Susanne Haun Zitat am Sonntag – Catherine Deneuve — Susanne Haun


Ein Flirt ist wie eine Tablette: Niemand kann die Nebenwirkung genau voraussagen. Catherine Deneuve Das Zitat der Deneuve hat mich einfach belustigt 🙂 😉 und ich musste augenzwinkernd darüber nachdenken und habe dabei gegrinst. _____________ Catherine Deneuve, zitiert nach: Zitate 2018, Tageskalender Harenberg, 22. Oktober 2018

über Susanne Haun Zitat am Sonntag – Catherine Deneuve — Susanne Haun

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Lech Walesa


 

Freedom = (Peace&Prosperity) + (Education&Wisdom) /JP Chandler/

Aber wer ist JP Chandler? Dem aufmerksamen Leser dieses Blogs wird es nicht verborgen geblieben sein…….

Aber viel wichtiger ist doch der ursprüngliche Artikel – Zitat am Sonntag von Susanne Haun:

Susanne Haun

Der Mensch ist nicht frei,

wenn er einen leeren Geldbeutel hat.

Lech Walesa

Frei sein - Zeichnung von Susanne Haun - 15 x 20 cm - Tusche auf BüttenFrei sein – Zeichnung von Susanne Haun – 15 x 20 cm – Tusche auf Bütten

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Lech Walesa, zitiert nach: Zitate 2018, Tageskalender Harenberg, 29./30.09.2018

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1000 Seiten Coaching – MacCoach


1000 Seiten Coaching – MacCoach
Hallo! Und herzlich willkommen! Dieser Blog ist Coaching pur. Ein Steinbruch den Du gerne entdecken und ausbeuten kannst. Wähle Archiv und dann blättere in aller Ruhe durch den Blog. Ich schreibe über Coaching in Unternehmen und Life Coaching für Persönlichkeiten. Du bist eine Persönlichkeit, wie jeder Mensch, den ich in den vergangenen 30 Jahren kennengelernt habe. Am Anfang wusste ich nichts über Coaching und was damit möglich wird. Jetzt bin ich ein wenig weiter. Ich freue mich, wenn Du in meinem Steinbruch unterwegs bist und dich umschaust, ein paar Brocken mit nimmst und vielleicht damit etwas anfangen kannst. Gern geschehen! Viel Freude und Erkenntnis bei deinem Weg.

Die Alphataube – JP Chandler


Eine geschwungene Laterne schaukelt im Wind. Es ist kurz vor 08:00 in Berlin. Auf der Laternenstange haben neun Tauben Platz gefunden. Sie sitzen eng beieinander. Eine weitere Taube flattert heran. Sie setzt zur Landung an. Die zehnte landet neben den neun. Es ist die Stelle an der Leuchte, die sich in die Vertikale krümmt. Die Taube rutscht ab und fliegt davon. Zwei weitere versuchen das Manöver. Es misslingt abermals. Die Schräge ist zu steil.

Dann kommt ein Alphatier geflogen und zielt genau auf die Mitte. Die Vögel bewegen sich nach links und rechts. Die Alphataube landet sicher genau zwischen den anderen Tauben. Eine rutscht ab und muss davonfliegen.
Ich bin mir sicher, dass ich das nicht zufällig bemerkt habe. Ich werde es aufschreiben und einen Sinn finden. Ich finde keinen. Vielleicht nur das: Tauben sind auch nur Menschen.

Marc Aurel der Woche – MacCoach


Wenn du wüsstest, aus welchem Quell die menschlichen Meinungen und Interessen fließen, du würdest aufhören, nach dem Beifall und Lob der Menschen zu streben.
Mark Aurel

 

Du weißt es bereits, aus welchen Quellen menschliche Meinungen und Interessen fließen. Und weil Du es weißt, kannst Du Dich entscheiden, was Du wirklich willst. Du kannst entscheiden, wer Du sein willst. Du entscheidest jeden Tag, wohin Dein Weg Dich führen soll. /JP Chandler/

