Check: Sind Sie ein guter Chef? – MacCoach hat da ein paar Fragen….


Hand auf’s Herz: Glauben Sie, dass Sie ein guter Chef sind? Sind Sie der Meinung, dass es keinen besseren gibt als Sie? Wie würden Sie damit umgehen, wenn jemand Ihnen mitteilt, dass es immer Optimierungspotential gibt?

Sehen wir uns einmal an, was ein guter Chef alles drauf haben muss.

Ein guter Chef muss unbedingt kritikfähig sein. Nur wer selbst mit Einwänden und Korrekturen umgehen und entsprechende Schlüsse ziehen kann, kann sich selbst auch entwickeln. Zudem fällt es ansonsten schwer andere glaubhaft zu kritisieren, wenn man selbst völlig Kritikresistent daherkommen.

Ein guter Chef muss über ein funktionierendes moralisches Koordinatensystem verfügen. Denn: Wer sich selbst nicht darüber im Klaren ist, welche Werte für ihn zählen, kann kaum bei seinen Mitarbeitern das Einhalten bestimmter Normen einfordern.

Ein Chef ist der erste Vorturner. Er lebt vor und die Mitarbeiter orientieren sich an seinem Verhalten.

Er sollte sich als Stratege auszeichnen. Eine der wichtigsten Aufgaben einer guten Führungskraft liegt darin, mehr, tiefer und methodischer zu Denken. Das Tagesgeschäft erledigt das Team. Der Teamchef sollte die Taktik, die Aufstellung und die Strategie vorgeben.

Er muss unbedingt entscheidungsfreudig sein. Ein guter Boss hat keine Angst vor klarer Kante. Er entscheidet klar und schnell. Nichts lähmt ein Team nachhaltiger als ein Entscheidungsstau im Chefbüro

Ein guter Chef muss aktiv zuhören können. Im Zweifel wissen die anderen immer mehr. Also gehört es zu den wichtigsten Kompetenzen einer Führungskraft sich von denen, die das nötige Knowhow haben, helfen zu lassen. Aktives Zuhören führt außerdem dazu, seine Leute richtig kennen zu lernen.

Er sollte das Herz auf den rechten Fleck haben. Wer sein Team nur als eine Ansammlung von Fachkräften sieht und menschliche Aspekte völlig vernachlässigt, wird seiner Verantwortung als Führungskraft ganz sicher nicht gerecht. Zum Chef sein, gehört auch eine Portion Empathie.

Er muss authentisch sein. Für alle Beteiligten ist es wesentlich einfacher, wenn man stets weiß, woran man ist. Ein Vorgesetzter, der sich ständig verstellt, wird kaum auf loyale und ehrliche Kollegen hoffen dürfen. Gerade in Führungsfragen gilt oftmals: Ehrlich währt am längsten.

Ein guter Chef muss unbedingt über viel Organisationstalent verfügen. Er kann vieles delegieren. Die Grundorganisation muss allerdings er vorgeben. Alles andere wird ihm sonst als Schwäche ausgelegt. Das wäre der Anfang vom Ende der Autorität.

Der Chef muss das Risiko lieben, selbst Fehler zu machen. Nur wer macht, macht auch Fehler. Nichts ist schlimmer als eine untätige Führungskraft. Stillstand bedeutet für jede Abteilung oder Firma fast immer Rückschritt.

Ein guter Chef muss auch bereit sein, die Fehler seiner Teammitglieder zu akzeptieren. Jeder Boss sollte sich freuen, wenn seine Mitarbeiter den Mut haben Fehler zu machen. Oder anders gesagt, wenn sie bereit sind Verantwortung zu übernehmen.

Ein guter Chef coacht seine Mitarbeiter und macht das Team leistungsfähiger als es die Summe seiner Mitglieder erwarten lässt. Er ist ein guter Vorturner. Er zeigt, was er kann und er weiß, was seine Mitarbeiter können.