Eva Herman im Gespräch mit Dr. Hans-Joachim Maaz und Andreas Popp – MacCoach sagt: ansehen!


Eva Herman im Gespräch mit Dr. Hans-Joachim Maaz und Andreas Popp. Was hält eine Bundeskanzlerin davon ab, die Wahrheit klar zu formulieren? Warum verwendet sie Textbausteine wie „Wir schaffen das“? Warum verhehlt sie eisern, dass sich Deutschland spätestens seit Beginn der Masseneinwanderung 2015 in einer schwerwiegenden Krise befindet? Der renommierte Psychiater und Psychoanalytiker Dr. Hans-Joachim Maaz nimmt auf einem Wissensmanufaktur-Seminar dazu Stellung. Er stellt fest, dass die meisten Spitzenpolitiker unter zum Teil schweren, narzisstischen Störungen leiden, die das Persönlichkeitsprofil erheblich beeinflussen. So werden bedrohliche Lebenssituationen permanent verharmlost. Das notwendige, entschlossene Handeln bleibt aus. Maaz erklärt auch, warum die Wähler immer wieder auf dieselben Mechanismen hereinfallen und genau jene Politiker wiederwählen, die ihnen den Weg in den Niedergang ebnen. Ein hochspannendes und aufrüttelndes Gespräch!

LoLa&Hauser – We Are The Champions


Auf jeden Fall! Ihr seid DIE CHAMPIONS! Ein Fest für Auge und Ohr! Phantastisch!

Weihnachtswunsch 2018: stopBrexit – MacCoach


Weihnachtswunsch 2018

Ich wünsche mir, dass die Briten diesen verdammten Brexit abwenden, ihn überwinden und verantwortungsvoll einen Neuanfang wagen. Es ist nicht einfach, aber es ist vernünftig. Was soll das alles? Warum können wir es nicht schaffen diesen Wahnsinn in Frage zu stellen und mutig nach vorne zu gehen? Ich wünsche mir, dass wir alle erkennen, dass wir tatsächlich europäische Brüder und Schwestern sind, die zusammengehören. Macht eine Pause und nehmt eine Auszeit von diesem Wahnsinn. Europa ist das einzige Projekt auf der Welt, das auf soziale Gerechtigkeit und eine optimistische Zukunft ausgerichtet ist. Es ist konservativ und liberal, aufrecht und wahrhaftig. Ich wünsche mir den Exit vom Brexit und einen Neuanfang für die europäische Idee. Liebe Engländer, Schotten, Waliser und Irländer: Wir brauchen euch! Wir brauchen eure Sturheit und euren phantastischen Stolz. Ihr könnt doch nicht einfach so gehen und uns Europäer alleine lassen. Überlegt euch das noch einmal, macht einen Schlussstrich, springt über euren Schatten und bleibt bei uns! Wir brauchen euch und Freunde: Ihr braucht uns! Gemeinsam haben wir eine Chance. Auf uns allein gestellt wird einer nach dem anderen verlieren.

100 Jahre Helmut Schmidt


23.12.2018 Heute wäre Helmut Schmidt 100 Jahre alt geworden. Für mich: Der beste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland.

Weihnachtsbotschaft Apollo 8 – 24.12.1968 – vor 50 Jahren


Am 21.Dezember 1968 starteten die Astronauten James Lovell, Frank Borman und Wiliam Anders mit Apollo 8 zum Mond. Es war der erste bemannte Flug zum Mond. So weit wie diese Astronauten hatte sich bis dahin noch kein Mensch von der Erde entfernt. Sie waren die ersten Menschen, die in eine Mondumlaufbahn schwenkten und die Rückseite des Mondes sahen. Am 24.Dezember 1968 erreichte Apollo 8 die Mondumlaufbahn. Sie sahen die Erde als blaue Kugel über den Mond aufgehen. Eine Fernsehübertragung aus dem Mondorbit war das Ereignis zu Weihnachten 1968. Die drei Astronauten lasen aus der Bibel die ersten Zeilen der Schöpfungsgeschichte als Weihnachtsbotschaft.    
Die NASA stellt auf ihren Webseiten Fotos, Videos und Audios zur Verfügung.

