Streets of Berlin – New Age –


Ich liebe diese Stadt! Ich liebe diesen Song! mehr ist nicht zu sagen…..

 

Ein zynischer Coach für Choleriker


Ein zynischer Coach?

Zugegeben, ein zynischer Coach ist nicht das, was man sich unter einem hilfreichen psychologischen Berater vorstellt. Aber glauben Sie mir: Ich kann auch richtig fies sein. Genau so wie Sie, mein verehrter cholerisch veranlagter Narzisst. Was das für einen Spaß macht, können Sie sich vorstellen. Zwei Seelenverwandte, die nach Herzenslust in den Keller des untergründigen Humors steigen und das Ganze einfach COACHING nennen. COACHING! Yes! MUTTER!

Ich bin genau der Resonanzboden, den Du brauchst! – Komm, wir Duzen uns! Wir sind doch Seelenverwandte! (Schmieriges Grinsen von meiner Seite ist inklusive, denn ich bin doch authentisch und kann mich in meine Mandanten hineinversetzen)

STOP! So will das natürlich auch keiner. Oder? Aber glaube mir: Ich kann und ich will und ich werde das genau so tun. Warum? Weil ein guter Coach einen Teil seines Weges mit dem Coachee gehen muss um seine Welt zu erkunden und ihn zu verstehen. Um Dich spiegeln zu können, wie Du auf Deine Umgebung wirkst. Aber erst, nachdem wir ein tragfähiges Vertrauensverhältnis aufgebaut haben und Du mich als Companion akzeptierst. Ich sage es Dir ganz deutlich. Ich bin nicht wie Du. Ich verbiege mich niemals. Selbst wenn es noch so verlockend erscheint, niemals im Berufsleben. Und ich verbiege mich auch nicht für Dich. Aber ich kann eine Rolle spielen, wenn es nötig ist und vielleicht ist es spannend für Dich, das Theater mitzuspielen. Nennen wir es Coaching. Du willst wissen, wie Du Deine cholerischen Ausbrüche in den Griff bekommst – ein Waldlauf oder Kickboxen, ein Sandsack oder ein Spind, den man anschreien kann , können Lösungsansätze sein – und ich gehe mit Dir direkt in Deine Welt und wir kommen schon miteinander klar. Ob das funktioniert? Was denkst Du denn, wie das geht? Und wie das geht! Na klar!
Und ich habe einen furchtbaren Spaß daran. Ich verstehe Dich, denn mein zweiter Vorname ist Ironie! Wollen wir es ausprobieren?
Es ist genau wie in einem guten Krimi, in dem das Publikum sich in den Schurken verliebt. Seien wir doch mal ehrlich: Die bösen Charaktere sind immer die interessanten. Der brave und makellose Mann da vorne in der Kirche wird doch erst richtig interessant, wenn man sich vorstellt, was der arme Kerln alles anstellen muss um alles andere zu unterdrücken, was nicht in seine Rolle passt. Oder der Präsident, der nur knapp einem Impeachment entgangen ist, weil er genau das getan hatte, was in diesen Kreisen durchaus üblich ist. Stell Dir vor; Du bist Chefarzt und vögelst nicht mit der hinreißenden Krankenschwester. Das kann nun wirklich niemand von Dir erwarten. Das ist eben so; und ich habe Verständnis dafür. Das allein macht noch lange keinen Schurken. Das ist eher ein Indiz für etwas Anderes. Und genau das ist der Weg um einen Klienten, einen Coachee, zu verstehen. Das nenne ich – einen Weg gemeinsam gehen.   

Und genau das ist der Grund, warum mich unter zynischen Narzissten leidende Ehefrauen und Mitarbeiter als Coach weiterempfehlen. Weil ich die Dinge genau an der Wurzel anpacke. Nicht weil ich ein Choleriker bin, sondern weil ich selbst schon unter Cholerikern gelitten habe und weil ich sie genau studiert habe und weil ich sie wirklich kenne. Manchmal möchte ich so gerne sein wie sie: Arrogant; Rücksichtslos; Laut; Erfolgreich; – Aber dann wäre ich nicht mehr ich. Aber manchmal ist es auch für mich interessant in die Welt eines Cholerikers einzusteigen. Wobei wir wieder beim Thema sind.

Ich bin Coach und das ist gut so. Und wenn es nicht gelingt, dann haben wir es versucht und brechen das Coaching einfach ab. 

 

Paintings aus der Bay Area


Bhavna Misra is a freelance artist based in the San Francisco Bay Area. She paints portraits, wildlife, nature, and anything that appeals to her. She works with oil, pastels, acrylic, and colored pencils.

über Bhavna Misra — Discover

Sapiens – Eine kurze Geschichte der Menschheit


Das Buch wurde im Rahmen eines Vortrages in einer Randbemerkung wärmstens empfohlen, ohne jedoch, dass der Vortragende näher auf den Inhalt einging. Da ich zu dieser Zeit gerade auf der Suche nach einem neuen eBook war, war meine Neugier sofort geweckt und der Download gestartet, ohne dass ich große Ahnung hatte, um was es darin […]

über Sapiens – Eine kurze Geschichte der Menschheit (Buchzusammenfassung) — Schaeferblick Weblog

Was wir von unseren Kindern lernen können


Faced with a seemingly unanswerable problem? Maybe all your mind needs is time — a lesson mom and blogger Pam Armstrong relearned from her eight-year-old son and a book of math puzzles.

über Allowing Time for the Gears to Turn — Discover

Erste Hilfe für die Seele


Die Psychologin Angelique Mundt leitet in Hamburg das Kriseninterventionsteam und hat nun über ihre Erfahrungen ein Buch mit dem Titel “Erste Hilfe für die Seele – Einsatz im Kriseninterventionsteam” geschrieben. Bereits nach kurzer Zeit des Lesens spürt man, das dies keine gewöhnliche Tätigkeit ist, die man halt mal so eben tut. Es ist ein wahrhaftig…

über Erste Hilfe für die Seele — Buchnotizen

Smarter Service – Transformationsprozesse im Unternehmen


Der Smarter Service Talk mit Dr. Jürgen Meffert von McKinsey. Herr Meffert, Ihre zentrale These lautet: So zu tun, als ob man ein Start-up wäre, ist kein Erfolgsweg für Unternehmen hin zur Digitalisierung. Das stimmt. Der Grund liegt in den unterschiedlichen Vorgehensweisen von Unternehmen. Ich beobachte derzeit drei prinzipielle Wege: Die erste Gruppe von Firmen…

über Digital@Scale als Transformationsprozess erfasst das gesamte Unternehmen — Smarter Service

Aimee Mann – Eine Entdeckung!