Vertraue der Macht, die in Dir liegt. Vertraue Deiner positiven Energie. Vertraue der Hoffnung und der Liebe, die Dich beflügelt und nach vorne bringt. Lass Dich nicht von der dunklen Seite in den Abgrund ziehen. Glaube – Liebe – Hoffnung. Nicht Zweifel – Hass und Angst sollen Dein Navigationssystem sein. Es zeigt Dir, wo Du stehst und wofür Du stehst.
Hoffnung und Zuversicht treiben Dich nach vorne. Die Quellen der menschlichen Meinungen und Interessen sind aber allzu oft Angst und Neid, Zweifel und der Drang, den Weg des geringeren Widerstandes zu gehen.
Nimm Dir die Zeit und die innere Ruhe um das Gute in Dir aufzurufen und zu befragen. Es ist kein Zeichen der Schwäche, wenn Du an die positive Kraft in Dir glaubst, sie Dir bewusst werden lässt und Dich von ihr antreiben lässt.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Georg Christoph Lichtenberg — Susanne Haun


Wir sehen in der Natur nicht Wörter, sondern nur Anfangsbuchstaben von Wörtern, und wenn wir alsdann lesen wollen, so finden wir, daß die neuen Wörter wiederum bloß Anfangsbuchstaben von anderen sind. Georg Christoph Lichtenberg _____________ HAMMEL-HAIDER, GABRIELE. Über den Begriff „Stimmung“ anhand einiger Landschaftsbilder, in: Wiener Jahrbuch für Kunstgeschichte, Band XLI (41), […]

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„Boybands Forever“ auf großer Deutschlandtournee 2018 > Back for good | by mOsi — InSideBerlin.


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Die Musik-Show mit den Hits der größten Boygroups aller Zeiten ist zurück. Wir waren bei der Premiere in München. Erst im Herbst 2017 hat die Musical-Show „Boybands forever“ im Deutschen Theater in München ihre fulminante Weltpremiere gefeiert. Auf der anschließenden Tour haben sie in vielen weiteren Städten die Zuschauer begeistert. Jetzt sind die boys […]

über „Boybands Forever“ auf großer Deutschlandtournee 2018 > Back for good | by mOsi — InSideBerlin.

Schwierige Menschen und Situationen meistern – eine Geschichte aus dem Zen — Hypersensibel – Hochsensibilität erkennen und verstehen


Im heutigen Blogartikel geht es um eine Geschichte aus dem Zen-Buddhismus, aus der wir etwas Wichtiges lernen können.

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Das Handeln der Anderen – MacCoach


Man muss erst so manches gelernt haben, ehe man über die Handlungsweise eines Anderen richtig urteilen kann. Mark Aurel

Wir erleben es jeden Tag auf’s Neue. Mitarbeiter leiden unter dem Chef. Sie verstehen nicht, warum er so unbeherrscht und ungeduldig reagiert. Sie können es nicht nachvollziehen, warum er so mit Mitarbeitern umgeht. Wenn sie in seiner Lage wären, würden sie anders denken.

Auch hier hilft ein Coaching-Modell: Refraiming. Man muss den Rahmen und die Perspektive eines anderen einnehmen und modifizieren um zu verstehen. Refraiming und Perspektivwechsel funktioniert nur, wenn man das Wissen und die Erfahrung besitzt, über das ein Leiter verfügt. Ungeduld ist oft ein Zeichen von Ohnmachtsgefühlen gegenüber Mitarbeitern, die “ihr Ding machen” und sich ansonsten nicht mehr führen lassen. Der Chef braucht Dich! Aber er hat das Gefühl Dich verloren zu haben. Und genau das ist es, was aus einem Menschen, der ursprünglich genau so wie Du einen sehr guten Job machen will, ein scheinbar unberechenbares Monster macht. Zumindest scheint es so. Die Chefin hat gelernt, dass Mitarbeiter sich geschickt hinter Routinearbeiten verstecken und eingeschnappt sind, wenn sie ungeduldig reagiert. Für die Mitarbeiter ist klar: Der Chef ist ungerecht, aufbrausend und gemein.

