Totes Pferd – ABSTEIGEN!


Steig ab, wenn das Pferd tot ist……

Ein altes Indianersprichwort sagt, dass man absteigen soll, wenn das Pferd auf dem man reitet tot ist.

Ich hatte kürzlich ein intensives Gespräch mit einem zutiefst verunsicherten Mann. Man sah es ihm nicht auf dem ersten Blick an. Ein Blick auf seine Vita forderte zahlreiche Fragen. Das Gespräch lief sehr schnell auf ein Coaching hinaus. Der Mann hatte Potential und er befand sich in einer Handlungsstarre. Das Ziel des Coachings war nicht zuerst die Jobsuche. Das Ziel des Coachings lautete Auftauen. Es dauerte eine Weile bis mein Klient dieses Ziel mit eigenen Worten formulieren konnte. 

Paul M.* (*Name verändert) erzählte mir, dass er unter einem sehr starken Druck stehen würde.

Er arbeitete seit einigen Jahren als Betriebsleiter in einem größeren Unternehmen. Er hatte sich dort hochgearbeitet. Nach der Berufsausbildung hatte er immer wieder Leitungsfunktionen übernommen. Paul hatte nicht studiert und er konnte mir keine einzige Qualifikation im Bereich QM vorweisen. Paul erzählte mir, was er alles getan hätte und mir wurde sehr schnell klar, dass er durchaus Potentiale hatte. Das Problem war aber, dass er erstens schon zu alt für eine Umschulung war und er hatte keine Zeit mehr um sich irgendwo wieder hochzuarbeiten. Ausserdem nahm er an, dass jüngere Leute viel bessere Voraussetzungen als er hätten. “Schon allein die Sprachkenntnisse sind heute sehr wichtig!”, erklärte er mir. Selbstredend. Ohne Englisch geht heute überhaupt nichts mehr. Aber das kann man lernen, egal wie alt man ist. Englisch ist schließlich die Lingua Franca des 21.Jahrhunderts, die Verkehrssprache für Jedermann.

Ich will nicht auf die Einzelheiten eingehen. Sie wissen ja: Ähnlichkeiten mit noch lebenden oder toten Personen wären rein zufällig. Auf jeden Fall wurde sehr schnell deutlich, dass er da auf einem klapprigen Gaul unterwegs war. Das Pferd war kurz vor dem Zusammenbrechen und empfand seinen stolzen Reiter nur noch als Last. Es war noch nicht ganz tot, aber lange würde es wohl nicht mehr dauern.

Ich spiegelte Paul seine Situation und reflektierte mit ihm seine Stärken und Ressourcen. Er erkannte sehr schnell, dass er einfach nur ein anderes Pferd suchen müsste. Absteigen und den alten Gaul stehen lassen und keinen Blick mehr zurück wenden. Das ist die Devise! Das alte Pferd würde auf jeden Fall sterben. Vermutlich sollte man ihm den Gnadenschuß gönnen. Aber das war nicht die Aufgabe von Paul. Paul musste nach vorne schaun und sich ein neues Pferd suchen. Ein Pferd das stark genug für ihn war.

Es dauerte eine Weile bis Paul erkannte, was ich ihm mit dem toten Pferd sagen wollte. Er reflektierte das Thema und meinte, dass er doch auf gar keinem Pferd reiten würde. Er wäre doch längst abgeworfen und entlassen worden. Dann begriff er. Das tote Pferd, das er immer noch zu reiten versuchte war seine Vorstellung von einem Chefposten, wie er ihn bislang innegehabt hatte. Aber dieses Pferd war mausetot. Niemand konnte er zum Leben erwecken und ähnliche Pferde gab es nicht. Paul musste sich von seinen Vorstellungen trennen. Das war nicht einfach für ihn. Ich coachte Paul und begleitete ihn auf seinem Weg zu einer neuen Zukunft. Ein interessantes Detail war für mich auffällig. Paul war bei der Agentur für Arbeit gemeldet und er erhielt keine Leistungen mehr. Er lebte sozusagen von Nichts, wenn man vom Gehalt seiner Ehefrau absieht. Paul war so sehr in seiner Idee von einem Job als Betriebsleiter gefangen, dass er es seit etwa 3 Jahren vorzog NICHTS zu verdienen und seinen Traum zu leben. Das war der Ansatz um ihm eine Reihe Auswege aus seiner Situation zu zeigen.     

