Selbstmanagent für Kids – Mathematik ist cool! – MacCoach


Selbstmanagement für Kids

Hey! Hallo! Ich möchte mich mit Dir über Deine Zukunft unterhalten. Es geht tatsächlich um Dich: Lena, Max und Paula. Ich stelle mich kurz vor und dann kann es auch schon losgehen.

Mein Name ist Paul Anderssohn und ich habe vor kurzem ein paar Monate als Mathematiklehrer an eurer Grundschule gearbeitet. Wir sind uns begegnet und ich hätte mich gefreut, wenn wir uns besser kennengelernt hätten. Aber es ist mal wieder was dazwischen gekommen. Ich bin eigentlich kein richtiger Lehrer, denn ich bin ein richtiger Coach, der eigentlich mit Erwachsenen arbeitet. Um das gleich mal voranzustellen: Ich arbeite sehr gerne mit Erwachsenen, aber viel lieber mit jungen Erwachsenen, die noch ganz viel Zeit haben um ihre Potentiale richtig zu entfalten. Ihr seid diese jungen Erwachsenen. Es steckt bereits viel von euren Eltern in euch. Was mir aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass ihr euch noch sehr an euren Eltern orientiert und nicht erkennt, was wirklich in euch steckt. Ich habe Eltern kennengelernt die mehr von ihren Kindern erwarten, als sie selbst zu leisten in der Lage waren und sind. Dann gibt es Eltern, die keine Zeit für ihre Kids haben. Und dann gibt es Eltern, die ganz genau den Wert von Bildung kennen.
In meinen ersten Stunden in einer vierten, fünften oder sechsten Klasse habe ich euch gefragt, wo man im Alltag keine Mathematik braucht. Wir haben ein Spiel gespielt und ihr habt das richtig erkannt. Ohne Mathematik läuft überhaupt nichts im Beruf oder auch im privaten Leben. Es macht Sinn, Zins und Zinseszins zu berechnen und es ist wichtig zu wissen was Mengenlehre ist. Es ist extrem spannend Grenzwerte zu errechnen und Dinge miteinander zu vergleichen.
Lena, du warst als wir uns kennenlernten nicht sicher was du mit Mathematik anfangen solltest. Ich habe dir von einer jungen Frau erzählt die heute Luft und Raumfahrt auf Master studiert und die eine sehr gute Studentin ist. Sie wird ihren Weg gehen und sie wird ein schönes Leben haben. Natürlich wird sie sehr viel Geld verdienen. Aber die Hauptsache ist, dass sie Freude und Erfüllung in ihrer Arbeit finden wird. Das ist immer so, wenn du den Beruf ergreifen kannst, er dir wirklich liegt und der zu dir passt. Und glaube mir einfach folgendes: Sie werden sich um dich reißen! Du musst nur rechtzeitig erkennen, was du willst und sehr viel Zeit und Kraft investieren um alles zu lernen, was du wissen musst.

Ich habe versucht euch ein paar mathematische Grundlagen beizubringen und ich habe mich gewundert, dass wir uns mit Dingen wir halbschriftlicher Multiplikation und Division aufhalten mussten, während es doch viel bessere und einfachere Möglichkeiten gibt, fehlerfrei Aufgaben zu lösen. Und was habe ich feststellen müssen? Ich war ein wenig erschrocken, wie furchtbar schlecht und desinteressiert einige von euch waren. Ihr habt keine Ahnung, aber ihr habe eine Meinung: Mathe ist blöd! OK. Lasst uns darüber reden. Ich kann euch nur meine Erfahrungen sagen: Mathe ist wichtig und es ist einfach supertoll, wenn man Mathe beherrscht.

