12 Regeln – MacCoach


Arbeite jeden Tag hart und entwickle deine Fähigkeiten

Behalte deine Ziele im Auge

Lass dich nicht ablenken

Beobachte sachlich, was um dich herum passiert

Habe keine Angst

Sei klug und bleibe stolz

Kritik ist Feedback

Sage nur danke!

Feedback ist auch ein Spiegel für den Geber

Nimm es nicht persönlich

Es wird geschehen, was geschehen soll

Verliere niemals den Glauben an dich!

Coaching-Format -TraumMensch – MacCoach


 

Coaching-Format – Wer bist Du wirklich?

Du darfst träumen. Erzähl mir nicht von Dir. Erzähle mir deine Träume. Du darfst kreativ sein. Mach dich frei von allem, was du nicht sein magst. Bist du bereit? Du gestaltest dein bestes Wunsch-Ich und ich höre aufmerksam zu. Es gibt eine Checkliste. Du darfst alle Fragen fantasievoll beantworten, ohne Angst vor angeblicher Wahrheit. Im Anschluss haben wir eine hervorragende Vorlage für ein Coaching, dass genau zu dir passt.

Und nun geht es los:

Wann bist Du geboren?
Wo bist Du geboren?

Wer sind Deine Eltern?
Welche Berufe haben Deine Eltern ausgeübt?

Wo habt ihr gewohnt?
Wie verlief Deine Kindheit?
Wo hast Du die Urlaube Deiner Kindheit verbracht?
Erzähle von Deinen Freunden.

Was hat Dir am meisten Spaß gemacht?

Was hast Du in der Schule erlebt?

Wer hat Dir das Schwimmen und Fahrradfahren beigebracht?
Erzähle von Deinen Großeltern. Wer waren sie? Wie waren sie?
Was hast Du von ihnen gelernt?


Vergesse zwischendurch niemals, dass Du Dir alles ausdenken kannst. Du hast die freie Wahl, wer Du sein willst.

Wenn Du in einem großen Haus mit Garten aufgewachsen sein willst, dann erzähle es so, als sei es genau so gewesen. Du bist der Architekt Deines Lebens. Alles, was Dich belastet, wird verblassen. Alles was Du Dir wünschst geht so in Erfüllung. Du bist genau der Mensch, den Du beschreibst. Völlig unabhängig von dem, was Du glaubst zu sein.

 

Trump bei Obama-Rede eingeschlafen – MacCoach


„Ich bin eingeschlafen…..“ /Trump zur Obama Rede mit klaren Worten zu seiner  unterirdischen Präsidentschaft „Das ist nicht normal!“/

Klar ist er eingeschlafen. Intellektuelle Überforderung. Er versteht nicht, was passiert. Schlaf gut! Donald. Und lass die Erwachsenen erwachsene Dinge tun…….