Und so wurde aus einem alten Indianersprichwort wieder einmal ein fruchtbares Coaching. Paul erkannte seine Möglichkeiten und beschäftigte sich nicht mehr mit alten Pferden. Es macht keinen Sinn. Alte Pferde belasten nur und sie werden sowieso bald das Zeitliche segnen.  

Worauf es wirklich ankommt ist es ein Pferd zu reiten, dass in der Lage ist den Reiter zu tragen und an ein realistisches Ziel zu führen. 

IndustriePhilosoph – Business Coach


Business Coach – IndustriePhilosoph 4.0

Was macht eigentlich ein Business Coach? Schnelle Antwort: Ein Business Coach agiert als Sparringpartner für Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte. Er ist ein Begleiter bei Veränderungsprozessen und in Krisen. Ein Business Coach kann der ideale Querdenker sein, der in Unternehmen meistens nicht zu finden ist.

Haben Sie auch das Gefühl, dass alles zu viel wird? Überregulierung, Informationsflut und ein Druck in der Magengegend. Irgendetwas läuft mit Sicherheit wieder schief. Schwäche darf nicht gezeigt werden. Fehler werden unter den Teppich gekehrt. Es ist ein unangenehmes Gefühl. Schlaflosigkeit und Herzrasen nehmen langsam zu. Ungeduld und der Eindruck, dass zu viele zu viel von einem verlangen. Und was macht der Business Coach in dieser Situation? Er erwartet auch noch, dass der belastete Unternehmer oder Manager viel Zeit für ihn einplant und dafür auch noch eine stolze Summe bezahlt. Business Coaching wäre also tatsächlich eine überflüssige Angelegenheit, wenn sie nicht funktionieren würde. Die gute Nachricht ist: Business Coaching funktioniert. Jeder, der den richtigen Sparringpartner gefunden hat, wird das bestätigen.

Jeder Unternehmer stellt sich Fragen wie: Was kann ich noch tun, um effektiver und erfolgreicher zu werden? Wie kann ich meine Mitarbeiter motivieren? Wer sind meine besten und wichtigsten Mitarbeiter? Wie kann ich mein Geschäft so absichern, dass Fehler keine verheerenden Auswirkungen haben. Risikomanagement und Qualitätsmanagement spielen eine Rolle. Blinde Flecken in unserer eigenen Wahrnehmung spielen eine große Rolle. Das führt dazu, dass man sich oft im Kreis dreht, im eigenen Saft schmort.

Ich weiß genau, was Sie jetzt denken und Sie haben Recht: Und jetzt kommt ein Business Coach und hat alle Antworten zur Hand. HaHa!

Die gute Nachricht ist, dass Sie die Antworten längst kennen. Die Bausteine sind lange vorhanden. Sie müssen diese Bausteine nur richtig zusammenbauen. Genau dabei hilft Ihnen ein Business Coach. Das ist sein Job. Wenn Sie also schneller und effektiver das Beste aus sich herausholen wollen, dann probieren Sie es doch einfach. Suchen Sie sich einen Coach Ihrer Wahl und starten Sie einen Veränderungsprozess.

Vielleicht erhalten Sie genau die Bestätigung, die sie brauchen um ein Projekt schnell voranzubringen. Ein unabhängiger Coach und Berater ist dabei der beste Partner.

 

Industrial Mind – Der IndustriePhilosoph ;-)


Tools. An essential element that we use in order to support every professional activity we do. Minutes of Meetings, Analysis Matrices, Tables, Brown Cards, Value Stream Mapping(VSM) for lean approa…

Quelle: The „Tools“ philosophy that is destroying Expertise and Skills

Coaching – SWISH – Copy&Paste


NLP Swish Pattern

Ersetzen negativer Emotionen durch positive und nützliche Gedanken. SWISH ist die NLP-Variante von “Copy and Paste” bei Computern. Du suchst spezielle Muster in einem Dokument, die durch andere Einträge ersetzt werden sollen. Copy and Paste.

Ein bestimmter Teil von Denken und negativer Zuweisung wird durch einen anderen, positiv besetzten Eintrag ersetzt. Der identifizierte, als negativ erkannte Teil wird durch ein positives Muster ersetzt.

Wir funktioniert das?

