Coaching – Lösungsorientiert – MacCoach


Coaching betont, wenn man Robert Dilts folgt, generative Veränderungen und konzentriert sich darauf, spezifische Ziele zu definieren und zu erreichen. Coaching ist zielorientiert und nicht problemorientiert. Doch was sind eigentlich generative Veränderungen?In diesem kleinen Wörtchen steckt mehr, als man es überlesend denken würde.
In der Linguistik spricht man von generativen Grammatikmodellen, etwa der Generativen Transformationsgrammatik oder der Generativen Semantik; das entsprechende Teilgebiet ist die generative Linguistik. (WIKIPEDIA)

Die generative Transformationsgrammatik stellt nach der Theorie Noam Chomskys eine Überwindung des taxonomischen Strukturalismus dar. Chomsky fragte, wie ein Sprecher einer beliebigen Sprache mit einer endlichen Anzahl von Regeln eine unendliche Anzahl von Sätzen produzieren kann und wie ein Hörer Sätze versteht, die er zuvor nie gehört hat. (WIKIPEDIA)

Ich habe die Links in den WIKIPEDIA-Zitaten erhalten um euch die Möglichkeit zu erhalten, noch tiefer in das Thema einzudringen, wenn ihr es wollt.

Man fokussiert sich im Coaching also gezielt auf eine mögliche und praktikable Lösung und entwickelt neue Denkmodelle und Handlungsstrategien. Alte Konflikte bleiben aussen vor und werden nicht thematisiert.

Klienten neigen dazu, sich in einem Teufelskreis zu bewegen und immer nur Probleme wie eine Gebetsmühle zu wiederholen. Damit werden aber nur die Probleme vertieft und der Fokus hin zu einer Lösung verliert sich komplett. Im Coaching sollen Lösungen betont und beschrieben werden. “Wie fühlt es sich an, wenn Sie das Ziel erreicht haben?”, fragt der Coach, nachdem er seinen Klienten in einen Zustand geführt hat in dem der sich an die Stelle eines Menschen setzen kann, der erfolgreich das angestrebte Ziel erreicht hat. Problemorientiert geht das nicht, weil man aus dem Problemstatus nicht herausfinden wird und damit das Ziel völlig aus den Augen verliert.  

Warum Ursachen auch Wirkungen sind — NLP-Rhein-Neckar-Blog


Das dritte Axiom des Kommunikationswissenschaftlers Paul Watzlawick lautet: „Die Natur einer Beziehung ist durch die Interpunktion der Kommunikationsabläufe seitens der Partner bedingt.“ Es fußt auf dem ersten Axiom „Man kann nicht nicht kommunizieren“ und leitet sich direkt aus dem zweiten Axiom ab, das der Kommunikation einen Inhalts- und Beziehungsaspekt zuschreibt. Was ist Interpunktion? Und wie […]

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Coach werden – Zwischen „Schein“ und Sein


Coach werden – Zwischen „Schein“ und Sein

von Jona Jakob

http://exhalat.blogspot.de/2018/02/coach-werden-zwischen-schein-und-sein.html

 

In den letzten Jahren wollten viele Coach werden und haben Ausbildungen absolviert. Nun sind viele als Coach zertifiziert. Sonst passiert nicht viel.

Ich schreibe meine folgenden Gedanken aufs Coach-Werden und Coach-Sein hin, aber natürlich kann ich das für viele andere Menschen, die der Selbständigkeit ihr UnternehmerInnentum schulden aufzeigen und beschreiben:

… der Selbständigkeit das UnternehmerInnentum schulden …

1: Man/Frau möchte Coach werden
Okay. Sie wählen eine Ausbildung und absolvieren diese. Nun sind Sie zertifiziert, haben aber einen Teil des Rückhaltes von Lehrcoach, Trainern, der Lehrgruppe verloren. Vielmehr stehen Sie Erwartungen Fremder gegenüber, die Sie meist nicht wirklich zu erfüllen vermögen. In Begegnungen steht eher noch eine Hypothek mehr in Ihrem Leben. Das beschreibe ich mal so, um zu dramatisieren. Ich nenne es den Gap zwischen „Schein“ und Sein. Wie Sie das Wort ‚Schein‘ lesen, muss nur Sie beschäftigen.

