Trends, die Coaching fördern


Gesellschaftliche Trends, die zur Verbreitung von Coaching beitragen

  • Soziale Isolation
  • Unabhängigkeit des Individuums
  • Ausbreitung des Internet
  • Beschleunigter gesellschaftlicher Wandel

Menschen suchen immer nach Halt und Unterstützung. Während die traditionellen Formen wie Familie, Freundschaft und die Bindung an die Kirche zusammenbrechen, bleibt der Wunsch nach Geborgenheit und Bindung erhalten. Der Mensch ist kein Individualist. Er kann nicht isoliert von anderen Menschen leben. Jeder Mensch braucht soziale Interaktion und Menschen, die in der Lage sind seine Bedürfnisse zu erkennen und aktiv zu kommunizieren. Familien sind längst nicht mehr der sichere Hafen für viele von uns. Die vertrauensvolle Institution Ehe ist auflösbar geworden und hat damit erheblich an Wert verloren.
Organisierte Religion in Form der traditionellen Kirchen hat erheblich an Boden verloren. Gewissheit und Sinn sind für viele Menschen nicht mehr erkennbar. Die Kehrseite der allgegenwärtigen Säkularisierung ist offen erkennbar. Es ist die Einsamkeit des Individuums, das an nichts mehr glaubt. Der Halt in der Gesellschaft ist verloren gegangen. Auf der anderen Seite suchen sich junge Menschen Rat bei Fanatikern und Gurus, die genau in diese Lücke springen. Verschwörungstheorie und infrage stellen von scheinbar unumstößlichen Wahrheiten tun ihr Übriges.
Vor hundert Jahren hatte jedes Dorf seinen Dorfgeistlichen, an den man sich wandte und dem man vertraute. Diese Männer waren oft sehr gut ausgebildet, hatten Theologie studiert und waren sogar in der Lage ungewöhnliche Talente zu erkennen und zu fördern.
Heute geht man zu einem Coach. Coaching ist eine sehr gute Möglichkeit, wie Menschen Sinn und Kontakt zu sich selbst finden können, sowohl als Klienten als auch dadurch, dass sie selbst Coach werden.

ich mach mir die Welt: der Konstruktivist


Drei Tennis-Schiedsrichter sitzen in einer Bar, trinken einen guten Primitvo und philosophieren darüber, dass niemand ihre Arbeit richtig einschätzen oder richtig verstehen kann. Im TV läuft ein Tennismatch.

Der erste sagt: “Ich als Schiedsrichter, gebe die Punkte exakt so, wie ich sie sehe. Mehr nicht.”

Der zweite nimmt einen Schluck des hervorragenden Primitivo und sagt: “Ich gebe die Punkte exakt so, wie sie sind.” Der erste blickt ihn bewundernd an.

Der dritte lässt sich etwas Zeit mit seiner Aussage. Er nimmt sein Glas, genießt einen Schluck Wein und verkündet bedeutungsschwer: “Die Punkte existieren überhaupt nicht, bis ich sie gebe.”

Der erste Schiedsrichter ist ein Subjektivist. Nichts für ihn existiert außerhalb des menschlichen Geistes, der etwas erlebt.

Der zweite glaubt fest an den Mythos des Gegebenen. Auch er erkennt an, dass er sich über das Gegebene täuschen kann.

Der dritte Schiedsrichter ist ein Konstruktivist.