Boeing will Pilotenmangel mit autonomem Flugzeug begegnen


Boeing will Pilotenmangel mit autonomem Flugzeug begegnen

Hier ein Artikel aus HEISE.DE

Weltweit wächst der Flugverkehr. Boeing rechnet damit, dass im Laufe der nächsten 20 Jahre der Bedarf an Piloten nicht mehr gedeckt werden kann. Helfen könnte autonomes Fliegen.

Der US-amerikanische Flugzeughersteller Boeing arbeitet an einer Technik, die Piloten im Cockpit überflüssig machen sollen. Das geht laut einem Bericht der Washington Post auf Äußerungen des Boeing-Managers Mike Sinnett auf der derzeit laufenden Luftfahrtschau in Le Bourget hervor. Die Technik werde dieses Jahr zunächst im Simulator getestet, kommendes Jahr voraussichtlich in einem Flugzeug.

In den kommenden 20 Jahren rechne er damit, dass das Flugaufkommen erheblich ansteigen werde. Er sehe Bedarf für 41.000 Passagierflugzeuge, das heiße, es würden etwa 617.000 Piloten benötigt. Das sei ein Problem, das mit Technik für autonomes Fliegen behoben werden könne, insbesondere auf Langstrecken.

Der glückliche Zufall – einfach leben!


Eben habe ich einen Blogbeitrag eines geschätzten Kollegen rebloggt. DER GLÜCKLICHE ZUFALL. Dazu fällt mir auch eine Menge ein. Natürlich!
Neugierig?

Meine Sicht auf DEN GLÜCKLICHEN ZUFALL: Ich bin fest davon überzeugt, dass es auf die innere Einstellung ankommt, ob man Glück oder Unglück auf sich zieht. Es gibt eine wichtige Regel, die es zu beweisen gilt: Das Glück beginnt in Dir und alles was passiert wird so beurteilt wie Du es willst.

Es gibt da die Geschichte von dem russischen, chinesischen, türkischen oder meinetwegen polnischen Bäuerlein, dass so arm war, dass es nur ein einziges Pferd besaß. Als dieses Pferd weglief, das waren alle anderen Bauern der Ansicht, dass dieses Bäuerlein das Pech auf sich ziehen würde und sie beklagten sein Unglück. Wir kennen die Geschichte: Das tapfere Bäuerlein sah im Verschwinden seines einzigen Pferdes kein Unglück und nach wenigen Tagen kehrte es zurück und  brachte wilde Pferde aus der Steppe zu unserem nun gar nicht mehr so unglücklichen Bauern zurück.
Wenn dieser Bauer an sein Unglück geglaubt hätte, dann hätte er sich vermutlich die Kugel geben oder von einem Felsen stürzen können. Aber genau das tut ein glücklicher Mensch nicht; Egal was passiert.

Inneres Glück zieht Glück an. Das ist überhaupt keine Zauberei.
Kennen wir nicht alle Menschen, die mit einem freundlichen Lächeln durch die Welt gehen und denen man einfach nicht böse sein kann? Sie ziehen das Glück magisch an. Man sucht ihre Nähe und spürt die positive Kraft ihres Wesens. Egal was passiert: Sie wissen, dass das Leben auch mal sauer sein kann. Ganz egal!: Sie machen aus Zitronen – Limonade. Verstehen Sie das Konzept? Natürlich!

Das Leben ist voller Zufälle und es ist gut, wenn wir alles im Leben so nehmen wie es kommt. Wer selbst negative Ereignisse und scheinbare Rückschritte positiv annimmt, wird ein entspanntes und glückliches Leben führen.

Warum sollte ich mich mit Menschen belasten, die es nicht gut mit mir meinen? Warum auch immer.
Natürlich muss ich mir einen selbstkritischen Blick bewahren um mich weiterentwickeln zu können. Aber ich darf es nicht als Belastung begreifen, sondern als Ressource. Es ist immer eine Chance, wenn etwas schief läuft. Ein Leben ohne Phasen der Selbstbesinnung und Neuorientierung wäre fad und langweilig. Niemand kann ein solches Leben wirklich wollen.
Leben verläuft in einer aufsteigenden Sinuskurve, wenn es gut läuft. Dann wird es als glücklich und gehaltvoll wahrgenommen. Wenn wir glauben, dass wir selbst auf dem absteigenden Teil dieser Kurve wieder Fahrt aufnehmen und die nächste, größere Spitze erreichen, dann ist alles in Ordnung. Menschen, die es als negativ wahrnehmen, wenn mal etwas nicht so gut läuft, neigen zu einer Generalisierung und laufen Gefahr, sich in einer Abwärtsspirale zu verlaufen.