Sie können die Handlungsweise eines Kaisers nicht verstehen, weil sie nicht wissen und nicht gelernt haben, was er gelernt hat. Mark Aurel kannte diese Situation. Er wusste genau, dass er seinen Untergebenen nicht alles erklären musste, ja es nicht einmal durfte. Er musste Entscheidungen treffen, die nicht immer nur populär waren. Er durfte keine Angriffsfläche bilden. Sonst wäre er angreifbar und schwach geworden.
Versetze dich in die Rolle des Chefs. Du wirst bald feststellen, was dir fehlt. Erst dann bist du in der Position zu verstehen, ja zu wissen und zu spüren, wie es ist Verantwortung zu tragen.

Umgekehrt ist es für Menschen in Führungspositionen wichtig, die Position der Mitarbeiter, gleichrangiger Kollegen, Kunden und Lieferanten einzunehmen. Das ist der erste Schritt in Richtung Chef als Coach. Das Modell coachender Chef ist ein noch junges, zukunftsweisendes Gebiet. Coaching bedeutet auch hier immer Zielorientierung. Im Geschäftsleben ist Coaching nicht ergebnisoffen. Ziele werden auch nicht diskutiert. Das ist der Rahmen. Aber der Weg zum Ziel ist durch Coaching besser gangbar. Hindernisse werden schneller sichtbar und falsche Vorstellungen auf beiden Seiten werden transparent. Vorausgesetzt, die beteiligten Personen sind bereit für diesen Schritt. Eine gute Coachingausbildung ist dabei unverzichtbar.

 

Industrial philosopher – MacCoach


Industrial philosopher in times of digitization

An industrial philosopher is a similar anachronism as the term working class. Industry in the classical sense can no longer be separated from developments such as digitization, research and teaching. The classic industry does not exist anymore. Everything permeates and overlaps. Medicine, IT, Artificial Intelligence, Virtual Reality, Military, Espionage, Administration. Everything. A worker today is either a highly specialized technician with multiple abilities or a person with multiple placement impediments. So unemployed for a long time. That does not fit together.
Philosophers reflect on society, the meaning of existence, reality and perception. Industry has never functioned according to a democratic principle. Even if one speaks of flat structures, there is always a decision maker at the end where one can not decide over. Banks are not democratic and administrations are not. The notion that managers and politicians must somehow earn the allegiance of their subordinates democratically is as romantic as it is false. I’m not talking about the fact that a leader should have qualities that make it easier for his employees to follow him or her. This undoubtedly has a positive effect on cooperation. But that is not democratic. Industry basically works just like a medieval society. There is a king, the boss, who in turn is subordinate to the emperor and the pope. These are then owners and shareholders. There are knights and stewards. There are artisans and dependent farmers who have to pay their dues. There are the feudal lords and his vassals who are loyal to him. Classic industry and large parts of society still work the same way. Politics in Western countries works according to the democratic principle of separation of powers, modeled on the US Constitution. All societies have Roman law. Power still has the stronger; and be it with the most money. With this, reality can be created according to the principle of being, which creates consciousness.

The power has the one who follows the majority. Digitization and the unstoppable data tsunami are another completely different dimension of development. Nobody knows today where the development will lead. The only thing that is clear is that it is becoming ever more complex and confusing. In China, something like communism seems to work, while in Russia, the genes of the Soviet Union are still in people’s minds, including communist ideas about how capitalism works. Populists in many countries are conquering the hearts of people whose heads know that they, too, will not bring solutions.

Industry is just one side of a multi-faceted body. Industry is the staple that works the same almost everywhere. Even in China, we are experiencing an industrial boom because the planned economy functions just as Walter Ulbricht would have wished for the GDR. Overtaking without catching up in Chinese, so to speak.

As far as democracy is concerned in the developed democratic states, it is a delicate little plant that needs to be carefully cared for and nurtured. Most people would renounce democracy if they felt better; and they should not be afraid of the future. Affiliation and identity play a big role in a person’s life.

Digitization is like a tsunami that can not be stopped. The future will be very different from what we can imagine. First descriptions and the concept of digital feudalism have already surfaced.