Aimee Mann appeared on the Late Show with Stephen Colbert on Monday in support of her first album in five years, the excellent and newly released Mental Illness. The veteran songwriter unfurled the single “Goose Snow Cone” — one of our favorite songs in the month of January — her performance imbued with the same alluring “grace and conviction”…

über Aimee Mann performs “Goose Snow Cone” on Colbert — watch — Consequence of Sound

Dantes – Göttliche Komödie


Ich habe mit dem Rahmen der Arbeiten zu Dantes göttlicher Komödie begonnen, für die Wände meines Galeriezimmers bedeutet das, dass wieder alle Nägel aus den Wänden gezogen und die Löcher mit Gips aus der Tube verschmiert werden. Schon in einer Woche ist der Salon mit Birgit (siehe hier), an dem ich die Arbeiten präsentieren […]

über Schon wandte sich der Denker aufwärts – Dantes göttliche Komödie – Zeichnung von Susanne Haun — Susanne Haun

Ein unmoralisches Angebot


Ein unmoralisches Angebot

Der Film mit Robert Redford und Demi Moore – Woody Harrelson, der den Ehemann von Demi Moore gespielt hatte, habe ich vergessen, ich musste tatsächlich Google befragen –  war eine furchtbare Schmonzette. Er hat die Goldene Himbeere mehr als verdient.
Aber es ist ein wunderbares Coaching-Format. Welche 35 jährige Frau würde tatsächlich einen gerade 25 älteren Millionär vom Format Robert Redford aus moralischen Gründen abweisen? Zugegeben, es ist eine rhetorische Frage; Aber sie funktioniert sehr gut. Es ist eine sehr moderne Feenfrage. “Stellen Sie sich vor, dass Sie eine gutaussehende Partnerin finden, die sehr viel Geld hat, aber etwas älter ist als Sie?”, kann man auch einen 40jährigen Mann fragen. Eine attraktive 60jährige ist heute immer kein Hinderungsgrund sich neu zu verlieben, selbst wenn der Mann etliche Jahre jünger ist. Voraussetzung ist natürlich, dass  der Mann für die Frau attraktiv und kein niveauloser Langweiler ist. Er sollte schon eine gute Kinderstube genossen haben. Ich rede mich hier um Kopf und Kragen; Ich weiß; Es geht nur um das Coaching-Format: “Ein unmoralisches Angebot.”

Stellen Sie sich vor, dass Ihnen heute jemand “ein unmoralisches Angebot” machen würde. Wie würden Sie sich entscheiden?
Wir sind hier im Einzelcoaching und niemand wird ihre Antwort je erfahren. Aber stellen Sie sich selbst die Frage. Wie würden Sie auf ein derartiges Angebot reagieren?

Denken Sie kurz darüber nach und erfassen Sie, welche Gefühle das in Ihnen auswirkt. Denken Sie moralisch und warum Sie so denken, wie Sie gerade denken? Wer oder was steht ihnen im Wege? Wie würden Ihre Freunde und Verwandten auf Ihre Entscheidung reagieren? Deklinieren Sie es für die wichtigsten Personen in Ihrem Leben durch. Wie denkt Onkel Fritz und Tante Berta über Sie, wenn Sie „so etwas“ tun würden? Wie würde Ihr(e) PartnerIn darüber denken? Was würde Ihnen möglich werden, wenn Sie die Chance auf ein derartiges Angebot bekommen würden? Wie würden Sie ihr Leben gestalten? Wie würde es aussehen? Bedenken Sie, dass Sie möglicherweise ganz von vorn anfangen und alle Ihre Sorgen über Bord werfen könnten. 

Denken Sie bitte ernsthaft darüber nach. Auch wenn es Ihnen jetzt sehr unmoralisch vorkommt. Sie können auch über Ihre moralischen Glaubenssätze laut nachdenken, wenn Sie mögen. Aber bitte beschäftigen Sie sich ganz offen mit der Frage.

“Das unmoralische Angebot” ist ein sehr gutes Coaching-Format. Es funktioniert immer; – unter der Voraussetzung, dass der oder die Coach eine gute Beziehung zum Coachee aufgebaut hat und  nicht selbst ein derartiges Angebot unterbreitet. Denn das ist dann kein Coaching mehr, sondern etwas anderes. Und darum geht es hier nicht.   

Mitarbeitercoaching



Mitarbeitercoaching – Was ist, was soll, wie funktioniert es?

Was kann man sich konkret darunter vorstellen? Was bringt es? Wie funktioniert es praktisch? Das sind Fragen, die uns bei der Entwicklung eines greifbaren Modells begleitet haben.

Am Anfang stand die Überzeugung, dass Mitarbeitermotivation, Feel-Good-Management und eine optimale Arbeitsatmosphäre sich positiv auf die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern und letztendlich auch auf die Qualität und Quantität der Arbeit auswirken müssen. Es gibt keinen Zweifel; Kundenzufriedenheit beginnt immer mit Mitarbeiterzufriedenheit.

Aber was sind die wesentlichen Bausteine für die zielgerichtete Arbeit in mittelständischen Unternehmen? Es genügt ganz sicher nicht, wenn man einfach ein paar Coaches engagiert und sie dann im Unternehmen Mitarbeiter coachen lässt. Was soll das bringen? Was sind die Vorteile für die Mitarbeiter? Bleiben die gewonnenen Informationen wirklich beim Coach, oder werden sie brühwarm mit Namen und Adressen an den Auftraggeber weitergeleitet?
Was bringt das Coaching dem Mitarbeiter? Was bringt es für das Team? Was bringt es dem Unternehmen?

Coaching beginnt aus unserer Sicht immer mit einer Feststellungsrunde. Man kennt die Birkmann-Methode zu Persönlichkeitsfeststellung oder die ABC-Methode im Jobcoaching. Das Coaching-Dashboard der Jobnet.AG ist eine konsequente Weiterentwicklung der ABC-Methode. Es werden Fragen durch den Klienten beantwortet, die dann zu einem grundlegenden Portfolio für das individuelle Coaching genutzt werden können. Eher introvertierte Denker werden anders auf Veränderungsprozesse reagieren als extrovertierte, explosive Macher. Entscheidend ist ein intelligenter Abgleich und die zielführende Zusammensetzung der Menschen, die miteinander arbeiten.

Zugegeben: Das ist leicht gesagt und schwer zu realisieren.