Glückliche Zufälle passieren immer wieder. Wir müssen nur einen Blick dafür entwickeln. Selbst Plateau-Phasen und Rückschritte sind immer Chancen auf Neuausrichtung und Kurskorrektur. Manchmal gibt es beim Segeln eine Flaute, aber die nächste steife Brise kommt bestimmt. Daran muss man nicht mal nur glauben. Es passiert einfach!

Neustart aus der Aussichtslosigkeit


Männlich, abgebrochene Berufsausbildung.

Spielsucht,
ungesunde Lebensweise,
Tage ohne Schlaf und
starkes Übergewicht,
mühevoll überwunden.
Neustart mit 26.

So, oder so ähnlich, sehen Lebensläufe aus, die auf dem ersten Blick kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt erkennen lassen. Welcher Arbeitgeber ist bereit, sich auf das Abenteuer einzulassen, und dem jungen Mann eine Chance zu geben? Die Prognose erscheint düster, die Lage aussichtslos. Und wer weiß schon, welche Hindernisse noch im Spiel sind?  

Aber es gibt Wege aus dem Dilemma. Die beste Möglichkeit ist es, schnell und gezielt zu arbeiten. Unterstützung, ja Mentoring ist notwendig. Vertrauen aufbauen; Ziele setzen; Ressourcen erkennen und ausbauen; Motivation. Coaching eben.
Was ist zu tun?

Zuerst einmal braucht es ein realistisches Ziel und eine Feststellung der vorhandenen Ressourcen. Wie stark ist die Motivation und das Durchhaltevermögen des jungen Mannes? Welche begrenzenden Glaubenssätze stehen ihm im Weg? Was passiert, wenn er wieder scheitert?
Was heißt eigentlich: Wieder? Der junge Mann hat seine Spielsucht und sein enormes Übergewicht erfolgreich bekämpft. Das ist ein deutliches Zeichen von Willen und Kraft. Nun gilt es die nächsten Hürden zu überwinden. Eine erneute Berufsausbildung ist möglich und wird voraussichtlich sogar durch das zuständige Jobcenter überstützt. Voraussetzung ist, dass der Mann es tatsächlich will und den Durchhaltewillen hat um die kommenden 3 Jahre mit aller Kraft zu lernen und zu arbeiten. Eine Begleitung durch einen kompetenten und einfühlsamen Coach ist aus meiner Sicht sinnvoll und notwendig. Es ist die Kostenfrage, die zuerst geklärt werden muss. Auch ein Coach muss von seiner Arbeit leben können. Wenn wir davon ausgehen, wie die Zukunft des jungen Mannes ohne eine derartige Unterstützung aussehen würde, treten derartige Fragen in den Hintergrund.

Ein anderer Fall, eine ähnliche Situation. Eine knapp dreißigjährige Frau hatte nach einem abgebrochenen Studium eine Weiterbildung absolviert. Der zuständige Landrat lehnte die Bewerbung der jungen Frau auf eine Stelle, die genau auf die Weiterbildung passen würde, ab. Er sei der Ansicht, dass die Qualifikation, die sie durch die Weiterbildung erarbeitet hatte, nicht für die Stelle passen würde. Es wäre ja nur eine minderwertige Weiterbildung, die er nicht anerkennen würde. Moment mal: Die junge Frau hat eine geförderte Weiterbildung absolviert, deren Ziele genau auf diese Stelle abgestimmt waren. Das kann doch nicht wahr sein! Die Frau ist verzweifelt und sie ist wütend. Mit Recht! Sie hat ihre Kraft und ihre Zeit investiert um am Ende zu realisieren, dass sie keinen Schritt weitergekommen ist. Wie geht es weiter? Ihre Motivation und ihre Kraft ist an einem kritischen Punkt angekommen. Wem soll sie noch glauben? Was wird die Zukunft bringen? Die Zeit rennt ihr davon. Von einem Jobcoaching hält sie überhaupt nichts. Was soll das bringen? Sie hat ihre Bewerbungsunterlagen im Griff und auch sonst ist sie doch durchaus in der Lage, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Alles was sie stört ist die Abhängigkeit vom Jobcenter. Sie hat den Eindruck, dass man ihr dort nicht helfen kann. Die eigene Ohnmacht lähmt sie. Wenn jetzt jemand kommt und ihr erklärt, dass sie Hilfe braucht, würde sie unvermittelt ausflippen. Wer bildet sich denn ein ihr helfen zu können?`Was sollte psychologische Beratung helfen?`Sie ist doch nicht verrückt! Sie ist immer noch eine intelligente Frau, die sich selber helfen sollte. Die Angebote für JobCoaching sind doch nur Geldverschwendung für den Steuerzahler und nichts für sie.