2: Sie schulden Ihrer Selbständigkeit das UnternehmerInnen’tum
Damit aus dem fachlichen Coachingpaket von Haltung, Verständnis, Werten, Profil und Methoden nun Geld wird, wird Ihnen gewahr, dass neben dem wohlfühligen Zuwenden als Coaching UnternehmerInnentum eine ganz andere Kondition darstellt. Ein massives Paket an  Format, Wissen, Rechten, Pflichten, Belegen, Dokumentationen, Dokumenten, Digitalem, Geistigem Eigentum, Marken, Brands, Webadressen, Impressi, Programmen, Social Networks, Kontakten, Abgrenzungen, etc. etc. etc. – Das meiste davon frisst erst einmal Geld. Gut, das hat die Ausbildung auch getan. Was sich aber noch nicht bewahrheitet hat:
– Sie haben noch Euro 0.– als Umsatz erarbeitet, Sie haben damit null Erfahrung
– Oder Sie haben doch 300.– bis 2000.– Euro erwirtschaftet, was ja kein Gewinn ist
– Und selbst wenn der Betrag höher liegt, die investierten 10’000.– bis 20’000.– haben Sie nicht rekapitalisiert. Kein Return-on-Invest, auch keiner in Sicht.
– Und schweigen möchte ich von den Opportunitätskosten, welche Sie in den letzen sechs Monaten an verpassten Einkommen in Ihrer Lage erzeugten. Rechnen Sie einfach, Sie hätten die letzten sechs Monate netto € 3000.– auf dem Konto gehabt, plus Ihre Steuern bezahlt, die Krankenkasse wäre gedeckt, etc. etc. Hier fehlen innerhalb von nur sechs Monaten nochmals 25’000.– Euros. So teuer war Ihr UnternehmerInnentum schon.

Sie MÜSSEN (es gibt hier kein SOLLTE, und schon gar kein ENDLICH). Sie müssen UnternehmerIn sein. Sie müssen ein Unzahl neuer Gefühle und Ängste übergehen, Dinge, vor denen man sich sehr oft sein Leben lang bewahrt hat. Ein Beispiel: Sie möchten Ihre privaten Angaben nicht publizieren, sich etwas bedeckt halten. Ja, aber in jedem Impressum hat Ihr Name, Ihre Adresse, haben Ihre persönlichen Kontaktdaten, Telefonnummer und eMailadresse zu stehen. Sie müssen sich rechtlich nackt und greifbar machen. Das tun die Telekom-Vorstände auf Ihrer Handyrechnung auch, sonst schauen Sie ganz unten auf der Rechnung.

Und damit sind wir beim dritten und mE wesentlichen Punkt:

3: Sie müssen Farbe bekennen – oder: Welche Hemmungen verhindern Sie?

  • Ich kann nicht aussprechen, wie meine Firma heißt …
  • Ich mag niemandem sagen, ich sei Coach
  • Ich getraue mich nicht, den Preis für die Stunden zu sagen …
  • Ich wage mich nicht, die Person in diese Räume einzuladen …
  • Mir fehlen Methoden, Kenntnisse, ich bin nicht gut genug …
  • Nee, ins Internet mag ich nicht …
  • Facebook, bloss nicht …
  • Jaaa, ich bin bei XING, aber ehrlich, ich mag da nichts schreiben …
  • Ich finde es ja soo schwierig, etwas über mich selber zu sagen / texten
  • Ich kann doch diese nicht / doch das nicht / doch jenes nicht / …
  • Das würde ich mich erst recht nicht getrauen ….
  • Du meinst, ich sollte zu dem Thema einen Vortrag halten? Nie im Leben! …
  • Ich kann doch nicht 150.– Euro die Stunde nehmen …
  • Von Internet / eMail / Website / Domains etc. habe ich keine Ahnung
  • Die Bilder vom Smartphone hat immer mein Mann am Computer bearbeitet
  • Ich will meine eMailadresse bei web.de oder gmx.de nicht wechseln, dann verliere ich ja meine Kontakte
  • Ich will gar nicht felixmuster@beispiel.de als eMailadresse notieren, dann wissen ja alle, dass ich eine Webadresse habe.
  • Ich bräuchte ja dann eine Website – und was schreib ich da hin?
  • Wie, ich soll die Kundin mahnen? Das kann ich nicht.
  • Es ist mir immer schon schwer gefallen,  ‚Nein‘ zu sagen …
  • Ich habe ja soo Angst …
  • Ich schäme mich, ob diesem / ob anderem / ob jenem / …
  • Ich kenne ja niemanden …
  • usw. usf.