50 Jahre Beatles White Album – (Full Album Cover by Morgan James)


Das vermutlich beste White Album Cover, das mir je über den Weg gelaufen ist…….

Erfolge und Misserfolge – MacCoach


Es ist falsch, wenn man sagt, der Erfolg verderbe den Menschen.
Die meisten Menschen werden durch den Misserfolg verdorben.
— Karl Popper

Schau Dir Deine Erfolge genau an und analysiere Deine Misserfolge.
Dann können Misserfolge dich voran bringen.
Denn Misserfolge können versteckte Erfolge sein, wenn du aus ihnen lernst. /J.P. Chandler

Aber es ist richtig, dass Erfolg den Menschen nicht verdirbt, sondern andauernder und sich wiederholender Misserfolg, wenn er nicht richtig verarbeitet wird. Coaching ist genau das Beratungsformat, mit dem jeder dagegen steuern kann. Es ist ein Geheimnis von Coaching Misserfolg umzudeuten und so zu neuen Erkenntnissen zu kommen. Es kann zum Beispiel dazu führen einen anderen Weg zu gehen, als der, der zum Misserfolg führte. Coaching kann aber auch dazu führen, noch konsequenter zum erwünschten Ziel zu gehen und noch härter daran zu arbeiten das Ziel zu erreichen.

Check: Sind Sie ein guter Chef? – MacCoach hat da ein paar Fragen….


Hand auf’s Herz: Glauben Sie, dass Sie ein guter Chef sind? Sind Sie der Meinung, dass es keinen besseren gibt als Sie? Wie würden Sie damit umgehen, wenn jemand Ihnen mitteilt, dass es immer Optimierungspotential gibt?

Sehen wir uns einmal an, was ein guter Chef alles drauf haben muss.

Ein guter Chef muss unbedingt kritikfähig sein. Nur wer selbst mit Einwänden und Korrekturen umgehen und entsprechende Schlüsse ziehen kann, kann sich selbst auch entwickeln. Zudem fällt es ansonsten schwer andere glaubhaft zu kritisieren, wenn man selbst völlig Kritikresistent daherkommen.

Ein guter Chef muss über ein funktionierendes moralisches Koordinatensystem verfügen. Denn: Wer sich selbst nicht darüber im Klaren ist, welche Werte für ihn zählen, kann kaum bei seinen Mitarbeitern das Einhalten bestimmter Normen einfordern.

Ein Chef ist der erste Vorturner. Er lebt vor und die Mitarbeiter orientieren sich an seinem Verhalten.

Er sollte sich als Stratege auszeichnen. Eine der wichtigsten Aufgaben einer guten Führungskraft liegt darin, mehr, tiefer und methodischer zu Denken. Das Tagesgeschäft erledigt das Team. Der Teamchef sollte die Taktik, die Aufstellung und die Strategie vorgeben.

Er muss unbedingt entscheidungsfreudig sein. Ein guter Boss hat keine Angst vor klarer Kante. Er entscheidet klar und schnell. Nichts lähmt ein Team nachhaltiger als ein Entscheidungsstau im Chefbüro

Ein guter Chef muss aktiv zuhören können. Im Zweifel wissen die anderen immer mehr. Also gehört es zu den wichtigsten Kompetenzen einer Führungskraft sich von denen, die das nötige Knowhow haben, helfen zu lassen. Aktives Zuhören führt außerdem dazu, seine Leute richtig kennen zu lernen.

Er sollte das Herz auf den rechten Fleck haben. Wer sein Team nur als eine Ansammlung von Fachkräften sieht und menschliche Aspekte völlig vernachlässigt, wird seiner Verantwortung als Führungskraft ganz sicher nicht gerecht. Zum Chef sein, gehört auch eine Portion Empathie.

Er muss authentisch sein. Für alle Beteiligten ist es wesentlich einfacher, wenn man stets weiß, woran man ist. Ein Vorgesetzter, der sich ständig verstellt, wird kaum auf loyale und ehrliche Kollegen hoffen dürfen. Gerade in Führungsfragen gilt oftmals: Ehrlich währt am längsten.

Ein guter Chef muss unbedingt über viel Organisationstalent verfügen. Er kann vieles delegieren. Die Grundorganisation muss allerdings er vorgeben. Alles andere wird ihm sonst als Schwäche ausgelegt. Das wäre der Anfang vom Ende der Autorität.

