Finde deine Begabung


Was ist deine Begabung? – Finde es heraus!

“Du kennst deine Begabungen. Jeder Mensch kennt seine Begabungen.” Nein, das stimmt nicht. Es gibt viele Menschen, die ihre Begabungen nicht kennen und ausgerechnet immer das machen wollen, was sie nicht so gut können. Viele lassen sich durch Zufälle treiben. Eine Freundin oder ein Freund macht eine bestimmte Ausbildung. Also bewerben wir uns auch. Kommt dir das auch bekannt vor?

Wenn wir nicht wissen wo wir hin wollen, werden wir irgendein Ziel erreichen. Aber wir werden nicht wissen wo wir am Ende sein werden.

Vielleicht haben wir uns von unserem wirklichen Ziel so weit entfernt, dass es noch schwieriger wird es eines Tages zu erreichen. Oft bauen wir uns künstliche Mauern auf, weil wir nicht wissen, was wir am besten können. Oft sind wir auch einfach nicht in unserem Element. Die Geschichte mit dem Pinguin habe ich schon oft erzählt. Du kannst sie auf diesem Blog finden, wenn du suchst.
Um deine Begabung zu finden, kannst du gerne ein paar Schritte zurück gehen. Als Kind hatte ich nur einen einzigen Traum. Ich wollte Schriftsteller werden. Ich sah mich einsam in einer Fischerhütte am Strand der Ostsee Abenteuerromane schreiben und ich sah mich durch die Welt reisen um Eindrücke für meine Geschichten zu sammeln. Dieser Traum wurde damals durch Mauern unterdrückt, die ich nicht so leicht überwinden konnte. Eine Mauer hinderte mich am reisen und die andere Mauer hinderte Menschen daran, frei zu schreiben und zu träumen. Mir war schon klar, dass ich nicht schreiben konnte, was ich wollte. Also entschloss ich mich für das Naheliegende und erlernte einen tollen technischen Beruf. Ich studierte. Ich arbeitete als Programmierer und insofern schrieb ich tatsächlich sehr viel. Programme und Dokumentationen. Später las ich sehr intensiv Managementliteratur. Der Grund war einfach. Ich wollte wissen, was bei manchen Chefs schief lief. Ich lernte mit Cholerikern und unbewussten Ängsten der Chefs umzugehen und ich begann wieder zu schreiben. Es war ein langer Weg bis hierher. Und ich gehe diesen Weg immer noch. Wenn ich damals Bekannte gehabt hätte, wie Journalisten, Schriftsteller oder Psychologen, dann hätte ich vermutlich einen anderen Weg genommen. Wenn ich damals einen Coach gehabt hätte, dann hätte ich nach den Menschen gesucht, die mich genau in diese Richtung weitergebracht hätten.

Verstehst du das Konzept? Ich denke tatsächlich, dass wir unsere Begabungen finden sollten um sie zu fördern. Es gibt Begabungen, für die es scheinbar keine Berufsbezeichnung gibt.
Bist du tatsächlich Koch oder Restaurantfachkraft? Willst du das für den Rest deines Lebens machen? Oder hat nur ein “lieber” Verwandter zu dir gesagt: “Kind! Ich gebe Dir einen Rat: Lern was Vernünftiges! Eine Ausbildung ist so wichtig im Leben!” Also suchen sich die Jugendlichen eine Ausbildung und kämpfen sich durch ungeliebte Stoffe um dann am Ende festzustellen, dass sie sich soeben in eine einzige berufliche Richtung katapultiert haben. Nicht selten was das genau die falsche Entscheidung.

Währenddessen bleiben unsere wahren Talente verschüttet und sind zunehmend nur als wage Ahnung in uns geblieben. Wir haben sie nie wirklich entdeckt. Wir haben sie nicht gefördert. Sie konnten nicht wachsen und sich entfalten. Selbst wenn wir eine ausserordentliche musikalische Begabung hatten. Wenn sie nicht gefördert worden ist und wir kein Instrument erlernt haben, dann wird diese Begabung für immer verschüttet bleiben. Wir werden vielleicht schöne Musik von schlechter Musik unterscheiden können. Aber vermutlich werden wir keinen Zugang zur Schönheit klassischer Musik finden. Es ist ein Drama: Wir werden vermutlich niemals die Musik von Bach richtig erleben können. Das ist wirklich traurig. Und alles nur, weil wir unsere Begabung nicht gesucht und nicht entdeckt haben.

Wir lernen oft das, was die Menschen unserer Umgebung tun. Wenn das Kind eines Rechtsanwalts eine künstlerische Ader hat und ein sehr guter Maler werden könnte, kann es durchaus passieren, dass sich eine jahrelange Quälerei auf der Universität durch Rechtswissenschaften folgt und eine aussichtsreiche Karriere als Rechtsanwalt oder Richter in weite Ferne rückt. Ein Künstler wird demontiert und am Ende bleibt ein unglücklicher Jurist zurück, der eigentlich keine Lust auf den Job hat.

Von der Begabung bleibt in diesen Fällen oft nichts zurück. Denn das Kind mit der Begabung hatte keinerlei positive Reaktionen erhalten und damit wurde die Begabung nicht erkannt und nicht entwickelt. Es bleibt nicht viel von einem verschütteten Talent, außer einer unbestimmten Sehnsucht nach etwas Anderem.

Aber es gibt eine gute Nachricht: Deine Talente sind nicht verschwunden. Sie befinden sich immer noch in dir. Sie sind im Schlafmodus. Du musst die nur frei lassen, damit sie sich entfalten können. Konzentriere deine Aufmerksamkeit auf Spuren deiner Talente. Sie sind erkennbar. Du musst nur suchen.

Als Erstes musst du dir mehr Freiraum schaffen um deine Gedanken und Gefühle zu befreien. Du darfst auch einmal Nein! sagen und du musst nicht jede “Verpflichtung”, die die freundliche Menschen aufdrücken, erfüllen. Einmal JA! gesagt? Glaube mir: Das bedeutet NICHTS! Du darfst ab heute NEIN! sagen, wenn du es nicht willst. Du brauchst jetzt Freiräume um deine schlummernden Talente zu finden.

Schau dir alles an, was dir Freude macht. Was fasziniert dich? Lass dir Zeit und Raum und entdecke es. Du magst Autos und Flugzeuge? Du geniesst die freie Zeit an einem Wochenende im Grünen und atmest tief ein? Du fühlst dich glücklich, wenn du mit dem Auto unterwegs bist? Andere Menschen sehen vielleicht nicht das, was du siehst. Ganz bestimmt sehen sie die Welt mit anderen Augen als du. Sie hören anders und sie riechen und spüren anders als du. Öffne dich für das, was dir gut tut. Finde heraus, was du wirklich gut kannst und was du gerne machst.


Mach dir eine großes Geschenk: Begib dich auf eine Abenteuerreise und entdecke, was dir wirklich Freude bereitet. Tu den ersten Schritt dieser Reise. Jetzt!  

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