Es wird eine Zeit lang dauern, bis sich die Erkenntnis durchsetzt, dass Coaching helfen kann, wo und wie es wirkt. Es kommt auf die Qualifikation der Coaches an. Davon hängt sehr viel ab. Wenn der Coach es schafft, den Coachee zu knacken, also zu öffnen und in den Bereitschaftsmodus zu bringen, dann ist der Erfolg unvermeidbar.

Die oben beschriebenen Fälle sind lösbar. Der erste Schritt ist der schwerste: Vertrauen aufbauen und eigene Blockaden lockern. Das ist immer der erste Schritt.
Es sind nicht immer nur die Blockaden der Menschen, die sich in derart prekären Situationen (im mehrfachen Sinne) befinden. Viel zu oft sind es ganz reale Hindernisse, die von der Gesellschaft ausgebaut werden. Hier kann ein begleitender Coach als Begleiter und Anwalt des Neustarts aktiv werden.

Der Erfolg durch Coaching ist dann kaum noch aufzuhalten. Ich bin mir ganz sicher!

 

Der glückliche Zufall — Ralf Hauser – Coaching Blog


Diese Woche bin ich auf den Begriff Serendipität gestoßen. Serendipität beschreibt die überraschende Entdeckung eines kleinen oder großen Glücksfalls, nachdem wir ursprünglich aber gar nicht gesucht haben. Wir finden oft, was wir nicht suchen. Ist dies dann Zufall? Zufall Der Zufall reicht nicht aus, wir müssten die Aufmerksamkeit auf den Zufall richten, […]

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Mit kleinen Schritten aus der Langzeitarbeitslosigkeit — Bürgerzeitung „Erlangen – Heute“


FAU-Doktorandin untersuchte in Kooperation mit dem IAB neue Wege bei der Integration in den Arbeitsmarkt Oft gestaltet es sich schwierig, Personen, die seit vielen Jahren arbeitslos sind, wieder in Lohn und Brot zu bringen. „Bei bestimmten Menschen sind zunächst sozialintegrative Schritte nötig, die nachher zu einer mittel- bzw. langfristigen Integration in den Arbeitsmarkt führen können“, sagt […]

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Wenn das Hobby zum Beruf wird – Chancen und Risiken — neuesvomschreibtisch


Ich habe als Kind Blockflöte gespielt. Ich habe auch im Schulchor gesungen und an den Wochenenden viel gelesen (Bücher, kaum Zeitschriften). Auf die Idee, auch mal selbst etwas Lesenswertes zu produzieren, bin ich dabei komischerweise nicht gekommen, trotz guter Deutschnoten. Sport war nie mein Ding, was nicht verwunderlich ist, wenn man sich allein meine Tollpatschigkeit […]

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Best dressed: Coachella —


Palmen die durch den kitschigen rot-orangen Sonnenuntergang schwarz scheinen. Ein Riesenrad geschmückt im Bo-ho Style. Laute Musik, fröhliche, seh stylische Menschen. Genau, ich rede hier vom Coachella Festival in Los Angeles. Einer meiner Top To do’s in meinem Leben ist letztes Wochenende über die Bühne gelaufen. Neben tollen Künstlern und dem wunderschön hergerichteten Festivalgelände gibt […]

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Aufstellungen mit dem Facettenrad — Pilgerin Belana Hermine


Am Wochenende war ich bei einer Freundin in meiner ehemaligen Heimatregion. Sie bietet Personalberatung und Coaching an. Wenn es zum Klienten passt, setzt sie (nach Rücksprache mit ihm/ihr) auch alternative Beratungsmethoden ein. Diesmal stand eine Aufstellung mit dem Facettenrad an. Viele kennen sicher die Familienaufstellung nach Bert Helliger. Der Klient hat eine Frage, bei der […]

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Naturparadies Teneriffa 🏝🏔🗺🌅🏞✈️🌊🌺🌸🌵Tag 1 und 2 — Geschenke des Himmels


🙂 Schön, dass Sie/du/Ihr wieder vorbei schaut… Heute möchte ich von unserem Familienurlaub berichten. Es ist das erste Mal, dass wir diese Canarische Insel besuchten. Schon im Vorfeld haben Papa und auch ich uns ausgiebig mit den Ausflugsmöglichkeiten auf Teneriffa beschäftigt. Ich habe einige Reiseblogs durchstöbert um zu wissen, was es dort alles zu sehen […]

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Sonntagstipp: Japan meets Breakfastmarket 18.06. — InSideBerlin.