Jeder Gedanken ist mit Emotionen verbunden. Einige Gefühle sind gut und andere sind schlecht für uns. Negative Emotionen bringen uns oft nicht weiter. Und genau darum sollten sie zumindest neutralisiert werden. Wir erkennen negative Gedanken als Gefahr und gehen souverän damit um. Allein das ist ein guter Grund die Swish Pattern – Methode anzuwenden.

Stell dir vor, du bist ein Teenager, der gerade in eine neue Stadt gezogen ist. Alles ist fremd und du musst morgen zum ersten Mal in die Schule gehen. Was fühlst du? Bist du ängstlich und aufgeregt, weil du niemanden dort kennst? Neue Lehrer, neue Schüler, alles neu. Das könnte eine schlaflose Nacht werden. Wenn du diese negativen Gedanken pflegst, dann wirst du tatsächlich Probleme bekommen. Du wirst dich fremd fühlen und alle werden dich als Fremden identifizieren. Gesichtsausdruck, Körperhaltung, der Klang deiner Stimme. Deine Nervosität wird offensichtlich sein. Es ist ein Teufelskreis. Hast du das Gefühl?  

Alles was du tun musst ist die Angst an einem ersten Tag in einer fremden Umgebung durch ein anderes Gefühl zu ersetzen. Es geht nur um das Gefühl. Es wird dir helfen, wenn du dieses erste Mal mit einem Gefühl von Neugier und den damit verbundenen neuen Erfahrungen verbindest. Copy an Paste!

Und so funktioniert die Methode:

Du erinnerst dich an ein gutes Gefühl aus der Vergangenheit an dem du aufgeregt warst, etwas Neues zu entdecken. Zum Beispiel die erste Begegnung mit einem interessanten Menschen auf einer Party, der dein Leben bereichtert hat. Erinnerst du dich? Erinnere dich an das Gefühl, das du hattest als du zum ersten Mal in einer neuen Stadt warst. Das erste Mal in Berlin und die vielen ersten Male, als du diese Stadt für dich erobert hattest. Ist es der Anblick des Fernsehturms, der dich bereit und neugierig für diese neue Stadt machte? Halte das Gefühl und das Bild, das dich glücklich machte, fest.

Erinnere dich daran, wenn du dich ängstlich oder unruhig fühlst. SWISH! Ersetze die negativen Bilder und versetze dich in deiner Erinnerung an die positiven Erlebnisse, Gefühle und Bilder.  

Ängstliche Gedanken werden durch positive Emotionen ersetzt. SWISH!

Schalte immer wieder hin und her und lösche auf diese Art und Weise deine negativen Emotionen.

Halte die positiven Gefühle fest und hole sie in die Gegenwart. Wenn du das pflegst und entwickelst, wird es dir leicht fallen sehr schnell zwischen negativen Gedanken und deinen positiven Erinnerungen hin und her zu schalten. Überschreibe alle deine negativen Gedanken mit positiven Emotionen. Immer wenn du negative Gedanken hast, schalte schnell um und kopiere die positiven Erinnerungen über die negativen Gedanken. Schalte hin und her, so schnell wie du kannst. Kopiere die positiven Bilder immer wieder über die negativen Emotionen und du wirst merken, dass es dir gut tut.

Es funktioniert genau wie das gründliche Formatieren einer Festplatte in einem Computer. Alte Zugriffstabellen werden überschrieben durch neue. Irgendwann gibt es keinen Zusammenhang mehr zu den gelöschten negativen Gefühlen.

 

Coaching! Was Sie schon immer über Coaching wissen wollten…..


Ich bin gerade dabei meine alte Webseite abzuschalten. Und weil ich gerade beim Aufräumen bin, möchte ich gerne einige ältere Beiträge retten. Manche sind total veraltet und viele sind immer noch erfrischend aktuell. Alles begann ungefähr 2009:
Coaching!

Was Sie schon immer über Coaching wissen wollten…….

….und sich nur noch nicht getraut haben zu fragen. Jeder Mensch bewegt sich gerne in seiner eigenen Komfortzone. Nur wer da raus will, wird ganz besondere Ziele erreichen! Wie das geht? Am Anfang ist immer ein gutes Gespräch!

Instinktiv meiden Menschen Schmerz und streben nach Genuss. Doch wer Spitzenleistungen erreichen will, muss diese Instinkte hinter sich lassen und lernen, Unangenehmes auszuhalten. Wie Sie das Beste aus sich herausholen, erfahren Sie zum Beispiel durch ein professionelles Coaching.