Der Chef muss das Risiko lieben, selbst Fehler zu machen. Nur wer macht, macht auch Fehler. Nichts ist schlimmer als eine untätige Führungskraft. Stillstand bedeutet für jede Abteilung oder Firma fast immer Rückschritt.

Ein guter Chef muss auch bereit sein, die Fehler seiner Teammitglieder zu akzeptieren. Jeder Boss sollte sich freuen, wenn seine Mitarbeiter den Mut haben Fehler zu machen. Oder anders gesagt, wenn sie bereit sind Verantwortung zu übernehmen.

Ein guter Chef coacht seine Mitarbeiter und macht das Team leistungsfähiger als es die Summe seiner Mitglieder erwarten lässt. Er ist ein guter Vorturner. Er zeigt, was er kann und er weiß, was seine Mitarbeiter können.

12 Psycho-Tipps – MacCoach


  1. Menschen erinnern sich nicht daran, was du gesagt hast, sondern an das Gefühl, was du ihnen dabei gegeben hast.
  2. Lächle so oft du kannst und so breit wie du kannst und du wirst dich glücklich fühlen.
  3. Der Schlüssel zum Selbstvertrauen liegt darin, einen Raum zu betreten und anzunehmen, dass jeder in dem Raum dich mag.
  4. Wenn deine Hand warm ist, wenn du jemand die Hand schüttelst, wird dieser dich als umgängliche, angenehme Person wahrnehmen.
  5. Wenn dich jemand nervt, bleibe ruhig, auch wenn er sich dadurch noch mehr aufregt, dann wird er später ein schlechtes Gewissen haben.
  6. Sprich Leute, denen du gerade erst begegnet bist, mit ihren Namen an. Sie werden es mögen und dir Vertrauen schenken.
  7. Menschen haben ein ganz bestimmtes Bild von sich selbst. Sie werden es mit aller Macht verteidigen. Ganz egal wie falsch es ist. Greife niemals offensichtlich das Selbstbild von Menschen an!
  8. Wenn du dich wirklich freust, bestimmte Menschen zu treffen, dann werden sie erfreut sein, dich zu sehen. Vorausgesetzt sie nehmen dich wahr.
  9. Gib deinem Kind stets eine Wahl, damit es das Gefühl hat, die Lage zu kontrollieren. Sage ihm zum Beispiel: “Willst du die roten oder die gelben Schuhe anziehen?” Bei Kunden ist das ganz genau so.
  10. Es ist wahrscheinlicher, dass Leute etwas für dich tun, wenn du sie zuerst bittest etwas leichtes zu tun. (Fuß-in-der-Tür-Phänomen)
  11. Alternativ kannst du jemanden um eine unmögliche Sache bitten, die er verneinen wird. Wenn du ihn dann um das bitten wirst, was du eigentlich von ihm wolltest, wird er viel leichter zustimmen.
  12. Wenn du etwas neues lernst, dann bringe es einem Freund bei, oder wer gerade zur Verfügung steht. Wenn du es jemanden beibringen kannst, dann hast du es auch verstanden.


Storyteller – MacCoach


Storyteller* Geschichtenerzähler (Beitragsbild enthält flache und tiefe Teller – keine Story-Teller 😉

Ich sammle Geschichten und ich erzähle sie, nachdem ich sie mit Hintergrundinformationen angereichert und bereichert habe. Als Coach sauge ich jeden Tag Geschichten auf und als Vertriebsingenieur verkaufe ich, indem ich Geschichten erzähle. Storytelling ist Verkauf pur. Aber nur, wenn die Geschichten kurz, prägnant und auf den Punkt passen.

Man muss Geschichten erzählen, wenn man etwas verkaufen will. Es geht immer darum im Kopf und im Bauch des potentiellen Käufers Gefühle und Emotionen zu erzeugen.

