Affirmation


Affirmation

Ein wichtiger Bestandteil von Coachings ist das Zerstören von hemmenden Glaubenssätzen und das Entwickeln neuer, bejahender Überzeugungen. Das nennt man Affirmation. Das Erkennen negativer Glaubenssätze ist ein Thema für sich. Die Architektur neuer Glaubenssätze ist ein ganz anderes Thema. Es wäre kein Thema, wenn es einfach wäre. Aber darum sind wir ja nicht hier. Wir sind in der Lage, komplexe Dinge erfolgreich zu erledigen! Das ist eine Affirmation. Es besteht kein Zweifel, dass wir es schaffen können.

Affirmation (lateinisch „affirmatiō“ für „Versicherung, Beteuerung“) ist eine wertende Eigenschaft für prozedurale, kognitive oder logische Entitäten, die mit „Bejahung“, „Zustimmung“ oder „Zuordnung“ beschrieben werden kann.

 

In der modernen (Massen)Kommunikation dienen Schlüsselsätze dazu, Gruppe von Gleichgestellten durch ansteckende Begeisterung für das Produkt, die Dienstleistung oder eine Sache zu interessieren, zu motivieren und letztendlich zu aktivieren.

 

Wir alle kennen den Satz „Yes, we can!“ , den der US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama verwendete. “Yes, we can!” ist ein Synonym für Obamas Optimismus geworden. Dieser Satz wird untrennbar mit diesem Präsidenten verbunden blieben. Der Satz: “Wir schaffen das!”, von Angela Merkel, hat eine völlig andere Wirkung. Das Merkelsche “Wir schaffen das!” wird verbreitet sehr skeptisch gesehen. Natürlich können wir eine Menge schaffen. Aber es gibt mehrere große ABER, die diesen Satz begleiten.

Natürlich schaffen wir es. Allerdings geht das nicht mit einem derartigen, simplen Satz. Wir können alles mögliche schaffen, wenn wir davon überzeugt sind und wenn es uns gelingt, viele Menschen zu überzeugen. Das ist Politik. Die Macht liegt bei denen, die Informationen haben und effektiv verbreiten können.

Es gibt Menschen, die denkbar schlechte Voraussetzungen für Bildung und Wohlstand mitbringen. Es ist kein Geheimnis, das es sich in den ersten Jahren des Lebens entscheidet, wer wir sind und was wir erreichen können. Das Bindungsverhalten von Kindern ist zweifellos ein Schlüssel zum Erfolg. Ein gut gebundenes Kind wird mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit ein gutes, erfolgreiches, reiches Leben führen.

WIKIPEDIA 14.08.2016: Die Bindungstheorie ist eine psychologische Theorie, die auf der Annahme beruht, dass Menschen ein angeborenes Bedürfnis haben, enge und von intensiven Gefühlen geprägte Beziehungen zu Mitmenschen aufzubauen. Sie wurde von dem britischen Kinderpsychiater John Bowlby, dem schottischen PsychoanalytikerJames Robertson und der US-amerikanisch-kanadischen Psychologin Mary Ainsworth entwickelt.

Ihr Gegenstand ist der Aufbau und die Veränderung enger Beziehungen im Laufe des Lebens. Die Bindungstheorie basiert auf einer emotionalen Sichtweise der frühenMutter-Kind-Beziehung. Sie verbindet ethologisches, entwicklungspsychologisches, psychoanalytisches und systemisches Denken.

Eines der ursprünglichen Anliegen Bowlbys war es, eine wissenschaftliche Basis für den psychoanalytischen Ansatz der Objektbeziehungstheorien herzustellen und psychoanalytische Annahmen empirisch überprüfbar zu machen. Dabei entfernte er sich im Laufe seiner Forschungsarbeit von der Psychoanalyse.

Die Bindungstheorie weist Verbindungen zur Individualpsychologie von Alfred Adler,[1] zur Systemtheorie und zur kognitiven Psychologie auf und hat einen großen Beitrag zur Familientherapie, kognitiven Therapie sowie zur Psychoanalyse, Entwicklungspsychologie und zu den Grundlagen der Pädagogik geleistet.

Pädagogen und Psychologen beschäftigen sich jeden Tag mit dem Löschen negativer Bindungserfahrung und dem Aufbau neuer Bindungserlebnisse. Vertrauen und eine stabile Beziehung sind auch hier der Schlüssel zum Erfolg.