Hallo aus Berlin, es geht weiter mit den Breakfast Market Specials diesmal bringen wir die Essensstände unseres monatlichen Breakfast Markets mit unseren liebsten japanischen Läden zusammen. Von Bentoboxen über Onigiri, Matchaspezialitäten, Takoyaki, Mochi und vieles mehr, gibt es alles rund um einen japanischen Brunch. Dazu gibt es japanische Küchensachen, wie Geschirr und Messer. Für uns […]

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New AI Mental Health Tools Beat Human Doctors at Assessing Patients — Science of Singularity


December 18, 2016 About 20 percent of youth in the United States live with a mental health condition, according to the National Institute of Mental Health. That’s the bad news. The good news is that mental health professionals have smarter tools than ever before, with artificial intelligence-related technology coming to the forefront to help diagnose […]

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Big DATA: A Google algorithm could help Indian diabetics avoid a disease that leads to blindness — Quartz


One of the fastest growing causes of blindness around the world is an eye disease that’s almost entirely preventable. Diabetic retinopathy is a condition that occurs among diabetics when high blood sugar levels damage the retinal blood vessels, leading to complete vision impairment over time. The disease is a threat to those who have lived…

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Schriftsteller? Um Himmelswillen: NEIN!


Schriftsteller zu sein ist echt abtörnend: Das ist wie für den Rest seines Lebens Hausaufgaben machen zu müssen. Ein Albtraum!
/aus Californication Staffel 1, Folge 5/

Es ist kompliziert als Schriftsteller zu arbeiten. Alles was ich schreibe, wird sorgfältig beobachtet. Jeder fühlt sich beschrieben, angegriffen, beleidigt. Wenn ich von einem gebrochenen Mann spreche, der sich von seiner Frau trennen wird, dann ist es durchaus möglich, dass es eine Frau gibt, die glaubt, dass sie gemeint ist. Es ist komplex. Wenn ich über eine imaginäre Kirche schreibe, dann werde ich auf der Stelle exkommuniziert. Dabei meine ich es doch wirklich nicht immer nur negativ, zynisch und destruktiv. Im Gegenteil! Warum glaubt mir denn keiner? Es ist wirklich kompliziert. Kafka hatte völlig recht: Nichts veröffentlichen und einfach alles vernichten. Schreiben ist vielleicht nur eine ganz private Angelegenheit. Schreiben ist vielleicht vergleichbar, wie Dinge, die wir im richtigen Leben nur mit einem einzigen Menschen teilen. Auf die Frage: Würden Sie es an öffentlichen Orten tun?, kann ich nur mit: NEIN!, antworten. Sie wissen, wovon ich gerade rede? OK. Schreiben ist unter Umständen noch intimer. Sobald etwas veröffentlicht werden soll, funktioniert die Schere im Kopf. Ist es nicht so? ist es anders? Die Diskussion ist eröffnet!
Ich muss etwas gegen diese blöde Schere tun. Denn sehen Sie mal. Alles, was Sie über einen anderen Menschen denken, nicht nur über mich, sagt sehr viel über Sie selbst aus. Frei nach dem Motto:

“Alles was ich denk’ und tu’, trau ich auch den Andern zu”

Alles was Sie jetzt denken, kann und wird niemals gegen Sie verwendet werden. Es sei denn, Sie schreiben es auf, sprechen es aus, posten es auf Twitter, WordPress oder Facebook, oder SONSTWO.

Sind wir nicht alle irgendwie Schriftsteller? – Nein! – Schriftsteller können von ihrer Tätigkeit leben. Aber wer kann das schon? Das ist der einzig belastbare Unterschied. Blogger wie TRUMP sind wirklich erfolgreich: Er erreicht ein Milliardenpublikum. It’s Really GREAT! Ein großes Schauspiel. Ein Drama. 