Ein zentrales Thema bei Mitarbeitercoaching ist das der Bedeutung. Robert Kegan schreibt in seinen ENTWICKLUNGSSTUFEN DES SELBST: “Keine Bedeutung haben heißt,wie wir es definieren, völlig einsam sein. Auch wenn wir wohlgenährt, warm und körperlich gesund sind, können wir dennoch körperlich zugrunde gehen, wenn wir nichts ‘bedeuten’. Ich habe das Thema ‘Bedeutung’ oft im Zusammenhang mit ‘innerer Kündigung’, ‘Dienst nach Vorschrift’ und Burnout-Episoden beobachten müssen. Es ist aus meiner Sicht sehr wichtig, jedem Mitarbeiter möglichst die Bedeutung zuzuschreiben, die für ihn wichtig ist um sich optimal zu entwickeln und in ein Team hineinzupassen. Eine gute und fleißige Verkäuferin sollte niemals auf ihre Kerntätigkeit reduziert werden und sich austauschbar fühlen. Es geht auch darum, dass sie es ist, die den Kunden ein Gefühl von Sicherheit gibt. Sie repräsentiert das Unternehmen in der ersten Reihe. Das ist ein Grund, warum Verkäufer besonders geschult werden müssen. Das ist allerdings kein Kernthema für Coaching. Coaching macht etwas anderes. Ein guter Coach ‘bringt die Dinge auf den Punkt’. Er fragt nach allen Aspekten, die das Leben eines Klienten ausmachen und er fragt natürlich auch nach der Bedeutung. Wenn hier keine befriedigende Antwort gefunden werden kann, wird das ein wichtiges Coachingthema. Ich selbst habe mir diese Frage im Laufe meines Berufslebens immer gestellt und ich habe, nachdem ich sie beantworten konnte, immer eine neue Richtung eingeschlagen. Hätte ich meine eigene Bedeutung auf das reduziert, was andere in mir gesehen haben oder was andere von mir erwarteten, wäre ich vollkommen andere Wege gegangen. Es hätte die enorme Gefahr der gefühlten Bedeutungslosigkeit gedroht; mit allen begleitenden Wirkungen bis hin zu Depression und schweren Magengeschwüren. Ich selbst habe gelernt, wie man nicht nur ausweicht, sondern aktiv an der Lösung der eigenen Bedeutung arbeiten kann. Als Coach spüre ich regelrecht, dass ich an einer großen Aufgabe mitarbeiten darf. Es geht um nichts anderes als Coaching groß zu machen und so de Coach zu einem aktiven Gestalter zu machen. Das ist Bedeutung genug für mich und immer wenn ich an einer Stelle tätig war, wo das möglich war, konnte ich richtig gute Ergebnisse erzielen.

Also: Die Frage nach der Bedeutung ist essenziell im Coaching. Aber nicht nur das.
Coaching ist achtsames Feedback, die Möglichkeit das Handeln von Klienten unter anderen Gesichtspunkten sichtbar zu machen und Veränderungen zu bewirken, die nicht nur für das Unternehmen wichtig sind, sondern auch für jeden Einzelnen. Das Gesamtpaket ermöglicht positive Veränderungsschritte. Auch das Akzeptieren von Anweisungen einer Führungspersönlichkeit in einer Hierarchie gehört dazu. Wenn wir uns alle nur als absolute Individualisten verstehen, dann ist die Zusammenarbeit innerhalb von Teams und Institutionen kaum möglich. Das andere Extrem, die innere Kündigung, ist eine logische Folge.

Wie funktioniert also ein sinnvolles Mitarbeitercoaching?

Sie suchen sich einen Coach, mit dem Sie über das Thema reden können. Der Coach unterbreitet Ihnen ein Angebot. Und dann kann es auch schon losgehen. Der oder die Coaches können zum Beispiel mit Mitarbeitergesprächen in der Führungsriege beginnen. Die Schweigepflichtserklärung der Coaches ist eine wichtige Grundlage.

Am Ende kann es Empfehlungen geben, wie Teams besser zusammengesetzt werden könnten oder welcher Mitarbeiter Potentiale entwickelt, die eine zielgerichtete Förderung nach sich ziehen können. Alles läuft unter dem Aspekt: Erweiterung der Kompetenzen von Mitarbeitern und Teams.

Was spricht eigentlich dagegen, mit einem Coach über das Thema Mitarbeitercoaching zu reden?  

Narren


Früher war es üblich, dass der König einen Narren am Hof beschäftigte;
Der Narr konnte tun und sagen was er wollte.
Manchmal blieb den Zuschauern das Lachen im Halse stecken.
Heute brauchen die Mächtigen keinen Narren mehr.
Sie machen den Job einfach selbst.*

(*Ähnlichkeiten mit heute regierenden Präsidenten sind rein zufällig)

Coachbar? Zielgruppen für Coaching


Coachbar?

Eine interessante Frage, die sich jeder Coach immer wieder stellt, ist die Frage nach der Zielgruppe, die er ansprechen möchte. Für wen soll das Coaching einen Mehrwert bringen? Wer will sich überhaupt coachen lassen? Hat Coaching eine Perspektive? Ist der Beruf Coach mehr, als reines Wunschdenken? Ist es realistisch und sinnvoll als Zielgruppe zum Beispiel Anwälte, Ärzte, Geschäftsführer von mittelständischen Unternehmen zu definieren, wenn der Coach bisher hauptsächlich als Pädagoge oder Psychologe unterwegs war? Was bringt einen Chefarzt dazu, sich einem Coach anzuvertrauen, der selbst keinen medizinischen Hintergrund nachweisen kann? Warum sollte sich ein Steuerberater von einem Coach mit Schwerpunkt IT ins Vernehmen setzen? Macht das Sinn? Oder heißt es auch hier: Schuster bleib bei deinen Leisten?

Ich denke, dass ein guter Coach vor allem ein guter Gesprächspartner sein muss, der den Coachingprozess versteht und der in der Lage ist, Klienten aus unterschiedlichen Zielgruppen zu coachen.

Es geht hier nicht darum Netzwerke zu erweitern oder mit einem Spezialisten über ganz spezielle Problemstellungen zu reden. Es geht auch nicht um Projektmanagement oder Unternehmensentwicklung. Coaching ist eine 360° Sicht auf den ganzen Menschen, also eine ganzheitliche Angelegenheit.