Project Management Software bis BER – MacCoach


Es wird immer deutlicher, dass mit der verfügbaren Software die Aufgaben der Zukunft nicht gestaltet werden können. Es kann ein ERP-System sein, dass noch nicht eingeführt wurde und das durch eine Vielzahl von kleinen Insellösungen und redundanten Datenbeständen ersetzt wird. Sehr beliebt sind unendlich komplexe Excel-Tabellen, die gerne mal komplett zusammenbrechen, wenn man sie am dringendsten benötigt. Die Logik und Intelligenz eines Unternehmens in einer Handvoll Excel-Tabellen. Klingt gefährlich und ist es auch. Excel-Tabellen sind dann ok, wenn sie ihre Daten aus einem zentralen System beziehen. Alles andere ist verantwortungslos. Schauen Sie sich in Ihrem Unternehmen um und sammeln Sie mal die Excel Tabellen, die Ihre Mitarbeiter tagtäglich produzieren. Sie können das herausfinden, indem Sie einen Wettbewerb ins Leben rufen: Wer hat die intelligenteste Lösung in einer Excel Tabelle? Sie werden sich wundern, was für ein Berg von Daten und Logik da versammelt sind. Und wenn Sie morgen ein neues ERP-System einführen, dann bleiben die wundervollen Kunstwerke trotzdem am Leben und untertunneln den Erfolg des Unternehmens. Es ist soweit: ein neues System muss her. Sie schauen sich um und schnappen sich einen Mitarbeiter, der nicht NEIN! Sagen kann und der so etwas schon in den Griff bekommen wird. Es ist naheliegend die IT-Abteilung damit zu beauftragen. Die haben doch mit Computern und Software zu tun und wissen sicher am besten, was das Unternehmen benötigt.
„Müller! Suchen Sie mal ein neues System für uns aus. Das alte scheint nicht mehr zu funktionieren und die neuen sind doch sicher besser geworden. Machen Sie mir einen Vorschlag!“ Herr Müller ist IT-Leiter und er hat eigentlich überhaupt keine Zeit für so ein Mammutprojekt. Er braucht ein Projekt und eine Projektgruppe die sich aus Verantwortlichen des Unternehmens zusammensetzt und der Chef ist der oberste Kopf im Projekt. Er ist der Eigentümer des Projekts. Der Projekteigentümer ist über die gesamte Lebensdauer des Projektes hinweg für den Business Case verantwortlich. Erste Frage: Was ist der Business Case? – „Nun werden Sie mal nicht albern, Müller! Machen Sie einfach! Keine solche Fragen mehr! Verstanden?“
Wie geht man mit Führungskräften um, die keine Ahnung von der Wichtigkeit ihrer Entscheidungen haben? Soviel steht fest: Dieses Projekt wird scheitern. Früher oder später fährt es gegen die Wand. Ein Projekt ist immer so gut, wie der Project-Owner. Wenn nicht von Anfang an klar ist, dass man das Projekt braucht und die damit verbundenen Kosten und Ressourcenaufwand, Personal und Technik, dann ist es fahrlässig überhaupt anzufangen. Es ist wichtig den richtigen Projektleiter zu beauftragen und ihm zu überlassen, ob der Business Case erfüllt ist oder nicht. Und es ist wichtige festzulegen, wann ein Projekt gescheitert ist. Natürlich will niemand ein Projekt scheitern sehen. Wir sind ja alle unglaublich positiv denkende Menschen und ein „Nein“ wird nicht akzeptiert. Aber das ist einäugig und gefährlich. Ein Projekt ist gescheitert, wenn die Kosten explodieren und ein bestimmtes Level überschreiten. Ein Projekt ist gescheitert, wenn der Zeitplan nicht eingehalten werden kann. Das Projekt BER ist schon lange als gescheitert zu betrachten. Es ist mir völlig unverständlich, warum immer noch keine Alternative geschaffen würde. Dieser Flughafen wird niemals fertig werden. Es werden Behelfshallen entstehen und weitere Ersatzterminals in Betrieb gehen. Aber BER in der heutigen Form gehört beendet. Ich bleibe dabei: Es gibt eine Alternative. Sperenberg ist die beste Option, die Berlin hat. Das könnte ein Luftkreuz werden, wie es das wachsende Berlin benötigt. Aber das ist ja schon wieder eine ganz andere Geschichte.

