Manfred Krug


Vorbilder


es wird mal wieder Zeit einen uralten Blog nach vorne zu stellen

MacCoach

Im NLP spricht man von Skulpturen oder Aufstellungen, wenn Beziehungen und Verhältnisse deutlich gemacht werden. Menschen orientieren sich an anderen Menschen. Wir können an anderen Menschen wachsen oder am Boden festgehalten werden. Eine wichtige Frage, die wir uns jeden Tag stellen, sollte sein, wer der Mensch ist – an dem wir uns nach oben orientieren können. Wer ist mein Vorbild? Wie ist mein Vorbild? Was kann ich von diesem Menschen lernen. Was kann dieser Mensch für mich tun? Es geht beim Coaching nicht nur um Sprache.   Skulpturarbeit im NLP ist die körperliche Darstellung des Erlebens einer Situation oder eines Problems. Die Skulpturmethode untertunnelt, an Sprache gebundene, Abwehrmechanismen und ermöglicht ein rasches Vordringen zu zentralen Konflikten und momentan nicht zur Verfügung stehenden Ressourcen.  Rational und intellektuell glauben wir unsere Welt erklären zu können. Aber genau das hindert uns oft daran die tatsächlichen Ursachen und Metaprobleme (Probleme hinter den Problemen) zu…

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Tipp: Wie dich ein Powernap produktiver macht! — MY SPORTBLOG BERLIN


Hallo, Powernap oder Leistungsnickerchen lernen? Frische Energie durch 20 Minuten schlummern? Um es gleich vorwegzunehmen: Powernapping hat nichts mit Büroschlaf zu tun. Das Leistungsnickerchen nach dem Mittagsessen ist kurz, effektiv und macht erschöpfte Mitarbeiter wieder munter. Powernapping ist eine Art “Kurzschlaf” und soll dir dazu verhelfen mit mehr Kraft und Energie in die Mittagsstunden zu gehen. Jeder von […]

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Angst ist Illusion


Warum haben wir Angst?

Als kleiner Junge hatte ich panische Angst vor Hunden. Ich kannte keine Hunde. Sie waren mir fremd. Wir lebten in einem modernen Plattenbau und es gab da keine Hunde. Eines Tages besuchten wir Bekannte in einem Einfamilienhaus. Mein Vater öffnete die Tür zum Grundstück und wir gingen auf das Haus zu. Plötzlich kam ein Hund um die Ecke gelaufen und bellte uns an. Ich nahm meine Beine in die Hand, rannte zum Ausgang, öffnete das Tor, sprang auf den Bürgersteig und schloss das Tor. Ich war kein besonders sportlicher Junge, aber an diesem Tag hatte ich vermutlich alle Rekorde im Sprint gebrochen. Panische Reaktion. Adrenalin pur. Angst. Heute bin ich nicht mehr so panisch, was Hunde angeht. Es sei denn mir begegnet ein Bullterrier oder so etwas. Vor diesen Hunden habe ich Angst, weil sie so unglaublich hässlich und blöd aussehen. Das sagt vermutlich etwas über mich. Aber es liegt auf der Hand woher die Angst kommt. Es ist immer das Unbekannte und Andere, das uns ängstigt.
Es geht nicht immer um unbekannte Menschen. Oft merken wir, dass wir Panik bekommen, wenn wir in einer fremden Umgebung sind. Das, was an unseren vertrauten Orten gut funktioniert, die Fahrt mit der S-Bahn oder die Fahrt zur Arbeit, oder die Arbeit an sich, funktioniert an unbekannten Orten plötzlich überhaupt nicht mehr.