Es gibt nur wenige Gründe warum jemand etwas kauft: Status, Schmerzvermeidung, Gier.
Andere Quellen nennen 8 Gründe für eine Kaufentscheidung: Sicherheit, Ansehen, Neugier, Gewinn,

Gesundheit, Selbstverwirklichung, Bequemlichkeit, Geselligkeit.

also


Status – Ansehen, Selbstverwirklichung
Schmerzvermeidung: Sicherheit, Bequemlichkeit, Gesundheit
Gier: Gewinn, Ansehen

Nicht nur im Verkauf kommt es darauf an die Kommunikation unter diesen Gesichtspunkten zu führen und genau zu filtern, auf welchen Knopf man drücken will oder welche Herdplatte man erhitzt oder abkühlen will.
Ich sah vor kurzem ein sportliches Auto auf der Autobahn. Es war kein Porsche, Mercedes oder BMW. Aber es gefiel mir. Es hatte alles, was ich von einem Auto erwarte: Dynamische Linie; kraftvoller Auftritt; solide Verarbeitung. Ich sah mir das Werbevideo an und dort wurde, na klar!  eine Geschichte erzählt. Junger Mann fährt Auto, besucht einen Stierkampf, springt von einer Klippe ins Meer und hat ganz offensichtlich Erfolg bei den Frauen. Und dazu braucht es nicht einmal ein Luxusauto aus deutscher Produktion, so die Botschaft.Gut gemacht. Passt alles haargenau.

Nehmen wir und ein x-beliebiges Produkt. Wer soll es kaufen? Was soll es können? Wer soll es benutzen? Wer hat etwas davon, wenn dieses und kein anderes Produkt gewählt wird?


Unternehmen schreiben gerne Pflichtenhefte um das optimale Produkt am Markt zu finden. Die meisten Unternehmen importieren so ein Pflichtenheft direkt vom Anbieter ihrer Wahl. Tipp für Softwareunternehmen: Stellen Sie nicht nur eine Leistungsbeschreibung zur Verfügung, sondern machen Sie ein Pflichtenheft daraus. Packen Sie ein paar Alleinstellungsmerkmale mit hinein, die Ihre Mitbewerber nicht haben und stellen Sie sicher, dass am Ende klar herauskommt, dass Sie und nur Sie die Auswahl gewinnen können. Was? So etwas macht man nicht? Seit wann? Wirklich? Ach: Kommen Sie mir nicht mit Ihren eigenartigen Vorstellungen einer schönen Welt. Unfug! Das machen alle so. Es wäre dumm, es nicht zu tun.

Wenn Sie ein richtig gutes Softwareprodukt auf den Markt bringen, dann dichten Sie ihm ein paar Eigenschaften mit an, die 99% aller Anwender niemals benötigen. Ich garantiere Ihnen: 99% der Anwender werden darauf achten genau das überflüssige Tool zu haben. Sie werden es niemals brauchen, geschweige denn bedienen können, aber sie werden es unbedingt haben wollen. Beim Auto ist es eine Einparkhilfe. Bei CAD-Systemen ein möglichst leistungsfähiges FEM-Tool.
Mein Tipp: Alles anbieten, was der Markt verlangt und eine lange Aufpreisliste führen. Das spezielle Angebot wird am Ende immer auch anhand der zu erwartenden Kosten erstellt. FEM bei CAD – kann kann haben, muss man aber nicht. Man kann es ja immer noch dazu kaufen. Ich nenne das Schmerzvermeidung. Man spart Kosten und kann, wenn es verlangt wird einen Nachschlag einkaufen. Das ist dann die Entscheidung der Erbsenzähler und nicht mehr die des Projektleiters. Perfekte Konstellation. Ein Nebeneffekt: Niemand wird Ihnen als Techniker vorwerfen nicht an “Die Koschten!” gedacht zu haben. Mein Controller hatte mir das früher oft um die Ohren geworfen: “Zöbisch! Denken Sie an die Koschten!” oder “Haben Sie an die Koschten gedacht?” Das war ein Vorwurf und eine Aufforderung, die ich tief in mir verankert habe. Meine Antwort war schon damals: “Klar denke ich an die Kosten!”. Ich wusste doch, dass er meinte, dass ich nicht daran denken würde.

Aber manchmal geht es auch um das reine Prestige. Da sind Kosten dann egal. Wenn es eine BMW-Flotte sein muss, dann muss es eben BMW sein. Volkswagen ist ja auch noch da und dann gibt es Puristen, die ihren Mitarbeitern FORD verschreiben, seltener Opel. Warum auch immer.

