Solution Saturday: Would You Love to Work for You — Leadership Freak


In preparation for an upcoming keynote in Chicago, I called several business owners who plan to attend. I like to get a feel for the audience before I speak. After getting acquainted on the phone, I asked each one the same question. What are the biggest challenges and opportunities in your business? They had their […]

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Coach trifft OstWest-Mentalität


OstWest Gemeinsamkeiten

Wo soll man anfangen? Fakt ist, das Österreicher und Süddeutsche mehr Gemeinsamkeiten haben, als mit Ostdeutschen oder Nordeutschen; oder meinetwegen, Westdeutschen aus dem Ruhrpott. Abgesehen davon, dass Hitler alle in den Krieg und in den Untergang getrieben hatte, mussten die Ostdeutschen fast alles alleine ausbaden. Sie blieben vom Wirtschaftswunder ausgeschlossen und jahrelang eingemauert. Flucht, Vertreibung, sowjetische Besatzung und das gescheiterte Experiment mit dem schönen Namen Sozialismus, war ihr Job. Sozialismus in Deutschland unterscheidet sich von allen anderen osteuropäischen Ländern dadurch, dass es tatsächlich Menschen gab, die das Ganze richtig ernst nahmen und dementsprechend kompromisslos dafür kämpften. Ausserdem waren die beiden Erichs keine intellektuellen Schwergewichte, so dass in dem kleinen Land sehr viel Mittelmaß, Kleinbürgertum und Langeweile regierte. Die intelligenten Leute blieben im Schatten, wurden eingesperrt und ausgebürgert.

Nach dem Mauerfall begann ein anderes Drama. Aber das ist ein komplexes Thema.

Ich habe keine Ahnung, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich ein paar Kilometer weiter westlich geboren wäre.

Ich hatte Glück in meinem Leben, und vielleicht auch Pech. Das blende ich aus. Wenn ich etwas gelernt habe, dann das: Die Gelassenheit, das Leben so anzunehmen, wie es ist. Gelassenheit, eigene Defizite und Unzulänglichkeiten zu akzeptieren, vielleicht auch herauszufinden, was man damit anfangen kann.

Ossi-Wessi-Diskussionen sind meine Sache nicht. Im Gegenteil! Ich bin richtig neugierig auf Menschen mit einem anderen Hintergrund. Als Coach muss man das sogar. Es ist mehr als hilfreich.

Im Grunde sitzen wir alle im selben Boot. Es ist gut, wenn Deutschland und Europa wächst und gedeiht. Peace and Prosperity! Startrek lässt grüßen.

Wir brauchen Chancengleichheit, Ökologie, Wachstum, vor allem in Bildung, Ethik und Humanismus. Keine Gleichmacherei. Großzügigkeit. Mut zur Wahrheit. Null Populismus in unserer Demokratie. Wir brauchen die besten Köpfe in Politik, Forschung und Verwaltung. Wir brauchen einen Wohlstand, der für alle da ist, eine neue Form von Wohlstand. Sicherheit und soziale Netzwerke, die mehr sind als die Summe von Interessen. Gelassenheit und Akzeptanz. Achtung für die Alten. Keine Gier.

Ich will, dass jeder Mensch seinen Fähigkeiten und Interessen entsprechend eine vernünftige Arbeit ausüben kann. Es wenig mehr Flexibilität täte der Gesellschaft gut. Warum kann ein Diplom-Ingenieur, der viele Jahre Erfahrungen gesammelt hat, nicht nach einer Aufnahmeprüfung zum Beispiel als Mathematiklehrer an einer Grundschule arbeiten? Vielleicht, weil er nicht genügend höhere Mathematik nachweisen kann? In der sechsten Klasse beschäftigen sich die Kinder immer noch mit Grundrechenarten und haben ihre Probleme mit einfachen Brüchen. Es ist in der heutigen Situation des Lehrermangels nicht nachvollziehbar, dass hoch motivierte Quereinsteiger Mathematik an einer Hochschule studieren müssen. Wer vor 30 Jahren genügend Punkte sammeln konnte, wird nach Aktenlage problemlos anerkannt. Kein Wunder wenn sich viele Diplom-Ingenieure (FH) aus dem Osten AUSGEGRENZT fühlen. Ich hätte nie gedacht, dass das ausgerechnet mir passiert. Ich war immer ein Leistungsträger. Ganz vorne dabei, wenn es um neue Technologien und Ideen ging. Die DDR wirft immer noch ihre langen Schatten und ich merke, dass ich hier nie richtig angekommen bin. Das ist doch wirklich eigenartig. Oder? Sehen wir es doch mal so. Vielleicht ist es ganz gut, dass ich meine Nerven nicht in den letzten 15 Jahren meines Berufslebens von unreifen kleinen Kindern kaputtmachen lasse. Man muss es halt positiv sehen. Obwohl: Sie werden mir fehlen, die kleinen, intelligenten Quälgeister.

Frust ist raus. Und ab damit auf den BLOG…..