Coaching und Therapie haben sehr viel mehr gemeinsam, als man zu wissen glaubt. Wenn ein Manager genügend Leidensdruck aufgebaut hat, wird der Gang zum Therapeuten für ihn ein logischer Schritt sein. Er hat Schmerzen und er geht zum Spezialisten. Wer Zahnschmerzen hat, geht zum Zahnarzt, auch wenn der Zahnarzt keinerlei Ahnung von der Tätigkeit eines Politikers, Forschers, Soldaten oder Managers hat. Logisch; Der Zahnarzt wird dafür sorgen, dass die Ursachen für die Schmerzen beseitigt werden. Er packt die Angelegenheit sozusagen an der Wurzel. Wer zum Therapeuten geht will keinen neuen Businessplan oder ein Konzept zur besseren Personalführung oder eine Expertise zu einem gescheiterten Projekt.

Coaching ist – niederschwellige – Therapie. Nicht jeder psychische Druck oder Schmerz hat seine Ursache in einer krankhafte Veränderung der Persönlichkeit oder einer psychische Krankheit. Coaching ist sehr nahe an der Therapie und der oder die Coach ist erwiesenermaßen gut in der Gesprächsführung. Ein Coach stellt Fragen, führt Perspektivwechsel, ist offen für neue Lebensansichten und Probleme. Ein Coach ist jemand, mit dem man reden kann, wenn man keinen anderen Gesprächspartner findet. Die Ursachen dafür, dass kein anderer Gesprächspartner in Frage kommt sind so vielfältig wie die möglichen Klienten eines Coachings.

Der Coach ist ein Resonanzboden, ein Sparringpartner, ein Drehbuchautor, ein Regisseur. Ich wiederhole mich.

Ich behaupte, dass ein Coach im Grunde nichts vom professionellen Leben eines Klienten wissen muss. Der Klient ist der Chef in seinem Leben. Er weiß am besten, wie der Hase läuft oder wie man Menschen dazu bringt, ihm zu folgen. Es ist durchaus möglich, dass der Manager etwas über Führung dazulernen möchte. Auch hier wäre ein neutraler Coach mit anderem Lebens- und Erfahrungshorizont ein sehr guter Ansprechpartner.
Ein Coach muss, wie ein Therapeut sehr viel über die menschliche Seele, Entwicklungsstufen und Ängste wissen. Coaching, Seelsorge, Therapie haben sehr viel miteinander zu tun. Daher plädiere ich für Coaching als Profession mit therapeutischen Ansätzen und Wissen. Das macht den Beruf eines Coach zu einem der spannendsten Feldern, die es gibt. Ich bin mir sicher, dass Coaching eine große Zukunft haben wird.

7 (Ab)gründe für Coaching


Er wollte sich nicht coachen lassen; Er fürchtete sich vor der dunklen Leere, die dem Coach nicht entgehen würde.

Sie brauchte keinen Coach; Ihr genügten gelegentliche Bekanntschaften, denen sie ihr Innerstes offenbarte.

Er hatte oft darüber nachgedacht, sich einem Coach zu offenbaren. Ohne Ergebnis.

Er war lange Barkeeper gewesen; Nun war er eben Coach.

Ihre erste Frage an den Coach: “Wie ist das mit der Schweigverpflichtung bei Ihnen?”

Ihre zweite Frage an den Coach: “Coaching ist doch so etwas wie Seelenstriptease, nicht wahr?”

Er wollte nur reden; keine Fragen beantworten, keine Ziele realisieren. Der Coach hörte lange aufmerksam zu.

Teste, ob Coaching Dir etwas bringen kann


Teste, ob Coaching Dir etwas bringen kann

Ich habe da mal eine Idee. Ich sammele heute mal ein paar Coaching-Anläße; direkt aus dem Leben, sozusagen.

Wer Lust hat, darf mir schreiben und ich schau dann mal, wie ich das Thema angehen würde.

Einfach per eMail oder hier als Bemerkung.

Und los!

Die 7 Rollen des Coach


Die 7 Rollen des Coach

Ein Coach muss in der Lage sein, den Coachingprozess zu führen. Er ist ein Multitalent, der blitzschnell unterschiedliche Rollen annehmen kann. Abhängig von der Situation und vom Prozessschritt ist er väterlicher Freund, Resonanzkörper, Gegenspieler, Spiegel, Assistent, Kumpel, positiver Verstärker, “des Teufels Advokat”, Ratgeber, Katalysator, Projektmanager, Visionär, Stichwortgeber, Seelsorger, Begleiter, Bergführer oder Lehrer und Trainer. Wir sehen also, dass eine Einschränkung auf nur 7 Rollen nicht zielführend zu sein scheint.  

Babak Kaweh hat in seinem COACHING HANDBUCH* die 7 Rollen des Coachs wie folgt zusammengefasst:

7 Rollen eines Coach

  • Regieassistent
  • Ratgeber
  • Mitspieler
  • Resonanzkörper
  • Transformator
  • Reflektor
  • Provokateur

Die Rolle des Regieassistenten ist aus meiner Sicht die herausragende Rolle. Nach dem Erstkontakt wird sozusagen geklärt, ob der FILM ein gutes Drehbuch hat und wie er am besten umzusetzen ist. Zielklärung und Meilensteine in Form von Kapiteln werden abgestimmt. Die Bühnenbilder werden gemalt und die weiteren Figuren benannt und beschrieben. Dann folgt ein genau auf den Coachee abgestimmter Ablauf und es wird immer wieder ganz genau geklärt, ob er sich in seiner (neuen) Rolle wirklich wohlfühlt, oder ob weitere Anpassungen ausprobiert werden müssen. Coaching hat eine Menge mit der Arbeit eines Regisseurs zu tun. Aus zuverlässiger Quelle habe ich erfahren, dass es für den klassischen Regisseur im Deutschen Fernsehen immer schwieriger wird, Aufträge zu bekommen. Warum auch immer. Das will ich hier nicht mutmaßen. Aber Regisseure können mit Sicherheit auch die Rollen eines Coach übernehmen, wenn sie gut sind.

Die Rolle als Ratgeber gehört meiner Meinung nach noch weiter nach hinten. Ein Coach agiert eher als aktiver Zuhörer, hier als Resonanzkörper, Reflektor, Transformator.

(*Das COACHING HANDBUCH von BABAK KAWEH ist ein sehr gutes und kompaktes Nachschlagewerk für Coaches)

CompanyMood – Effektive Messung der Mitarbeiterzufriedenheit


das ist Qualitätsmanagement der Extraklasse!

Feelgood Management

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Der Schlüssel zum Erfolg: Zufriedene Mitarbeiter

Warum sind Unternehmen wie Google, Facebook oder Apple so erfolgreich am Markt?