Merkt euch bitte: Mathematik ist die einzige exakte Wissenschaft. Alles Andere ist Ansichtssache und man kann sogar in der Physik Dinge lernen, die morgen schon falsch sind oder ganz anders eingeordnet werden müssen. Gesellschaftswissenschaften hängen immer von der Gesellschaft ab in der ihr lebt und selbst in der Medizin werden heute Dinge praktiziert, die vor Jahren ganz anders gesehen wurden. Und in der Zukunft wird sich wieder mal fast alles komplett verändern. In der Mathematik ist das nicht so. Mathe ist unglaublich exakt und gültig. Ein Grund mehr sich mit diesem Fach ernsthaft anzufreunden.

Es ist leichter, als ihr vielleicht denkt. Ein erster Schritt: Lernt nochmal alle Grundlagen. Lernt das kleine Einmaleins und denkt euch Aufgaben aus. Löst jeden Tag Mathematikaufgaben und übt Kopfrechnen. Ihr könnt auch schriftliche Lösungen im Kopf entwerfen. Am Anfang tut das kleine Köpfchen ein wenig weh, aber mit der Zeit werden die Rechenmuskeln immer stärker und kräftiger. Niemand steht euch im Weg, der oder die Beste in der Klasse oder in der Schule zu werden.  Niemand, ausser ihr selbst. Denkt mal darüber nach und schaut mal wieder rein bei MacCoach. Ich werde mich bemühen euch regelmäßig ein paar Tipps zu geben.

The Six Pitfalls of Leadership — Leadership Freak


The pitfalls of leadership spring from within. Dangers that emerge from within are more perilous than dangers that attack from without. The Six Pitfalls of Leadership: #1. Perceived knowledge. “Those who think they know, don’t.” DeBono We feel like we know because we’re ignorant of what we don’t know. In other words, ignorance leads to […]

über The Six Pitfalls of Leadership — Leadership Freak

Coaching – Der Sprung ins kalte Wasser – MacCoach


Der Sprung ins kalte Wasser

Irgendwann kommt für jeden Coach der Augenblick an dem er wirklich einen großen Sprung machen muss. Alles ist vorbereitet. Die Coaching-Ausbildung war sehr gut und besonders. Viele Vorurteile und Vorstellungen sind beiseite geräumt. Der Blick weitet sich und es wird klar, dass man den besten Beruf der Welt für sich entdeckt hat. Und dann kommt eine lange Phase bei der man sich ausprobiert und bei der man auch wirtschaftlich auf der Strecke bleiben kann, wenn man nicht aufpasst. Selbst wenn man das im Auge hat, kann es schiefgehen. Ein Coach ist auf der einen Seite ein phantasievoller und einfühlsamer Träumer, der in der Lage ist sich auf seine Klienten einzulassen und in ihre Welt einzutauchen. Ein Coach muss aber auch gleichzeitig ein knallharter Geschäftsmann sein. Eiskalt und berechnend. Die Welt ist hart und wer den Sinn für die Realität verliert, wird keinen nachhaltigen Erfolg haben. Die Welt ist voll von gescheiterten Existenzen. 
Es gibt Coachings, die Geschäftsleute auf ironische, beinahe sarkastische Art auf das harte Geschäftsleben vorbereiten und sie immer wieder zurück in einen empathischen Flow holen. Es ist manchmal sinnvoll wie ein eiskaltes Arschloch zu wirken. Es ist ein großer Unterschied, wenn man tatsächlich zu einem skrupellosen Menschen wird. Das hat dann den König-Midas-Effekt. Alles was man anpackt wird zu Gold. Aber es gibt keine Wahl mehr: Alles wird zu kaltem Gold, selbst die Menschen mit denen wir uns umgeben. Irgendwann wird deutlich, dass man einsam und alleine dasteht. Man braucht auch warme Menschen um sich und Menschlichkeit und das Gefühl der selbstlosen Liebe. Aber es ist zu spät. Alles wird zu Gold und wir haben keine Chance mehr es zu steuern.

Ein Coach schaltet immer hin und her zwischen verschiedenen und sehr unterschiedlichen Welten. Das macht die Sache sehr interessant und vielfältig. Das ist aber auch gefährlich.