Was du mir sagst, das vergesse ich.
Was du mir zeigst, daran erinnere ich mich.
Was du mich tun lässt, das verstehe ich.
(Konfuzius)   

Meine Coaching-Grundregeln: 
1. Primat der Freiwilligkeit
2. Vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe
3. Veränderungs- und Verbesserungswille
4. Kontinuierliches Feedback
5. Beratung ohne Ratschlag – Beratung über Fragenstellen
6. Hilfe zur Selbsthilfe

ChangeIT!

IT ist viel zu kompliziert und undurchsichtig geworden. Wenn man die Nachrichten über Hackerangriffe auf renommierte Unternehmen liest, dann bekommt man es mit der Angst zu tun. Was ist heute noch sicher? Stecken wir in einer Falle? Ohne moderne Kommunikationstechnologie, ohne Computer und vernetzte Systeme, ohne das Internet können wir doch nicht mehr leben. Wie schützen wir uns und wie schützen wir unser Unternehmen?

Mit wem reden Sie, wenn es um IT Themen geht? Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, welche Interessen Ihr Gesprächspartner hat? Glauben Sie mir: Die uralte Weisheit von Adam Smith gilt heute mehr denn je. Das ist bei mir nicht anders. Aber dazu später gerne mehr! Auch in der IT geht es immer genau darum, welches Produkt der jeweilige Anbieter vertreibt. Apple verkauft Produkte aus dem Apple-Universum, Microsoft verkauft Microsoft. Systemhäuser, die alternativ mehrere Produkte anbieten, verkaufen ihre Dienstleistung. Jeder tut genau das, was er kann. Fragen Sie Ihren CIO oder IT-Chef, dann werden sie mit Sicherheit sehr viel über moderne Entwicklungen in der Computerwelt erfahren. Haben Sie schon gehört, dass wir mitten in einer unglaublichen IT Revolution stecken, die alles verändern wird? Wissen Sie, dass bereits jetzt Technologien zur Verfügung stehen, die Ihre IT-Systeme schneller, besser und sicherer machen werden? Wissen Sie, dass die IT-Kosten in den nächsten Jahren erheblich sinken werden? Die Revolution im Rechenzentrum wird durch Virtualisierung und Automatisierung getrieben. Die Auswirkungen sind bahnbrechend. Sie werden in Zukunft keine unübersichtlichen ERP-Systeme mehr betreiben, sondern auf der Ebene von Geschäftsprozessen arbeiten. Server und Software gehören bald der Vergangenheit an. Fragen Sie bitte ihren Systempartner und sprechen ihn auf das Thema an. Der wird die Hände über den Kopf schlagen und versichern, dass es sich um einen Hype handelt, der bald wieder vorüber ist. Klar, dass er so argumentiert. Er hat kein anderes Geschäftsmodell in der Tasche. Er vertreibt und betreibt Hardware und Software. Meistens nur eines davon. Der eine Dienstleister kümmert sich um ihre Server und Netzwerke und der andere ist für die Software verantwortlich. Das kennen Sie ja und lassen Sie mich raten: Sie hassen es! Das alles wird sich grundlegend ändern. Und noch etwas. In Zukunft wird IT nicht nur schneller, besser und billiger, sondern auch sicherer. Angesichts der aktuellen Hackerangriffe auf große Unternehmen scheint das ein Widerspruch zu sein. Sehen Sie es doch einfach mal so: Ihr jetziges Rechenzentrum ist längst nicht mehr so autark und sicher, wie es auf dem ersten Blick aussieht. Es ist bereits heute ein Bestandteil des Internet und kann weltweit erreicht werden. Sind Sie sich sicher, dass es sicher ist? Wer garantiert Ihnen das? Wieviel Geld geben Sie für IT Sicherheit aus? Was passiert, wenn ihre IT für eine Woche ausfällt?

Ich bin IT Coach und Berater. Ich stelle Fragen. Und ich helfe Ihnen dabei diese Fragen zu beantworten. Das Ergebnis ist ein Masterplan für die Zukunft Ihres Unternehmens. Nicht mehr und nicht weniger.

……von meiner Webseite /2010/

Wie man sich richtig trennt


MacCoach

Eine Trennung ist nicht das Ende. Es ist der Beginn einer neuen Qualität einer Beziehung.

