Vorteilsübersetzung JobCoaching


Vorteilsübersetzung JobCoaching

Vorteilsübersetzung ist ein Wort, dessen Ursprung vermutlich in der Agentur für Arbeit zu finden ist. Es wird im Führungskompass, dem Handbuch für Führungskräfte der Agentur, beschrieben.

Ein Blick in das Dokument ist aus meiner Sicht sehr zu empfehlen; zeigt es doch, wie professionell die oft kritisierte Behörde arbeitet. Eine Karriere bei der Agentur für Arbeit ist für junge Menschen durchaus empfehlenswert. Die meisten machen einen großen Bogen um die Agentur, wenn es um die Berufswahl geht. Warum auch immer.

https://www3.arbeitsagentur.de/web/wcm/idc/groups/public/documents/webdatei/mdaw/mduy/~edisp/l6019022dstbai419862.pdf

Vorteilsübersetzung dient der zielgruppenorientierten Einwandbehandlung, wenn ich das richtig verstehe. Wenn man es einmal gehört hat, dann vergisst man es so schnell nicht wieder.

Oft stellen sich Arbeitssuchende die Frage, was JobCoaching für sie bringt. Die Frage ist berechtigt. Eine mögliche Antwort -Vorteilsübersetzung- ist die, dass sich mit einem JobCoaching Prozesse und Entscheidungen in Richtung Umorientierung und Neuorientierung sehr viel intensiver und schneller ablaufen, als wenn man sich nicht von einem Coach begleiten lässt. Eine hohe Qualität des gewählten Coach ist ebenso eine wichtige Voraussetzung, wie das Vertrauen, dass man in ihn setzt. Ein Erstgespräch mit dem Coach kann erste Anhaltspunkte liefern. Stimmt die Chemie? Weiß der Coach, was er da macht? Welche Erfahrungen hat er bereits im Umgang mit den Vermittlern der Agentur?  

In den meisten Fällen ist JobCoaching tatsächlich empfehlenswert. Coaching beschleunigt den Zielfindungsprozess und führt zu einem detaillierten Fahrplan: Zurück in den Job!
Und zwar nicht in irgendeinen Job, etwa bei einer Zeitarbeitsfirma, sondern in den Beruf, der tatsächlich zum Bewerber passt. Der Coach stellt Ihnen genau die Fragen, die zum Kern Ihres Selbst führen. Was können Sie wirklich gut? Wovon sollten Sie lieber die Finger lassen? Was beinhaltet das Jobprofil wirklich? Ist das etwas für Sie? Ein JobCoach hilft Ihnen dabei eine Strategie zu erarbeiten, die zum Job führt. Wenn Sie zum Beispiel eine ganz spezielle Weiterbildung brauchen um eine nachhaltige Beschäftigung zu finden, dann wird sich der Mitarbeiter der Agentur gerne auf die Empfehlung des Coaches stützen. Es ist eine Steilvorlage, die dann einfach umgesetzt werden kann. Im Idealfall arbeiten JobCoach und Vermittler eng zusammen. Wenn Sie also einen Coach gefunden haben, dann fragen Sie Ihren Vermittler nach seiner Telefondurchwahl und seiner eMail Adresse. Das hilft beim Coaching wirklich weiter. Vorteilsübersetzung für den Mitarbeiter der Agentur: Sie können rechtzeitig Einfluss auf das Ziel und den Entscheidungsprozess nehmen.

 

 

 

Reden ist Silber. Schweigen ist GOLD. Twittern ist Mist!


Reden ist Silber. Schweigen ist GOLD.
Twittern ist Mist!

Na gut! Nicht immer. Aber immer öfter! Es kommt eben immer auf den Absender und den Inhalt an. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Wie sagen doch Frankie Goes To Hollywood so schön?: Warriors From The Wasteland

und das ist SO SAD BAD, dass es kaum noch in Worten auszudrücken ist…..

Und hier noch ein etwas anderer Beitrag, eines geschätzten Kollegen, zum Thema Facebook und Twitter, den ich gerne aus dem Kommentar an die Oberfläche hole:

Jona Jakob schreibt:

Ich schrieb kürzlich:
Facebook ist für instinktiv Denkende/Reagierende/Handelnde konzipiert: aus ursprünglichsten Bedürfnissen heraus BEWERTEN, inklusive Daumen hoch etc.

Wo hingegen Twitter mehr etwas für intuitiv Denkende/Reagierende/Handelnde ist: man muss mit fast nix ne Menge konstruieren, ob tweetend oder lesend.

Beides sind stark auseinanderdriftende Menschentypen. Der viel grössere Anteil liegt bei den instinktiv Denkenden (soziol. Normalos).

Das macht auch die Bewertung oben transparenter:
a) mit der alten (normativen) Volksweisheit von Reden und Schweigen. Schweigen ist vielleicht die Normalo-Maxime per se. Und wenn man doch etwas zu sagen hat, dann bewertend in Form von positiv/negativ konnotierten Assoziationen, wie zB gut/schlecht, In/Out, etc. Nörgeln oder jammern zum Beispiel, etwas gut oder schlecht finden. Schwarz-Weiss irgendwie – oder: dual eben.

b) Wer sich als Autor der oben zitierten Worte versteht könnte daher auch zum Schluss kommen, dass Twittern Schrott sei, da eben irgendwie „uneindeutig und nur anspielend und daher schwatzhaft“ (alles negativ konnotiert).

Wo hingegen Twitterfähige Kompetenz darin an den Tag legen,
– anzuspielen
– offen zu lassen
– im höchsten Mass selbstironisch zu sein (sarkastisch, lakonisch, zynisch, albern, …)
– subtextlich zu schreiben
– das Dazwischen zu betonen
– mit Fakten zu spielen
– mit Worten zu spielen
– mit dem Offenen getrost umzugehen

Twitterer fördern Twitterer, die gerade in den obigen Merkmalen richtig gut sind – aber damit natürlich weit weg vom „Verständnis“ eines instinktiv Denkenden. Das sind die Cracks unter den Twitterer: Ein eher „verschüpftes“ Portrait und dann Schreiben: „Dieser Tag kann Anteile von Müssen beinhalten.“ – einfach genial, meine ich … und tausende von Likes.

Jona Jakob
Coach für Hochbegabte Erwachsene
Zürich-Bern / Frankfurt-Aschaffenburg