Der Schlüssel ihres Erfolges liegt im Engagement ihrer Mitarbeiter. Studien, wie die von StepStone, haben herausgefunden, dass zufriedene Mitarbeiter motivierter und engagierter ihrer Arbeit nachgehen. Damit sind geringere Fehlzeiten, eine geringere Fluktuation und ein effektiveres Recruiting verbunden, was Kosten spart und einen wichtigen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz sichert. Wie man die Zufriedenheit der Mitarbeiter mit entsprechenden Maßnahmen steigern kann, habe ich bereits berichtet. Im letzten Blogartikel habe ich die Online Reise Plattform TravelBird vorgestellt, die bereits viele dieser Maßnahmen erfolgreich umsetzt.

Ursprünglichen Post anzeigen 525 weitere Wörter

Woran erkennst Du einen guten Coach?


Ok, eventuell begebe ich mich mit diesem Titel auf dünnes Eis. Denn was heißt das eigentlich? Um eines gleich vorwegzunehmen, ich glaube, DEN guten Coach gibt es ebenso wenig wie DIE gute Führungskraft, DEN guten Arzt, DIE gute Mutter etc. Dennoch bin ich überzeugt, dass es günstige und weniger günstige Coach-Klienten-Konstellationen und gelungene und weniger […]

über Woran erkennst du einen guten Coach? — Umbruch – Aufbruch

Transaktionsanalyse – Feedback


Die Transaktionsanalyse ist eine psychologische Theorie mit der auch Feedbackregeln und die (Wieder-) Herstellung einer symmetrischen Gesprächssituation erklärt werden kann. Jeder erwachsene Mensch kann auf den drei Ebenen: Eltern Ebene Erwachsenen Ebene Kind Ebene agieren und reagieren. Jeder trägt das Potenzial der drei Ebenen in sich und wechselt sie über den Tag verteilt. Eltern Ebene: […]

über Wie du wertschätzend und respektvoll Feedback geben kannst Teil IV — Ralf Hauser – Coaching Blog

Führungskraft als Coach?


Das tayloristische Management-Verständnis hat ausgedient. Punkt! Dies sollte nun wirklich keine Neuigkeit mehr darstellen, da es nun oft genug proklamiert und erklärt wurde – z. B. hier, hier und hier. Für ungläubige Planungs- und Kontroll-Gläubige: Selbst Management-Guru Gary Hamel forderte schon vor Jahren im Harvard Business Manager die Weiterentwicklung des klassischen Management-Ansatzes zu einem “Management […]

über Die Führungskraft als Coach – Revolution im Führungsverständnis oder Missverständnis? — HR Strategie Blog

GENTLEMAN/WOMAN


In eigener Sache: Wir brauchen Gentleman und Gentlewoman Sie machen unsere Welt zu einem besseren Ort. Immer wieder stelle ich fest, dass die Balance überall ihren Weg findet: Es zeichnet sich, entgegen dem derzeitigen Mainstream, ganz leise – eben ‘gentlemanlike’, ein Trend ab, den ich sehr willkommen heiße:

über Bist du schon ein Gentleman bzw. eine Gentlewoman? — Ruhrköpfe

Der Coach – der Vater


Hin und wieder werde ich gefragt, wer das eigentlich sei, dieser Coach, der in meinen Berichten gelegentlich auftaucht. Der Coach ist mein Vater, und natürlich coacht er mich nicht im eigentlichen Sinne, wozu bräuchte ich mit meinen Genussradler-Ambitionen auch einen Trainer.

über Der Coach — Ride. Breathe. Live.

Clinton’s Restaurant in Hoppegarten


interessant! das liegt ja quasi bei mir um die Ecke! Danke für den tollen Tipp! Ich werde den Burger probieren……

Joesrestandfood

Das Clinton Restaurant ist integraler Bestandteil der Europazentrale der Clinton Unternehmensgruppe. Diese vertreibt Kleidung der Modemarken Soccx und Camp David. In dem Verkaufsshop in Hoppegarten, dort wo die Zentrale für Europa beheimatet ist, gehört auch ein Bistro und ein Restaurant dazu. Als ich dort vorbei fuhr, wurde ich neugierig und musste das Restaurant testen.

Samstags und Sonntags gibt es hier auch einen Brunch sowohl im Bistro als auch im Restaurant. Am Mittwoch wird die Karte italienisch mit Pasta und Pizza.

Zu Beginn kam ein Gruß aus der Küche in Form von Brot mit einer speziellen Butter und einer frischen Creme. Ich hatte als ersten Gang das frische Rindertatar für 12,50€ bestellt, einer der Klassiker hier im Clinton Restaurant.

Ich war angenehm überrascht von der guten Qualität des Fleisches. Das Tatar war gut präsentiert und hatte die richtigen Zutaten auf dem Teller, um sich nach Belieben, sein Tatar zu veredeln. Dieser erste Gang hier…

Ursprünglichen Post anzeigen 202 weitere Wörter

Authentisch Italienisch in XBerg SO36


Das Restaurant Trentasei liegt im ehemaligen Postzustellbezirk “SO36“ in Berlin Kreuzberg, ein Begriff bei den Westberlinern durch den legendären gleichnamigen Punk und New Wave Club. Die 36 ist der Namensgeber für das Restaurant in der Skalitzer Straße 34, 10999 Berlin. Der gebürtige Kreuzberger und Geschäftsführer des Trentasei hat sich in dem Restaurant einen Traum von […]

über Authentische italienische Küche im Restaurant Trentasei in Berlin / Kreuzberg — iSpodBerlin

Barcelona to LAX für 99€


An airfare war is raging over the Atlantic, and the owner of British Airways has just fired a new weapon. International Consolidated Airlines Group, BA’s parent company, said Friday (March 17) that it’s launching a low-cost carrier called Level that will offer no-frills service from Spain to two airports in California and two in Latin…

über A new budget airline from British Airways’ parent will fly from Barcelona to LAX for €99 — Quartz

Meinungen


Wenn Du die Wahrheit sehen willst,
habe keine Meinung. /Zen Sprichwort/aus: IRON FIST/

Die Welt besteht aus Meinungen. Wie kann man da keine Meinung haben? Das ist er erste Gedanke, der einem durch den Kopf schießt. Kann man sich überhaupt leisten, keine Meinung zu haben? Ist das erlaubt?

