Vom Saulus zum Paulus – Menschen können sich ändern


Können sich Choleriker ändern?

Gute Frage – ein Suchergebnis, das auf diesen Blog führt –

Schnelle Antwort:
Ja! Jeder Mensch ist in der Lage sich zu ändern. Mann/Frau muss es nur wollen.

So weit. So gut. Aber wie soll das gehen? Grundsätzlich ist klar, dass es einen grundsätzlichen Willen braucht um ein Verhalten zu ändern. Nicht mehr rauchen. Nicht mehr trinken. Nicht mehr fremdgehen (auch das ganz sicher ein interessanter Coachingansatz). Nicht mehr Dinge aufschieben. Nicht mehr alles mitmachen, sondern Klartext reden auch wenn es unbequem ist. Kommunikation ist das Schlüsselwort. Immer.

Also beginnen wir mit einem Choleriker achtsam zu kommunizieren. Die meisten Menschen wenden sich ab und verlassen die Gefahrenzone, wenn ein Choleriker sich zu entfalten beginnt. Der Vulkan kann jederzeit explodieren. Gefahr ist im Anzug. Doppelt wahr, wenn der Choleriker Anzug trägt.

Kann solch ein Choleriker sich ändern? Fragen wir ihn mal. Die Antwort könnte uns nicht gefallen. Sie könnte “Warum sollte ich?” lauten. “Na Toll!”, denken wir dann. Dieser Mensch ist unbelehrbar. Er ist beratungsresistent. Wie bekommt man also einen unbelehrbaren Choleriker dazu sich zu ändern?

Irgendetwas sehr gravierendes muss passieren. Ein Erweckungserlebnis. Ein Blitzschlag oder ein Gesicht. Eine Begegnung der besonderen Art. Ein Wunder muss her! Überlegen wir mal. Warum sollte sich ein von sich überzeugter, erfolgsverwöhnter, cholerischer Mensch eigentlich ändern? Das ist doch seine Geschäftsgrundlage. Einem Choleriker sein Erfolgsrezept wegnehmen ist ungefähr so wie einem Adler die Flügel zu stutzen. Danach kann er nicht mehr fliegen. Und was sollte ein Adler mit sich anfangen, wenn er nicht mehr fliegen darf? Es wird ihm nicht gut gehen, soviel ist klar.

Warum wird man vom Saulus zum Paulus? Sie kennen die Geschichte nicht? OK. Dann gerne ein kurzer Ausflug in die Welt der Bibel. Paulus war der einflussreichste Apostel der Urkirche. Er war ein Reisender in Sachen weltweiter Mission, ein Verkünder der Botschaft von Jesus Christus. Aber das war nicht immer so. Paulus war ein angesehener Jude und ein entschlossener Verfolger der ersten Christen, die er als fehlgeleitet und gefährlich einstufte. Dieser Saulus war unterwegs nach Damaskus um einen der ersten Apostel zu verhaften und dem sicheren Tod zu überantworten. Und dann kam das Ereignis, dass seinen Wandel markierte. Er sah ein helles Licht und fiel vom Pferd. Seine Begleiter flüchteten zunächst und Paulus lag geblendet und blind am Straßenrand als er eine Stimme hörte. “Saul! Warum verfolgst du mich?” Jesus persönlich soll es gewesen sein, der dem Verfolger seiner Jünger Einhalt gebot. Saulus wurde informiert, dass er sich nach Damaskus begeben solle um den Apostel zu treffen und als er dort auftauchte, war die Angst vor dem Verfolger Saulus sehr groß. Der Apostel legte ihm die Hände auf die Stirn und Saulus konnte wieder sehen. Ihm waren buchstäblich die Augen aufgegangen.
Am Ende wurde er der einflussreichste Apostel, obwohl er keiner der ersten 12 war, die Jesus persönlich kennengelernt hatten. Aus dem Christenverfolger Saulus wurde der Missionar Paulus. Ein typischer, unvorhergesehener und kompletter Sinneswandel. Eine Umkehrung um 180 Grad.

Menschen können sich ändern. Es braucht ein Ereignis, dass diese Änderung auslöst. Ein Coaching kann genau so ein Ereignis sein.

/Update 25.02.2017 RZ/

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