Wenn Du jetzt sagst, dass du keine Probleme in einer fremden Stadt hast, dann glaube ich das erstmal. Gratulation! Du bist ein Held! Um das mal klarzustellen: Ich habe keine Panik in einer fremden Stadt oder Angst. Aber das habe ich beobachtet: Ich brauche mehr Zeit um mich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von A nach B zu bewegen. Ich brauche Überblick und ich muss ein Gefühl dafür bekommen. Dann werde ich cool und sicher. Das meine ich. Was ist das Gegenteil von cool und sicher? Genau: es wird heiß und ich fühle mich unsicher, bewusste Inkompetenz, ein wichtiger Teil der Lernprozesses. Wenn ich mir jetzt sage, dass ich falsch handele und eigentlich cool sein sollte, dann befeuere ich unterbewusste Ängste. Völlig klar, wie der Mechanismus funktioniert. Aber es gibt eine gute Lösung für dieses Problem. Die bewusste Inkompetenz muss durch einen Lernprozess in bewusste Kompetenz ersetzt werden. Das bedeutet üben und verbessern, variieren und natürlich viel lernen. Wenn ich dann irgendwann meine bewusste Kompetenz erworben habe, weichen Unsicherheit und Ängste und es folgt die Phase der unbewussten Kompetenz.

Ich gehe am Hauptbahnhof einer – nun nicht mehr fremden – Stadt zielstrebig zur Tramhaltestelle, ziehe mir ein Ticket für 2,80 EURO und fahre mit der Linie XY in eine definierte Richtung und steige an der richtigen Station wieder aus. Wenn ich das ein paar Mal gemacht habe, dann geht das komplett automatisch. Unsicherheit ist weg und von unterdrückten Ängsten keine Spur. Ja, ich habe verstanden. Der Lernprozess muss vollständig abgeschlossen sein um den Status der “Unbewussten Kompetenz” zu erreichen. Es ist ein ganz einfacher Lernprozess. Mehr ist das nicht.

Schwachsinn


SCHWACHSINN

Neulich erreichte mich ein Kommentar zu einem meiner BlogBeiträge. Meine erste Reaktion auf Feedback ist einfach: Danke für den Kommentar!
Dann habe ich mich tatsächlich mit diesem Kommentar beschäftigt. Der oder die KommentatorIn beschränkte sich darauf mir eine Watsche zu verabreichen, also mir eine zu knallen. Interessant, wie ich finde. Unerwachsene Kommunikation. Ich denke, dass man darüber nachdenken können sollte, wenn man etwas falsches geschrieben hat oder ein Zusammenhang nicht deutlich wurde.

Ich frage mich auch, wie der Beziehungszusammenhang zwischen einem anonymen Kommentator und einem offenen Blogger ist. Ich kenne den Kritiker nicht. Er oder sie kennt mich nicht. Was soll also der kindliche Drang etwas als Schwachsinn abzuqualifizieren? Wenn es Schachsinn ist, dann würde mich auch ganz genau interessieren, warum das so ist. Ich schreibe ja nicht einfach so, sondern weil ich permanent lerne und das Gelernte versuche in Worte zu kleiden um es mir vor Augen zu halten. Wenn andere das gerne lesen, dann ist es O.K. für mich. Wenn andere das kritisieren, auch. Wenn andere das hassen und es als Schwachsinn bezeichnen, dann würde ich gerne ganz genau wissen, wer dahinter steckt und was ich mit der Info anfangen soll. Ich bin für einen erwachsenen Dialog. Alles andere ist: Schwachsinn….

Kleingeister meiden!


MacCoach

„Halten Sie sich fern von denjenigen, die versuchen, Ihren Ehrgeiz herabzusetzen. Kleingeister tun das immer, aber die wirklich Großen geben Ihnen das Gefühl, dass auch Sie selbst groß werden können.“
(Mark Twain)

Español: Fresco en la Capilla Sixtina. Español: Fresco en la Capilla Sixtina. (Photo credit: Wikipedia)

Ein guter Coach ist alles andere, als ein Kleingeist. Als ich dieses Zitat fand, fielen mir mit einem Schlag all die guten Ratschläge ein, die mich oft nur gebremst und zurückgehalten haben. Kleingeister nennen das vernünftig und genau das ist es nicht. Kennen Sie das Gefühl das sich in einem Gespräch mit Menschen einstellt, die beflügeln und die Phantasie anregen? Haben Sie schon mal erlebt wie es sich anfühlt zu spüren, dass einfach alles möglich ist? Es ist wie in dem Deckengemälde von Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle in Rom. Gott berührt Adam mit einem Finger und er erkennt für einen Augenblick alles. Es gibt solche Augenblicke. Ich habe…

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Der inkompetente Chef


MacCoach

Eine Frage, die mir immer wieder gestellt wird, ohne dass man sie exakt so formuliert, lautet:

 

“Wie gehe ich mit meinem inkompetenten Chef um?” Im Coaching ist das der Punkt an dem ich mich ersteinmal zurücklehne und mir meinen Coachee noch genauer betrachte. Ich achte auf seine Körperhaltung und beobachte seine Kinetik. Es ist still in diesen Momenten. Ich suche direkten Augenkontakt und dann frage ich den Klienten, ob er mir erlaubt Fragen zu stellen. In diesen Frage steckt der Schlüssel zur Lösung aller Probleme.