 

 

Die große Lösung — DAS G auf Seppolog


Es ist diese die siebte Folge der heiteren Serie seppoABC, die dem treuen Leser dieses Blogs einen selten intimen Einblick in die Persönlichkeit des Chefautoren ermöglicht. Wie das äußerst kreative Beitragsbild oben andeutet, geht es heute um den Buchstaben G und selbstverständlich verzichte ich auf den billigen Scherz, mit dem G-Punkt um die Ecke zu kommen, […]

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Meine Wut – durch Coaching gedämpft


Ein interessanter Blick „von der anderen Seite“ des Coachings…..

Humboldt der Coach


Zum 250. Geburtstag Wilhelm von Humboldts

Friedrich Gentz schrieb über Wilhelm von Humboldt (1767 – 1835):

„Wenn man mit ihm redet, so ist es immer, als wenn man mit sich selbst redete, nur unendlich leichter. Man kennt sich selbst allemal besser, wenn man ihn verlässt“. Friedrich Schiller erklärte: „Im Gespräch mit ihm entwickeln sich alle meine Ideen glücklicher und schneller.“

Die Assoziation Wilhelm von Humboldt und einem Coach drängt sich auf. So muss Coaching sein. Es ist, als wenn man mit sich selbst redet, nur unendlich leichter. Im Gespräch mit einem Coach entwickeln sich alle Ideen glücklicher und schneller.

WvHumboldtWilhelm von Humboldt (1767 – 1835) auf einem Bild von Gottlieb Schick von 1808

Hier ein Artikel im TAGESSPIEGEL zum 250.Geburtstag von Humboldt

 

 

als Graphic Novel: Paul Austers „Stadt aus Glas“


Quelle: als Graphic Novel: Paul Austers „Stadt aus Glas“

Kybernetik – Konstruktivismus – Coaching


Kybernetik – Konstruktivismus

“Der Mensch hat keine Natur, sondern eine Geschichte.
Der Mensch ist kein Ding, sondern ein Drama.
Sein Leben ist etwas, was gewählt werden muss,
was erfunden werden muss, während er es lebt,
und ein Mensch besteht in dieser Wahl und Erfindung.
Jeder Mensch ist sein eigener Romancier und kann sich entscheiden,
selbständig denkender Schriftsteller oder Plagiator zu sein,
doch der Entscheidung selbst entrinnen kann er nicht …
Er ist dazu verdammt, frei zu sein.”
/Heinz von Foerster/

Heinz von Foerster (* 13. November 1911 als Heinz von Förster in Wien; † 2. Oktober 2002 in Pescadero, Kalifornien) war ein österreichischer Physiker, Professor für Biophysik und langjähriger Direktor des Biological Computer Laboratory in Illinois. Er gilt als Mitbegründer der kybernetischen Wissenschaft und ist philosophisch dem radikalen Konstruktivismus zuzuordnen. Zu seinen bekanntesten Wortschöpfungen gehören Kybernetik zweiter Ordnung, Lethologie, Neugierologie, KybernEthik. Er prägte auch den Begriff Ethischer Imperativ. /WIKIPEDIA 15.05.2017/

Das Zitat spricht für sich. Die Biografie von Heinz von Foerster spricht für sich. Konstruktivismus ist ein Konzept, das im Coaching eine große Rolle spielt. Der Mensch konstruiert aus seinen Erfahrungen, seine Welt. Er erschafft seine Erfahrungen und gibt ihnen einen Rahmen und einen Sinn. Wir sind nicht Zuschauer bei einem Theaterstück namens Leben, sondern die Schauspieler auf der Bühne. Allein die naive Vorstellung, dass es irgendwo da draußen eine objektive und immer gültige Realität; eine einzige, gültige, objektive Wirklichkeit gibt, die richtig oder falsch sein kann, entspricht nicht der Wahrheit. Wir sehen die Welt nicht, wie sie ist, sondern so, wie wir sind. Unsere individuell wahrgenommene Realität baut sich eine ganz eigene Wahrheit zusammen.  

Konstruktivisten sehen sich selbst als Beteiligte an einem Drama, dessen Regeln, Abläufe und Vorschriften sie erfinden und in die Realität bringen.  

