Coaching: Wünschen lernen


Auch ich lasse mich gerne coachen. Es ist ein Abenteuer, dass ich immer wieder gerne suche. Ich habe so tolle KollegInnen, dass ich jedes Angebot gegenseitiger Coaching Sessions gerne annehme und natürlich auch anbiete.
Hast Du es schon einmal ausprobiert? Hast Du schon ein Coaching erlebt? Mein Tipp: Versuches es unbedingt! Es ist tatsächlich eine abenteuerliche Reise auf dem Weg zu Dir!

Neulich beim Coaching. Ich habe die Aufgabe eine neue Coach zu testen und dann eine Empfehlung abzugeben. Ja, Du hast richtig gelesen: Eine neue Coach. Darf man das so schreiben? Ich mach das einfach mal. Ich finde es besser als eine neue Coachin oder was auch immer man schreiben sollte. Ich meine eine neue Kollegin, die für uns als Coach arbeiten wird.

„Was wünschst du dir?“, fragte sie mich. Ich überlegte nicht lange. Ich stellte mir vor, Sie sei eine gute Fee und ich dürfte mir tatsächlich etwas wünschen. Ein Wunsch, der in Erfüllung gehen würde. „Ein Wunsch?“, fragte ich Sie. „Ja, ein Wunsch, der in einen Satz gekleidet ist! Du kannst diesen Wunsch formulieren. Du bist gut darin!“
Ich überlegte doch etwas länger. Es ist schwieriger als gedacht, wenn man einen Wunsch formulieren darf, der wirklich wahr werden wird. Was sollte ich mir wünschen? Frieden, Gesundheit, Wohlstand und Menschen um mich herum, die zu mir passen.
Startrek fällt mir ein: Peace&Prosperity! War das mein Wunschsatz? Ich hatte mir schon oft etwas gewünscht, was dann Wirklichkeit wurde. Gott! Was habe ich mir gewünscht, diese eine Frau für mich zu erobern. Dieser Wunsch war wohl doch nicht der richtige. Er war vielleicht sogar falsch. Ich hatte zu kurz gedacht und vergessen, dass ich selbst der wichtigste Mensch in meinem Leben bin. Paradox: Ich hatte einen unbewussten Glaubenssatz verfolgt, der besagt, dass man nicht egoistisch sein darf. Und ich war egoistisch in meinem Wunsch diese eine Frau für mich zu erobern, ja zu besitzen. Was für ein naiver Unsinn! Aber ich war nicht egoistisch genug. Wenn ich meine wahren Wünsche ins Zentrum meiner Überlegungen gesetzt hätte, dann hätte ich anders gewünscht. Ich hätte mir gewünscht, die Ressourcen und Fähigkeiten zu besitzen, diese Frau glücklich zu machen, so dass sie durch mein Wesen und mein ich angezogen würde und wir gemeinsam ein schönes Leben aufbauen würden. Mein Glück, wäre auch ihres gewesen. Aber so wünschen wir in der Regel nicht.
„Gott schütze mich vor meinen Wünschen!“, sagte einmal ein kluger Mann. Ich kann das nur wiederholen. Unser Glück liegt für niemanden von uns auf der Hand. Es versteckt sich und wenn wir es finden, bemerken wir es oft nicht einmal.
Das Leben ist ein einziges Drama. Großes Kino! Eine Oper! Wir müssen nur beobachten und zuhören. Dann werden wir begreifen. Vielleicht.

Ich sitze gerne in meinem Arbeitszimmer und schreibe. Es sind die Stunden, in denen ich ganz alleine bin und auch die Stunden, in denen meine Partnerin sich auf ihre Arbeit konzentrieren muss. Ich bin dann in der Situation, sie nicht zu stören und trotzdem da zu sein. Das ist mein Glück, wenn man so will. Das ist tatsächlich ein glücklicher Augenblick. Ich kann diese Augenblicke nicht planen oder mir einfach nehmen. Sie kommen und wenn ich bemerke, dass sie da sind, dann ergreife ich sie und dann schreibe ich.

Wenn du überall gesucht hast und kannst es nicht finden – dann bist du bereits im Besitz dessen, was du gesucht hast.“ LAOTSE

Diese Coaching Session hat mich inspiriert. Nur wenige Fragen haben genügt und ich bin angesprungen wie ein Moped mit Starter. Und ich habe geredet und geredet und geredet….. Na so was!

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