The future always looks very different than contemporaries can imagine from their perspective. In 1945 people could not begin to imagine that this broken Germany would ever be rebuilt. They could not have guessed that there would be an incredible economic miracle in West Germany. The people of the 1980s could not imagine that the wall would fall once. No one believed in reunification. After the collapse of communism, people believed in the end of history. But history is always industrial history. Hand ax, wheel, burned bricks, bronze tools, iron, steel, concrete, steam engine, communication technology, telephone and networks all play a crucial role. And then, of course, there is the military that claims all of these technological possibilities and perfects them to focus on pure power. And then there’s this alarming phrase that went through the media: Putin knows what Google knows ……

We are still living in a Roman age. It has not changed much; except the technological possibilities. Therefore, industrial philosophy is an interesting way of looking at things.

Industriephilosophie – MacCoach


Industriephilosoph in Zeiten der Digitalisierung

Ein Industriephilosoph ist ein ähnlicher Anachronismus wie der Begriff Arbeiterklasse. Industrie im klassischen Sinne kann man längst nicht mehr von Entwicklungen wie Digitalisierung, Forschung, Lehre trennen. Die klassische Industrie gibt es so nicht mehr. Alles durchdringt und überschneidet sich. Medizin, IT, Künstliche Intelligenz, Virtuelle Realität, Militär, Spionage, Verwaltung. Alles. Ein Arbeiter ist heute entweder ein hochspezialisierter Techniker mit multiplen Fähigkeiten oder ein Mensch mit multiplen Vermittlungshemmnissen. Das passt nicht zusammen.

Philosophen denken über die Gesellschaft, den Sinn des Daseins, über Realität und Wahrnehmung nach. Industrie funktionierte noch nie nach einem demokratischen Prinzip. Selbst wenn man von flachen Strukturen spricht, steht am Ende immer ein Entscheider an dem man nicht vorbei-entscheiden darf. Banken sind nicht demokratisch und Verwaltungen sind es auch nicht. Die Vorstellung, dass sich Manager wie Politiker die Gefolgschaft ihrer Untergebenen irgendwie demokratisch verdienen müssten ist so romantisch wie falsch. Ich rede hier nicht von der Tatsache, dass ein Leader Eigenschaften aufweisen sollte, die es seinen Mitarbeitern erleichtern ihm oder ihr zu folgen. Das wirkt sich zweifellos positiv auf die Zusammenarbeit aus. Demokratisch ist das aber nicht. Industrie funktioniert im Grunde genau wie eine mittelalterliche Gesellschaft. Es gibt einen König, den Chef, der wiederum dem Kaiser und dem Papst untersteht. Das sind dann Besitzer und Shareholder. Es gibt Ritter und Verwalter. Es gibt Handwerker und abhängige Bauern, die ihre Abgaben machen müssen. Es gibt den Lehnsherren und seine Vasallen, die ihm treu ergeben sind. Klassische Industrie und große Teile der Gesellschaft funktionieren noch immer genau so. Die Politik in den westlichen Ländern funktioniert nach dem demokratischen Prinzip der Gewaltenteilung, nach dem Vorbild der amerikanischen Verfassung. In allen Gesellschaften steckt römisches Recht. Die Macht hat immer noch der Stärkere; und sei es der mit dem meisten Geld. Damit kann Realität erschaffen werden, nach dem Prinzip des Seins, das Bewusstsein schafft.