Das klingt sehr kompliziert und verwirrend. Aber es ist tatsächlich so.
Wir empfinden unsere Realität direkt durch die Geschichten, die wir immer wieder gehört und verinnerlicht haben. Wir sind zunächst gefangen in unserer eigenen Realität; und dann kommt jemand, der es hoffentlich gut mit uns meint und führt uns auf eine neue Ebene.
Ich habe das schon oft erlebt und ganz bewusst wahrgenommen. Meine Denken und Fühlen, meine Welt, ist nicht die Welt meiner Freund, Kollegen und Kunden. Das macht Coaching für einen Coach so interessant. Es geht immer zuerst darum, die Welt des Klienten zu erforschen, zu erfühlen und offenzulegen. Für den Coachee, den Gecoachten oder wie man immer es ausdrücken mag, ist die Begegnung mit einem Coach eine Neuentdeckung seiner eigenen Welt. Der “Mythos des Gegebenen” wird in Frage gestellt und begrenzende Glaubenssätze werden zertrümmert und neu zusammengesetzt zu einer anderen Form der Wahrnehmung.
Eine neue Welt tut sich auf. Besonders religiös erzogene Menschen fürchten sich vor dieser neuen Welt, weil sie Angst davor haben, ihre bekannte Welt zu verlassen. Sie fürchten sich vor dem Verlust ihres Glaubens. Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Wahrnehmung wird enorm erweitert und nicht eingeschränkt. Dadurch gewinnt das Konzept Gott eine völlig neue Ebene der eigenen Realität. Wissenschaft, Philosophie und Glauben schließen einander längst nicht mehr aus. Spiritualität und ein Gefühl für den Sinn der Existenz, sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Wer in einer Denkschublade gefangen ist, hat kaum Chancen, eine höhere Ebene des Selbst zu erreichen.
Konstruktivismus erfordert aktive Teilnahme, Handeln; weil nur Handeln uns selbst und damit die Welt verändert. Jedes Mal wenn wir handeln, verändern wir die Welt. Wir können es nur begreifen, wenn wir handeln, uns verändern, eine andere Perspektive einnehmen.

Coaching ist Handeln; Einsicht alleine genügt nicht. Ein Coach fordert den Klienten immer zum Handeln auf; damit sich ihre Welt und auch sie selbst sich verändern können. Zielstellung und kleine Schritte des Handelns. Das ist Coaching.

Die Vision unserer Grenzen ist die Grenze unserer Vision. Wir erkennen unsere eigenen Grenzen, nicht die Grenzen der Welt; virtuell und real.
Wenn wir in einem Gebirge unterwegs sind, dann wird es klar, dass hinter dem nächsten Gipfel immer noch viele weiteren Gipfel zu erreichen sind. Jeder Schritt schenkt uns neue Aussichten und Panoramen der Welt.

Coaching bedeutet, weg räumen imaginärer Steine, die uns blockieren.
Die Grenzen des Coachings liegen in den Grenzen des Coachs und des Coachees.
Coaches müssen selbst eine hohe Ebene der „Entwicklungsstufen des Selbst“ erreicht haben, um den Coachee dabei zu unterstützen, eine neue Ebene zu erkunden.

Titelbild: von Piet Mondrian

 

Industrie 4.0 Wir werden (fast) alle arbeitslos


Interessanter Artikel auf heise.de:

Wir werden (fast) alle arbeitslos

„Fortschritt ist die Verwirklichung von Utopien“ sagte bereits Oscar Wilde. Was uns heute noch utopisch erscheint, kann in Kürze bereits Realität sein. Ob wir es möchten oder nicht, der Fortschritt war niemals und ist auch heute nicht aufzuhalten. Die Erde „dreht“ sich immer schneller. Früher erlebte man in seinem Leben eine Welt – heute sind es 3, 4 vielleicht sogar 5 Welten. Uns allen sollte bewusst sein, dass die nächste große Industrialisierung – die digitale Industrialisierung – gerade stattfindet. Eine Industrialisierung, welche ebenso extreme Auswirkungen auf unser Leben haben wird wie die Industrialisierung vor knapp 250 Jahren. Google, PayPal, Amazon, Facebook, WhatsApp, Uber, Carsharing sind erst der Anfang – und selbstlernende Computer das nächste ganz große Ding.

