Coaching ist….


Coaching ist nicht den Leuten zu sagen, was sie zu tun haben oder was sie tun sollten.

Coaching ist ein Prozess, der Menschen in die Lage versetzt selbst herauszufinden, was sie wollen, was sie am besten können, was ihre tatsächlichen Ziele sind und wie man diese Ziele erreicht.

Coaching bedeutet nicht, Probleme aus der Vergangenheit in einer Endlosschleife unter verschiedenen Gesichtspunkten zu beleuchten.

Coaching ist der Weg aus einem Labyrinth von begrenzenden Glaubenssätzen, schneller Perspektivwechsel und ein völlig veränderter Blick auf die Landkarte des Lebens.

Als ich mich das erste Mal mit Coaching beschäftigte,  hatte ich einen Plan. Ich wollte einen Neustart. Coaching war für mich die Möglichkeit, einen neuen Weg in eine neue Zukunft zu gehen.
Ich hatte instinktiv erkannt, was Coaching ist und ich ahnte, dass es sich um einen Beruf mit Zukunft handeln würde. Es kam mir interessant vor. Ich erkannte vieles, was ich bisher getan hatte wieder und lernte wie Kommunikation tatsächlich funktioniert. Das bedeutet auch, dass ich sehr wohl mit den verschiedensten Menschen interagieren kann, ohne dass sie überhaupt bemerken, wo meine Intentionen wirklich liegen. Es gibt Leute, die wirklich glauben, sie wären anderen haushoch überlegen. Sie sind blind, wenn sie jemand treffen, der das weiß und ihnen keine Angriffsfläche bietet.

Ich bin fest davon überzeugt, dass gute Psychologen, Pädagogen und Therapeuten sehr gute Coaches sein können. Ich komme aus einer völlig anderen Richtung. Ich war Ingenieur und IT-Manager. Coaching war für mich der Startpunkt und das Ziel. Ich erkannte sehr schnell, dass ich als Coach genau das machen kann, was ich gerne tat und wo ich mich am wohlsten fühlte. Es war wie eine Berufung, mein neuer Beruf, wenn man so will. Es ist eine völlig andere Form von Hilfe für andere Menschen. Was ich bis dahin kannte waren Beratungsformate wie Seelsorge, Supervision, Mentoring und natürlich hatte ich einige Unternehmensberater erlebt, die ihre speziellen Ziele verfolgten und schematisch abarbeiteten. Auch das ist ein interessanter Ansatz. Ich gehe mit einem Fragekatalog in ein Unternehmen und spreche mit Verantwortlichen. Am Ende gibt es eine ToDo-Liste, die abgearbeitet werden kann. Es werden Prioritäten gesetzt und es wird deutlich, wo der Schuh drückt. Es werden blinde Flecken sichtbar, die das Unternehmen daran hindern, besser zu werden. Coaching kann auch in diesem Bereich einen Quantensprung bedeuten. Aber dazu komme ich bestimmt später noch einmal zu sprechen.

Warum sollte jemand einen Coach aufsuchen und nicht einen Berater oder einen Therapeuten oder einen Seelsorger?

Verschiedene Formate beinhalten verschiedene Vorteile. Wer sich permanent mit Dingen aus der Vergangenheit beschäftigen möchte, geht zum Therapeuten. Das ist ansatzweise auch mit einem Coach machbar. Vieles, was uns hemmt hat seine Ursachen in der frühen Kindheit. Das können wir durchaus kurz berühren. Wir sollten es aber nicht als Coaching betrachten. Das macht besser ein guter Therapeut.

Es gibt auch einen großen Unterschied zwischen einem Mentor und einem Coach.

Wer in einem großen DAX Unternehmen vorankommen möchte, der braucht einen wohlgesonnenen und gut ausgebildeten Manager. Ein Coach kann hier nur als zusätzlicher Begleiter eingesetzt werden. Wer ein ausgezeichneter Coach werden will, der braucht einen sehr guten Coach als Mentor.

Ich denke, dass Coaching immer helfen kann Dinge herauszufinden, über die wir entweder noch nie nachgedacht haben oder über die wir vermieden haben nachzudenken.

Ein Pastor einer Freikirche hatte mir einmal erzählt, dass er zwei Dinge niemals tun würde. Erstens hatte er eine begründete Angst vor Psychologen und Therapeuten. Vor diesen Leuten fürchtete sich der brave Mann tatsächlich wie der Teufel vor dem Weihwasser, wenn der Vergleich gestattet ist. Er hatte Angst, dass Psychologen ihm seinen Glauben wegnehmen würden. Das hatte er so von seinem Vater gelernt. Die Fantastischen Vier hatten es auf den Punkte gebracht: Religion: Sohn, vom Sohn, vom Sohn vom Sohn. Der Pastor hatte gehört, dass ich Coach bin und schon hatten wir ein gutes Gesprächsthema.
Die zweite Gruppe vor der er Angst hatte, waren Anwälte. So etwas würde er nie brauchen, hoffte er, denn er würde ja verzeihen können. Der Mann war voller Ängste und voller Sorgen. Das ist heute noch so. Ich fürchte, dass es sehr vielen Gläubigen so ähnlich geht wie ihm. Sie haben Angst vor Veränderung und sie haben sehr oft Angst vorm Leben. Alles, was nicht in ihr Weltbild passt wird ausgeblendet und so entstehen sehr große dunkle Gebiete. Also genau das Gegenteil von dem was sie eigentlich anstreben sollten.

Ein guter Coach ist eine Art Künstler. Er beherrscht den Prozess des Öffnens und er führt seine Klienten in einen Flow-Zustand der dann zum gewünschten Resultat führen wird.

Kunst kommt auch beim Coaching von Können. Und dieses Können wiederum ist 90 Prozent Fleiß und nur zu einem geringen Teil Talent. Natürlich muss der Coach auch Lust auf den Job haben, sonst funktioniert das nicht.

Wenn Menschen einen Coach suchen, dann sind sie in der Regel schon bereit für einen Wandel. Ich kenne natürlich auch den Weg, Menschen blitzschnell in den Zustand zu bringen, einen Wandel erzielen zu wollen. Das funktioniert aber nur, wenn die Menschen es freiwillig tun wollen. Niemand darf versuchen, einem Menschen etwas überzustülpen. Coaching ist keine Gehirnwäsche.

Coaching schult blitzschnelle Perspektivwechsel. Wir haben heute jeden Tag die Gelegenheit scheinbar allgemein bekannte Dinge genauer unter die Lupe zu nehmen. Trump sei Dank! Egal was man von diesem ungehobelten Raubein halten mag. Er wird dafür sorgen, dass es wieder vorwärts geht. Manchmal muss man etwas zerstören um etwas Neues aufzubauen. Ein altes, marodes Haus abreißen und ein modernes Hochhaus bauen, ist vielleicht nicht die schlechteste Idee. Aber das hätten wir auch anders haben können. Ich will nicht abschweifen. Ich bin kein Freund von unhöflichen Cholerikern und verwöhnten Narzissten, die sich nicht im Griff haben. Auf jeden Fall wird nun plötzlich sehr deutlich, die stark die EU ist und dass es sich lohnt sie zu erhalten und auszubauen.  

 Das Beste am Coaching ist für mich, jeden Tag neue Leute kennenzulernen und sie auf ihrem Weg in ihr neues Leben zu begleiten. Ich bekomme so viele neue Ideen und Anregungen, dass ich es kaum fassen kann. So etwa hatte ich mir das vorgestellt mit dem Coaching. Es wird niemals langweilig. Jeder Tag bringt tatsächlich neue Einsichten und Ansichten. Spannend!

 

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