Erzählen Sie Ihren Kunden die Geschichten von anderen Unternehmen, die den Fehler machten, ein völlig überteuertes oder gar unbrauchbares Werkzeug gekauft zu haben. Nennen Sie keine Namen. Deuten Sie nur an. Und dann erzählen sie von den cleveren Tüftlern, die mit Ihrer Software arbeiten und es mit Sicherheit schaffen werden ganz nach vorn zu kommen.

Arschloch Coach – MacCoach


Arschloch-Coach

Wussten Sie schon, dass Sie ein Arschloch sind? Das kann jedem mal passieren. Das ist nicht schlimm. Willkommen im Club! Ich selbst habe gerade über fünf Ecken erfahren, dass ich ein Arschloch bin; Und zwar ein Blender und Selbstdarsteller. Puh! Ich musste mich schütteln. Ich: ein Blender und Selbstdarsteller! Wow! Das ist ein harter Tobak für mich. Und auch wieder nicht: Denn sehen wir es einmal so: Wer mich so sieht und so bezeichnet, der hat eindeutig ein Problem mit mir. Ich blende also offenbar erfolgreich. Was auch immer das heissen mag. Es bedeutet: ich stelle mich erfolgreich selbst dar. Im Grunde steckt ein unglaubliches Kompliment hinter diesem böse gemeinten Angriff! Und es steckt natürlich eine gestörte Beziehung dahinter. Jemand, mit dem ich einmal sehr eng zusammengearbeitet habe, ist enttäuscht von mir und dass muss natürlich zum Ausdruck gebracht werden. Warum bin ich ein Blender? Weil es Menschen gibt, die etwas von mir halten. Ich bin ihnen nicht egal und sie reden gut von mir. Das ist doch gut so. Und weil es Menschen gibt, die das nicht verstehen können. Und dann gibt es Menschen, die das partout nicht verstehen wollen. Nach dem Motto: Was hat der, was ich nicht habe?
Die junge Frau, die mich in ihrer Enttäuschung einen Blender nennt, tut das, weil ich mich nicht mehr in ihr kleines Weltbild einpassen lasse. Eine andere Frau wird mich als einen interessanten Mann beschreiben, der sehr viel Potential hat. Ich bin irgendwann einmal aus meinem kleinen Leben in ein anderes Leben katapultiert worden. Ich hatte damals viel zu viel Angst, etwas anderes zu versuchen. Ich war damals alles andere als jemand, den man einen Blender und Selbstdarsteller nennen würde. Vielleicht hat man mich damals einen bescheidenen Verlierer genannt. Sympathisch, aber dumm genug um keinen Neid zu erwecken. Unwichtig und vielleicht ein wenig zu bemitleiden.
Also ehrlich: Das würde mich heute stören. Dann lieber ein Mensch, den man als Arschloch bezeichnet und von dem man dann beeindruckt ist, wenn man ihn tatsächlich kennenlernt.
Für mich ist ein Blender jemand, der mehr zu sein scheint, als er ist. Also jemand, der ständig auf den Putz haut und sich permanent in den Mittelpunkt stellen muss

Das ist die negative Definition. Aber er kann auch ein heller Scheinwerfer sein. Jemand, der sein Licht nicht unter den Scheffel stellt, wie es schon in der Bibel heißt. Hey Leute: Ich bin nicht Trump! Ist das klar?
Ich bin ein Coach, also jemand der auch mit Leuten sprechen kann, die von anderen als Arschlöcher wahrgenommen werden. Ich mag das. Die meisten von uns haben schwache Seiten, die durch Coaching verbessert werden können. Vielmehr, die sie durch Coaching selbst verbessern können.
Es stimmt tatsächlich: Es gibt nicht-kommunikative und gefühls-verarmte Menschen, die viel Geld, Macht und Einfluss haben. Wenn sie gelassen und ruhig sind und dazu noch ein vornehmes Understatement pflegen, gelten sie als sympathisch. Wenn sie laut und schrill Menschen beleidigen und herum toben wie wilde Stiere, dann kann ich sie auch nicht leiden. Das sind Menschen, die einfach keine Klasse und keinen Stil haben. Gelassenheit und Zurückhaltung gehören für mich zu einem erstklassigen Manager dazu. Es ist mir auch völlig egal, wenn einige der Ansicht sind, dass sie für ihre Sache brennen und laut werden müssen um die Leute wachzurütteln; Oder was auch immer sie da erzählen. Elefanten im Porzellanladen haben im Geschäft nichts zu suchen; auch wenn Don.T. gerade eine ganz andere Botschaft verbreitet.  