Keine Meinung haben, bedeutet in unserer westlichen Welt, feige zu sein. Man darf sich doch nicht heraushalten. Man muss einen klaren und festen Standpunkt haben. Man muss wissen, wo man steht und man muss klar stellen wofür man steht. Darum geht es in unserem Leben. Einen festen Standpunkt haben und wissen wo man hingeht. Im Coaching sind das wichtige Punkte auf unserer inneren Landkarte.

Aber zuerst wollen wir uns die Wahrheit ansehen. Wir wollen sie erkennen und sehen. Wie stellen wir es an? Genau so, wie es in diesem ZEN Sprichwort steht.

Wenn Du die Wahrheit sehen willst, habe keine Meinung. Trenne Dich und erlöse Dich von den einschränkenden Einflüssen von Meinungen. Fakten, Nachrichten, Propaganda, Fake News, Glaubenssätzen, Dogmen, Vorstellungen. Es ist nicht einfach, aber es hat eine reinigende Wirkung. Das hat etwas mit Fasten zu tun. Trenne Dich – eine Zeit lang – von allen Ballaststoffen und Meinungen, die um Dich herum alles ausfüllen. Dann wirst Du zu neuen Erkenntnissen kommen. 

 

Der blinde Punkt in dir


Der blinde Punkt in Dir

Als Blinder Fleck wird in der Augenheilkunde die Stelle des Gesichtsfelds bezeichnet, auf die sich jeweils die Austrittsstelle des Sehnervs im Außenraum projiziert.

Da sich hier, am Discus nervi optici mit der Papille des Sehnervenkopfs, keine Lichtrezeptoren der Netzhaut befinden, stellt diese Stelle einen „blinden Fleck“ für die entsprechende Gesichtsfeldregion dar und weist lokal so physiologisch einen absoluten Gesichtsfeldausfall auf.

Normalerweise wird der Blinde Fleck nicht als blinder Fleck zur Kenntnis genommen.

Auf der Grundlage von Empfindungen der umgebenden Netzhautregionen und aufgrund von solchen aus den korrespondierenden Regionen der Retina des anderen Auges, dessen Sehnervenaustritt sich im binokularen Gesichtsfeld nicht auf denselben Bereich abbildet, sowie anhand von Erinnerungsbildern, wird das Gesehene in der Wahrnehmung so zu einem Bild ergänzt, dass der Gesichtsfeldausfall subjektiv nicht erscheint.

https://de.wikipedia.org/wiki/Blinder_Fleck_(Auge)

Unser Gehirn ist genial. Es lässt uns vergessen, dass es diesen blinden Fleck gibt. Aber er ist vorhanden.

Ähnlich wie der blinde Fleck im Auge gibt es viele blinde Punkte in der Psychologie. Sie sind zweifellos vorhanden und wir bemerken sie nicht, weil sie für unser Bewusstsein ausgeblendet sind.

Immer, wenn wir eine wichtige Entscheidung treffen, stellen wir uns Fragen stellen, die letztendlich die Antworten liefern, die grundlegend für den Erfolg oder Mißerfolg sind. Wir neigen dazu, unangenehme Dinge auszublenden oder nicht so zu sehen, wie sie wirklich sind. Das ist keine bewusste Entscheidung, sondern eine unterbewusste Prozedur, die ganz automatisch abläuft. Es gibt immer Punkte, die wir nicht sehen können oder nicht sehen wollen. Aber genau darum geht es beim Coaching. Der blinde Punkt ist in Wirklichkeit der innere Kern unseres Wesens und unserer Kraft. Es geht um Motivation und Ressourcen. Was wollen wir eigentlich erreichen? Wer wollen wir sein? Was treibt uns an? Spielen wir nur ein Spiel mit, das von anderen bestimmt wird? Oder erkennen wir den Sinn und das Ziel des Spiels und sind in der Lage die Regeln zu bestimmen? Wissen wir wirklich wohin uns unser Weg führen soll?

Das herauszufinden ist ein wichtiges Coaching-Thema.

“Es gibt Dinge, die übertragen sich von Generation zu Generation. Unsere Aufgabe ist es alte Muster zu durchbrechen.” / Irwin D. Yalom/

Meine Empfehlung: http://www.yalom-derfilm.de/

https://www.amazon.de/Yaloms-Anleitung-Gl%C3%BCcklichsein-Irvin-Yalom/dp/B00T80RXC6/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1489389374&sr=8-1&keywords=anleitung+zum+gl%C3%BCcklichsein

Die meisten Menschen bereuen etwas. Es gibt so viele Dinge, die sie getan oder nicht getan haben.

Wenn wir uns selbst nicht richtig verstehen, können viele Instinkte in uns die Führung übernehmen und unser Leben negativ beeinflussen. Sobald wir uns besser verstehen, werden wir die neurotischen Elemente in uns in den Griff bekommen.  

Wenn wir uns selbst nicht wirklich verstehen, können wir auch andere nicht wirklich verstehen oder schätzen.

Die Reise in unser innerstes Selbst kann anstrengend und enttäuschend sein. Aber wir erkennen am Ende, wo unsere wahren Stärken und Ressourcen liegen. Es macht überhaupt keinen Sinn jemand werden zu wollen, der man nie sein kann. Es ist sehr klug, vorher zu wissen wo die wahren Fähigkeiten und der innere Punkt der Identität liegen.

Wenn Du weißt was du erreichen kannst, und wirklich ein Ziel erreichen willst, das zu dir passt, dann wirst du es auch erreichen.

Sperenberg wird Berlins neuer Flughafen


Sperenberg wird Berlins neuer Flughafen*

Das Ding wird eingemottet.”, konnte man heute in der WELT lesen. Gemeint ist der Hauptstadtflughafen BER. Es scheint so, als ob der Flughafen 2018 nicht fertig wird und ein neuer Termin ist nicht in Sicht.