Affirmation ist eine Methode, die angewendet werden kann. Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit, ist ein Format, das ich gerne anwende. Es macht keinen Sinn Probleme und nicht vorhandene Ressourcen mit in die Zukunft zu nehmen. Eine glückliche Kindheit ist der Schlüssel zu einem reichen und erfüllten Leben. Alle, die keine gute Kindheit hatten, oder zumindest glauben, dass ihre Kindheit nicht so toll war, können ihre glückliche Kindheit nachholen. Sie sollten es sogar. Es geht nicht anders. Es ist nie zu spät eine glückliche Kindheit gehabt zu haben.

Ich kenne kaum jemand, der nicht erzählt, dass er eine schöne Kindheit hatte. Dabei geht es niemals um materielle Dinge. Es geht um eine oder mehrere Menschen zu denen wir eine vertrauensvolle Bindung aufbauen konnten. Das können die Großeltern oder die Nanny oder auch die beliebte Kindergärtnerin sein.

Wir müssen nur lernen, Dinge aus der Vergangenheit positiv zu interpretieren. Das gelingt vor allem, wenn wir unsere Erfahrungen als wertvolle Ressource erleben. Wenn jemand negative Erfahrungen und Erlebnisse hatte, dann kann das auch umintepretiert werden. “Was uns nicht umbringt, macht uns stärker!” Wie stark kann ein Mensch werden, der als Kind von seinen Eltern nicht verpäppelt und verwöhnt wurde. Wir stark sind wir geworden? Wie stark wären wir geworden, wenn wir nicht gelernt hätten mit Problemen und Rückschlägen fertig zu werden?

Es gibt Menschen, denen das Lernen leicht fällt. Es fällt ihnen so leicht, dass sie sie langweilen und ablenken lassen. Irgendwann kommt der Punkt, an dem sie feststellen müssen, dass sie es nie gelernt haben wie lernen funktioniert. Sie verlieren ihren Optimismus und lassen sich fallen. Viele Kinder aus wohlhabenden Elternhäusern, mit einer ausgezeichneten Kinderstube und völlig ohne Probleme sehnen sich nach Herausforderungen. Manch ein Millionär stellt erst als Erwachsener fest, dass ihm etwas fehlt im Leben. Ärmer Menschen können sich das nicht vorstellen. Sie glauben, wie die meisten Leute, dass man mit Geld tatsächlich alles erreichen kann. Das stimmt aber nicht. “Can’t buy me love!”, sangen die Beatles und das ist nicht das Einzige, was man nicht mit Geld kaufen kann. Eine stabile Psyche und Gesundheit kann man ebensowenig kaufen, wie die Zuwendung einer liebenden Mutter, eines starken und liebevollen Vaters, einer stabilen Familie. Nicht, dass jetzt jemand auf die Idee kommt, dass man den Satz “Can’t buy me love!” einfach umdrehen und daraus eine positive Affirmation machen kann.  Liebe kann man wirklich nicht kaufen, auch wenn viele Beziehungen kaputtgehen, wenn es wirtschaftlich ein wenig schwerer wird. Oft kann man tatsächlich den Eindruck bekommen, dass ein Mann, der nach vielen Jahren mit einem guten Job arbeitslos wird, postwendend von seiner Ehefrau verlassen wird. Sie lachen? Alles schon erlebt! Das kann wirklich jedem passieren. Allerdings liegt das nicht am Geld, sondern daran, dass die Beziehung schon lange gescheitert war, bevor das genannte Ereignis eingetreten ist.
Wenn Liebe am Geld scheitert, dann ist das nicht die schlechteste Entwicklung. Oder?

Stellen Sie sich einen älteren, reichen Herren vor, der sich eine junge und sehr attraktive Frau, sagen wir aus der Ukraine, anlacht. Das hat etwas mit Geld zu tun. Ich glaube fest an diesen Glaubenssatz. Schauen Sie sich nur die einschlägigen Kennenlernportale an. Die ersten Fragen die gestellt werden drehen sich irgendwie immer um Status und Geld.

Aber das kann natürlich auch nur meine Sicht auf die Dinge sein. Ich lasse mich gerne von positiven Gegendarstellungen überraschen.

“Liebe überwindet alle Grenzen!” ist eine Affirmation, die ich gerne gebetsmühlenartig wiederhole. Denn es stimmt. Liebe überwindet alles. Liebe ist geduldig. Liebe verzeiht alles. Liebe überwindet jeden Zweifel. Oh ja! Die Liebe!
Wir sollten täglich daran denken, was Liebe alles erreichen kann.

 

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