Während wir uns insbesondere in Deutschland auf unserem Exportweltmeistertitel ausruhen und die Politik Steuergelder aus Rekordsteuereinnahmen verprasst (welche wir in Kürze bitter benötigen werden), während Arbeitnehmer sich der Work-Life-Balance, der 35-Stunden-Woche, der Rente mit 65 und der Elternzeit erfreuen, rollt ein gigantischer – für die meisten noch vollkommen unsichtbarer – Tsunami auf uns zu: die Welle der Digitalisierung, das Ersetzen menschlicher Arbeit durch Maschinen und Computerprogramme. Die Industrialisierung 4.0 wird die Welt komplett aus den Angeln heben und damit grundlegend verändern. Bis vor kurzem haben wir dem Computer alles beigebracht. Dies ist äußerst mühsam und zeitintensiv. Wesentlich schneller geht es, wenn Computer selber lernen. Selbstlernende Systeme sind längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern Realität – und sie werden unsere Welt massiv verändern. Das IBM-Computersystem Watson – ein Computerprogramm aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz – versteht die menschliche Sprache, lernt durch Interaktion, analysiert die Daten und liefert Antworten für bessere Ergebnisse. Es hat sich beispielsweise selbst beigebracht, das in den USA populäre Quiz „Jeopardy!“ zu spielen und die besten Spieler der Welt geschlagen.

Programme wie Watson, AlphaGo von Google oder die beliebte Siri von Apple ziehen aus sehr großen Datenmengen ihre eigenen Schlüsse. Sie können zum Beispiel binnen Sekundenbruchteilen 100 Millionen MRI-Bilder „anschauen“ und so ihr Kreuzband mit einer riesigen Sample-Gruppe vergleichen. Die künstliche Intelligenz ist im echten Leben angekommen: Heute lösen Algorithmen Computerprobleme, suchen und finden Tumore, sind im Investmentbanking nicht mehr wegzudenken. Sie lernen kontinuierlich mit unvorstellbarer Geschwindigkeit dazu. Kein Mensch kann da mehr mithalten.

In unserer heutigen globalisierten Welt ist Humankapital (Arbeitskräfte) im Überfluss vorhanden. Es herrscht ein massives Überangebot insbesondere an ungelernten, niedrig- und mittelqualifizierten Arbeitskräften – eigentlich ein Traum für jeden Unternehmer. Glaubt man den blumigen Aussagen à la „meine Arbeiter sind mein Kapital“ einiger großer Konzernlenker, müsste sich ein einigermaßen qualifizierter Angestellter in der Produktion, im Handel und in der Verwaltung von Unternehmen und Behörden eigentlich – insbesondere in Deutschland – keinerlei Sorgen machen. /Quelle Telepolis Magazin auf heise.de/

Weiterlesen auf heise.de

Industrie 4.0  Revolution der Zukunft — TopPerspective


​ Wenn in Zukunft Roboter unsere Jobs machen, wovon leben dann wir? Roboter stehen längst nicht mehr nur in Fabrikhallen, sondern finden ihren Weg zunehmende auch in den Dienstleistungssektor: Maschinen ersetzen Hotelangestellte. Selbstfahrende Autos machen Taxifahrer überflüssig. Computeralgorithmen erledigen die Aufgaben von Sachbearbeitern ohne menschliches Zutun. Eine viel beachtete Studie aus Oxford kommt zum Schluss, […]

über Industrie 4.0  Revolution der Zukunft — topperspective

Neustart


MacCoach

Neustart – alles auf Anfang!

Ich bin ein ziemlich bester Freund von Neuanfängen. Das sagt vielleicht etwas über mich; es ist aber nicht ganz klar, was. Das hat vielleicht mit meiner Begeisterung für Computer und Programmierung zu tun. Die Branche lebt geradezu vom permanenten Neubeginn. Neue Technologien, neue und schnellere Hardware, schnelle Netze, Neuer Markt, Dot-Com-Blase, Zusammenbruch – NEUSTART!

Die IT Branche ist ein Abbild der Zeit in der wir leben (werden).

Ein Neustart in Beziehungen funktioniert meistens überhaupt nicht, weil sich die Beteiligten ganz genau zu kennen glauben und weil der Zauber des Anfangs völlig fehlt. Nur wenn dieser Zauber wieder entsteht, kann man einen Neustart wagen. Aber wie schon gesagt: Es ist unwahrscheinlich, dass da noch etwas passiert.
In Unternehmen ist das ganz ähnlich. Die Gründerpersönlichkeiten sind entweder bereits im Ruhestand und haben ihren Nachfolgern teilweise unlösbare Aufgaben hinterlassen oder das Tagesgeschäft ist derartig aufreibend, dass keine Zeit…

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