Kinder zum Programmieren motivieren


Die beiden gemeinnützigen Organisationen Raspberry Pi Foundation und CoderDojo bündeln ihre Kräfte, um gemeinsam mehr und mehr junge Menschen zu inspirieren, mit dem Programmieren zu beginnen.

über #146 Mit gebündelter Kraft Kinder zum Programmieren motivieren — 365 gute Dinge

das alles ist Deutschland


Als Engländer hat man viele Vorurteile gegenüber den Deutschen: Sie haben keinen Humor, essen nur Bratwurst und trinken ständig Bier. Sie sind immer pünktlich und auf die Arbeit konzentriert. Aber steckt hinter diesen Vorurteilen auch Wahrheit?

über Pretzel. Beer. Work. Rave. Repeat – A year in Germany — The tastemonials

Brunch goes Brinner


Hallo aus Berlin, Brinner heißt der neueste Foodtrend aus den USA und kommt natürlich mal wieder aus Kalifornien. Porridge, Croissants, Eier, Pancakes und Cornflakes zum Abendessen? Brinner ist eine Kombi aus Breakfast und Dinner und gegessen wird abends das, was eigentlich zum Frühstück auf den Teller kommt. Klingt erst einmal komisch, ist aber so. Der Hype am Abend üppig […]

über Neue Foodtrends! Brunch ist out – jetzt kommt Brinner! — InSideBerlin.

VersRegen unter Sternen


Ja zum Jammern (nieder mit dem Nein) was sonst macht uns menschlich unterm Gestank der Sterne wohin wir flüchten der Hase Hoffnung ist schon da wie über Nacht sind wir der nackte Nordstern und ich sind wir beide in die Jahre gekommen schweigsam und weise sind nichtig wie der Stein ehe einer ihn doch wer […]

über Du liebe Zeit, es regnet Verse. — Paul Fehm

Made in Germany


Made in Germany

Es war ein Brandmal, als es eingeführt wurde. Made in Germany war eine Warnung vor deutschen Plagiaten britischer Qualitätsprodukte im 19ten Jahrhundert. England war damals die führende Industrie- und Handelsmacht. Das britische Empire war auf dem Höhepunkt der Macht. Alle wichtigen Erfindungen kamen aus den Fabriken der damaligen Industriellen Revolution in England. Zentrum waren die Fabriken in Manchester; Daher der Name ManchesterKapitalismus. Ab 1850 setzte in Deutschland ein ausserordentlicher Industrialisierungsschub ein. Deutsche Fabrikanten arbeiteten eng mit englischen Unternehmen zusammen. Sie begannen oft mit Vertrieb und Wartung von englischen Industrieprodukten. Am Ende stellten sie die besseren Produkte her und entwickelten sie weiter. Um 1900 war Deutschland bereits auf dem Weg zu der Industriemacht, die sie heute ist. Unterbrochen wurde diese Entwicklung von zwei Weltkriegen und einer verheerenden Weltwitschaftskrise.
Am Beispiel des Industriepioniers Julius Pintsch in Berlin kann das sehr gut verfolgt werden. Julius Pintsch war ein kleiner Handwerker in Berlin, der englische Gasregler und Gasmesser in Berlin reparierte. Als er das Funktionsprinzip der Geräte genau kannte, begann er die Apparate nachzubauen. Die Pintsch AG wurde ab 1870 zum führenden Hersteller von Gasaparaten in Deutschland. Er beleuchtete die Bahn mit Gaslampen und baute Leuchttürme und Leuchtbojen für die ganze Welt. 1872 baute er seine Zentrale in Fürstenwalde, unweit von Berlin, auf. Die deutschen Produkte waren am Ende qualitativ hochwertiger und wesentlich preiswerter als ihre englischen Vorbilder. Eine ähnliche Entwicklung, wie sie heute in China und Indien zu beobachten ist.

Heute ist Deutschland immer noch ein Leuchtturm der Industrie. Deutsche Produkte sind qualitativ hochwertig und werden immer noch gern in aller Welt gekauft. Die Antipathie von Donald Trump spricht eine deutliche Sprache. Das ist schwer zu begreifen, weil doch gerade die US-amerikanische High-Tech-Industrie im Bereich der Zukunftstechnologien führend in der Welt ist. Niemand in Deutschland würde auf die Idee kommen, breitbeinig dagegen zu polemisieren. Zusammenarbeit zum gegenseitigen Vorteil ist das einzige Mittel um gemeinsam zu wachsen.  

Aber auch auf ganz anderen Gebieten ist Made in Germany längst ein Qualitätsmerkmal geworden. Das moderne Deutschland exportiert heute Ideen im sozialen Bereich, die Auswirkungen auf Europa und die Welt haben. Angesichts der Automatisierung und dem Einsatz von Robotern und KI (künstliche Intelligenz), der Industrie 4.0, sind ganz andere Probleme zu lösen. Alles ist machbar, wenn es gelingt, gut zusammenzuarbeiten. Mit wutschnaubendem, dummen Populismus ist das alles nicht zu schaffen. Kluge, verantwortungsvolle Politik ist heute mehr gefragt, denn je. Aber das ist ein anderes Thema.  

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