsprozess.  
Ich habe grundlegend nichts gegen Stolz und eine gewisse Arroganz. Aber ich habe oft beobachtet, dass es Grenzen gibt, die uns daran hindern uns zu verändern und zu verbessern. Es gibt Teufelskreise, die man selbst nur schwer durchbrechen kann. Man kocht im eigenen Saft. Man bewegt sich in einem Kreisverkehr und findet die Ausfahrt nicht.  

Mit und an anderen Menschen zu arbeiten ist ein Vergnügen. Besonders, weil sie sie doch so viel Hilfe brauchen. Wenn man sich auf andere konzentriert, verliert man den Blick auf sich selbst. Das eigene Ich wird zum blinden Fleck.

Einfluss auf andere setzt gute Verbindungen voraus. Aber es entsteht eine Mauer zwischen Ihnen und den geführten Teams, wenn Sie zu arrogant und ignorant werden. Sie Gefahr besteht. Prüfen Sie sich selbst, bevor Sie Fehler bei anderen suchen.

Eine gute Verbindung mit anderen hängt immer von Ihnen ab. Leiter, die die Verbindung verloren haben, konzentrieren sich immer auf die Anderen. Sie können nicht mehr erkennen, was mit ihnen selbst los ist. Die wichtigste Frage, die sich erfolgreiche Leiter immer stellen sollten ist, was sie selbst an sich verändern müssen. Nur eine gute Selbstreflektion stärkt den natürlichen Einfluss auf das Team. Arroganz baut Mauern.

Denken Sie mehr darüber nach, wie sich sich selbst verändern, als darüber, andere zu verändern.

Sie sollten sich ernsthaft Gedanken machen, wenn Sie sich
1.) permanent damit beschäftigen, wie sich andere verändern müssen.
2.) Niemand ist gut genug für den Job, den er macht.
3.) Sie sind der einzige Mensch, der genau weiß wie es geht und was getan werden muss.

4.) Ihr erster Gedanke ist immer der, wie andere sich verändern müssen um besser zu funktionieren.

Eine gute Führungskraft denkt anders. Wenn Sie immer nur über die mangelnden Potentiale Anderer nachdenken, dann wird es Zeit etwas zu ändern.

 

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