Coaching: Ergebnisoffen – MacCoach


Aktionismus hat nichts mit Coaching zu tun. Warum ich darüber rede? – Nun – Es liegt auf der Hand, dass jede Dienstleistung ein Ziel und ein Ergebnis haben muss. Das steckt tief in unseren Köpfen. Alles Andere macht keinen Sinn. Niemand bestellt einen Fensterputzer, wenn er sich nicht sicher sein kann, dass er anschließend saubere Fenster hat. Niemand geht zu einem Friseur, der sein Handwerk nicht beherrscht. Coaching ist etwas anders als vieles, was wir zu kennen glauben. Coaching ist tatsächlich immer Ergebnisoffen. Natürlich gibt es eine ganz klare Parallele zum Sport. Ein Coach ist immer ein Leader, der einen Sportler und eine Mannschaft an die Spitze bringen soll. Aber oft passen Sportler und Coach tatsächlich nicht zusammen. Der beste Trainer hat keine Chance, eine schlechte Fußballmannschaft zu einem Gewinnerteam zu machen. Es war ein langer Weg für den Trainer des deutschen Fußballteams bis zum Gewinn der Weltmeisterschaft. Die Parallelen zum Coaching sind erstaunlich. Oft braucht man einen sehr langen Atem, Mut und Vertrauen um große Ziele zu erreichen. Ich erkenne deutliche Parallelen zum Businesscoaching. Ich arbeite oft mit Teams zusammen, die nicht richtig funktionieren. Alle scheint zu passen. Die Rahmenbedingungen stimmen. Aber das Team funktioniert nicht. Personalabteilungen werden mit Beschwerden überhäuft und die Performance der Abteilung wird immer schlechter. Niemand weiß woran das liegen könnte. Aber es handelt sich um Menschen, die man nicht einfach mal so austauschen möchte. Das ist die Situation, in der man sich einen Coach holt, der sich in die Situation hineindenken und Lösungsvorschläge machen kann. Und natürlich will man Ergebnisse sehen. So schnell wie möglich. Die Kosten für das Coaching dürfen nicht aus dem Ruder laufen. Man wird unruhig, schon bevor der Prozess sich richtig entfalten kann. Ich stelle das immer wieder fest und arbeite an Verträgen bei denen Coaching nicht nur nach Stunden abgerechnet wird. Ich habe das bereits mehrfach erlebt: Bereits in der ersten Phase, in der ich die ersten Weichen stelle, kommen Prozesse in Gang, die als positiv wahrgenommen werden. Immer wieder glauben Auftraggeber, dass das Coaching bereits erfolgreich gelaufen ist, wenn erste Ergebnisse sichtbar werden. Ich halte mich in diesen Fällen zurück, dem zu widersprechen. Jede Intervention wird mit Sicherheit als Versuch gewertet,  das Coaching zu verlängern um ein höheres Honorar zu berechnen.

Meine Empfehlung sind Rahmenverträge mit monatlichen Raten. Ich denke auch immer daran, dass ich als Coach auch die zeitlichen Ressourcen der Teams im Auge behalte. Mehr als drei oder vier Stunden pro Woche erträgt kein Team von hart arbeitenden Managern oder Ingenieuren. Aber der Prozess läuft ab dem Zeitpunkt an dem ich  in das Coaching gehe. Nicht vergessen: Coaching ist ergebnisoffen. Ich habe oft erlebt, dass das Ergebnis eines Coachings oft überraschend ausfällt. Das ist ein kein Wunder. Coaching ermöglicht es, völlig neue Perspektiven einzunehmen und scheinbar Bekanntes aus unkonventionellen Blickwinkeln zu sehen. Ich hole immer das Beste aus der Situation und aus den beteiligten Personen heraus, wenn ich genügend Zeit für den Prozess bekomme. Am Ende sind immer alle Gewinne, sogar scheinbare Verlierer, die unter bestimmten Umständen das Team verlassen müssen. Das hat nichts mit Zynismus zu tun. Es ist heute leider so, dass Menschen mehr Kraft und Energie aufbringen um ihren Arbeitsplatz zu sichern, als tatsächlich gute Teamarbeit zu leisten. Wenn es einfacher wäre einen neuen Job zu finden, egal wie alt und ausgebrannt man gerade ist, könnte sich jeder besser auf Ziele einstellen und möglicherweise genau die Arbeit finden, die zu einem passt. Die Rahmenbedingungen sind andere. Ich denke, dass wir unglaubliche Potentiale und Möglichkeiten sinnlos verschwenden, weil wir es uns immer noch leisten Ressourcen zu verschwenden. Die Ursachen liegen auf der Hand. Jeder der versucht den menschlichen Faktor tatsächlich das Wirtschaftsleben einzubringen, gilt als Phantast und Träumer, als Weichei. Aber darum geht es nicht. Es ist in Wirklichkeit ein harter Job, der zu erledigen ist, wenn man mit Menschen arbeitet. Der Bedarf an Psychologen und Psychotherapeuten steigt überproportional. Es ist eigentlich ein Wunder, warum so viele Spezialisten in diesen Gebieten fehlen. Versuchen Sie mal einen Psychotherapeuten zu finden. Aber das liegt auch daran, dass wir längst daran gewöhnt sind, scheinbar kein Geld für Behandlungen auszugeben. Wir zahlen ja schließlich in unsere Krankenkasse ein. Zurück zum Coaching, genauer zum ergebnisoffenen Coaching.

