1000 Gründe, sich einen Coach zu suchen – MacCoach


Es gibt lange Listen mit vielen Gründen, warum man sich einen Coach suchen sollte. All diese Listen nützen nichts, wenn nicht klar ist, was ein Coaching wirklich bringen kann.
Es gibt professionelle Gründe für ein Coaching und es gibt ganz private und intime Gründe dafür. Beides ist nicht auseinander zuhalten. Coaching hat sehr viel mit Work-Life-Balance und Sinn-der-Existenz zu tun.
Was ist der Sinn? Wo soll es hingehen? Wann sind wir im Flow? Was bedeutet das für uns?
Jeder Mensch braucht jemand, der ihm zur Seite steht und auch mal kritische Worte zur Verfügung hat. Ein Coach kritisiert nicht so, wie Freunde und Verwandte es tun würden. Ein Coach kommuniziert, ohne zu verletzen. Achtsame Kritik ist eine Coachingkompetenz. Es werden Ansatzpunkte geliefert und Fragen gestellt, die den Coachee voranbringen.
Wenn enge Freunde sagen würden: “Du bist aber faul!”, dann sieht der Coach darin eine starke Möglichkeit Kräfte zu sparen. Wer kein Ziel hat, der darf auch mal faul sein. Es muss nicht immer nur Energie in sinnlose Arbeiten und Aufgaben gesteckt werden. Achtung: BURNOUT!
Ein kluger Mann plant seine Ziele und steckt die Etappen zum Ziel ab. Wobei wir bereits bei Projektmanagement wären. Ein Projekt startet, wenn alle Eckpunkte geklärt sind. Es handelt sich nicht um ein Projekt, wenn ein Manager laut nachdenkt “was man als nächstes tun müsste” und einen Mitarbeiter der sich nicht dagegen wehren kann, beauftragt. Der aufmerksame Leser merkt schon, dass ich mich in meinem BLOG hier immer wieder an der Grenze zur Comedy bewege. Die Wirklichkeit ist viel grausamer und lustiger als man glauben mag. Schreiend komisch und furchtbar ernsthaft bewegen sich die unfähigen Manager auf unbekanntem Terrain. Ich treffe tatsächlich auf sehr viel Dummheit und Ahnungslosigkeit, nicht nur was Management oder Lebensführung betrifft.
Eine Regel funktioniert immer: Je unfähiger der Manager um so härter und bestimmter ist sein oder ihr Auftreten. Das sind Kontrollfreaks die wirklich alles ganz genau wissen wollen und die mit Sicherheit immer gefragt werden wollen. Dazu kommt – auch das ist eine eiserne Regel! – dass diese Kontrolletties immer behaupten “keine Zeit für so etwas” zu haben und gleichzeitig können wir staunend beobachten wie viel Zeit diese Deppen für absolut unwichtige Dinge aufwenden um zu beweisen, wie wichtig es ist, sie gefragt zu haben. Das sind bereits 1000 gute Gründe für Coaching. Aber, wir ahnen es bereits: Diese Leute sind absolut nicht bereit für ein Coaching, für Selbstreflektion oder gar Selbstkritik.
Regel 4711: Ein Manager, der Coaching ablehnt, ist keiner. Aber das ist ja von einem Coach zu erwarten, dass er so etwas behauptet. Egal: Erinnern Sie sich an diesen Satz. Er wird nicht unwahrer, wenn man ihn nicht versteht oder ablehnt.
Ich treibe es auf die Spitze und behaupte, dass Coaching für Führungskräfte der Einstieg zum Erfolg bedeutet. Wer nicht weiß wie Coaching funktioniert, hat kaum eine Chance als erfolgreiche Führungskraft zu arbeiten. Das ist der Einstieg. Ich empfehle einen Coaching-Lehrgang für Manager. Kommunikationspsychologie ist der Einstieg. Die Vier-Seiten-einer-Nachricht von Schulz von Thun, sowieso.
Und noch etwas: ich traue keinem Menschen, der versucht souverän zu wirken und immer recht zu haben. Das sind die gefährlichsten Schaumschläger. Und das hat im Coaching nichts zu suchen. Selbst ein Coach der das versucht, ist raus. Es geht um Beziehung und Empathie zwischen Coach und Klienten. Immer.

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