Einige Manager werden von ihren Vorgesetzten zum Coaching geschickt. Dahinter steckt immer der Wunsch diese Manager zu besseren Managern zu machen. Das ist meinen Coachees oft überhaupt nicht bewusst. Einige fühlen sich geehrt, weil sie endlich einen Coach bekommen. Andere sind verwirrt, weil sie offensichtlich nicht gut genug für den Job sind. Ein erfahrener und medizinisch guter Assistenzarzt wurde von seiner Oberärztin zum Coaching geschickt. Der Mann war fachlich so gut, dass er ohne Probleme hätte arbeite können, wenn er nicht so ein arroganter und unangenehmer Mann gewesen wäre. Ihm fehlten grundsätzliche Fähigkeiten der Menschenführung, weil er völlig falsch gepolt war.
Wir kennen das: Sie sind gut und ihre Umwelt kann ihnen nicht mal ansatzweise das Wasser reichen. Eltern von hochbegabten Kindern können ein Lied davon singen. Diese begabten Menschen sind unruhig, unzufrieden, haben wenig Empathie. Sie können ihre Fähigkeiten nicht auf die Straße bringen und sie sind nicht bereit die Straßenverkehrsregeln einzuhalten. Sie sind Raser, Linksfahrer und sie fahren gerne bei Rot. Und sie denken sich nichts dabei. Leute, die Regeln befolgen sind ihnen suspekt.

Diese Menschen haben immer ein Problem mit anderen Menschen. Sie sind nicht einmal in der Lage, sich selbst effektiv zu führen. Aber sie glauben selbstverständlich an ihre ausserordentlichen Fähigkeiten. Das Konfliktpotential gleicht einer schweren Bombe. So etwas kann kein Unternehmen lange durchhalten.

Verstehen wir uns nicht falsch. Ich optiere hier nicht für einen weichen Führungsstil. Im Gegenteil. Ich spreche hier ganz bewusst die selbstbewussten Macher an, die tatsächlich effektiv führen wollen. Ich bin davon überzeugt, dass Sie regelmäßig begleitet und unterstützt werden sollten. Wer glaubt, alles im Griff zu haben und alles alleine zu schaffen, wird irgendwann stolpern und stürzen. Gutes Management braucht Coaching. Kein Spitzenteam auf der Welt kann es sich leisten ohne einen Coach zu agieren. Und es hängt nicht von eingebildeten Fähigkeiten ab, sondern von nachweisbaren realen Eigenschaften.

Es genügt keinesfalls, einfach nur zu glauben, gut zu sein. Management heisst es jeden Tag zu beweisen. Feedback ist die Grundlage. Von abhängigen Mitarbeitern dürfen Sie niemals ehrliches Feedback erwarten. Das ist ein typischer Fehler, den unerfahrene Manager oft machen. Das Schlimme an der Sache ist, dass sich dieser Fehler verfestigt und zu einer grundlegenden Überzeugung wird, die sich nicht mehr verändern lässt. Ich nenne das, das gefährliche Speichelleckersyndrom. Und der Hammer ist: wir alle kennen das und verachten es zutiefst.

Aber viele sind nicht in der Lage sich aus diesem Teufelskreis zu befreien.

Ein Test: Wie gehen Sie mit einem ironischen Mitarbeiter um? Wie fühlen Sie sich, wenn ein Untergebener es wagt Ihnen zu widersprechen? Ganz ehrlich! Sie können den Kerl nicht leiden. Stimmt’s? Glauben Sie mir: es wird Zeit für eine psychologische Beratung, ein Führungskräftetraining, ein Coaching.

Womit wir wieder beim Thema sind.

sometimes you win – sometimes you learn


sometimes you win – sometimes you learn – you are a everytime winner (MacCoach)