Ein sehr guter Konstrukteur ist oft ein sehr schlechter Chef. Ein guter Leiter muss sich sehr oft von seinen fachlichen Fähigkeiten entfernen um erfolgreich zu werden. Er muss loslassen um tatsächlich frei zu sein für neue Aufgaben. Detailverliebte Abteilungsleiter, die sich am liebsten auf ihre Stärken konzentrieren und ihre Führungsfähigkeiten nicht weiterentwickeln, sind Gift für jedes Team. Das Peter-Prinzip lässt grüßen. Vielleicht hätte man den Posten lieber doch noch nicht annehmen dürfen und sich etwas mehr Zeit lassen sollen um mehr Kompetenzen zu sammeln. Wer zu früh kommt, hat auch ein Problem. Manchmal ist später besser. Niemand kann ein Dach decken, bevor der Keller stabil ist. Ausbauen geht immer, aber die Konstruktion muss stehen.

Es muss aber auch klar sein, dass der Chef eines Teams von Ingenieuren selbst Ingenieur sein sollte. Und zwar ein guter. Fachliche Schwächen sind mindestens genau so gefährlich wie das Fehlen von Führungkompetenz. Personalabteilungen können ein Lied davon singen wie schwer es ist die passenden Leute zu finden. Von Teambildung einmal ganz abgesehen. Das wird oft erst dann versucht, wenn nichts mehr geht. Was das dann kostet, steht auf einem anderen Blatt. In vielen Fällen kostet es Millionen und viel zu oft kostet es das Unternehmen.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Kurt Tucholsky — Susanne Haun


Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und zu sagen: Nein! Kurt Tucholsky ___________________________ Das Zitat stamm aus Ulli Gaus Blog CafeWeltenAll (siehe hier).

über Susanne Haun Zitat am Sonntag – Kurt Tucholsky — Susanne Haun

Orientierung – MacCoach


Orientierung – MacCoach

Gestatten Sie mir eine Frage: Woran orientieren Sie sich? Wer ist Ihr Vorbild? Wer ist der Mensch, der Ihrem Ideal entspricht? Wer würden Sie gerne sein?
Ja, klar. Ich weiß, was Sie jetzt denken; und Sie haben natürlich Recht! Sie sind der Chef und wo Sie sind ist vorn. Ja, klar. Verstehe.
Das wäre dann das Ende dieses Coachings. Lassen Sie sich etwas Zeit und überlegen nochmal warum es vielleicht doch sinnvoll ist ein Coaching anzustreben.
Wahrscheinlich kennen Sie einen Menschen, der absolut perfekt ist und keine Fehler macht? Wer ist das? Wer macht keine Fehler? Wer hat immer Recht? – Richtig! Es gibt diesen Menschen nicht. Außer Ihnen vielleicht; aber lassen wir diese alberne Annahme einmal beiseite. Sie wissen, dass wir an dieser Stelle nicht weiter kommen. Wenn Sie sich nicht an einen bekannten Menschen orientieren können, dann suchen Sie sich einen beispielhaften Leader aus der Weltgeschichte oder aus der aktuellen Politik. Kleingeister wollen so werden wie ein Popsternchen; das ist nicht Ihre Tasse Tee. Sie haben Größeres vor, also orientieren Sie sich an den Größen. Meinetwegen am Größten: Muhammad Ali, zum Beispiel. Oder meinetwegen an Einstein, Bach, Beethoven, Luther, Mark Aurel, Hannibal, Cäsar…..Sie wissen schon. Oder an Stanislaw Jewgrafowitsch Petrow.  Oder Marie Curie, Mutter Theresa, Hannelore Elsner, Königin Elisabeth, Katharina die Große, Katharina von Bora, Clara Zetkin, Rosa Luxemburg, Cleopatra, Margaret Thatcher, Theresa May, Prinzessin Diana, Silvia von Schweden……Fühlen Sie sich immer noch größer als alle diese Personen?
Dann mache ich Ihnen einen Vorschlag: Wir brechen das Coaching auf der Stelle ab und Sie suchen einen guten Arzt auf. Das war es dann. Bye, Bye – Auf Wiedersehen – Ciao – Tschüß und Arrivederci!