Die Macht hat der, dem die Mehrheit folgt. Digitalisierung und der unaufhaltsame Daten-Tsunami sind wieder eine völlig andere Dimension der Entwicklung. Niemand weiß heute wo die Entwicklung hinführen wird. Klar ist nur, dass es immer komplexer und unübersichtlicher wird. In China scheint so etwas wie Kommunismus zu funktionieren, während in Russland immer noch die Gene der Sowjetunion in den Köpfen der Menschen steckt, inklusive der kommunistischen Vorstellungen, wie Kapitalismus funktioniert. Populisten in vielen Ländern erobern die Herzen der Menschen, deren Köpfe wissen, dass auch sie keine Lösungen bringen werden.
Industrie ist nur eine Seite eines mehrflächigen Körpers. Industrie ist die Klammer die fast überall gleich funktioniert. Selbst in China erleben wir einen industriellen Boom, weil dort Planwirtschaft genauso funktioniert, wie sich es Walter Ulbricht für die DDR gewünscht hätte. Überholen ohne einzuholen auf chinesisch, sozusagen.
Was die Demokratie in den entwickelten demokratischen Staaten betrifft, so ist sie ein zartes Pflänzchen, das sorgfältig gepflegt und gehegt werden muss. Die meisten Menschen würden auf Demokratie verzichten, wenn es ihnen besser gehen würde; und sie keine Angst vor der Zukunft haben müssten. Zugehörigkeit und Identität spielen eine große Rolle im Leben eines Menschen.
Die Digitalisierung ist wie ein Tsunami, der nicht aufgehalten werden kann. Die Zukunft wird ganz anders aussehen, als wir uns das auch nur vorstellen können. Erste Beschreibungen und der Begriff des Digitalen Feudalismus sind bereits aufgetaucht.
Die Zukunft sieht immer ganz anders aus, als es sich die Zeitgenossen aus ihrer Perspektive heraus vorstellen können. Die Menschen konnten sich 1945 nicht ansatzweise vorstellen, das dieses kaputte Deutschland jemals wieder aufgebaut werden würde. Sie konnten nicht ahnen, dass es in Westdeutschland ein unglaubliches Wirtschaftswunder geben würde. Die Menschen der 1980er Jahre konnten sich nicht vorstellen, dass die Mauer einmal fallen würde. An eine Wiedervereinigung glaubte niemand. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus glaubte man an das Ende der Geschichte. Aber Geschichte ist auch immer Industriegeschichte. Faustkeil, Rad, gebrannte Ziegel, Bronzewerkzeuge, Eisen, Stahl, Beton, Dampfmaschine, Kommunikationstechnologie, Telefon und Netzwerke spielen eine entscheidende Rolle. Und dann gibt es natürlich das Militär, dass alle diese technologischen Möglichkeiten für sich beansprucht und perfektioniert um pure Macht zu konzentrieren. Und dann gibt es diesen alarmierenden Satz, der durch die Medien ging: Putin weiß, was Google weiß……
Wir leben immer noch in einem römischen Zeitalter. Es hat sich nicht viel geändert; außer den technologischen Möglichkeiten. Daher ist Industriephilosophie eine interessante Betrachtungsweise.     

