Reden ist Silber. Schweigen ist GOLD. Twittern ist Mist!


Reden ist Silber. Schweigen ist GOLD.
Twittern ist Mist!

Na gut! Nicht immer. Aber immer öfter! Es kommt eben immer auf den Absender und den Inhalt an. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Wie sagen doch Frankie Goes To Hollywood so schön?: Warriors From The Wasteland

und das ist SO SAD BAD, dass es kaum noch in Worten auszudrücken ist…..

Und hier noch ein etwas anderer Beitrag, eines geschätzten Kollegen, zum Thema Facebook und Twitter, den ich gerne aus dem Kommentar an die Oberfläche hole:

Jona Jakob schreibt:

Ich schrieb kürzlich:
Facebook ist für instinktiv Denkende/Reagierende/Handelnde konzipiert: aus ursprünglichsten Bedürfnissen heraus BEWERTEN, inklusive Daumen hoch etc.

Wo hingegen Twitter mehr etwas für intuitiv Denkende/Reagierende/Handelnde ist: man muss mit fast nix ne Menge konstruieren, ob tweetend oder lesend.

Beides sind stark auseinanderdriftende Menschentypen. Der viel grössere Anteil liegt bei den instinktiv Denkenden (soziol. Normalos).

Das macht auch die Bewertung oben transparenter:
a) mit der alten (normativen) Volksweisheit von Reden und Schweigen. Schweigen ist vielleicht die Normalo-Maxime per se. Und wenn man doch etwas zu sagen hat, dann bewertend in Form von positiv/negativ konnotierten Assoziationen, wie zB gut/schlecht, In/Out, etc. Nörgeln oder jammern zum Beispiel, etwas gut oder schlecht finden. Schwarz-Weiss irgendwie – oder: dual eben.

b) Wer sich als Autor der oben zitierten Worte versteht könnte daher auch zum Schluss kommen, dass Twittern Schrott sei, da eben irgendwie „uneindeutig und nur anspielend und daher schwatzhaft“ (alles negativ konnotiert).

Wo hingegen Twitterfähige Kompetenz darin an den Tag legen,
– anzuspielen
– offen zu lassen
– im höchsten Mass selbstironisch zu sein (sarkastisch, lakonisch, zynisch, albern, …)
– subtextlich zu schreiben
– das Dazwischen zu betonen
– mit Fakten zu spielen
– mit Worten zu spielen
– mit dem Offenen getrost umzugehen

Twitterer fördern Twitterer, die gerade in den obigen Merkmalen richtig gut sind – aber damit natürlich weit weg vom „Verständnis“ eines instinktiv Denkenden. Das sind die Cracks unter den Twitterer: Ein eher „verschüpftes“ Portrait und dann Schreiben: „Dieser Tag kann Anteile von Müssen beinhalten.“ – einfach genial, meine ich … und tausende von Likes.

Jona Jakob
Coach für Hochbegabte Erwachsene
Zürich-Bern / Frankfurt-Aschaffenburg

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4 Kommentare zu “Reden ist Silber. Schweigen ist GOLD. Twittern ist Mist!

  1. Danke für den Blogbeitrag – ich lese hier immer wieder gerne mal mit. BG JJ
    —–
    Ich schrieb kürzlich:
    Facebook ist für instinktiv Denkende/Reagierende/Handelnde konzipiert: aus ursprünglichsten Bedürfnissen heraus BEWERTEN, inklusive Daumen hoch etc.

    Wo hingegen Twitter mehr etwas für intuitiv Denkende/Reagierende/Handelnde ist: man muss mit fast nix ne Menge konstruieren, ob tweetend oder lesend.

    Beides sind stark auseinanderdriftende Menschentypen. Der viel grössere Anteil liegt bei den instinktiv Denkenden (soziol. Normalos).

    Das macht auch die Bewertung oben transparenter:
    a) mit der alten (normativen) Volksweisheit von Reden und Schweigen. Schweigen ist vielleicht die Normalo-Maxime per se. Und wenn man doch etwas zu sagen hat, dann bewertend in Form von positiv/negativ konnotierten Assoziationen, wie zB gut/schlecht, In/Out, etc. Nörgeln oder jammern zum Beispiel, etwas gut oder schlecht finden. Schwarz-Weiss irgendwie – oder: dual eben.

    b) Wer sich als Autor der oben zitierten Worte versteht könnte daher auch zum Schluss kommen, dass Twittern Schrott sei, da eben irgendwie „uneindeutig und nur anspielend und daher schwatzhaft“ (alles negativ konnotiert).

    Wo hingegen Twitterfähige Kompetenz darin an den Tag legen,
    – anzuspielen
    – offen zu lassen
    – im höchsten Mass selbstironisch zu sein (sarkastisch, lakonisch, zynisch, albern, …)
    – subtextlich zu schreiben
    – das Dazwischen zu betonen
    – mit Fakten zu spielen
    – mit Worten zu spielen
    – mit dem Offenen getrost umzugehen

    Twitterer fördern Twitterer, die gerade in den obigen Merkmalen richtig gut sind – aber damit natürlich weit weg vom „Verständnis“ eines instinktiv Denkenden. Das sind die Cracks unter den Twitterer: Ein eher „verschüpftes“ Portrait und dann Schreiben: „Dieser Tag kann Anteile von Müssen beinhalten.“ – einfach genial, meine ich … und tausende von Likes.

    Jona Jakob
    Coach für Hochbegabte Erwachsene
    Zürich-Bern / Frankfurt-Aschaffenburg

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