Für alle anderen mache ich gerne weiter.
Im NLP spricht man von Skulpturen oder Aufstellungen, wenn Beziehungen und Verhältnisse deutlich gemacht werden. Menschen orientieren sich immer an anderen Menschen. Wir haben die Wahl. Wir können an anderen Menschen wachsen oder am Boden festgehalten werden. Eine wichtige Frage, die wir uns jeden Tag stellen, sollte sein, wer der Mensch ist – an dem wir uns nach oben orientieren können. Wer ist mein Vorbild? Wie ist mein Vorbild? Was kann ich von diesem Menschen lernen. Was kann dieser Mensch für mich tun? Es geht beim Coaching nicht nur um Sprache.  Skulpturarbeit im NLP ist die körperliche Darstellung des Erlebens einer Situation oder eines Problems. Die Skulptur-Methode untertunnelt, an Sprache gebundene, Abwehrmechanismen und ermöglicht ein rasches Vordringen zu zentralen Konflikten und momentan nicht zur Verfügung stehenden Ressourcen.  Rational und intellektuell glauben wir unsere Welt erklären zu können. Aber genau das hindert uns oft daran die tatsächlichen Ursachen und Metaprobleme (Probleme hinter den Problemen) zu erkennen.   Der Coach bittet den Klienten, sich in eine Körperhaltung zu begeben, die deutlich ausdrückt, wie seine innere Befindlichkeit in der Situation aussieht. Dabei muss er ggf. dem Klienten die Darstellungsmöglichkeiten im Detail anbieten, indem er Blick, Mimik, Kopfhaltung, Armhaltung, Beinhaltung, Muskelspannung usw. abfragt.   Die Auswertung der Skulptur erfolgt über Fragestellungen

  • Wie fühlen Sie sich in der Skulptur?
  • Wie erleben Sie ihren Atem?
  • Welche Muskeln spüren Sie?
  • Entstehen Gedanken, Bilder, Ideen?