Es gibt Institutionen die behaupten, dass eine Ehe unauflöslich ist und Trennung die schlechteste aller Lösungen sei. Es handelt sich hier um einen gefährlichen Irrtum. Menschen entwickeln sich unterschiedlich. Es gibt viele Gründe, warum man – eine einmal getroffene Entscheidung – das Ja! zu einem geliebten Menschen, ein ganzes Leben lang aufrechterhalten sollte. Ich werde jetzt mal ausnahmsweise ganz konservativ und spreche über die Vorzüge einer lebenslangen Partnerschaft. Ich stehe dazu. Das Konzept ist gar nicht so schlecht! Es ein gutes Lebenskonzept, an Familie und Ehe festzuhalten auch wenn es mal schwer wird. Meine Kind ist und bleibt mein Kind. Daran wird sich niemals etwas ändern. Eine Ex-Ehefrau wird immer zur Familie gehören. Es geht nicht anders. Niemand kann vor seiner Vergangenheit weglaufen.

Lange bevor es zu einer Trennung kommt, muss es möglich sein, über…

Ursprünglichen Post anzeigen 437 weitere Wörter

Verlierer? Umdenken!


Verlierer? – Umdenken!

Die überstürzte Transformation der DDR-Planwirtschaft ab 1990 riß viele Wunden, die bis heute nicht geheilt sind. Viele Lebensläufe wurden abrupt in andere Bahnen gelenkt. Für viele war es ein harter Schnitt, auf den sie nicht vorbereitet waren. Andere erkannten neue Chancen und ergriffen sie beherzt.

Es hätte auch anders laufen können. Sanfter und klüger vielleicht, oder viel härter. Ein beeindruckendes Beispiel ist die knallharte Abwicklung der Akademie der Wissenschaften, insbesondere am Standort Berlin Adlershof. 1990 war der Standort ein beeindruckendes Beispiel für hochentwickelte Grundlagenforschung und praktischer Anwendung. Der Standort Berlin-Adlershof war das wichtigste DDR-Forschungszentrum.

http://www.adlershof.de/der-ort/geschichte/

Im Zuge der Abwicklung der DDR-Wirtschaft durch die Treuhandanstalt waren viele sehr gut ausgebildete und hoch motivierte Wissenschaftler und Forscher abrupt ihre Arbeit los geworden. Sie sahen sich gezwungen sehr schnell Alternativen zu suchen. Viele der Abgewickelten gründeten Unternehmen, die sehr schnell zu innovativen Zentren wurden.

Heute ist der Wissenschaftspark Adlershof eine der größten Erfolgsgeschichten in Deutschland. Vielleicht ist das ein Beispiel wie die Transformation der Planwirtschaft hätte laufen können. Alles war vorhanden: Gut ausgebildete, hoch motivierte Menschen und eine ungeheure Aufbruchskraft. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

http://www.adlershof.de/wista-management-gmbh/ueber-uns/

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/25-jahre-wissenschaftspark-adlershof-wo-wissenschaftler-auch-unternehmer-sind/13455922.html

 

 

 

2016 „The Donald“ Trump Year


hier ein Beitrag vom 1.Januar 2016
…..ich habe so ungern Recht……

MacCoach

Donald Trump – Der Erfolgsmensch

Er ist laut. Er ist schrill. Er ist unhöflich. Er ist beleidigend.

Er ist ein Choleriker.

Er hat immer Recht. Er ist erfolgreich.

“The Donald”  Trump

Kann so ein Mann Präsident der Vereinigten Staaten werden? Kann er das Amt ausfüllen? Auf was müssen wir uns gefasst machen?

Er teilt das Weltenmeer in zwei Teile: Ablehnung und Zustimmung. Die meisten Menschen wünschen sich eine Führungsperson wie Trump. Sie sind auf einer zu niedrigen Entwicklungsstufe des Selbst (sh. Kegan) um zu erkennen, dass Menschen wie er gerade nicht gebraucht werden.

Er hat selbst einmal einen Fahrplan für den Erfolg – oder was er dafür hält – aufgestellt.Unvermeidbar für den Erfolg

  1. Du wirst ein paar Freunde verlieren
    2. Du wirst denken, dass du verrückt wirst
    3. Du wirst Schmerzen fühlen
    4. Du wirst versuchen es dir hunderte Male auszureden
    5. Du wirst Geld verlieren
    6. Du wirst weinen…

Ursprünglichen Post anzeigen 108 weitere Wörter

Geh ich heute zum Coach oder doch besser zum Frisör?