Das sind HEMMUNGEN.

Das ist kein Nichtwissen!
Das ist nicht unüberwindbar!
Das sind keine Argumente etwas nicht zu tun!

Aber es sind menschliche Hemmungen. Banale Hemmungen, alleine den Mund schon nur aufzutun. Oder jemandem in die Augen zu schauen.

Man muss für die Punkte 2 und 3 Verständnis haben. Jedenfalls für den Menschen, der darin steckt, obwohl dieser sich als ‚Zert. Coach‘ ausweist. Und ob man selber davon betroffen ist, also genau in dieser Situation steckt oder ob man jemanden kennt, dem es so oder ähnlich gehen könnte, es ist ok.

Aber damit zwischen der Dienstleistung der coachenden Zuwendung und dem abzurechnenden Geschäft so langsam Euro für Euro der Geldfluss wächst, müssen viel mehr als jede Coachingkompetenz Standhaftigkeit und konsequente Handlungsbereitschaft (über sich und seine Gefühle hinweg) in Selbständigkeit erfolgen.

Sie MÜSSEN. Sie müssen sich einstellen und bereit sein, sich für die Rolle der Unternehmerin, des Unternehmers herzugeben, mit allen Schweissausbrüchen und Zitterpartien. Es wird sich dann schon einspielen, Sie werden erfahrener. Aber Coach werden heißt, Unternehmerin, Unternehmer zu werden. Selb’Ständige eben.
Und das ist hier keine Predigt oder ein Jakobscher Imperativ. Das ist viel grösser und von allgemein geistiger Gesetzmässigkeit:

Das ist Gesetz – Systemisch inhärentes Naturgesetz! BWL!

Was ist mir wichtig: Ihre Hemmungen
Hemmungen stellt man nicht einfach ab. Hemmungen sind ein allzumenschliches Thema, von der Selbstdarstellung, über Intimes, bis hin zum Geld, die Familie und Krankheit wie Tod. Hemmungen sind schützende Konditionierungen.

Wenn diese Sie verhindern, fragen Sie einen Coach.

Wenn Hemmungen Sie als Unternehmerin, als Unternehmer, als StartUpper, als Franchisenehmerin, als Selbständige und Geschäftende oder verantwortliche Führungsperson verhindern, behindern, verzögern, beklemmen, verunmöglichen – fragen Sie einen Coach.

Ist der unabhängig und sicher genug, weiss dieser, was er mit Ihnen schaffen kann – und wann es allenfalls auch etwas Therapie braucht (nicht mehr sein Kompetenzbereich – also ab zum Therapeuten: für Ängste / Phobien zum Beispiel). Aber wenn Sie Hemmungen wie Richard Gere haben, zu tanzen, dann gehen Sie zu einem Menschen, der Sie in seinem Vermögen einfach annimmt. Aber ändern Sie sich. Sonst fragen Sie Stars nach Lampenfieber … – die haben noch nach 30 Jahren Lampenfieber. Dann wird man eben professionell.

Hemmungen machen UnternehmerInnenhandeln nicht zu selten so kaputt, dass nichts wird, oder das Ergatterte doch untergeht.

Und bei allen Coaches, die von Erfolg, vom Glück, vom Leistung und Optimierung Ahnung und Kompetenzen haben – für Hemmungen suchen Sie sich besser einen Coach, der vom Menschlichen, von Schwächen Ahnung hat, allein weil er sich selber hierfür nicht schämt.

Danke.

Industrie 4.0: Die technologische Revolution frisst die Jobs langsam — Neue Debatte


In der Theorie kann schon heute jeder vierte sozialabgabenpflichtig Beschäftigte durch Computer und computergesteuerte Maschinen ersetzt werden. Der Erwerb sozialer und fachübergreifender Kompetenzen gewinnt neben der Weiterbildung an Bedeutung. Eine IAB-Studie erlaubt einen kleinen Ausblick in die Zukunft.

über Industrie 4.0: Die technologische Revolution frisst die Jobs langsam — Neue Debatte