 

“Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, sind Sie der Meinung, dass Ihr Chef nicht die Fähigkeiten und Eigenschaften hat, die Sie von einem Chef erwarten. Bitte beschreiben Sie das Aufgabenfeld Ihres Chefs und Ihr eigenes Aufgabengebiet.”

 

Ich verzichte hier auf Antworten. Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihr Chef nicht der Richtige ist, dann beantworten Sie einfach die Fragen und lösen…

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Mitarbeiter coachen


Ein Blick in die Vergangenheit: Vor genau 5 Jahren veröffentlichte ich diesen kurzen Artikel:

MacCoach

Viele Leiter wollen Coaching in ihren Führungsstil integrieren um ihre Mitarbeiter besser zu fördern und zu begleiten. Damit das gelingt ist mehr nötig, als das Lesen von guten Büchern über Coaching oder Coaching-Kochbücher. Jeder wirklich gute Coach hat selbst einen Coach. Das ist eine Tatsache. Jeder coachende Chef ist gut beraten, sich einen Coach zu suchen um drei Dinge zu tun:

1-Erstens: Neue Tools lernen und trainieren.

2-Zweitens: Supervision und Feedback erhalten

3-Drittens: Eigene Ziele schneller erkennen und erreichen

Man kann so etwas auch aus Büchern lernen. Aber das dauert viel zu lange und ist nicht ansatzweise so effektiv wie ein persönlicher Coach.

Glauben Sie es oder nicht: PROFIS lassen sich immer coachen!

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Der IndustriePhilosoph


In dieser Woche wurde mir ganz überraschend ein neuer Titel verliehen. Klar. Ich wurde in eine Schublade gesteckt. Der Mann, den ich schon einige Jahre nicht mehr gesehen hatte, nannte mich: „Industrie-Philosoph.“ Das war keine Anerkennung. Ich weiß nicht warum er das unbedingt von sich geben musste. Aber vermutlich trug er das schon lange mit sich herum und nun musste es endlich raus. Jetzt wird er sich besser fühlen.
Ich habe schon verstanden, was er damit gemeint hatte. Ein Philosoph ist ein Mensch, der viel denkt und  wenig tut. Ein Industrie-Philosoph ist…..wer weiss was. Das ist allerdings zu kurz gedacht.

Ich erinnere mich an den Titel: „Frau Schnellläuferin.“ Das war für eine Frau gedacht, die gemessenen Schrittes den Weg vom Büro in die Teeküche absolvierte.
Und nun bin ich also der Industrie Philosoph. Sollte ich mir patentieren lassen. Gar nicht so schlecht, diese Bezeichnung! Ich habe das mal gegoogelt und war überrascht über die Ergebnisse. Ich kam sehr schnell auf Industrie 4.0 und die Zukunft der Arbeit. In der Tat! Das sind Themen die mich sehr interessieren. Ich bin ein Freund von einfachen Strukturen. Es gibt viele Menschen, die sich in unübersichtlichen und komplexen Systemen regelrecht wohlfühlen. Es gibt Menschen, die das Chaos beherrschen und bewundert werden, wenn sie das tun.  Fehler werden sorfältig unter den Teppich gekehrt und wenn andere in die Fehlerfalle tappen, werden sie öffentlich und lautstark gerügt. Haltet den Dieb! Er ist der Schuldige!