Ein chinesisches Sprichwort als Antwort auf die Frage des Schülers an den Meister nach mehr Erleuchtung und Weisheit lautet ganz einfach: “Reinige Deine Schale!”
Das ist der Kernpunkt. Nach jedem Ausflug in eine fremde Welt in der man sich durchaus sehr schmutzig gemacht haben kann, muss man ein Reinigungsritual durchlaufen um wieder man selbst zu werden. Gereinigt, gefestigt, klar. Für einen Coach ist es extrem wichtig.

Coaching ist nichts für Weicheier. Glaube mir!

Eines Tages wird eine Anfrage kommen, auf die du nicht gefasst bist. Du hast dich gut aufgestellt und deine Fähigkeiten und Kernkompetenzen stehen auf deiner Webseite. Du bist gut vernetzt und hast vereinzelt Aufträge angenommen, mit denen du tatsächlich Geld verdient hast. Aber viele Vermittler von Coachings und Unternehmen mit einem Coaching-Pool kaufen Coachings ein wie jede beliebige andere Dienstleistung. Qualität und Tiefe spielen eine untergeordnete Rolle. Es geht um Geld und es geht um das Senken von Kosten. In großen Unternehmen werden Coaching-Dienstleistungen durchaus eingekauft, aber die Coaches können in der Regel kaum davon leben. Wenn sie dazu noch nur sporadisch angefragt werden, wird es prekär.
Auf der anderen Seite kenne ich kaum einen Coach, der nicht erfolgreich ist. Jeder behauptet das von sich und spätestens, wenn eine Coachingstunde mit 10-20 EURO ernsthaft vom Coach akzeptiert wird, wird deutlich, was da los ist. 20 EURO pro Stunde sind nur dann akzeptabel, wenn Du tatsächlich mindestens 200 Stunden im Monat arbeiten kannst. Aber das ist nie der Fall. Und es ist kein gutes Zeichen für die Qualität des Coaches.

Es ist tatsächlich so, dass bestimmte Maßnahmen so schlecht bezahlt werden. Es ist auch so, dass es nicht die schlechtesten Coaches sind, die derartige Aufträge annehmen, einfach um zu überleben. Es gibt viel zu viele Coaches in Berlin. Der Unterschied zwischen einem guten und einem wenige guten Coach ist oft kaum zu erkennen.

Aber wenn der Anruf kommt und jemand dich tatsächlich für ein großes Projekt einkaufen will, dann musst du professionell reagieren und kühl bleiben. Dann hast du hoffentlich Vertragsunterlagen bereitliegen, die du vorlegst und eine Preisliste, die akzeptabel ist und zeigt, dass du kein Leichtgewicht bist. Dann musst du Coach im besten Sinne des Wortes sein. Du vereinbarst einen persönlichen Termin mit dem Entscheider und du coachst zuerst ihn. Kontaktaufnahme, beobachten, führen. Du musst wissen, dass du einen Entscheider zu einer Entscheidung führen kannst indem du auf Augenhöhe arbeitest. Er braucht einen Coach, der genau das zu leisten in der Lage ist, was er sich vorstellt. Finde es heraus und paraphrasiere es. Mache dir Notizen und bleibe ruhig. Du bist der Coach! Wenn der Auftrag nicht kommt, dann eben nicht. Du hast doch genug Kunden, die dich gerne buchen. Aber Achtung! Übertreibe es nicht. Sei nicht arrogant. Sei selbstbewusst, aber nicht arrogant. Nun gut: Ein wenig Arroganz kann durchscheinen. Aber nicht zu viel!

Du bist an einem wichtigen Etappenziel angekommen. Jetzt steht professionelle und harte Arbeit im Mittelpunkt. Alles andere zählt nicht!

Du musst jetzt springen. Ist dir das klar? Bist du bereit? Dann los!