FUTURE-Coaching

von Anita Hußl-Arnold

Was sind denn gute Gründe wiedermal zum Coach zu gehen? Dieser Frage ging ich kürzlich nach und es war ganz erstaunlich, was dabei raus gekommen ist. Darum möchte ich jetzt über meine Entdeckungsreise erzählen:

Es begann mit der Frage: „Was könnten denn Themen sein, wo ich das Gefühl habe, dass ich anstehe?“ Und ich sammelte zehn davon:

Ursprünglichen Post anzeigen 386 weitere Wörter

Selbstzweifel?


Kennst du das Gefühl, dass dir nichts gelingen will und eine Blockade in dir immer größer wird? Du fragst dich: Wozu? Warum? Was ist los? Du fragst dich, ob du vielleicht zu jung für den Job bist, oder zu alt. Du fragst dich, was du überhaupt kannst. Und dabei solltest du dich viel lieber fragen, ob du ausgerechnet das jetzt weiter tun solltest, was dich so sehr blockiert.
Ich coache Leute, die in einer ganz ähnlichen Falle sitzen und baue ihnen sprachliche Brücken und Lastaufzüge die dazu dienen aus einem tiefen Loch herauszukommen oder um eine tiefe Schlucht zu überwinden. Das sind ganz schön filigrane Meisterwerke die ich da bauen muss. Aber kein Zweifel: Es gelingt mir in den allermeisten Fällen. Ich weiß oft nicht einmal ganz genau ob die Statik stimmt, sprich: ob die Brücken halten. Ein Ingenieur weiß, wie das geht. Ich baue etwas Sicherheit ein und überdimensioniere das ganze Gebilde so, dass es auch höhere Belastungen tragen kann. Und dann muss ich nur noch dafür sorgen, dass der Coachee auch über meine Brücke geht und nicht, wie es auch oft beobachtet werden kann, von der nächsten Klippe springt, nur weil er glaubt, dass es sich hier um den schnellsten Weg handeln würde. Keine Angst! Ich arbeite niemals ohne Sicherheit.
Oh ich liebe diese Bilder, die sich in meinem Kopf entwickeln! Indiana Jones lässt grüßen. Eine schwankende Brücke über einer tiefen Schlucht. Hast du das Bild? Man könnte auch einen Ballon aufblasen oder ein Seil so befestigen, dass man sich einfach hinüberschwingen kann. Einfach so. Auch das ist möglich.

Selbstzweifel sind ganz normal. Das muss ich mir immer wieder sagen. Jemand, der keinerlei Selbstzweifel hat, ist verdächtig. Es sollte ihr oder ihm zumindest sehr verdächtig vorkommen, wenn keinerlei Selbstzweifel mehr vorhanden sind. Wobei ich sofort wieder bei meinem LieblingsCholeriker bin. The Donald hat so etwas nicht. Selbstzweifel kommen bei ihm nicht vor. Das ist etwas für Verlierer.
Das ist im Grunde ein bewundernswerte Eigenschaft. Der Mann hat keinerlei schlechtes Gewissen. Er ist ein Narzisst und vermutlich auch ein Choleriker und er hat keinerlei Selbstzweifel. Selbst wenn er nicht Präsident der Vereinigten Staaten wird und es ist inzwischen zu befürchten, dass er es tatsächlich schaffen könnte, wird Donald niemals auch nur den Hauch eines Zweifels haben. Was kann er denn dafür, wenn die anderen so blöd sind ihn nicht zu wählen. Wer ist Schuld? Er? Oh nein! Es waren seine Berater, die er ALLE FEUERN wird. So einfach ist das! Und trotzdem wird Donald niemals einsam sein. Es gibt so viele kleine Fische, die ihn umrunden und immer einen kleinen oder großen Happen abbekommen werden, wenn er einen anderen großen Fisch erlegt. Donald ist ein Mann, dem alles gelingt. Wie war das? Am Ende werden alle seine Freunde sein wollen.

Was für ein wunderbares Leben! Das muss herrlich sein. Nein? Warum nicht? Bist Du etwa ein Moralist? Na so was! Man muss doch auch „gönnen können!“ Oder?