Ein Alternativvorschlag: Berlin stoppt tatsächlich alle Baumaßnahmen und macht dem Elend ein vorzeitiges Ende und Brandenburg öffnet die Möglichkeit um den alten MilitärFlughafen Sperenberg auszubauen und dort von einer privaten Investorengruppe einen neuen Flughafen bauen zu lassen. Wie lange braucht man um so etwas durchzuziehen? Das sollte sehr schnell gehen, wenn alle mitmachen. Möglicherweise muss die Regierung ein Basta! und ein Machtwort sprechen um so etwas auf den Weg zu bringen. Wie wäre es, wenn der BER wirklich kurzfristig gestoppt und die beteiligten Unternehmen auf Schadenersatz verklagt werden? Das dauert lange, aber bis zum Abschluss der Untersuchungen kann eine Investorengruppe aus dem Silicon Valley längst einen neuen Flughafen mit Ausbaupotential und alle notwendigen Infrastrukturbauten fertig geplant und gebaut haben. Wir wäre es mit einem modernen Drehkreuz mit angeschlossenen Zentralen für Apple, Alphabet, Microsoft, Amazon und Oracle? Als Sahnestück könnten dort auch noch Unternehmen wie Huawei und Hyundai neue Europazentralen aufbauen und der Transrapid würde auch noch zum Einsatz kommen um die 50 Millionen Passagiere, mit denen man wohl rechnen kann schnell ans Ziel zu bringen. Einchecken am Hauptbahnhof und direkt zum Gate. Das wäre einmal eine Maßnahme die dem Standort Deutschland angemessen ist. Alles andere ist doch nur kleinkarierter Schwachsinn. Vielleicht ist es auch ausgemachter Unfug, was ich hier vorschlage. Aber ist das tatsächlich so? Es lohnt sich darüber nachzudenken, wie die Hauptstadtregion in 10 oder 20 Jahren aussehen soll. Es lohnt sich darüber nachzudenken, wie sich diese Schlagzeile liest und was sie in uns auslöst: Sperenberg wird Berlins neuer Flughafen! Da ist genügend Platz um so etwas zügig umzusetzen. Die Milliarden, die bisher in eine Bauruine geflossen sind, wären von Anfang an besser dort aufgehoben gewesen. Vielleicht sollten man den Supermann Martin Schulz*** ins Boot holen. Das wäre doch ein gutes Wahlkampfthema für ihn. Berlin hat es nicht verdient mit einer Kopfgeburt wie dem BER weiter bestraft zu werden. SPERENBERG – hört sich gut an!

* )ACHTUNG! Das ist keine Nachricht, sondern nur ein alternativer Fakt 😉
***) Martin Schulz war 2017 Parteivorsitzender und Kanzlerkandidat der SPD****. Nach der verlorenen Wahl fiel die SPD auf ungefähr 15% und tummelte sich auf dem Niveau der sogenannten Kleinen Parteien: GRÜNE, LINKE, FDP, AfD. Schmidt hatte noch eine Woche vor der Wahl stur behauptet: „Ich werde Kanzler der Bundesrepublik Deutschland!“
****) SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands
P.S. Ich habe den Text mal durch den Bullshitalanysator geschickt:
Erstaunlich:
Ihr Text: 2413 Zeichen, 359 Wörter
Bullshit-Index :0.15
Ihr Text zeigt nur geringe Hinweise auf ‚Bullshit‘-Deutsch.
P.S. Artikel im Tagesspiegel:

 

Internetmarketing, ein Feldversuch ;-)


Viele meiner Kollegen haben eine Webseite erstellt und sind ziemlich fit in Sachen Internetmarketing. Respekt! Ohne Internetauftritt geht heute nichts mehr. Google ist und bleibt die größte Suchmaschine und wir suchen genau hier nach allem, was wir wissen wollen. Wir suchen nach Dienstleistungen, Martin Schulz, Marc Terenzi, Marco Polo, Roger Federer, Züricher Geschneltzeltes oder geschnetzeltes nach Züricher Art und die Australien Open. Wenn jemand Choleriker und Coach eingibt(versuch mal „Choleriker Coach“), dann landet sie oder er auf dieser Webseite. Ich liebe das Internet! Allerdings findet man natürlich auch Informationen zu Donald Trump und Marine Le Pen, die wir in Deutschland eher unter Marie Le Pen suchen. Wir finden die Beatles und die Rolling Stones, das Rolling Stone Magazine. Wir finden alles über die AfD, aber ob es sich um eine wirkliche Alternative für Deutschland handelt, darf bezweifelt werden. Ich mag weder alternative Fakten, noch Fake News. Es kommt immer auf die Protagonisten von politischen Bewegungen  an. Einen Björn Höcke oder auch liebevoll Bernd genannt, ist sicher kein Ruhmesblatt für die Kunst der Rhetorik; jedenfalls nicht für mich. Frauke Petri überzeugt mich auch nicht. Muss sie auch nicht. Ist besser so.

Aber es sind Reizwörter, die wirklich oft gegoogelt werden. Wobei wir wieder bei Internetmarketing wären. Ich bin mal gespannt, wie die oben genannten Reizwörter auf die Zugriffszahlen dieser Seite wirken. Es handelt sich um die meist gesuchten Wörter auf Google. Gut: Dschungelcamp und Karda Loth fehlte noch. Ich schau mal und berichte später darüber.  

Bis bald! 