 Der Coach kann seine Wahrnehmung der Skulptur spiegeln und die damit verbundenen Assoziationen als Frage oder Hypothese anbieten.   In der Skulpturarbeit wird versucht einen Übergang von einer Problem-Skulptur zu einer Lösungs-Skulptur zu finden. Der Weg zur Lösungs-Skulptur geht über die spontanen Veränderungsimpulse, die regelmäßig beim „Eintauchen“ in die Skulptur erlebt werden. Es folgt ein Experimentieren mit mehreren Varianten veränderter Körperhaltung. Die Körperhaltung, in der sich der Klient am „stimmigsten“ fühlt wird verankert, d.h. der Klient richtet seine Aufmerksamkeit auf das mit dieser Körperhaltung verbundene energetische Potential. Anschließend wird besprochen, welche konkreten Handlungen eine Verwirklichung dieses energetischen Potentials darstellen. Zurück zu unseren Vorbildern und Antihelden. Ein gutes Beispiel ist hier wieder einmal DER INKOMPETENTE CHEF. Wir haben einen Chef, der aus unserer Sicht keinen guten Job macht. Das ist der Ausgangspunkt. Wollen wir uns an diesem Menschen orientieren? Ist das ein Vorbild? – Mal sehen: Der Mann ist ganz offensichtlich erfolgreich. Er genießt das Vertrauen der Leute, die ihn an den Posten gesetzt haben. Irgendetwas muss der Mann richtig gemacht haben. Das ist vielleicht ärgerlich, aber nicht veränderbar. Gehen wir einfach davon aus, dass unser INKOMPETENTER CHEF eine Konstante ist. Mitarbeiter, die glauben ihren INKOMPETENTEN CHEF demontieren zu müssen, wandeln auf dünnem Eis. Sie haben oft nicht ansatzweise begriffen, was eine gute Führungskraft ausmacht. Zur Erinnerung möchte ich die berühmten Grundelschen 3-Säulen- Guter-Führung (Boris Grund, Unternehmercoach) anführen: WIE LASSE ICH MICH FÜHREN? WIE FÜHRE ICH MICH? WIE FÜHRE ICH ANDERE? Betrachten Sie den INKOMPETENTEN CHEF durch diese Filter. Wie gesagt, irgendetwas hat der Mann vermutlich richtig gemacht. Wie lässt sich der Chef führen? Wer ist sein Vorgesetzter? Woran orientiert sich der Chef? Wie erledigt er die Aufgaben als Chef?
Wenden wir die DREI SÄULEN auf unseren “INKOMPETENTEN CHEF” an und dann auf uns selbst. Das wird mehr Klarheit bringen. Probieren Sie es aus! Sie werden staunen, was dann alles sichtbar wird. Aber zurück zu unseren Vorbildern. Auf die Frage nach Vorbildern antworten viele Menschen automatisch Albert Schweitzer oder Albert Einstein. Das ist leicht. Jeder kennt diese Namen und es besteht kaum die Gefahr beschreiben zu müssen wer diese Menschen waren oder warum sie unser Vorbild sind. Kaum jemand sagt zum Beispiel: Mein Vorbild ist Onkel Klaus. Oder: Ich will so werden wie meine Hochschullehrerin. Heute ist es modern alle seine Probleme auf den Gewinn einer Castingshow zu fokussieren und bei POPSTAR zu siegen und SUPERSTAR zu werden. Onkel Klaus ist ein sehr guter Handwerker. Er arbeitet in einem Heizungs- und Sanitärbetrieb und ist glücklich mit seiner Arbeit, seinem Gehalt und seinem Status in seinem Unternehmen. Onkel Klaus ist ein liebenswerte Ehemann und fürsorglicher Vater. Er ist glücklich und das spürt man einfach. Warum nicht so werden wie Onkel Klaus? Haben wir überhaupt das Zeug dazu, so zu werden wie Onkel Klaus? Vielleicht sollten wir uns auch einmal unseren INKOMPETENTEN CHEF genauer anschauen. Möglicherweise können wir ja etwas von ihm lernen. Wetten dass? Vielleicht hilft ja ein Blick auf den Chef vom Chef. Der wird sich schon was dabei gedacht haben den Chef einzustellen. Suchen Sie sich ein kompetentes Vorbild und formen Sie seine Skulptur. Wie verhält dieses Vorbild  sich? Was macht seinen Erfolg aus? Wie ist sein Einfluß auf andere Menschen? Was macht ihn attraktiv? Was ist das für ein Mensch? Wie bewegt er sich und wie fühlt er sich? Lassen Sie sich Zeit. Und lassen Sie zu, dass auch das liebgewonnene ARSCHLOCH-IMAGE des INKOMPETENTEN CHEFs zu bröckeln beginnt. Der Mann oder die Frau ist besser als Sie denken. Meinen Sie nicht auch?