Kommunikation -Sender-Empfänger: normal verstimmt – MacCoach


Kommunikation – Sender-Empfänger normal verstimmt – MacCoach

Ein Sender sendet auf einer festgelegten Frequenz. Empfänger können Nachrichten vom Sender empfangen, wenn sie optimal auf die Sendefrequenz abgestimmt sind. Wenn der Empfänger leicht verstimmt ist, dann empfängt er nicht mehr die ganze Bandbreite der Nachricht. Der Sender kann unentwegt riesige Mengen korrekter Informationen ausstoßen. Ohne geeignete Empfänger verpuffen die wertvollen Informationen im Nirgendwo. Es kann zu unvollständigen Informationen kommen. Der Sender kann nichts dafür, wenn der Empfänger unvollständige Nachrichten aufnimmt und aus den Fragmenten völlig falsche Schlüsse zieht. Es sei denn, der Sender ist ein Chef. Dann hat er die Verantwortung für die Abstimmung  seiner Empfänger. Das nennt man Kommunikation.
Gut ausgebildete und erfahrene Coaches wissen genau worauf es ankommt. Gute Verkäufer trainieren exakt dieselben Fähigkeiten wie sie im Coaching notwendig sind. Ein guter Verkäufer hat die Fähigkeit sich auf seine Kunden einzustellen und genau auf der richtigen Frequenz zu senden und auch zu empfangen. Die Abstimmung ist wichtig und dass weiß er auch. Ein guter Verkäufer ist ein sehr guter Chef, wenn er seine Mitarbeiter genauso akzeptiert, wie er es mit Kunden tun würde. Sobald der Chef der Ansicht ist, dass seine Mitarbeiter einfach funktionieren müssen und dafür verantwortlich sein, seine Botschaften richtig zu verstehen, kann es schnell zu Verwerfungen kommen. Ein guter Chef muss also in der Lage sein sich, wie ein Verkäufer auf seine Kunden, auf seine Mitarbeiter einzustellen und sorgfältig abzustimmen.
Es gibt natürlich auch Mitarbeiter, die immer alles falsch verstehen. Es ist aber noch nicht klar, wo die Ursachen dafür zu suchen sind. Kann der Mitarbeiter nicht? Oder will sie oder er nicht? Ein guter Leader findet das heraus. Allerdings muss dafür ein stabiler Kommunikationskanal her. Wenn es nicht schriftlich geht, dann funktioniert es möglicherweise über ein persönliches Gespräch. Haben Sie sich auch schon gewundert, wie unterschiedlich schriftliche und audiovisuelle Kommunikation funktioniert? Bei der schriftlichen Form geht vieles verloren, was möglicherweise wichtig ist. Wer will schon geschliffene schriftliche Meisterwerke seiner Kollegen lesen, die ja auch immer viel zu lang geraten sind? Wer kann das richtig interpretieren?
Früher schrieb man sich Briefe, wenn man räumlich voneinander getrennt war. Stellen wir uns ein Liebespaar vor, das sich Liebesbriefe schreibt. Das setzt eine völlig andere Beziehung voraus, als es in einer geschäftlichen Kommunikation notwendig ist. Wenn der Liebende der Geliebten einen Brief schreibt, dann ist es von grundlegender Bedeutung wie sich die beiden aufeinander eingestimmt haben. Der Kommunikationskanal muss perfekt abgestimmt sein, sonst funktioniert das nicht. Die Liebesbriefe von Goethe, Schiller, Chopin, Rilke sprechen eine ganz eigene Sprache. Sie sind sogar für uns heute verständlich und klar. Sie sind Musik in unseren Ohren. Wir können sie verstehen; aber vor allem wenn wir selbst dieses Gefühl des Verliebtsein in uns tragen. Ansonsten stimmt der Zugangskanal nicht. Dann sind diese Briefe nur verworrener Unfug partiell geistesgestörter Menschen.
Womit wir zur Selbstabstimmung von Mitarbeitern kommen. Auch sie sind in der Lage sich auf einen mehr oder weniger perfekt abgestimmten Chef einzustimmen und seine Signale einigermaßen richtig zu interpretieren. Wenn man falsch verstehen will, dann wird man falsch verstehen. Wenn man einen rasenden wütenden Chef nicht verstehen kann, dann hat man sich möglicherweise den falschen Job ausgesucht. Es ist deutlich und klar: Kommunikation ist immer eine mehrdimensionale Angelegenheit. Das kann man lernen und trainieren. Das kann man perfektionieren. Vielleicht kann man es sich selbst beibringen. Besser ist es, einen Coach einzusetzen um dieses komplexe Werkzeug zu erlernen und zu beherrschen.