Höhenangst


Höhenangst

Ein 58jähriger Mann mit Herzrhythmusstörungen ging auf Empfehlung des Hausarztes zu einem Coach. Denken Sie jetzt nicht darüber nach, wie realistisch das klingt. Es gibt tatsächlich Ärzte, die Coaching empfehlen, weil sie wissen, dass der richtige Coach ein hilfreicher Gesprächspartner für Patienten sein kann.
Die Herzrhythmusstörungen hatten schon Jahre vorher begonnen. Herbert von der Lohne* hatte damals einen neuen Punkt auf der Karriereleiter erreicht. Er war Diplom-Kaufmann und er kannte seine Stärken und Schwächen. Von der Lohne hatte für eine Reihe von  Unternehmen gearbeitet und sich regelmäßig neu beworben, als es Zeit für ihn war, den nächsten Karriereschritt zu machen. Die Unternehmen für die er gearbeitet hatte boten ihm kaum Aufstiegsmöglichkeiten, die in seinem Sinne waren. Er war ein absoluter Profi bei Bewerbungen und er war aus dem Bewerbungsmodus nie herausgekommen. Der Mann wusste, wann es Zeit war zu gehen. Und er hatte nie genug Zeit und Geduld gehabt um sich auf seine Arbeit tatsächlich zu konzentrieren. Das machte ihn unruhig. Er hatte niemand, mit dem er darüber sprechen konnte. Er war ein guter Fachmann; ohne jeden Zweifel. Er wusste, wie man Mitarbeiter führt und er konnte sehr gut mit Vorgesetzten umgehen. Herbert von der Lohne war sportlich, attraktiv und er wusste genau, was zu tun war um Menschen für sich einzunehmen. Er war erfolgreich in dem was er tat. Niemand wusste, was wirklich in ihm vorging; nicht einmal er selbst. Mit etwa 54 begannen seine Herzprobleme. Er konnte es ziemlich genau sagen, wann es begann. Er hatte es geschafft und war zum kaufmännischen Geschäftsführer einer Unternehmensgruppe ernannt worden. Als er sein neues Büro bezogen hatte und er sich einen Überblick über die Aufgaben, seine neuen Mitarbeiter und die fachlichen Herausforderungen verschafft hatte, kamen ihm erste Zweifel an seinen Fähigkeiten. Er hatte alles erreicht, was er hatte erreichen wollen und nun würde er nur nach nach unten fallen, wenn etwas schief ging. Bisher war er nur im Vorwärtsmodus gewesen und wenn es unüberwindliche Probleme gab, bewarb er sich auf einen besseren Job. Das hatte perfekt funktioniert; bis zu diesem Punkt. Er wusste instinktiv genau, wo seine Schwächen waren. Er hatte es immer geschafft, Untiefen zu umfahren. Nun musste er tatsächlich Leistung und Durchhaltevermögen zeigen.
Er erzählte von schlecht sortierten Aktenbergen, die er oft in seinen alten Unternehmen hinterlassen hatte. Er war oft von einem Monat zum anderen gegangen und die Unternehmen waren nicht selten froh, ihn so lautlos verschwinden zu sehen. Was hätte man ihm auch vorwerfen sollen? Er würde sich nicht damit belasten. Dinge wie Akten sortieren waren nicht sein Ding und durch seinen häufigen Unternehmenswechsel konnte er sich immer als ruhiger und kompetenter Problemlöser darstellen. Er wusste ganz genau, wie das gelaufen war. Nun würde es zu einer neuen Herausforderung werden, der er sich stellen müsste. Er hatte ein Alter erreicht, in dem er langsam auf den Ruhestand hinarbeiten musste. Das alles war für ihn kein schwerwiegendes Problem. Darüber würde er hinwegkommen, meinte er. Aber es gibt Gedanken und Stimmungen, die man nicht beeinflussen kann. Es wurde klar, dass dieser Mann mit niemand darüber reden konnte und wollte; nicht einmal mit seinem Seelsorger. Herbert von der Lohne war traditionell evangelisch getauft und sozialisiert. Der regelmäßige Kirchenbesuch gehörte selbstverständlich zu seinem Leben. Aber auf die Idee mit seinem Freund, dem Pastor der Gemeinde, der er angehörte, über seine innersten Zweifel und Nöte zu sprechen, kam er nie. Nun hatte er einen längeren Klinikaufenthalt hinter sich, mit anschließender REHA. Er stand vor dem Aus. Was würde passieren, wenn er wieder seine Arbeit aufnehmen würde? Seine Stellvertreterin war eine kompetente Frau. Sie wusste genau, wo er professionell stand. Sie musste alles, was er in den letzten Jahren wieder liegengelassen hatte für ihn in Ordnung bringen. Herbert von der Lohne wusste genau, das sie die bessere Kandidatin für den Job war. Diese Frau konnte ohne Weiteres seinen Job übernehmen, wenn es zu einer Entscheidung kommen sollte. Und sie war ihm mindestens ebenbürtig, was kühl kalkulierte Entschlüsse betraf.

Die Situation lag auf der Hand. Der Mann war 58, hatte einen längeren beruflichen Ausfall zu verkraften und er fühlte sich nicht gesund. Aus kardiologischer Sicht gab es keine schwerwiegenden Bedenken. Die Störungen waren vermutlich eher psychosomatisch.

Nun saß er einem Coach gegenüber. Der Coach war Anfang 50 und er war auf Fälle wie diesen vorbereitet. Der Kaufmann war nicht krank. Soviel war klar geworden. Auch eine psychische Erkrankung war ausgeschlossen worden. Aber er hatte den ersten Schritt getan und sich erstmals einem fremden Menschen geöffnet. Das erwies sich als kluge Entscheidung. Sie bewirkte einen gewissen Druckabbau, der sofort zu spüren war. Der Kaufmann konnte erstmals mit einem kompetenten Mann reden, der einen ähnlichen Hintergrund wie er hatte. Der Coach hatte lange als Ingenieur im Projektmanagement eines großen Unternehmens gearbeitet und war mehrere Jahre Abteilungsleiter gewesen. Kaufmännische Tätigkeiten und Abteilungen waren ihm gut bekannt. Sie hatten große Schnittmengen über die sie sprechen konnten. Der Coach hatte sich nebenberuflich als Coach ausbilden lassen und er hatte seinen Traumberuf gefunden. Die erste Reaktion des Kaufmannes war die Idee, selbst als Coach zu arbeiten. Auch daran war der Coach gewöhnt. Er wusste, wie komplex die Ausbildung war und schwer es war ein richtig guter Coach zu werden.

Es wurde sehr schnell klar, dass der Kaufmann offen mit seiner Situation umgehen musste um die nächsten Schritte zu tun. Der erste Schritt war ein offenes Gespräch mit seiner Stellvertreterin und seinem Chef. Er würde herausfinden, wie seine Chancen waren weiterzumachen. Alles musste auf den Tisch. Er würde mit offenen Karten spielen und sich auch auf den Worst-Case vorbereiten. Wenn er jetzt gefeuert werden würde, dann würde er nicht in eine Katastrophe schlittern. Es würde eine ordentliche Abfindung geben und er würde sich arbeitslos melden. Eine selbständige Tätigkeit als Interimsmanager war eine denkbare Alternative zu einer Festanstellung. Von der Lohne wusste, dass er seinen Job gut machen konnte. Er war im Grunde der geborene Berater und Interimsmanager. In Sachen Erfahrung konnte ihm kaum jemand etwas vormachen. Er hatte immer erfolgreich neue Herausforderungen auf sich zukommen lassen. Und er war nicht so schlecht in seinem Job, wie es ihm manchmal vorkam.

Der Mann wurde durch das Coaching nicht geheilt; Er war nie krank gewesen. Er hatte Selbstzweifel, die er unterdrückt hatte und die sich ihren Weg gesucht und gefunden hatten. Das Coaching war für ihn eine sehr gute Möglichkeit mit einem Profi über seine Probleme zu sprechen. Das hatte ihn stark entlastet und er wusste, dass diese Gespräche niemals publik werden würden. Der Coach holte sich die Erlaubnis ein, anonym über den Fall zu schreiben und ihn ihn Vorträgen zu benutzen. Auf der Referenzliste des Coach stand Herbert von der Lohne nicht; aus verständlichen Gründen.

* Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen wären rein zufällig und sind nicht beabsichtigt