Es gibt Unternehmen, die einfach funktionieren müssen. Kundenaquise, Angebot, Auftrag, Auftragsabwicklung, Dokumentation, Struktur und Ordnung. Begrenzte Ressourcen optimal genutzt. Das ist klar und verständlich. Es sind anspruchsvolle Aufgaben, die keine Zeit für tiefergehende Gedanken lässt. Wo würden wir auch hinkommen, wenn jeder nur über die Zukunft nachdenken würde? Wer würde dann die Arbeit machen? Es soll ja Unternehmen geben, die so viel Wert auf Optimierung ihrer Abläufe gelegt haben, dass sie am Ende sehr schnell pleite waren. Was nützt das am besten strukturierte Unternehmen, wenn am Ende die Verbindlichkeiten nicht mehr bedient werden können.
Industrie Philosophie ist nach dieser Lesart also ganz eindeutig ein Feind real existierender, funktionierender Unternehmen. Man sollte sich also vor Leuten mit diesem Label fernhalten. Die bringen ja doch nur alles durcheinander und wollen von ihrer eigenen Unfähigkeit ablenken.

Ich würde gerne einmal die Belegschaft des oben genannten Schubladenmanagers coachen. Ich würde vielleicht sogar ihn gerne coachen. Das ist natürlich eine Illusion. Er würde sich mit Sicherheit nicht coachen lassen. Er würde das nicht wollen. Das wäre vermutlich pure Industrie-Philosophie, ohne jeden Wert. Vielleicht hilft ein Perspektivwechsel. Ich habe schon oft Menschen erlebt, die sehr skeptisch waren, wenn sie es mit einem Coach zu tun bekamen. Und ich habe erlebt, wie sich diese Menschen langsam öffneten, Vertrauen fassten und dann doch die Möglichkeiten erkannten und ergriffen. Das größte Kompliment für Coaching habe ich gerade in dieser Woche von einem Fernsehregisseur erhalten. Er war bei uns im Coaching und er war begeistert über die professionelle Zusammenarbeit. “Herr Zöbisch! Das Coaching hier hat mein Leben verändert!” Das war kein leeres Kompliment. Ich habe ihm dabei in die Augen gesehen. Der Mann sagte die Wahrheit. Genau das war es, was er bei uns erlebt hatte. Und das baut mich immer wieder auf. Und wenn ich es recht betrachte, ist es nicht der schlechteste Job als Industrie-Philosoph und Coach durchs Leben zu gehen.

Ach ja. Der Mann, der mich in die Schublade gesteckt hatte ist ein sehr erfolgreicher Unternehmer. Ich schätze ihn sehr und ich bin beeindruckt über das, was er aufgebaut hat. Er hat sehr viele Mitarbeiter unserer ehemaligen Firma eingestellt. Das ist eine erhebliche Leistung die viel mehr wert ist als jede Art von theoretischen Gedanken und Philosophie. Der Mann ist wirklich gut.

Aber ich bin mit absolut sicher: Mit Coaching könnte der Mann noch viel besser werden.  Wetten?!

Allerdings kann man nicht mehr aus einem Menschen machen, als ohnehin schon in ihm steckt. Ein Coach macht so etwas nicht. Er sollte es nicht einmal versuchen. Vergessen wir nie: Coaching ist gleich Persönlichkeitsentwicklung. Wo keine Persönlichkeit, da auch keine Entwicklung…..

Coach me – if you can!


immer noch aktuell: Coach me! If you can!

MacCoach

„Na dann komm! Ich habe ein Problem. Coach mich!“ Mir fällt sofort der Untertitel dieses Blogs hier ein. COACH ME, IF YOU CAN!

Natürlich kann ich, aber was ist das Ziel dieses Coachings? Soll ich nur zeigen, was ich kann, oder ob ich ein guter Coach bin? Nein. Das wäre der falsche Ansatz. Die Frage ist tatsächlich, ob ich denke, dass ein Coaching angebracht ist. Ein Coaching kommt per Vertrag zustande. Ein Coach arbeitet nicht einfach so, ohne darauf zu achten, was dabei heraus kommen kann. Wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen, dann geht es eben nicht. So einfach ist das. Wenn alles passt, kann Coaching durchaus ein sinnvolles Format sein. Einfach nur zu sagen: „Nun coach mich mal!“ funktioniert nicht.

Ein Coach ist in erster Linie ein Dienstleister. Prinzipiell kann jeder diese Dienstleistung auch irgendwie selbst erbringen. Man kann Bücher lesen oder ein Seminar über Führung,  Psychologie, Work-Live-Balance oder The…

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