Tag der Deutschen – 2018


Tag der Deutschen Einheit 2018

Vor bald 29 Jahren ist die Mauer gefallen und wir begehen den 28ten Tag der Deutschen Einheit. 1990 hatte die frei gewählte Volkskammer der DDR den Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland beschlossen. Gregor Gysi brachte es damals auf den Punkt: „Das Parlament hat soeben nicht mehr und nicht weniger als den Untergang der Deutschen Demokratischen Republik zum 3. Oktober 1990 beschlossen.“
Die DDR war bereits mit dem Mauerfall erledigt. Den Rest gab ihr die Einführung der harten D-Mark. Die Wirtschaft hatte ihre Absatzmärkte im Osten auf einem Schlag verloren und war im Westen nicht ansatzweise konkurrenzfähig. Da wo sie es war, wurde sie sehr schnell durch die Treuhandanstalt abgewickelt. Vor 29 Jahren wurden ¾ aller Beschäftigten in den jungen Neuen Bundesländern fast auf einen Schlag arbeitslos. Der Westen kam mit Arbeitsamt, riesigen Transferleistungen und westlichen Wirtschaftsunternehmen, die bereitwillig die verlängerte Werkbank aufnahmen um ihre Kapazitäten kurzfristig zu erhöhen. Viele der kurzfristig geplanten Engagements dauerten etwas länger. Sehr viele davon sind längst Geschichte. Der Osten ist abgehängt. Aber der Osten hat die alte Bundesrepublik vielleicht nachhaltiger verändert, als es die 68er jemals vermochten. Kaum jemand stellt heute den Sinn von Kitas und Ganztagsschulen in Frage. Das war 1990 ganz anders. Viele Menschen sind seitdem aus dem Gebiet der exDDR ausgewandert und längst in den Wirtschaftszentren der westlichen Bundesländer angekommen. Der Osten ist heute immerhin die stärkste Wirtschaftsregion, wenn man von den alten RGW-Staaten ausgeht. Es hätte auch alles ganz anders laufen können. Die exDDR als Wirtschaftswunderland, eine Art Experimentierfeld für die Wirtschaft, eine Sonderwirtschaftszone. Das hätte vermutlich sogar funktionieren können, wenn man Hans-Werner Sinn, dem ehemaligen Präsidenten des Ifo Institut für Wirtschaftsforschung Glauben schenkt.
Ich habe bisher noch nicht über Links oder Mitte oder Rechts gesprochen. Viele, die in der DDR aufgewachsen sind, sahen sich links obwohl sie sehr staatsnah und konservativ aufgewachsen waren. Wenn man es mit anderen Augen betrachtet, waren sie alles andere als Links. Liberale galten als konservativ und echte Rechte gab es wohl auch noch. Schubladendenken bringt uns nicht weiter. Protestwahlen auch nicht. Heute geht es darum die Einheit zu vollenden und nicht mehr in Kategorien wie Ost und West zu denken. Meine Cousine, die in den 1980er in den Westen abgehauen ist, traut sich heute noch nicht öffentlich zu erwähnen, dass sie aus dem Osten kommt. Was soll denn das? Ich kann es nicht glauben. Packen wir doch endlich die Zukunft an und schauen, wir wie wir sie gemeinsam gestalten können. Wer Ostdeutsche heute immer noch als schlechtere Arbeitnehmer wahrnimmt, sollte seine Wahrnehmung korrigieren. Denn das ist so ein Unfug. Viele miese Manager verstecken sich hinter derartigen Klischees und verbergen ihre eigene Unfähigkeit. Ja. So etwas gibt es tatsächlich immer noch. Wenn man keine anderen Argumente mehr hat, dann greift man tief in die Vorurteilskiste. Das war mit den ersten Fremdarbeitern so, später mit den Ossis und schließlich mit den Migranten. Worauf es heute ankommt ist die Erkenntnis, dass wir immer wieder neu planen und aufbauen müssen. Deutschland ist eines der am besten aufgestellten Länder der Welt. Man bewundert uns und möchte gerne so sein wie wir. Und dabei haben wir noch so viel zu tun. Digitale Infrastruktur, Bildungssystem, Förderung von innovativen Unternehmen statt Förderung von kontraproduktiven Sozialtransfers. Energiewende aber richtig: Eine Perspektive der Wasserstoffindustrie. Warum Stromleitungen in den Süden legen, wenn man einfach Wasserstoff produzieren und verteilen kann? Das sind die Themen der Zukunft und nicht eine vielleicht falsch wahrgenommene Entscheidung der Bundesregierung aus dem Jahr 2015. Das war nicht Frau Merkel allein, die das beschlossen hatte. Heute gehen die Menschen in Dresden und Chemnitz auf die Straße und suchen ein offenes Ohr. Das diese Menschen dieses offene Ohr lange nicht bei den etablierten Parteien gefunden haben, ist traurig. Aber es ist noch nicht zu spät ihnen zuzuhören. Was die Menschen brauchen sind Zukunftsperspektiven und nicht Sprüche wie: Wir leben in einem Land in dem man gut und gerne leben kann. – Das bringt Menschen auf die Palme, die sich abgehängt und nicht verstanden fühlen. Wie geht es jemand, der ein Versager genannt wird und der überhaupt nichts dafür kann, dass er oder sie schwere politische und wirtschaftliche Zeiten hat bestehen müssen? Ist der Satz zu kompliziert? Was ich meine ist, dass diese Menschen heute mehr Aufmerksamkeit und Achtung brauchen und keine Ignoranz und Gleichgültigkeit. Wer diesen Menschen nicht zuhört, darf sich nicht wundern wenn wieder ein Rattenfänger kommt und sie und uns in den Abgrund lockt.