Es stimmt: Ich bin nicht so gesegnet wie Donald. Ich habe tatsächlich manchmal diese unangenehmen Selbstzweifel. Und dann brauche ich jemand, dem ich vertrauen kann. Jemand der mich so spiegelt wie ich tatsächlich bin.

Ich habe Glück! Ich habe einen solchen Menschen gefunden. Sie sagt mir ganz genau was ich tun muss und was ich lieber bleiben lassen sollte. Das ist nicht nur angenehm. Manchmal ist es echt unbequem. Aber es bringt mich weiter. Weiter als ich es mir je zuvor vorstellen konnte.

Jeder Mensch braucht einen Coach. Da bin ich mir völlig sicher!

Rush Hour Berlin


Unglaublich: Gestern habe ich geschlagene 2 Stunden gebraucht. Mit dem Auto von der Arbeit nach Hause. Ich wohne und arbeite in Berlin und ich wäre doch besser mit der S-Bahn gefahren. Sie fährt ja wohl wieder normal, wenn man das so sagen kann. Früher war die S-Bahn gefühlt zuverlässiger und pünktlicher. Aber das ist ein ganz anderes Thema. Ich wohne seit einem Jahr direkt in Berlin. Ick bin ein Berliner! Na toll! Vorher war ich eine Randbullette und insofern wahrscheinlich berlinerischer als viel Neuberliner um mich herum. Der typische Berliner spricht keinen Berliner Dialekt mehr. Die Eingeborenen werden prozentual immer weniger. Fremdstämmige Menschen siedeln sich heute vermehrt in Berlin an. Schwaben und Sachsen, Angelsachsen und Russen, Osteuropäer, Italiener, Spanier, Franzosen, Amerikaner (aus dem Norden und dem Süden) die Liste ließe sich endlos weiterspinnen. Und ich, die alte Randbulette musste nun auch noch nach Berlin ziehen! Meine Nachbarkinder sprechen besser Russisch als Deutsch und wenn ich mit der S-Bahn unterwegs bin höre ich spanische, englische, italienische, russische, polnische, türkische, arabische und mir vollkommen unbekannte Sprachfetzen. Im Auto bin ich alleine. Ich stehe im Stau und werde auf der rechten Spur vorzugsweise von rasenden Taxis überholt. Achtung! Spurwechsel ist lebensgefährlich in Berlin!

Ganz ehrlich? Als ich noch in meiner gemütlichen Vorstadt wohnte, in meinem Haus im Grünen, nahe am landschaftlichen Paradies, erschien mir die Fahrt nach Berlin immer zu lang. Ich brauchte ungefähr 10 Minuten bis zum Bahnhof und dann fährt alle 30 Minuten ein Regionalexpress direkt ins Berliner Zentrum. 40 Minuten bis Bahnhof Friedrichstraße. Da kann man nicht meckern. Heute brauche ich ungefähr dieselbe Zeit, wenn ich mit der S-Bahn fahre. Vom Auto mal ganz abgesehen. 10 Kilometer pro Stunde. Das schaffe ich zu Fuß aber schneller! Ein leichter Dauerlauf und ich wäre auch da. Das Fahrrad währe eine wahnwitzige Alternative. Aber so viel Spaß macht das nun auch nicht in der Rushhour.

Vielleicht ist es ja auch nicht jeden Tag so verrückt wie gestern.Gestern hatten die Brandenburger ihren Reformationstag und frei. Vermutlich sind die alle zum Einkaufen in die Stadt geströmt und standen nun mit mir gemeinsam im Stau. Das ist ja das Problem. Sie kommen nicht mit dem Streckenplan der Berliner Verkehrbetriebe klar und sie denken, dass sie mal eben gemütlich in die City fahren können. Stau gibt es ja nicht, in der Brandenburger Pampa. Ausser in den Schulferien, wenn dort Straßen repariert und ganze Regionen vom Verkehr ausgeschlossen werden. Oh! Da fallen mir Geschichten ein. Aber das ist wieder ein anderes Thema….

In zwei Stunden schaffe ich es ganz bequem bis in die äußersten Zipfel des Landes zu fahren. Aber eben nicht via Berlin. Das geht nicht. Aber das war ja schon vorher klar. Und ich werde auch dieses Stauerlebnis wieder verdrängen und mich sehr bald wieder in den Stau einreihen um durch unser wunderbares Berlin zu schleichen. Was für ein Streß! Ich liebe diese Stadt!